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Person - Name: Saul


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
SaulsSaulus

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David rettet Keila - Seine Flucht in die Wueste Sif - Letzte Begegnung mit Jonatan.
... weg und brachte ihnen eine grosse Niederlage bei. Und so rettete David die Bewohner von Keila. - 23.6 Es geschah aber, als Abjatar, der Sohn Ahimelechs, zu David nach Keila floh, kam er hinab mit einem Ephod in seiner Hand. 23.7 Und es wurde Saul berichtet, dass David nach Keila gekommen sei. Da dachte Saul: Gott hat ihn verworfen [und] in meine Hand [gegeben]. Denn er hat sich selbst eingeschlossen, indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist. 23.8 Und Saul rief alles Volk zum Kampf auf, um nach Keila hinabzuziehen, damit sie David und seine Maenner belagerten. 23.9 Und als David erkannte, dass Saul Boeses gegen ihn schmiedete, da sagte er zu dem Priester Abjatar: Bring das Ephod her! 23.10 Und David sprach: HERR, Gott Israels! Dein Knecht hat als gewiss gehoert, dass Saul danach trachtet, nach Keila zu kommen, um die Stadt um meinetwillen zu verderben. 23.11 Werden die Buerger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird Saul herabziehen, wie dein Knecht gehoert hat? HERR, Gott Israels, lass es doch deinen Knecht wissen! Und der HERR sprach: Er wird herabkommen. 23.12 Und David fragte [weiter]: Werden die Buerger von Keila mich und meine Maenner in die Hand Sauls ausliefern? Der HERR sprach: Sie werden [dich] ausliefern. 23.13 Da machten David und seine Maenner sich auf, etwa sechshundert Mann, und sie zogen aus Keila fort und streiften umher, von einem Ort zum anderen. Und es wurde Saul berichtet, dass David aus Keila entkommen sei. Da liess er davon ab, [gegen ihn] auszuziehen. 23.14 Und David blieb in der Wueste auf den Bergfesten, und er blieb im Gebirge in der Wueste Sif. Und Saul suchte ihn alle Tage, aber Gott gab ihn nicht in seine Hand. 23.15 Und David sah, dass Saul ausgezogen war, um ihm nach dem Leben zu trachten. Und David war in Horescha in der Wueste Sif. 23.16 Da machte sich Jonatan, der Sohn Sauls, auf und ging zu David nach Horescha und staerkte seine Hand in Gott. 23.17 Und er sagte zu ihm: Fuerchte dich nicht! Denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden. Du wirst Koenig ueber Israel werden, und ich werde der Zweite nach dir sein. Und auch mein Vater Saul hat erkannt, [dass] es so [ist]. 23.18 Und beide schlossen einen Bund vor dem HERRN. David blieb in Horescha, Jonatan aber kehrte nach Hause zurueck. Erneute Verfolgung Davids durch Saul - Davids Flucht in die Wueste Maon. 23.19 Aber die Sifiter zogen zu Saul nach Gibea hinauf und sagten: Haelt David sich nicht bei uns auf den Bergfesten verborgen, in Horescha, auf dem Huegel Hachila, der suedlich von Jeschimon [liegt]? 23.20 Und nun, o Koenig, wenn du geneigt bist herabzukommen, so komm herab! Und a...

...den Bergfesten verborgen, in Horescha, auf dem Huegel Hachila, der suedlich von Jeschimon [liegt]? 23.20 Und nun, o Koenig, wenn du geneigt bist herabzukommen, so komm herab! Und an uns ist es, ihn in die Hand des Koenigs auszuliefern. 23.21 Und Saul entgegnete: Gesegnet seid ihr vom HERRN, dass ihr Mitleid mit mir gehabt habt! 23.22 Geht hin, vergewissert euch noch mehr und erkundet und passt [genau] auf, an welchem Ort sein Fuss [weilt] und wer ihn dort gesehen hat! Denn man hat mir gesagt...

...t haelt, und kommt mit sicherer Kunde wieder zu mir zurueck! So werde ich mit euch gehen. Und es soll geschehen, wenn er im Land ist, dann will ich ihn aufspueren unter allen Tausendschaften Judas! 23.24 Und sie machten sich auf und gingen vor Saul her nach Sif. David aber und seine Maenner waren in der Wueste Maon, in der Steppe, suedlich von Jeschimon. 23.25 Saul und seine Maenner zogen hin, um ihn zu suchen. Und man berichtete es David, und er ging zum Felsen hinab und blieb in der Wueste Maon. Als Saul das hoerte, jagte er David nach in die Wueste Maon. 23.26 Saul ging auf der einen Seite des Berges, David aber und seine Maenner auf der anderen Seite des Berges. Und es geschah, als David sich beeilte, Saul zu entkommen, waehrend Saul und seine Maenner [gerade] David und seine Maenner umringen wollten, um sie zu fangen, 23.27 kam ein Bote zu Saul und sagte: Eile und komm! Denn die Philister sind ins Land eingefallen. 23.28 Da kehrte Saul um von der Verfolgung Davids und zog den Philistern entgegen. Daher nennt man jenen Ort: Sela-Machlekot.
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23. David rettet Keila - Seine Flucht in die Wueste Sif - Letzte Begegnung mit Jonatan
Davids Freundschaft mit Jonatan - Sauls Eifersucht auf David.
18.1 Und es geschah, als er aufgehoert hatte, mit Saul zu reden, verband sich die Seele Jonatans mit der Seele Davids; und Jonatan gewann ihn lieb wie seine eigene Seele. 18.2 Und Saul nahm ihn an jenem Tag zu sich und liess ihn nicht [wieder] in das Haus seines Vaters zurueckkehren. 18.3 Und Jonatan und David schlossen einen Bund, weil er ihn liebhatte wie seine eigene Seele. 18.4 Und Jonatan zog das Oberkleid aus, das er anh...

