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Person - Name: Jesus | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 41 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | Auferweckung des Lazarus. | 11.17 Als nun Jesus kam, fand er ihn schon vier Tage in der
Gruft liegen. 11.18 Bethanien aber war nahe bei Jerusalem,
etwa fuenfzehn Stadien weit; 11.19 und viele von den Juden
waren zu Martha und Maria gekommen, um sie ueber ihren Bruder zu
troesten. 11.20 Martha...
...r Tage in der
Gruft liegen. 11.18 Bethanien aber war nahe bei Jerusalem,
etwa fuenfzehn Stadien weit; 11.19 und viele von den Juden
waren zu Martha und Maria gekommen, um sie ueber ihren Bruder zu
troesten. 11.20 Martha nun, als sie hoerte, dass Jesus komme,
ging ihm entgegen. Maria aber sass im Haus. 11.21 Da sprach
Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen waerest, so waere mein
Bruder nicht gestorben; 11.22 und jetzt weiss ich, dass, was du
von Gott bitten magst, Gott dir geben wird. 11.23 Jesus
spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 11.24 Martha
spricht zu ihm: Ich weiss, dass er auferstehen wird in der
Auferstehung am letzten Tag. 11.25 Jesus sprach zu ihr: Ich
bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird
leben, auch wenn er gestorben ist; 11.26 und jeder, der da
lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst
du das? 11.27 Sie spricht zu ihm: Ja, Her...
...Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.
11.28 Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und rief
heimlich ihre Schwester Maria und sagte: Der Lehrer ist da und
ruft dich. 11.29 Als jene es hoerte, steht sie schnell auf und
geht zu ihm. 11.30 Jesus aber war noch nicht in das Dorf
gekommen, sondern war an dem Ort, wo Martha ihm begegnet war.
11.31 Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie
troesteten, sahen, dass Maria schnell aufstand und hinausging,
folgten sie ihr, da sie meint...
...ihm begegnet war.
11.31 Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie
troesteten, sahen, dass Maria schnell aufstand und hinausging,
folgten sie ihr, da sie meinten, sie gehe zur Gruft, um dort zu
weinen. 11.32 Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn
sah, fiel sie ihm zu Fuessen und sprach zu ihm: Herr, wenn du hier
gewesen waerest, so waere mein Bruder nicht gestorben. 11.33 Als
nun Jesus sie weinen sah und die Juden weinen, die mit ihr
gekommen waren, wurde er im Geist erzuernt und wurde erschuettert
11.34 und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm:
Herr, komm und sieh! 11.35 Jesus weinte. 11.36 Da sprachen
die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt! 11.37 Einige
aber von ihnen sagten: Konnte dieser, der die Augen des Blinden
auftat, nicht machen, dass auch dieser nicht gestorben waere?
11.38 Jesus nun, wieder in seinem Innern erzuernt, kommt zur
Gruft. Es war aber eine Hoehle, und ein Stein lag davor. 11.39
Jesus spricht: Nehmt den Stein weg! Die Schwester des
Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon,
denn er ist vier Tage hier. 11.40 Jesus spricht zu ihr: Habe
ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so wuerdest du die
Herrlichkeit Gottes sehen? 11.41 Sie nahmen nun den Stein weg.
Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir,
dass du mich erhoert hast. 11.42 Ich aber wusste, dass du mich
allezeit erhoerst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht,
habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesand...
...mich gesandt hast.
11.43 Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme:
Lazarus, komm heraus! 11.44 Und der Verstorbene kam heraus, an
Fuessen und Haenden mit Grabtuechern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweisstuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht
ihn frei und lasst ihn gehen.
11.45 Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und
sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn. 11.46 Einige aber
von ihnen gingen hin zu den Pharisaeern und sagten ihnen, was
Jesus getan hatte. | | |
| | Die ersten Juenger. | 1.35 Am folgenden Tag stand Johannes wieder da und zwei von
seinen Juengern; 1.36 und hinblickend auf Jesus, der umherging,
spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! 1.37 Und es hoerten ihn die
zwei Juenger reden und folgten Jesus nach. 1.38 Jesus aber
wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was
sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi - was uebersetzt heisst:
Lehrer -, wo haeltst du dich auf? 1.39 Er spricht zu ihnen:
Kommt, und ihr werdet sehen! Sie kamen nun und sah...
