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Person - Name: David | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 22 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | David rettet Keila - Seine Flucht in die Wueste Sif - Letzte Begegnung mit Jonatan. | 23.1 Und man berichtete David: Siehe, die Philister kaempfen
gegen Keila und pluendern die Tennen. 23.2 Da befragte David
den HERRN und sagte: Soll ich hinziehen und diese Philister
schlagen? Und der HERR sprach zu David: Zieh hin und schlage die
Philister und rette Keila! 23.3 Aber die Maenner Davids sagten
zu ihm: Siehe, wir fuerchten uns [schon] hier in Juda, und wie
sollten wir gar nach Keila gegen die Schlachtreihen der
Philister ziehen? 23.4 Da befragte David wieder den HERRN, und
der HERR antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach
Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben.
23.5 Und David zog mit seinen Maennern nach Keila und kaempfte
gegen die Philister und trieb ihr Vieh weg und brachte ihnen
eine grosse Niederlage bei. Und so rettete David die Bewohner von
Keila. - 23.6 Es geschah aber, als Abjatar, der Sohn
Ahimelechs, zu David nach Keila floh, kam er hinab mit einem
Ephod in seiner Hand.
23.7 Und es wurde Saul berichtet, dass David nach Keila
gekommen sei. Da dachte Saul: Gott hat ihn verworfen [und] in
meine Hand [gegeben]. Denn er hat sich selbst eingeschlossen,
indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist.
23.8 Und Saul rief alles Volk zum Kampf auf, um nac...
...te Saul: Gott hat ihn verworfen [und] in
meine Hand [gegeben]. Denn er hat sich selbst eingeschlossen,
indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist.
23.8 Und Saul rief alles Volk zum Kampf auf, um nach Keila
hinabzuziehen, damit sie David und seine Maenner belagerten.
23.9 Und als David erkannte, dass Saul Boeses gegen ihn
schmiedete, da sagte er zu dem Priester Abjatar: Bring das Ephod
her! 23.10 Und David sprach: HERR, Gott Israels! Dein Knecht
hat als gewiss gehoert, dass Saul danach trachtet, nach Keila zu
kommen, um die Stadt um meinetwillen zu verderben. 23.11
Werden die Buerger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird
Saul herabziehen, ...
...willen zu verderben. 23.11
Werden die Buerger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird
Saul herabziehen, wie dein Knecht gehoert hat? HERR, Gott
Israels, lass es doch deinen Knecht wissen! Und der HERR sprach:
Er wird herabkommen. 23.12 Und David fragte [weiter]: Werden
die Buerger von Keila mich und meine Maenner in die Hand Sauls
ausliefern? Der HERR sprach: Sie werden [dich] ausliefern.
23.13 Da machten David und seine Maenner sich auf, etwa
sechshundert Mann, und sie zogen aus Keila fort und streiften
umher, von einem Ort zum anderen. Und es wurde Saul berichtet,
dass David aus Keila entkommen sei. Da liess er davon ab, [gegen
ihn] auszuziehen.
23.14 Und David blieb in der Wueste auf den Bergfesten, und er
blieb im Gebirge in der Wueste Sif. Und Saul suchte ihn alle
Tage, aber Gott gab ihn nicht in seine Hand. 23.15 Und David
sah, dass Saul ausgezogen war, um ihm nach dem Leben zu trachten.
Und David war in Horescha in der Wueste Sif. 23.16 Da machte
sich Jonatan, der Sohn Sauls, auf und ging zu David nach
Horescha und staerkte seine Hand in Gott. 23.17 Und er sagte zu
ihm: Fuerchte dich nicht! Denn die Hand meines Vaters Saul wird
dich nicht finden. Du wirst Koenig ueber Israel werden, und ich
werde der Zweite nach dir sein. Und auch mein Va...
...! Denn die Hand meines Vaters Saul wird
dich nicht finden. Du wirst Koenig ueber Israel werden, und ich
werde der Zweite nach dir sein. Und auch mein Vater Saul hat
erkannt, [dass] es so [ist]. 23.18 Und beide schlossen einen
Bund vor dem HERRN. David blieb in Horescha, Jonatan aber kehrte
nach Hause zurueck.
Erneute Verfolgung Davids durch Saul - Davids Flucht in die
Wueste Maon.
23.19 Aber die Sifiter zogen zu Saul nach Gibea hinauf und
sagten: Haelt David sich nicht bei uns auf den Bergfesten
verborgen, in Horescha, auf dem Huegel Hachila, der suedlich von
Jeschimon [liegt]? 23.20 Und nun, o Koenig, wenn du geneigt
bist herabzukommen, so komm herab! Und an uns ist es, ihn in die
Hand des Koenigs ...
...it
sicherer Kunde wieder zu mir zurueck! So werde ich mit euch
gehen. Und es soll geschehen, wenn er im Land ist, dann will ich
ihn aufspueren unter allen Tausendschaften Judas!
23.24 Und sie machten sich auf und gingen vor Saul her nach
Sif. David aber und seine Maenner waren in der Wueste Maon, in der
Steppe, suedlich von Jeschimon. 23.25 Saul und seine Maenner
zogen hin, um ihn zu suchen. Und man berichtete es David, und er
ging zum Felsen hinab und blieb in der Wueste Maon. Als Saul das
hoerte, jagte er David nach in die Wueste Maon. 23.26 Saul ging
auf der einen Seite des Berges, David aber und seine Maenner auf
der anderen Seite des Berges. Und es geschah, als David sich
beeilte, Saul zu entkommen, waehrend Saul und seine Maenner
[gerade] David und seine Maenner umringen wollten, um sie zu
fangen, 23.27 kam ein Bote zu Saul und sagte: Eile und komm!