... er ihn liebhatte wie seine eigene Seele. 18.4 Und Jonatan zog das Oberkleid aus, das er anhatte, und gab es David, und seinen Waffenrock und sogar sein Schwert, seinen Bogen und seinen Guertel. 18.5 Und David zog [in den Kampf]. Und wohin immer Saul ihn sandte, hatte er Erfolg. Und Saul setzte ihn ueber die Kriegsleute. Und er war beliebt bei dem ganzen Volk und auch bei den Knechten Sauls. 18.6 Und es geschah, als sie heimkamen, als David vom Sieg ueber den Philister zurueckkehrte, zogen die Frauen aus allen Staedten Israels zu Gesang und Reigen dem Koenig Saul entgegen mit Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln. 18.7 Und die Frauen tanzten, sangen und riefen: Saul hat seine Tausende erschlagen und David seine Zehntausende. 18.8 Da ergrimmte Saul sehr. Und diese Sache war in seinen Augen boese, und er sagte: Sie haben David Zehntausende gegeben, und mir haben sie [nur] die Tausende gegeben; es [fehlt] ihm nur noch das Koenigtum. 18.9 Und Saul sah neidisch auf David von jenem Tag an und hinfort. 18.10 Und es geschah am folgenden Tag, dass ein boeser Geist von Gott ueber Saul kam, und er geriet im Innern des Hauses in Raserei. David aber spielte [die Zither] mit seiner Hand, wie [er] taeglich [zu tun pflegte], und Saul hatte einen Speer in seiner Hand. 18.11 Und Saul warf den Speer und dachte: Ich will David an die Wand spiessen! Aber David wich ihm zweimal aus. 18.12 Und Saul fuerchtete sich vor David; denn der HERR war mit ihm. Aber von Saul war er gewichen. 18.13 Und Saul entfernte [David] aus seiner Umgebung und setzte ihn zum Obersten ueber Tausend; und er zog aus und ein vor dem [Kriegs]volk her. 18.14 Und David hatte Erfolg auf allen seinen Wegen, und der HERR war mit ihm. 18.15 Und als Saul sah, dass [David] so grossen Erfolg hatte, scheute er sich vor ihm. 18.16 Aber ganz Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und ein vor ihnen her. 18.17 Und Saul sagte zu David: Siehe, meine aelteste Tochter Merab will ich dir zur Frau geben. Sei mir nur ein tapferer Mann und fuehre die Kriege des HERRN! Saul aber dachte: Meine Hand soll nicht gegen ihn sein, sondern die Hand der Philister soll gegen ihn sein. 18.18 Und David antwortete Saul: Wer bin ich, und was ist meine Familie und die Sippe meines Vaters in Israel, dass ich des Koenigs Schwiegersohn werden soll? 18.19 Und es geschah zu der Zeit, als Merab, die Tochter Sauls, David gegeben werden sollte, wurde sie Adriel, dem Meholatiter, gegeben. 18.20 Aber Michal, die Tochter Sauls, liebte David. Das berichtete man Saul, und es war ihm recht. 18.21 Und Saul sagte: Ich will sie ihm geben, damit sie ihm zur Falle wird und die Hand der Philister gegen ihn ist. Und Saul sagte zu David: Zum zweiten Mal sollst du heute mein Schwiegersohn werden. 18.22 Und Saul befahl seinen Knechten: Redet im geheimen zu David und sagt: Siehe, der Koenig hat Gefallen an dir, und alle seine Knechte haben dich lieb. So werde nun des Koenigs Schwiegersohn! 18.23 Und die Knechte Sauls redeten diese Worte vor den Ohren Davids. David aber sagte: Ist es ein Geringes in euren Augen, des Koenigs Schwiegersohn zu werden? Ich bin nur ein armer und geringer Mann. 18.24 Und die Knechte Sauls berichteten es ihm und sagten: So hat David geredet. 18.25 Da sagte Saul: So sollt ihr zu David sagen: Der Koenig fordert keine andere Heiratsgabe als hundert Vorhaeute der Philister, um an den Feinden des Koenigs Vergeltung zu ueben. Saul aber gedachte, David durch die Hand der Philister zu Fall zu bringen. 18.26 Und seine Knechte berichteten David diese Worte, und es war in den Augen Davids recht, des Koenigs Schwiegersohn zu werden. Und noch waren die Tage nicht vollendet, 18.2...

...27 da machte sich David auf und zog hin, er und seine Maenner, und erschlug zweihundert Mann unter den Philistern. Und David brachte ihre Vorhaeute, und man lieferte sie dem Koenig vollzaehlig ab, damit er des Koenigs Schwiegersohn werde. Da gab Saul ihm seine Tochter Michal zur Frau. 18.28 Und Saul sah und erkannte, dass der HERR mit David war, dass Michal, die Tochter Sauls, ihn liebte. 18.29 Da fuerchtete Saul sich noch mehr vor David. Und Saul wurde fuer immer Davids Feind. 18.30 Die Obersten der Philister zogen aus. Und es geschah, sooft sie auszogen, hatte David mehr Erfolg als alle Knechte Sauls. Und sein Name wurde sehr beruehmt.
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18. Davids Freundschaft mit Jonatan - Sauls Eifersucht auf David
Glaubenstat des Jonatan.
14.1 Und es geschah eines Tages, dass Jonatan, der Sohn Sauls, zu dem Waffentraeger sagte: Komm, lass uns hinuebergehen zu dem Posten der Philister, der dort drueben ist! Seinem Vater aber teilte er es nicht mit. 14.2 Und Saul sass am Rand von Gibea unter dem Granatapfelbaum, der in Migron [steht]; und das Kriegsvolk bei ihm war etwa sechshundert Mann. 14.3 Und Ahija, der Sohn Ahitubs, des Bruders Ikabods, des Sohnes des Pinhas, des Sohnes Elis, des Priesters des HERR...

...Joches Acker. 14.15 Und es entstand ein Schrecken im Lager, auf dem Feld und unter dem ganzen [Kriegs]volk. Auch der Posten und die Schar, die das Land verwuesten sollte, erschraken. Und die Erde erbebte, und so entstand ein Schrecken Gottes. Sauls Sieg ueber die Philister. 14.16 Und die Waechter Sauls zu Gibea Benjamin sahen, und siehe, ein laermendes Getuemmel, das immer hin und her wogte. 14.17 Und Saul sagte zu dem Volk, das bei ihm war: Lasst doch antreten und seht, wer von uns weggegangen ist! Und sie liessen antreten, siehe, da fehlten Jonatan und sein Waffentraeger. 14.18 Da sagte Saul zu Ahija: Bring die Lade Gottes herbei! Denn die Lade Gottes war an jenem Tag unter den Soehnen Israel. 14.19 Und es geschah, waehrend Saul noch zu dem Priester redete, nahm das Getuemmel im Lager der Philister immer mehr zu; und Saul sagte zu dem Priester: Zieh deine Hand zurueck! 14.20 Und Saul und alles Volk, das bei ihm war, versammelten sich und kamen zum Kampf. Und siehe, da war das Schwert des einen gegen den andern - eine sehr grosse Verwirrung. 14.21 Und die Hebraeer waren bei den Philistern wie schon frueher; [die nun,] die mit ...

...chwert des einen gegen den andern - eine sehr grosse Verwirrung. 14.21 Und die Hebraeer waren bei den Philistern wie schon frueher; [die nun,] die mit ihnen ins Feldlager hinaufgezogen waren, auch sie wandten sich, um mit Israel zu sein, das bei Saul und Jonatan war. 14.22 Als aber alle Maenner von Israel, die sich im Gebirge Ephraim versteckt hatten, hoerten, dass die Philister flohen, setzten auch sie ihnen nach im Kampf. 14.23 So rettete der HERR Israel an demselben Tag. Und der Kampf zog...

...le Maenner von Israel, die sich im Gebirge Ephraim versteckt hatten, hoerten, dass die Philister flohen, setzten auch sie ihnen nach im Kampf. 14.23 So rettete der HERR Israel an demselben Tag. Und der Kampf zog sich bis ueber Bet-Awen hinaus. Sauls unbesonnener Schwur und dessen Folgen. 14.24 Als die Maenner von Israel an jenem Tag ins Gedraenge kamen, beschwor Saul das Volk und sagte: Verflucht sei jeder, der vor dem Abend etwas isst, bis ich mich an meinen Feinden geraecht habe! Und das ganze Volk kostete keine Speise. 14.25 Und das ganze Land war in die [Zeit der] Honigernte gekommen, und es gab Honig au...