...er
von den zweien, die es von Johannes gehoert hatten und ihm
nachgefolgt waren. 1.41 Dieser findet zuerst seinen eigenen
Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden
- was uebersetzt ist: Christus. 1.42 Und er fuehrte ihn zu
Jesus. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn
des Johannes; du wirst Kephas heissen - was uebersetzt wird:
Stein.
1.43 Am folgenden Tag wollte er nach Galilaea aufbrechen, und
er findet Philippus; und Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach!
1.44 Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des
Andreas und Petrus. 1.45 Philippus findet den Nathanael und
spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose in dem
Gesetz geschrieben und die Propheten...
...pricht zu ihm: Folge mir nach!
1.44 Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des
Andreas und Petrus. 1.45 Philippus findet den Nathanael und
spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose in dem
Gesetz geschrieben und die Propheten, Jesus, den Sohn des
Joseph, von Nazareth. 1.46 Und Nathanael sprach zu ihm: Kann
aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm
und sieh! 1.47 Jesus sah den Nathanael zu sich kommen und
spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in dem kein
Trug ist. 1.48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich?
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe Philippus dich rief, als
du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. 1.49 Nathanael
antwortete und sprach: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist
der Koenig Israels. 1.50 Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum, glaubst
du? Du wirst Groesseres als dies sehen. 1.51 Und er spricht zu
ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel
geoeffnet sehen und die Eng... | | |
| | 4 Gespraech mit der Samariterin. | 4.1 Als nun der Herr erkannte, dass die Pharisaeer gehoert
hatten, dass Jesus mehr Juenger mache und taufe als Johannes 4.2
- obgleich Jesus selbst nicht taufte, sondern seine Juenger -,
4.3 verliess er Judaea und zog wieder nach Galilaea. 4.4 Er
musste aber durch Samaria ziehen. 4.5 Er kommt nun in eine
Stadt Samarias, genannt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob
seinem Sohn Joseph ...
...
4.3 verliess er Judaea und zog wieder nach Galilaea. 4.4 Er
musste aber durch Samaria ziehen. 4.5 Er kommt nun in eine
Stadt Samarias, genannt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob
seinem Sohn Joseph gab. 4.6 Es war aber dort eine Quelle
Jakobs. Jesus nun, ermuedet von der Reise, setzte sich ohne
weiteres an die Quelle nieder. Es war um die sechste Stunde.
4.7 Da kommt eine Frau aus Samaria, Wasser zu schoepfen. Jesus
spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 4.8 - Denn seine Juenger
waren weggegangen in die Stadt, um Speise zu kaufen. - 4.9 Die
samaritische Frau spricht nun zu ihm: Wie bittest du, der du ein
Jude bist, von mir zu trinken, die ich eine samaritische...
...gegangen in die Stadt, um Speise zu kaufen. - 4.9 Die
samaritische Frau spricht nun zu ihm: Wie bittest du, der du ein
Jude bist, von mir zu trinken, die ich eine samaritische Frau
bin? - Denn die Juden verkehren nicht mit den Samaritern. -
4.10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe
Gottes kennen wuerdest und wer es ist, der zu dir spricht: Gib
mir zu trinken, so haettest du ihn gebeten, und er haette dir
lebendiges Wasser gegeben. 4.11 Sie spricht zu ihm: Herr, du
hast kein Sc...
...err, du
hast kein Schoepfgefaess, und der Brunnen ist tief. Woher hast du
denn das lebendige Wasser? 4.12 Du bist doch nicht groesser als
unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gab, und er selbst trank
daraus und seine Soehne und sein Vieh? 4.13 Jesus antwortete
und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird
wieder duersten; 4.14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das
ich ihm geben werde, den wird nicht duersten in Ewigkeit; sondern
das Wasser, das ich ihm geben werde, wird i...
...ndern
das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle
Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. 4.15 Die Frau
spricht zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht
duerste und ich nicht hierher komme, um zu schoepfen. 4.16 Jesus
spricht zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann und komm hierher!
4.17 Die Frau antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann.
Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen
Mann; 4.18 denn fuenf Maenner hast du gehabt, und der, den du
jetzt hast, ist nicht dein Mann; hierin hast du wahr geredet.
