Umfang und Ablauf der Studie

 

Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 1 698 Fragebögen an Kindertagesstätten aus sieben verschiedenen deutschen Großstädten versandt. Die Städte Frankfurt am Main, Stuttgart, Hamburg, Aachen, Ludwigshafen und Mannheim wurden auf Grund ihrer großen kulturellen Diversität ausgewählt, wohingegen Dresden vor allem Ostdeutschland repräsentieren sollte (obwohl die Rate der Einwohner mit Migrationshintergrund dort deutlich niedriger ist).

Alles in allem erhielten die Religionspädagogen der Uni Tübingen eine Rückmeldung von 364 vollständig ausgefüllten Fragebögen, die sie dann im Hinblick auf ihr Forschungsziel auswerten konnten. Die Ergebnisse können nach Zielgruppen gegliedert werden, wobei zwischen den Trägern der Kindertagesstätten, den Erzieherinnen und Erziehern, den Kindern und deren Eltern unterschieden werden muss.

In der Vergangenheit haben deutsche pädagogische Einrichtungen mehrheitlich den Fehler gemacht, religiöse Aspekte sowohl aus der Bewertung ihres Qualitätsanspruches als auch aus der Umsetzung des Integrationsgedankens heraus zu lassen. Dies konnte im Rahmen der Studie nachgewiesen werden und soll sich im Zuge Ergebnisveröffentlichung verbessern.

 

Twitter