... Und das Volk war sehr matt geworden. 14.32 Und das Volk fiel ueber die Beute her, und sie nahmen Schafe, Rinder und Kaelber und schlachteten sie einfach auf der Erde; und das Volk ass [das Fleisch] ueber dem Blut. 14.33 Und man berichtete es Saul und sagte: Siehe, das Volk versuendigt sich an dem HERRN, denn es isst [das Fleisch] ueber dem Blut. Und er rief: Ihr habt treulos gehandelt! Waelzt sofort einen grossen Stein her zu mir! 14.34 Und Saul sagte [weiter]: Zerstreut euch unter das Volk und sagt ihnen: Jeder soll sein Rind und sein Schaf zu mir bringen und es hier schlachten und essen, damit ihr euch nicht am HERRN versuendigt, indem ihr ueber dem Blut esst! Und in jener Nacht brach...

...sein Schaf zu mir bringen und es hier schlachten und essen, damit ihr euch nicht am HERRN versuendigt, indem ihr ueber dem Blut esst! Und in jener Nacht brachte das ganze Volk jeder eigenhaendig sein Rind; und sie schlachteten es dort. 14.35 Und Saul baute dem HERRN einen Altar. Das war der erste Altar, den er dem HERRN baute. 14.36 Und Saul sagte: Lasst uns noch in der Nacht hinabziehen, den Philistern nach, und unter ihnen pluendern, bis der Morgen hell wird, und niemand von ihnen uebriglassen! Sie antworteten: Tu alles, was in deinen Augen gut ist! Und der Priester sagte: [Erst] ...

...inabziehen, den Philistern nach, und unter ihnen pluendern, bis der Morgen hell wird, und niemand von ihnen uebriglassen! Sie antworteten: Tu alles, was in deinen Augen gut ist! Und der Priester sagte: [Erst] lasst uns hier Gott nahen! 14.37 Und Saul fragte Gott: Soll ich hinabziehen, den Philistern nach? Willst du sie in die Hand Israels geben? Aber er antwortete ihm nicht an diesem Tag. 14.38 Da sagte Saul: Tretet hierher, alle Anfuehrer des Volkes, und erkennt und seht, wodurch heute diese Verschuldung geschehen ist! 14.39 Denn so wahr der HERR lebt, der Israel errettet hat, selbst wenn sie bei meinem Sohn Jonatan waere, soll er bestimmt sterben!...

...aere, soll er bestimmt sterben! Aber niemand aus dem ganzen Volk antwortete ihm. 14.40 Und er sprach zu ganz Israel: Ihr sollt auf der einen Seite [stehen], und ich und mein Sohn Jonatan wollen auf der anderen Seite sein. Und das Volk antwortete Saul: Tu, was in deinen Augen gut ist! 14.41 Und Saul sprach zu dem HERRN, dem Gott Israels: Gib rechten Entscheid! Da wurden Jonatan und Saul getroffen, aber das Volk ging frei aus. 14.42 Und Saul sagte: Werft das Los ueber mich und meinen Sohn Jonatan! Da wurde Jonatan getroffen. 14.43 Da sprach Saul zu Jonatan: Bekenne mir, was du getan hast! Und Jonatan bekannte ihm und sagte: Mit der Spitze des Stabes, den ich in meiner Hand hatte, habe ich nur ein wenig Honig gekostet. Siehe, ich muss sterben! 14.44 Und Saul sprach: So tue [mir] Gott und so fuege er hinzu, ja, du musst sterben, Jonatan! 14.45 Aber das Volk sagte zu Saul: Sollte Jonatan sterben, der diese grosse Rettungstat in Israel vollbracht hat? Das sei ferne! So wahr der HERR lebt! Wenn von den Haaren seines Hauptes [eins] auf die Erde faellt! Hat er doch mit Gott den Sieg errungen an diesem Tage. So loeste...

...vollbracht hat? Das sei ferne! So wahr der HERR lebt! Wenn von den Haaren seines Hauptes [eins] auf die Erde faellt! Hat er doch mit Gott den Sieg errungen an diesem Tage. So loeste das Volk Jonatan aus, so dass er nicht sterben musste. 14.46 Und Saul liess von der Verfolgung der Philister ab und zog hinauf, und die Philister kehrten an ihren Wohnort zurueck. 14.47 Als Saul das Koenigtum ueber Israel erlangt hatte, kaempfte er ringsum gegen all seine Feinde, gegen Moab, gegen die Soehne Ammon und gegen Edom, gegen die Koenige von Zoba und gegen die Philister; und ueberall, wohin er sich wandte, war er siegreich. 14...

...gen Edom, gegen die Koenige von Zoba und gegen die Philister; und ueberall, wohin er sich wandte, war er siegreich. 14.48 Und er vollbrachte tapfere Taten und schlug Amalek und errettete Israel aus der Hand seines Pluenderers. 14.49 Die Soehne Sauls waren: Jonatan, Jischwi und Malkischua. Und die Namen seiner beiden Toechter waren: der Name der erstgeborenen war Merab und der Name der juengeren Michal. 14.50 Der Name der Frau Sauls war Ahinoam, eine Tochter des Ahimaaz. Der Name seines Heerobersten war Abner, ein Sohn Ners, des Onkels Sauls; 14.51 denn Kisch, der Vater Sauls, und Ner, der Vater Abners, waren Soehne Abiels. 14.52 Und der Krieg gegen die Philister war schwer alle Tage Sauls. Wenn Saul irgendeinen tapferen und kampffaehigen Mann sah, stellte er ihn in seinen Dienst.
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14. Glaubenstat des Jonatan
Sieg Sauls ueber Amalek, sein Ungehorsam und seine Verwerfung.
15.1 Samuel sagte zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, um dich zum Koenig ueber sein Volk, ueber Israel, zu salben. So hoere nun auf die Stimme der Worte des HERRN! 15.2 So spricht der HERR der Heerscharen: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan, wie es sich ihm in d...

...rael] aus Aegypten heraufzog. 15.3 Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, [sondern] toete Mann und Frau, Kind und Saeugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel! 15.4 Da rief Saul das Volk auf und musterte sie in Telem, 200 000 Mann zu Fuss und 10 000 Maenner aus Juda. 15.5 Und Saul kam bis zur Stadt der Amalekiter und legte einen Hinterhalt in das Tal. 15.6 Und Saul liess den Kenitern sagen: Geht, weicht, zieht weg von den Amalekitern, dass ich dich nicht mit ihnen wegraffe! Denn du, du hast allen Soehnen Israel Gnade erwiesen, als sie aus Aegypten heraufzogen. Da zogen die Keniter fort von Amalek. 15.7 Und ...