4.19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein
Prophet b...
...st nicht dein Mann; hierin hast du wahr geredet.
4.19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein
Prophet bist. 4.20 Unsere Vaeter haben auf diesem Berg
angebetet, und ihr sagt, dass in Jerusalem der Ort sei, wo man
anbeten muesse. 4.21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es
kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg, noch in
Jerusalem den Vater anbeten werdet. 4.22 Ihr betet an, was ihr
nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus
den Juden. 4.23 Es kommt...
...ls seine Anbeter. 4.24 Gott
ist Geist, und die ihn anbeten, muessen in Geist und Wahrheit
anbeten. 4.25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiss, dass der
Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird
er uns alles verkuendigen. 4.26 Jesus spricht zu ihr: Ich
bin}s, der mit dir redet. | | |
| | Vom Brot des Lebens. | 6.22 Am folgenden Tag sah die Volksmenge, die jenseits des
Sees stand, dass dort kein anderes Boot war, als nur jenes, in
das seine Juenger gestiegen waren, und dass Jesus nicht mit seinen
Juengern in das Schiff gestiegen, sondern seine Juenger allein
weggefahren waren. 6.23 Es kamen aber andere Boote aus
Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen, nachdem der
Herr gedankt hatte. 6.24 Da nun die Volksmenge...
...seinen
Juengern in das Schiff gestiegen, sondern seine Juenger allein
weggefahren waren. 6.23 Es kamen aber andere Boote aus
Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen, nachdem der
Herr gedankt hatte. 6.24 Da nun die Volksmenge sah, dass Jesus
nicht dort war, noch seine Juenger, stiegen sie in die Schiffe
und kamen nach Kapernaum und suchten Jesus. 6.25 Und als sie
ihn jenseits des Sees gefunden hatten, sprachen sie zu ihm:
Rabbi, wann bist du hierhergekommen? 6.26 Jesus antwortete
ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht
mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den
Broten gegessen habt und gesaettigt worden seid. 6.27 Wirket
nicht [fuer] die Speise, die vergeht, sondern [...
...e vergeht, sondern [fuer] die Speise,
die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch
geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt. 6.28
Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke
Gottes wirken? 6.29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies
ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
6.30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun fuer ein Zeichen,
damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 6.31 Unsere
Vaeter assen das M...
...
6.30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun fuer ein Zeichen,
damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 6.31 Unsere
Vaeter assen das Manna in der Wueste, wie geschrieben steht: `Brot
aus dem Himmel gab er ihnen zu essen. 6.32 Da sprach Jesus zu
ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch
das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch
das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. 6.33 Denn das Brot Gottes
ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt...
...el gegeben, sondern mein Vater gibt euch
das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. 6.33 Denn das Brot Gottes
ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das
Leben gibt. 6.34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns
allezeit dieses Brot! 6.35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das
Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer
an mich glaubt, wird nimmermehr duersten. 6.36 Aber ich habe
euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt.
6.37 Alles, was mir der Vater...
... Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges
Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
6.41 Da murrten die Juden ueber ihn, weil er sagte: Ich bin das
Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; 6.42 und sie
sprachen: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater
und Mutter wir kennen? Wie sagt denn dieser: Ich bin aus dem
Himmel herabgekommen? 6.43 Da antwortete Jesus und sprach zu
ihnen: Murrt nicht untereinander! 6.44 Niemand kann zu mir
kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht;
und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 6.45 Es steht in
den Propheten geschrieben: `Und sie werden all...
...wird
er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist
mein Fleisch, das ich geben werde fuer das Leben der Welt.
6.52 Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann
dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 6.53 Da sprach Jesus
zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das
Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so
habt ihr kein Leben in euch selbst. 6.54 Wer mein Fleisch isst
und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ih... | | |
| | 21 Erscheinung des Auferstandenen vor den Juengern am See Tiberias. | 21.1 Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Juengern am
See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 21.2 Simon
Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana
in Galilaea war, und die [Soehne] des Zebedaeus und zwei andere von
seinen Juengern waren zusam...
...ammen. Simon Petrus spricht zu ihnen:
21.3 Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen
mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Schiff; und in
jener Nacht fingen sie nichts. 21.4 Als aber schon der fruehe
Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Juenger
nicht, dass es Jesus war. 21.5 Jesus spricht nun zu ihnen:
Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
21.6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten
Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden. Da warfen sie es
aus und konnten es vor der Menge ...
...ie antworteten ihm: Nein.
21.6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten
Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden. Da warfen sie es
aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen.
21.7 Da sagt jener Juenger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist
der Herr. Simon Petrus nun, als er hoerte, dass es der Herr sei,
guertete das Oberkleid um - denn er war nackt - und warf sich in
den See. 21.8 Die anderen Juenger aber kamen in dem Boot - denn
sie waren nicht weit vom ...
... aber kamen in dem Boot - denn
sie waren nicht weit vom Land, sondern etwa zweihundert Ellen -
und zogen das Netz mit den Fischen nach. 21.9 Als sie nun ans
Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und Fisch
daraufliegen und Brot. 21.10 Jesus spricht zu ihnen: Bringt
her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt. 21.11 Da
ging Simon Petrus hinauf und zog das Netz voll grosser Fische,
hundertdreiundfuenfzig, auf das Land; und obwohl es so viele
waren, zerriss das Netz nicht. 21.12 Jesus spricht zu ihnen:
Kommt her, fruehstueckt! Keiner aber von den Juengern wagte ihn zu
fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
21.13 Jesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und
ebenso den Fisch. 21.14 Dies ist schon das dritte Mal, dass
Jesus sich den Juengern offenbarte, nachdem er aus den Toten
auferweckt war. | | |
| | Heilung des Sohnes eines koeniglichen Beamten. | vgl. Mt 8,5-13; Lk 7,1-10.
4.43 Nach den zwei Tagen aber zog er von dort weg nach
Galilaea; 4.44 denn Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im
eigenen Vaterland kein Ansehen hat. 4.45 Als er nun nach
Galilaea kam, nahmen die Galilaeer ihn auf, da sie alles gesehen,
was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie
kamen zu dem Fest.
4.4...
...getan hatte; denn auch sie
kamen zu dem Fest.
4.46 Er kam nun wieder nach Kana in Galilaea, wo er das Wasser
zu Wein gemacht hatte. Und es war in Kapernaum ein koeniglicher
[Beamter], dessen Sohn krank war. 4.47 Als dieser gehoert
hatte, dass Jesus aus Judaea nach Galilaea gekommen sei, ging er zu
ihm hin und bat, dass er herabkomme und seinen Sohn heile; denn
er lag im Sterben. 4.48 Jesus sprach nun zu ihm: Wenn ihr
nicht Zeichen und Wunder seht, so werdet ihr nicht glauben.
4.49 Der koenigliche Beamte spricht zu ihm: Herr, komm herab,
ehe mein Kind stirbt! 4.50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein
Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte,
und ging hin. 4.51 Aber schon waehrend er hinabging, kamen ihm
seine Knechte entgegen und berichteten, dass sein Knabe lebe.
4.52 Er erforschte nun von ihnen die Stunde, in der es besser
mit ihm geworden sei; und sie sagten zu ihm:...
... dass sein Knabe lebe.
4.52 Er erforschte nun von ihnen die Stunde, in der es besser
mit ihm geworden sei; und sie sagten zu ihm: Gestern zur siebten
Stunde verliess ihn das Fieber. 4.53 Da erkannte der Vater, dass
es in jener Stunde war, in der Jesus zu ihm sagte: Dein Sohn
lebt. Und er glaubte, er und sein ganzes Haus. 4.54 Dies tat
Jesus wieder als zweites Zeichen, als er aus Judaea nach Galilaea
gekommen war. | | |
| | 5 Heilung eines Kranken am Teich Bethesda. | 5.1 Danach war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach
Jerusalem. 5.2 Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein
Teich, der auf hebraeisch Bethesda genannt wird, der fuenf
Saeulenhallen hat. 5.3 In diesen lag eine Menge Kranker,
Blinder, Lahmer, Duerrer, die auf die Bewegung des ...
...rab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung
des Wassers zuerst hineinstieg, wurde gesund, mit welcher
Krankheit er auch behaftet war. 5.5 Es war aber ein Mensch
dort, der achtunddreissig Jahre mit seiner Krankheit behaftet
war. 5.6 Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon
lange Zeit so mit ihm war, spricht er zu ihm: Willst du gesund
werden? 5.7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen
Menschen, dass er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den
Teich wer...