...liess den Kenitern sagen: Geht, weicht, zieht weg von den Amalekitern, dass ich dich nicht mit ihnen wegraffe! Denn du, du hast allen Soehnen Israel Gnade erwiesen, als sie aus Aegypten heraufzogen. Da zogen die Keniter fort von Amalek. 15.7 Und Saul schlug die Amalekiter von Hawila bis nach Schur, das vor Aegypten liegt. 15.8 Und er ergriff Agag, den Koenig der Amalekiter, lebend. Und an dem ganzen Volk vollstreckte er den Bann mit der Schaerfe des Schwertes. 15.9 Aber Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und die [Tiere] vom zweiten Wurf und die Laemmer und alles, was wertvoll war, daran wollten sie nicht den Bann vollstrecken. Alles Vieh aber, das verachtet und schwaechlich war, dara...

...mer und alles, was wertvoll war, daran wollten sie nicht den Bann vollstrecken. Alles Vieh aber, das verachtet und schwaechlich war, daran vollstreckten sie den Bann. 15.10 Da geschah das Wort des HERRN zu Samuel: 15.11 Es reut mich, dass ich Saul zum Koenig gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und hat meine Worte nicht ausgefuehrt. Da entbrannte dem Samuel [der Zorn], und er schrie zu dem HERRN die ganze Nacht. 15.12 Und am fruehen Morgen machte Samuel sich auf, um Saul zu begegnen. Da wurde Samuel berichtet: Saul ist nach Karmel gekommen. Und siehe, er hat sich ein Siegeszeichen errichtet, und er hat sich gewandt und ist weitergegangen und nach Gilgal hinabgekommen. 15.13 Als Samuel zu Saul kam, sagte Saul zu ihm: Gesegnet seist du von dem HERRN! Ich habe das Wort des HERRN erfuellt. 15.14 Und Samuel antwortete: Was ist denn das fuer ein Bloeken von Schafen, das zu meinen Ohren kommt, und ein Bruellen von Rindern, das ich hoere? 15.15 Saul sagte: Von den Amalekitern hat man sie gebracht, denn das Volk verschonte die besten Schafe und Rinder, um [sie] dem HERRN, deinem Gott, zu opfern; an den uebrigen haben wir den Bann vollstreckt. 15.16 Da sprach Samuel zu Saul: Halt ein, damit ich dir verkuende, was der HERR diese Nacht zu mir geredet hat! Und er sagte zu ihm: Rede! 15.17 Und Samuel sprach: Wurdest du nicht, als du gering in deinen Augen warst, das Oberhaupt der Staemme Israels? Und der HERR salbte di...

... Bann an den Frevlern, an Amalek und kaempfe mit ihnen, bis du sie vernichtet hast! 15.19 Warum hast du denn der Stimme des HERRN nicht gehorcht und bist ueber die Beute hergefallen und hast getan, was in den Augen des HERRN boese ist? 15.20 Und Saul antwortete Samuel: Ich habe der Stimme des HERRN gehorcht und bin den Weg gezogen, den der HERR mich gesandt hat. Ich habe Agag, den Koenig von Amalek, hergebracht und an Amalek den Bann vollstreckt. 15.21 Aber das Volk hat von der Beute genomme...

...er. 15.23 Denn Widerspenstigkeit ist eine Suende [wie] Wahrsagerei, und Widerstreben ist wie Abgoetterei und Goetzendienst. Weil du das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr Koenig sein sollst. 15.24 Saul sagte zu Samuel: Ich habe gesuendigt, dass ich den Befehl des HERRN und deine Worte uebertreten habe; denn ich fuerchtete das Volk und hoerte auf seine Stimme. 15.25 Und nun, vergib mir doch meine Suende und kehre mit mir um, dass ich den HERRN ...

...t, dass ich den Befehl des HERRN und deine Worte uebertreten habe; denn ich fuerchtete das Volk und hoerte auf seine Stimme. 15.25 Und nun, vergib mir doch meine Suende und kehre mit mir um, dass ich den HERRN anbete! 15.26 Aber Samuel sprach zu Saul: Ich kehre nicht mit dir um. Denn du hast das Wort des HERRN verworfen, und der HERR hat dich verworfen, dass du nicht mehr Koenig ueber Israel sein sollst. 15.27 Als Samuel sich umwandte, um wegzugehen, da ergriff Saul ihn beim Zipfel seines Oberkleides, so dass er abriss. 15.28 Da sprach Samuel zu ihm: Der HERR hat heute das Koenigtum Israels von dir abgerissen und es einem anderen gegeben, der besser ist als du. 15.29 Auch luegt der nicht, der Israels Ruhm i...

...dass ihn [etwas] gereuen koennte. 15.30 Und er sprach: Ich habe gesuendigt! Aber ehre mich doch vor den Aeltesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, dass ich den HERRN, deinen Gott, anbete! 15.31 Und Samuel kehrte um [und folgte] Saul nach, und Saul betete den HERRN an. 15.32 Und Samuel sprach: Bringt Agag, den Koenig von Amalek, zu mir her! Und Agag kam widerstrebend zu ihm. Und Agag sagte: Fuerwahr, die Bitterkeit des Todes ist gewichen! 15.33 Aber Samuel sagte: Wie dein Schwert Frauen ...

...it des Todes ist gewichen! 15.33 Aber Samuel sagte: Wie dein Schwert Frauen kinderlos gemacht hat, so sei [auch] deine Mutter kinderlos unter den Frauen! Und Samuel hieb Agag in Stuecke vor dem HERRN in Gilgal. 15.34 Und Samuel ging nach Rama. Saul aber zog in sein Haus hinauf nach Gibea-Saul. 15.35 Und Samuel sah Saul nicht mehr bis zum Tag seines Todes. Denn Samuel trauerte um Saul, da es den HERRN reute, dass er Saul zum Koenig ueber Israel gemacht hatte.
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15. Sieg Sauls ueber Amalek, sein Ungehorsam und seine Verwerfung
Sauls Hass auf David - Jonatans Eintreten fuer David.
19.1 Saul nun redete mit seinem Sohn Jonatan und mit all seinen Knechten, dass er David toeten wolle. Jonatan aber, der Sohn Sauls, hatte grossen Gefallen an David. 19.2 Und Jonatan berichtete es David und sagte: Mein Vater Saul sucht dich zu toeten. Nun huete dich doch morgen und bleibe im Versteck sitzen und verbirg dich! 19.3 Ich aber will hinausgehen und mich auf dem Feld neben meinen Vater stellen, wo du bist, und ich will mit meinem Vater ueber dich reden und sehe...

... und verbirg dich! 19.3 Ich aber will hinausgehen und mich auf dem Feld neben meinen Vater stellen, wo du bist, und ich will mit meinem Vater ueber dich reden und sehen, wie es steht, und es dir berichten. 19.4 Und Jonatan redete mit seinem Vater Saul Gutes von David und sagte zu ihm: Der Koenig versuendige sich nicht an seinem Knecht, an David! Denn er hat sich nicht an dir versuendigt, und seine Taten sind dir sehr nuetzlich. 19.5 Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister ersch...