...m war, spricht er zu ihm: Willst du gesund
werden? 5.7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen
Menschen, dass er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den
Teich werfe; waehrend ich aber komme, steigt ein anderer vor mir
hinab. 5.8 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf
und geh umher! 5.9 Und sofort wurde der Mensch gesund und nahm
sein Bett auf und ging umher. Es war aber an jenem Tag Sabbat.
5.10 Es sagten nun die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat,
es ist dir n...
...r
antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sagte zu mir: Nimm
dein Bett auf und geh umher. 5.12 Sie fragten ihn: Wer ist der
Mensch, der zu dir sagte: Nimm [dein Bett] auf und geh umher?
5.13 Der Geheilte aber wusste nicht, wer es war; denn Jesus
hatte sich entfernt, weil eine Volksmenge an dem Ort war. 5.14
Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe,
du bist gesund geworden; suendige nicht mehr, damit dir nichts
Aergeres widerfahre. 5.15 Der Mensch ging hin und verkuendete
den Juden, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht habe. 5.16
Und darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat
getan hatte. | | |
| | 6 Speisung der Fuenftausend. | Mt 14,13-21; Mk 6,30-44; Lk 9,10-17; vgl. Mt 15,32-39; Mk 8,1-9.
6.1 Danach ging Jesus weg auf die andere Seite des Sees von
Galilaea [oder] von Tiberias; 6.2 und es folgte ihm eine grosse
Volksmenge, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken
tat. 6.3 Jesus aber ging hinauf auf den Berg und setzte sich
dort mit seinen Juengern. 6.4 Es war aber das Passah nahe, das
Fest der Juden. 6.5 Als nun Jesus die Augen aufhob und sah,
dass eine grosse Volksmenge zu ihm kommt, spricht er zu Philippus:
Woher sollen wir Brote kaufen, dass diese essen? 6.6 Dies sagte
er aber, um ihn zu pruefen; denn er selbst wusste, was er tun
wollte. 6.7 Philippus antw...
..., dass jeder [auch nur] ein wenig
bekomme. 6.8 Einer von seinen Juengern, Andreas, der Bruder des
Simon Petrus, spricht zu ihm: 6.9 Es ist ein kleiner Knabe
hier, der fuenf Gerstenbrote und zwei Fische hat. Aber was ist
dies unter so viele? 6.10 Jesus sprach: Macht, dass die Leute
sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Es lagerten sich
nun die Maenner, an Zahl etwa fuenftausend. 6.11 Jesus aber nahm
die Brote, und als er gedankt hatte, teilte er sie denen aus,
die da lagerten; ebenso auch von den Fischen, so viel sie
wollten. 6.12 Als sie aber gesaettigt waren, spricht er zu
seinen Juengern: Sammelt die uebriggebliebenen Brocken, ...
...t die uebriggebliebenen Brocken, damit
nichts umkomme. 6.13 Sie sammelten nun und fuellten zwoelf
Handkoerbe mit Brocken von den fuenf Gerstenbroten, welche denen,
die gegessen hatten, uebrigblieben. 6.14 Als nun die Leute das
Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Dieser ist
wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll. 6.15 Da
nun Jesus erkannte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um
ihn zum Koenig zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurueck,
er allein. | | |
| | Reden und Auseinandersetzung mit den Juden auf dem Laubhuettenfest. | 7.14 Als es aber schon um die Mitte des Festes war, ging Jesus
hinauf in den Tempel und lehrte. 7.15 Da wunderten sich die
Juden und sagten: Wie besitzt dieser Gelehrsamkeit, da er doch
nicht gelernt hat? 7.16 Da antwortete ihnen Jesus und sprach:
Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt
hat. 7.17 Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von
der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst
rede. 7.18 Wer aus sich selbst redet, sucht se...
...wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm. 7.19 Hat
nicht Mose euch das Gesetz gegeben? Und keiner von euch tut das
Gesetz. Was sucht ihr mich zu toeten? 7.20 Die Volksmenge
antwortete: Du hast einen Daemon. Wer sucht dich zu toeten? 7.21
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ein Werk habe ich getan,
und ihr alle verwundert euch deswegen. 7.22 Mose gab euch die
Beschneidung - nicht dass sie von Mose sei, sondern von den
Vaetern -, und am Sabbat beschneidet ihr einen Menschen. 7.23
Wenn...
...26 Und siehe, er
redet oeffentlich, und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die
Obersten wahrhaftig erkannt, dass dieser der Christus ist? 7.27
Diesen aber kennen wir, woher er ist; wenn aber der Christus
kommt, so weiss niemand, woher er ist. 7.28 Jesus nun rief im
Tempel, lehrte und sprach: Ihr kennt mich und wisst auch, woher
ich bin; und ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern der
mich gesandt hat, ist wahrhaftig, den ihr nicht kennt. 7.29
Ich kenne ihn, weil ich von ihm bin und er mi...
...stus kommt, wird er wohl mehr Zeichen tun als die, welche
dieser getan hat? 7.32 Die Pharisaeer hoerten die Volksmenge
dies ueber ihn murmeln; und die Pharisaeer und die Hohenpriester
sandten Diener, dass sie ihn greifen moechten. 7.33 Da sprach
Jesus: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und ich gehe hin
zu dem, der mich gesandt hat. 7.34 Ihr werdet mich suchen und
nicht finden, und wo ich bin, koennt ihr nicht hinkommen. 7.35
Es sprachen nun die Juden zueinander: Wohin will dieser gehen,
...
...rstreuung
der Griechen gehen und die Griechen lehren? 7.36 Was ist das
fuer ein Wort, das er sprach: Ihr werdet mich suchen und nicht
finden, und: Wo ich bin, koennt ihr nicht hinkommen? 7.37 An
dem letzten, dem grossen Tag des Festes aber stand Jesus und rief
und sprach: Wenn jemand duerstet, so komme er zu mir und trinke.
7.38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus
dessen Leibe werden Stroeme lebendigen Wassers fliessen. 7.39
Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen ...
...inke.
7.38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus
dessen Leibe werden Stroeme lebendigen Wassers fliessen. 7.39
Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die
an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus
noch nicht verherrlicht worden war. | | |
| | 18 Gefangennahme. | Mt 26,47-56; Mk 14,43-50; Lk 22,47-53
18.1 Als Jesus dies gesagt hatte, ging er mit seinen Juengern
hinaus ueber den Bach Kidron, wo ein Garten war, in den er
hineinging, er und seine Juenger. 18.2 Aber auch Judas, der ihn
ueberlieferte, wusste den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen
Juengern zusammen war. 18.3 Als nun Judas die Schar und von den
Hohenpriestern und Pharisaeern Diener genommen hatte, kommt er
dahin mit Leuchten und Fackeln und Waffen. 18.4 Jesus nun, der
alles wusste, was ueber ihn kommen wuerde, ging hinaus und sprach
zu ihnen: Wen sucht ihr? 18.5 Sie antworteten ihm: Jesus, den
Nazoraeer. Er spricht zu ihnen: Ich bin}s. Aber auch Judas, der
ihn ueberlieferte, stand bei ihnen. 18.6 Als er nun zu ihnen
sagte: Ich bin}s, wichen sie zurueck und fielen zu Boden. 18.7
Da fragte er sie wieder: Wen sucht ihr? Sie aber spr...
...azoraeer. Er spricht zu ihnen: Ich bin}s. Aber auch Judas, der
ihn ueberlieferte, stand bei ihnen. 18.6 Als er nun zu ihnen
sagte: Ich bin}s, wichen sie zurueck und fielen zu Boden. 18.7
Da fragte er sie wieder: Wen sucht ihr? Sie aber sprachen:
Jesus, den Nazoraeer. 18.8 Jesus antwortete: Ich habe euch
gesagt, dass ich es bin; wenn ihr nun mich sucht, so lasst diese
gehen; 18.9 damit das Wort erfuellt wuerde, das er sprach: Von
denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verloren.
18.10 Simon Petrus nun, der ein S...
...Von
denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verloren.
18.10 Simon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und
schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr
ab. Der Name des Knechtes aber war Malchus. 18.11 Da sprach
Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Den Kelch,
den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken? | | |
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