...esetzt und den Philister erschlagen, und der HERR hat ganz Israel einen grossen Sieg verschafft. Du hast es gesehen und dich [darueber] gefreut. Warum willst du dich an unschuldigem Blut versuendigen, dass du David ohne Ursache toetest? 19.6 Und Saul hoerte auf die Stimme Jonatans, und Saul schwor: So wahr der HERR lebt, wenn er getoetet wird! 19.7 Da rief Jonatan David, und Jonatan berichtete ihm alle diese Worte. Und Jonatan brachte David zu Saul, und er diente ihm wie frueher. Erneuter Mordversuch Sauls an David - Davids Flucht zu Samuel. 19.8 Und es kam wieder zum Krieg. David zog aus und kaempfte gegen die Philister und brachte ihnen eine grosse Niederlage bei, so dass sie vor ihm flohen. 19.9 Und ein boeser Geist von dem HERRN kam ueber...

... an David - Davids Flucht zu Samuel. 19.8 Und es kam wieder zum Krieg. David zog aus und kaempfte gegen die Philister und brachte ihnen eine grosse Niederlage bei, so dass sie vor ihm flohen. 19.9 Und ein boeser Geist von dem HERRN kam ueber Saul, als er in seinem Haus sass, seinen Speer in seiner Hand. David aber spielte [auf der Zither]. 19.10 Und Saul suchte David mit dem Speer an die Wand zu spiessen. Aber er wich aus vor Saul, so dass er den Speer in die Wand stiess. Und David floh und entrann in jener Nacht. 19.11 Da sandte Saul Boten in das Haus Davids, um ihn zu bewachen und ihn [dann] am Morgen zu toeten. Aber seine Frau Michal teilte es David mit: Wenn du nicht in dieser Nacht dein Leben rettest, dann wirst du morgen umgebracht werden. 19.12 Und Michal liess David d...

... 19.12 Und Michal liess David durchs Fenster hinab. Und er eilte fort, floh und entrann. 19.13 Und Michal nahm den Teraphim und legte ihn aufs Bett und legte ein Geflecht von Ziegenhaar an sein Kopfende und bedeckte ihn mit einem Tuch. 19.14 Und Saul sandte Boten, um David zu holen. Und sie sagte: Er ist krank. 19.15 Da sandte Saul noch einmal Boten, nach David zu sehen, und sagte: Bringt ihn im Bett zu mir herauf, damit ich ihn toete! 19.16 Und die Boten kamen, und siehe, der Teraphim [lag] im Bett, und das Geflecht von Ziegenhaar an seinem Kopfende. 19.17 Da sagte Saul zu Michal: Warum hast du mich so betrogen und meinen Feind entfliehen lassen, dass er entrinnen konnte? Und Michal antwortete Saul: Er sagte zu mir: Lass mich gehen, sonst toete ich dich! 19.18 David aber war geflohen und hatte sich gerettet. Und er kam zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm angetan hatte. Dann ging er mit Samuel, und sie wohnten in Najot. 19.19 Und es wurde Saul berichtet: Siehe, David ist in Najot in Rama. 19.20 Da sandte Saul Boten, um David zu holen. Als sie aber die Schar der Propheten, die weissagten, sahen und Samuel dabeistehen, wie er sie leitete, kam der Geist Gottes ueber die Boten Sauls, und auch sie weissagten. 19.21 Und man berichtete es Saul, und er sandte andere Boten, und auch die weissagten. Und Saul sandte zum dritten Mal Boten, und auch sie weissagten. 19.22 Da ging auch er nach Rama und kam an die grosse Zisterne, die in Sechu ist. Und er fragte: Wo sind Samuel und David? Man antwortete [ihm]: Siehe, in Najot in Rama. 19.23 Und er ging vo...

...tes, und er ging daher und weissagte, bis er in Najot in Rama ankam. 19.24 Und auch er zog seine Oberkleider aus, und auch er weissagte vor Samuel, und er fiel hin [und lag] nackt [da] den ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist auch Saul unter den Propheten?
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19. Sauls Hass auf David - Jonatans Eintreten fuer David
Sauls Sieg ueber die Ammoniter.
...1.3 Da sagten die Aeltesten von Jabesch zu ihm: Lass uns sieben Tage [Zeit], damit wir Boten in das ganze Gebiet Israels senden! Und wenn [dann] niemand da ist, der uns rettet, so wollen wir zu dir hinausgehen. 11.4 Da kamen die Boten nach Gibea-Saul und sagten diese Worte vor den Ohren des Volkes. Und das ganze Volk erhob seine Stimme und weinte. 11.5 Und siehe, da kam Saul vom Feld hinter den Rindern her. Und Saul fragte: Was ist mit dem Volk, dass sie weinen? Und sie berichteten ihm die Worte der Maenner von Jabesch. 11.6 Da geriet der Geist Gottes ueber Saul, als er diese Worte hoerte, und sein Zorn entbrannte sehr. 11.7 Und er nahm ein Gespann Rinder und zerstueckelte sie und sandte davon durch Boten in das ganze Gebiet Israels und liess sagen: Wer nicht hinter Saul und hinter Samuel auszieht, dessen Rindern wird es ebenso ergehen! Da fiel der Schrecken des HERRN auf das Volk, und sie zogen aus wie ein Mann. 11.8 Und er musterte sie bei Besek; und die von den Soehnen Israel waren 300 000 und die Maenner von...

...ten das den Maennern von Jabesch, und sie freuten sich. 11.10 Und die Maenner von Jabesch sagten: Morgen wollen wir zu euch hinausgehen, dann koennt ihr uns alles tun, was gut ist in euren Augen. 11.11 Und es geschah am naechsten Tag, da stellte Saul das Volk in drei Heerhaufen auf. Und sie kamen mitten in das Lager um die Zeit der Morgenwache und schlugen Ammon bis der Tag heiss wurde. Und was uebrigblieb wurde zerstreut, so dass von ihnen nicht zwei beieinander blieben. 11.12 Da sprach ...

...in das Lager um die Zeit der Morgenwache und schlugen Ammon bis der Tag heiss wurde. Und was uebrigblieb wurde zerstreut, so dass von ihnen nicht zwei beieinander blieben. 11.12 Da sprach das Volk zu Samuel: Wer ist es, der gesagt hat: Sollte Saul Koenig ueber uns sein? Gebt die Maenner her, dass wir sie toeten! 11.13 Aber Saul sagte: Niemand soll an diesem Tag getoetet werden, denn heute hat der HERR Rettung gegeben in Israel! 11.14 Und Samuel sagte zum Volk: Kommt und lasst uns nach Gilgal gehen und dort das Koenigtum erneuern! 11.15 Und das ganze Volk zog nach Gilga...

...diesem Tag getoetet werden, denn heute hat der HERR Rettung gegeben in Israel! 11.14 Und Samuel sagte zum Volk: Kommt und lasst uns nach Gilgal gehen und dort das Koenigtum erneuern! 11.15 Und das ganze Volk zog nach Gilgal, und sie machten dort Saul zum Koenig, vor dem HERRN in Gilgal. Und sie schlachteten dort Heilsopfer vor dem HERRN. Und Saul und alle Maenner von Israel freuten sich dort sehr.
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11. Sauls Sieg ueber die Ammoniter
Saul bei der Totenbeschwoererin - Samuels Weissagung des Unheils.
...ein Knecht tun wird. Und Achisch sagte zu David: Gut, ich will dich zu meinem Leibwaechter fuer die ganze Zeit machen. 28.3 Samuel aber war gestorben, und ganz Israel hatte ihm die Totenklage gehalten und ihn in seiner Stadt Rama begraben. Und Saul hatte die Totenbeschwoerer und Wahrsager aus dem Land vertrieben. 28.4 Und die Philister versammelten sich, kamen und lagerten bei Schunem. Und Saul versammelte ganz Israel, und sie lagerten auf dem [Gebirge] Gilboa. 28.5 Und als Saul das Heer der Philister sah, fuerchtete er sich, und sein Herz verzagte sehr. 28.6 Und Saul befragte den HERRN; aber der HERR antwortete ihm nicht, weder durch Traeume noch durch die Urim, noch durch Propheten. 28.7 Da sagte Saul zu seinen Knechten: Sucht mir eine Frau, die Tote beschwoeren kann, damit ich zu ihr gehe und sie befrage! Und seine Knechte sagten zu ihm: Siehe, in En-Dor ist eine Frau, die Tote beschwoeren kann. 28.8 Und Saul machte sich unkenntlich, zog andere Kleider an und ging hin, er und zwei Maenner mit ihm, und sie kamen zu der Frau bei Nacht. Und [Saul] sagte: Wahrsage mir doch durch Totenbeschwoerung und bringe mir herauf, wen ich dir nennen werde! 28.9 Aber die Frau antwortete ihm: Siehe, du kennst ja das, was Saul getan hat, wie er die Totenbeschwoerer und die Wahrsager aus dem Land ausgerottet hat. Und warum stellst du mir eine Falle, um mich zu toeten? 28.10 Und Saul schwor ihr bei dem HERRN: So wahr der HERR lebt, es soll dich in dieser Sache keine Schuld treffen! 28.11 Da sagte die Frau: Wen soll ich dir heraufholen? Und er erwiderte: Hole mir Samuel herauf! 28.12 Als aber die Frau Samuel sah, schrie sie l...

...ERRN: So wahr der HERR lebt, es soll dich in dieser Sache keine Schuld treffen! 28.11 Da sagte die Frau: Wen soll ich dir heraufholen? Und er erwiderte: Hole mir Samuel herauf! 28.12 Als aber die Frau Samuel sah, schrie sie laut auf und sagte zu Saul: Warum hast du mich betrogen? Du bist ja Saul! 28.13 Und der Koenig sagte zu ihr: Fuerchte dich nicht! Nun, was siehst du? Die Frau antwortete Saul: Ich sehe einen Geist aus der Erde heraufsteigen. 28.14 Er sagte zu ihr: Wie sieht er aus? Und sie antwortete: Ein alter Mann steigt herauf. Er ist in ein Oberkleid gehuellt. Da erkannte Saul, dass es Samuel war, und er neigte sich mit seinem Gesicht zur Erde und fiel nieder. 28.15 Und Samuel sprach zu Saul: Warum hast du meine Ruhe gestoert, dass du mich heraufkommen laesst? Und Saul antwortete: Ich bin in grosser Bedraengnis! Denn die Philister kaempfen gegen mich, und Gott ist von mir gewichen und antwortet mir nicht mehr, weder durch Propheten noch durch Traeume. Da liess ich dich rufen, damit du mir zu erkennen gibst, wa...

... der HERR das heute angetan. 28.19 Und der HERR wird auch Israel mit dir in die Hand der Philister geben. Morgen wirst du mit deinen Soehnen bei mir sein. Auch das Heerlager Israels wird der HERR in die Hand der Philister geben. 28.20 Da fiel Saul ploetzlich seiner Laenge nach zur Erde, und er geriet in grosse Furcht ueber die Worte Samuels. Auch war keine Kraft mehr in ihm, denn er hatte den ganzen Tag und die ganze Nacht nichts gegessen. 28.21 Und die Frau trat zu Saul und sah, dass er sehr bestuerzt war. Da sagte sie zu ihm: Siehe, deine Magd hat auf deine Stimme gehoert, und ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt und deinen Worten gehorcht, die du mir gesagt hast. 28.22 Und nun hoere doch auch du auf die Sti...

...timme und stand von der Erde auf und setzte sich auf das Bett. 28.24 Und die Frau hatte ein gemaestetes Kalb im Haus. Und sie beeilte sich, es zu schlachten, und nahm Mehl, knetete es und backte daraus ungesaeuerte Brote. 28.25 Und sie setzte es Saul und seinen Knechten vor, und sie assen. Und sie machten sich auf und gingen noch in derselben Nacht fort.
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28. Saul bei der Totenbeschwoererin - Samuels Weissagung des Unheils
Sauls Salbung zum Koenig.
9.1 Und es war ein Mann von Benjamin, sein Name war Kisch, ein Sohn Abiels, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bechorats, des Sohnes des Afiach, des Sohnes eines Benjaminiters, ein angesehener Mann. 9.2 Und er hatte einen Sohn, sein Name war Saul, jung und stattlich, und niemand von den Soehnen Israel war schoener als er. Er war einen Kopf groesser als alles Volk. 9.3 Und die Eselinnen des Kisch, des Vaters Sauls, waren verlorengegangen. Und Kisch sagte zu seinem Sohn Saul: Nimm doch einen von den Knechten mit dir und mach dich auf, geh hin und suche die Eselinnen! 9.4 Und er zog durch das Gebirge Ephraim und zog durch das Land Schalischa, und [sie fanden sie] nicht. Und sie durchzogen das Land Schaalim, aber sie ...

...e Ephraim und zog durch das Land Schalischa, und [sie fanden sie] nicht. Und sie durchzogen das Land Schaalim, aber sie waren nicht da. Und er zog durch das Land Benjamin, und [sie fanden sie] nicht. 9.5 Als sie aber in das Land Zuf kamen, sagte Saul zu seinem Knecht, der bei ihm war: Komm, lass uns [wieder] umkehren, damit nicht etwa mein Vater von den Eselinnen ablaesst und sich um uns Sorgen macht! 9.6 Der aber sagte zu ihm: Siehe doch, ein Mann Gottes ist in dieser Stadt. Der Mann ist se...

...! 9.6 Der aber sagte zu ihm: Siehe doch, ein Mann Gottes ist in dieser Stadt. Der Mann ist sehr angesehen. Alles was er sagt, trifft sicher ein. Lass uns dahin gehen, vielleicht gibt er uns Auskunft ueber unsern Weg, den wir gehen [sollten]! 9.7 Saul aber sagte zu seinem Knecht: Siehe, wenn wir hingehen, was wollen wir dem Mann bringen? Denn das Brot in unsern Beuteln ist verbraucht, und wir haben kein Geschenk, um es dem Mann Gottes zu bringen. Was haben wir? 9.8 Und der Knecht antwortete Saul noch einmal und sagte: Siehe, ich habe noch einen silbernen Viertel-Schekel bei mir; den will ich dem Mann Gottes geben, damit er uns ueber unsern Weg Auskunft gibt. 9.9 Vorzeiten sagte man in Israel, wenn man ging, Gott zu befragen: Kommt und l...

...em Mann Gottes geben, damit er uns ueber unsern Weg Auskunft gibt. 9.9 Vorzeiten sagte man in Israel, wenn man ging, Gott zu befragen: Kommt und lasst uns zum Seher gehen! Denn den man heute Prophet nennt, nannte man frueher Seher. 9.10 Da sagte Saul zu seinem Knecht: Dein Wort ist gut. Komm, lass uns gehen! Und sie gingen in die Stadt, wo der Mann Gottes war. 9.11 Als sie eben die Anhoehe zu der Stadt hinaufstiegen, trafen sie Maedchen, die herauskamen, um Wasser zu schoepfen. Und sie sagte...

...ade heute werdet ihr ihn finden! 9.14 Da gingen sie zur Stadt hinauf. Als sie in die Stadt eintraten, siehe, da kam Samuel heraus, ihnen entgegen, um zur Hoehe hinaufzugehen. 9.15 Der HERR aber hatte dem Samuel das Ohr geoeffnet, einen Tag bevor Saul kam, und gesagt: 9.16 Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Land Benjamin zu dir senden, den sollst du zum Fuersten ueber mein Volk Israel salben! Der wird mein Volk aus der Hand der Philister erretten. Denn ich habe [die Not] meines ...

...njamin zu dir senden, den sollst du zum Fuersten ueber mein Volk Israel salben! Der wird mein Volk aus der Hand der Philister erretten. Denn ich habe [die Not] meines Volkes angesehen, und sein Geschrei ist vor mich gekommen. 9.17 Als nun Samuel Saul sah, teilte ihm der HERR mit: Siehe, da ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe, dass er ueber mein Volk herrschen soll. 9.18 Da trat Saul im Tor auf Samuel zu und sagte: Zeig mir doch, wo [hier] das Haus des Sehers ist. 9.19 Samuel antwortete Saul und sagte: Ich bin der Seher. Geh vor mir auf die Hoehe hinauf, denn ihr sollt heute mit mir essen, und morgen frueh werde ich dich ziehen lassen! Und alles, was du auf dem Herzen hast, werde ich dir kundtun. 9.20 Und was die Eselinnen betrifft,...

...innen betrifft, die dir heute vor drei Tagen verlorengegangen sind, so brauchst du dir um sie keine Sorgen zu machen, denn sie sind gefunden. Und wem gehoert alles Kostbare Israels? Nicht dir und dem ganzen Haus deines Vaters? 9.21 Da antwortete Saul und sprach: Bin ich nicht ein Benjaminiter und aus einem der kleinsten Staemme Israels, und ist meine Sippe nicht die geringste unter allen Sippen des Stammes Benjamin? Warum sprichst du solche Worte zu mir? 9.22 Und Samuel nahm Saul und seinen Knecht und fuehrte sie in die Halle. Und er gab ihnen einen Platz obenan unter den Geladenen; und das waren etwa dreissig Mann. 9.23 Und Samuel sagte zu dem Koch: Gib den Anteil her, den ich dir gegeben habe und von dem ich dir gesagt...

...enen; und das waren etwa dreissig Mann. 9.23 Und Samuel sagte zu dem Koch: Gib den Anteil her, den ich dir gegeben habe und von dem ich dir gesagt habe: Lege ihn bei dir zurueck! 9.24 Da trug der Koch die Keule auf und was daran war und legte es Saul vor. Und er sagte: Siehe, hier ist das Uebriggebliebene! Leg dir vor und iss! Denn fuer diese Stunde ist es fuer dich aufbewahrt worden, als ich sagte: Ich habe das Volk geladen. So ass Saul mit Samuel an diesem Tag. 9.25 Und sie gingen von der Hoehe in die Stadt hinab; und er redete mit Saul auf dem Dach. 9.26 Und sie standen frueh auf. Und es geschah, als die Morgenroete aufging, rief Samuel dem Saul auf dem Dach zu: Steh auf, dass ich dich geleite! Und Saul stand auf, und die beiden, er und Samuel, gingen auf die Gasse hinaus. 9.27 Als sie an das Ende der Stadt hinabkamen, sagte Samuel zu Saul: Sag dem Knecht, dass er uns vorausgehe! [Und er ging voraus]. Du aber steh jetzt still! Ich will dich das Wort Gottes hoeren lassen.
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09. Sauls Salbung zum Koenig
Davids Grossmut gegenueber Saul in der Wagenburg.
26.1 Und die Sifiter kamen zu Saul nach Gibea und sagten: Haelt sich David nicht auf dem Huegel Hachila, [der] Jeschimon gegenueber[liegt], verborgen? 26.2 Da machte Saul sich auf und zog in die Wueste Sif hinab und mit ihm dreitausend auserlesene Maenner aus Israel, um David in der Wueste Sif zu suchen. 26.3 Und Saul lagerte sich auf dem Huegel Hachila, der Jeschimon gegenueber am Weg [liegt]. David aber hielt sich in der Wueste auf. Und als er merkte, dass Saul ihm in die Wueste nachgekommen war, 26.4 sandte David Kundschafter aus und erfuhr mit Gewissheit, dass Saul gekommen war. 26.5 Und David machte sich auf und kam an den Ort, wo Saul ein Lager aufgeschlagen hatte. Und David sah den Platz, wo Saul sich [zum Schlafen] niedergelegt hatte mit Abner, dem Sohn des Ner, seinem Heerobersten. Saul lag und schlief im innersten Lagerring, und das Volk lagerte sich um ihn her. 26.6 Und David hob an und sagte zu Ahimelech, dem Hetiter, und zu Abischai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs: Wer will mit mir zu Saul ins Lager hinabgehen? Und Abischai antwortete: Ich gehe mit dir hinab. 26.7 Und David und Abischai kamen zu den Leuten in der Nacht. Und siehe, Saul lag im [innersten] Lagerring und schlief, und sein Speer war an seinem Kopfende in die Erde gesteckt. Und Abner und das Volk lagen um ihn her. 26.8 Und Abischai sagte zu David: Heute hat Gott deinen Feind in deine Hand ausgeliefert. Nun lass mic...

...! So wahr der HERR lebt, ihr seid Soehne des Todes, weil ihr nicht ueber euren Herrn, ueber den Gesalbten des HERRN gewacht habt! Und nun sieh doch nach, wo der Speer des Koenigs ist und der Wasserkrug, die an seinem Kopfende waren. 26.17 Und Saul erkannte die Stimme Davids und sagte: Ist das deine Stimme, mein Sohn David? David antwortete: Es ist meine Stimme, mein Herr und Koenig. 26.18 Und er sprach [weiter]: Warum jagt denn mein Herr seinem Knecht nach? Ja, was habe ich getan, und was...

...ene andern Goettern! 26.20 So moege nun mein Blut nicht auf die Erde fliessen fern von dem Angesicht des HERRN. Denn der Koenig von Israel ist ausgezogen, einen einzelnen Floh zu suchen, wie man einem Rebhuhn nachjagt auf den Bergen. 26.21 Und Saul entgegnete: Ich habe gesuendigt! Komm zurueck, mein Sohn David! Ich will dir nicht noch laenger etwas Boeses antun, weil mein Leben heute in deinen Augen teuer gewesen ist. Siehe, ich habe toericht gehandelt und mich sehr schwer vergangen! 26.22...

... Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen. 26.24 Siehe, wie dein Leben heute in meinen Augen hochgeachtet gewesen ist, so moege mein Leben hochgeachtet werden in den Augen des HERRN, und er moege mich erretten aus aller Bedraengnis. 26.25 Und Saul sagte zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Du wirst es sicher ausrichten und zustande bringen. Und David ging seines Weges. Saul aber kehrte an seinen Ort zurueck.
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26. Davids Grossmut gegenueber Saul in der Wagenburg
Davids Sieg ueber Goliat.
17.1 Und die Philister sammelten ihre Heere zum Kampf und versammelten sich zu Socho in Juda und lagerten sich bei Efes-Dammim, zwischen Socho und Aseka. 17.2 Und Saul und die Maenner von Israel versammelten und lagerten sich im Terebinthental, und sie stellten sich den Philistern gegenueber in Schlachtordnung auf. 17.3 Und die Philister standen an einem Berg jenseits, und Israel stand an einem Berg diesseits,...

...kel Eisen. Und der Schildtraeger ging vor ihm her. 17.8 Und er stellte sich hin, rief den Schlachtreihen Israels zu und sprach zu ihnen: Wozu zieht ihr aus, um euch in Schlachtordnung aufzustellen? Bin ich nicht der Philister und ihr die Knechte Sauls? Bestimmt einen Mann von euch, dass er zu mir herabkommt! 17.9 Wenn er mit mir zu kaempfen vermag und mich erschlaegt, dann wollen wir eure Knechte sein. Wenn ich ihn aber ueberwinde und ihn erschlage, dann sollt ihr unsere Knechte sein und uns...

...sein. Wenn ich ihn aber ueberwinde und ihn erschlage, dann sollt ihr unsere Knechte sein und uns dienen. 17.10 Und der Philister sagte: Ich verhoehne heute die Schlachtreihen Israels! Gebt mir einen Mann, dass wir miteinander kaempfen! 17.11 Und Saul und ganz Israel hoerten diese Worte des Philisters, und sie waren niedergeschlagen und fuerchteten sich sehr. 17.12 David nun war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem in Juda, mit Namen Isai, der acht Soehne hatte. Und der Mann war in den...

...nz Israel hoerten diese Worte des Philisters, und sie waren niedergeschlagen und fuerchteten sich sehr. 17.12 David nun war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem in Juda, mit Namen Isai, der acht Soehne hatte. Und der Mann war in den Tagen Sauls schon zu alt, um unter den Maennern [mit]zukommen. 17.13 Die drei aeltesten Soehne Isais aber waren mit Saul in den Krieg gezogen. Die Namen seiner drei Soehne, die in den Krieg zogen, waren: Eliab, der Erstgeborene, und der zweite Abinadab und der dritte Schamma. 17.14 Und David war der juengste, und die drei aeltesten waren Saul gefolgt. 17.15 David aber ging ab und zu von Saul weg, um die Schafe seines Vaters in Bethlehem zu weiden. - 17.16 Und der Philister trat morgens und abends heraus und stellte sich hin, vierzig Tage lang. - 17.17 Isai aber sagte zu seinem Sohn David: Nimm doch fuer deine Brueder dieses Efa gero...

...rner und diese zehn Brote und bring sie schnell in das Lager zu deinen Bruedern! 17.18 Und diese zehn Stuecke Weichkaese bring dem Obersten ueber Tausend und erkundige dich, ob es deinen Bruedern gutgeht, und bring ein Pfand von ihnen mit! 17.19 Saul und sie und alle Maenner von Israel stehen im Terebinthental im Kampf mit den Philistern. - 17.20 Da machte sich David des Morgens frueh auf und ueberliess die Schafe einem Hueter. Er nahm und ging hin, wie Isai ihm geboten hatte, und kam zum La...

...? Ist es nicht der Muehe wert? 17.30 Und er wandte sich von ihm ab, einem andern zu, und wiederholte die Frage; und das Volk gab ihm dieselbe Antwort wie vorher. 17.31 Und die Worte, die David geredet hatte, wurden bekannt. Und man meldete sie Saul; und der liess ihn holen. 17.32 Und David sagte zu Saul: Niemand lasse seinetwegen den Mut sinken! Dein Knecht will hingehen und mit diesem Philister kaempfen. 17.33 Aber Saul sagte zu David: Du kannst nicht zu diesem Philister gehen, um mit ihm zu kaempfen. Denn du bist ein junger Mann, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend auf. 17.34 Da sagte David zu Saul: Dein Knecht weidete die Schafe fuer seinen Vater. Wenn dann ein Loewe oder ein Baer kam und ein Schaf von der Herde wegtrug, 17.35 so lief ich ihm nach und schlug auf ihn ein und entriss es seinem Rachen. Erhob er sich gegen mich, so ergriff ic...

..., weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhoehnt hat! 17.37 Und David fuhr fort: Der HERR, der mich aus den Klauen des Loewen und aus den Klauen des Baeren errettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses Philisters erretten. Und Saul sagte zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir! 17.38 Und Saul legte David seine Ruestung an und setzte einen bronzenen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Schuppenpanzer an. 17.39 Und David guertete Sauls Schwert ueber seine Ruestung und wollte damit gehen, denn er hatte es [noch] nie versucht. Da sagte David zu Saul: Ich kann nicht damit gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie wieder ab. 17.40 Und er nahm seinen Stab in seine Hand und waehlte fuenf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Schleudertasche [die...

...on. 17.53 Und die Soehne Israel kehrten von der Verfolgung der Philister zurueck und pluenderten deren Lager. 17.54 Und David nahm den Kopf des Philisters und brachte ihn nach Jerusalem; seine Waffen aber legte er in sein Zelt. 17.55 Als aber Saul sah, wie David dem Philister entgegenging, sagte er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch dieser junge Mann, Abner? Und Abner antwortete: So wahr du lebst, Koenig, ich weiss es nicht! 17.56 Und der Koenig befahl: Frage, wessen Sohn de...

... Und Abner antwortete: So wahr du lebst, Koenig, ich weiss es nicht! 17.56 Und der Koenig befahl: Frage, wessen Sohn der junge Mann ist! 17.57 Als David zurueckkehrte, nachdem er den Philister erschlagen hatte, nahm ihn Abner und brachte ihn vor Saul; und er hatte den Kopf des Philisters in seiner Hand. 17.58 Und Saul fragte ihn: Wessen Sohn bist du, junger Mann? David antwortete: Der Sohn deines Knechtes Isai, des Bethlehemiters.
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17. Davids Sieg ueber Goliat

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