Denn die Philister sind ins Land eingefallen. 23.28 Da kehrte
Saul um von der Verfolgung Davids und zog den Philistern
entgegen. Daher nennt man jenen Ort: Sela-Machlekot.
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| | Davids Sieg ueber Goliat. | ...ster sagte: Ich
verhoehne heute die Schlachtreihen Israels! Gebt mir einen Mann,
dass wir miteinander kaempfen! 17.11 Und Saul und ganz Israel
hoerten diese Worte des Philisters, und sie waren
niedergeschlagen und fuerchteten sich sehr.
17.12 David nun war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem
in Juda, mit Namen Isai, der acht Soehne hatte. Und der Mann war
in den Tagen Sauls schon zu alt, um unter den Maennern
[mit]zukommen. 17.13 Die drei aeltesten Soehne Isais aber waren
mit Saul in ...
...ennern
[mit]zukommen. 17.13 Die drei aeltesten Soehne Isais aber waren
mit Saul in den Krieg gezogen. Die Namen seiner drei Soehne, die
in den Krieg zogen, waren: Eliab, der Erstgeborene, und der
zweite Abinadab und der dritte Schamma. 17.14 Und David war
der juengste, und die drei aeltesten waren Saul gefolgt. 17.15
David aber ging ab und zu von Saul weg, um die Schafe seines
Vaters in Bethlehem zu weiden. - 17.16 Und der Philister trat
morgens und abends heraus und stellte sich hin, vierzig Tage
lang. - 17.17 Isai aber sagte zu seinem Sohn David: Nimm doch
fuer deine Brueder dieses Efa geroestete Koerner und diese zehn
Brote und bring sie schnell in das Lager zu deinen Bruedern!
17.18 Und diese zehn Stuecke Weichkaese bring dem Obersten ueber
Tausend und erkundige dich, ob es deinen Bru...
...se bring dem Obersten ueber
Tausend und erkundige dich, ob es deinen Bruedern gutgeht, und
bring ein Pfand von ihnen mit! 17.19 Saul und sie und alle
Maenner von Israel stehen im Terebinthental im Kampf mit den
Philistern. - 17.20 Da machte sich David des Morgens frueh auf
und ueberliess die Schafe einem Hueter. Er nahm und ging hin, wie
Isai ihm geboten hatte, und kam zum Lagerplatz. Als das Heer
aber in die Schlachtreihe ausrueckte, erhoben sie das
Kampfgeschrei. 17.21 Und Israel und die Ph...
...hm und ging hin, wie
Isai ihm geboten hatte, und kam zum Lagerplatz. Als das Heer
aber in die Schlachtreihe ausrueckte, erhoben sie das
Kampfgeschrei. 17.21 Und Israel und die Philister stellten
sich auf, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe. 17.22 David liess
sein Gepaeck, das er trug, bei der Wache des Trosses und lief in
die Schlachtreihe. Und er kam und fragte seine Brueder nach ihrem
Wohlergehen. 17.23 Waehrend er noch mit ihnen redete, siehe, da
kam der Vorkaempfer herauf, mit Namen Goliat...
... er kam und fragte seine Brueder nach ihrem
Wohlergehen. 17.23 Waehrend er noch mit ihnen redete, siehe, da
kam der Vorkaempfer herauf, mit Namen Goliat, der Philister von
Gat, aus den Schlachtreihen der Philister und redete dieselben
Worte; und David hoerte es. 17.24 Als aber alle Maenner von
Israel den Mann sahen, flohen sie vor ihm und fuerchteten sich
sehr. 17.25 Und die Maenner von Israel sagten: Habt ihr diesen
Mann gesehen, wie er heraufkommt? Denn er kommt nur herauf, um
Israel zu ver...
...nur herauf, um
Israel zu verhoehnen. Und es soll geschehen, wer immer ihn
erschlaegt, den will der Koenig sehr reich belohnen. Und er will
ihm seine Tochter geben und will das Haus seines Vaters [von
Abgaben] freimachen in Israel. 17.26 Da sagte David zu den
Maennern, die bei ihm standen: Was soll mit dem Mann geschehen,
der diesen Philister da erschlaegt und die Schande von Israel
abwendet? Wer ist denn dieser unbeschnittene Philister da, der
die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhoehn...
...igen Gottes verhoehnt? 17.27 Und
das Volk antwortete ihm wie vorher: So [und so] soll dem Mann
geschehen, der ihn erschlaegt. 17.28 Und Eliab, sein aeltester
Bruder, hoerte zu, als er mit den Maennern redete. Und der Zorn
Eliabs entbrannte ueber David, und er sagte: Warum bist du
ueberhaupt hergekommen? Und wem hast du jene paar Schafe in der
Wueste ueberlassen? Ich erkenne deine Vermessenheit wohl und die
Bosheit deines Herzens; denn du bist [ja nur] hergekommen, um
dem Kampf zuzusehen. 17.2...
...er sagte: Warum bist du
ueberhaupt hergekommen? Und wem hast du jene paar Schafe in der
Wueste ueberlassen? Ich erkenne deine Vermessenheit wohl und die
Bosheit deines Herzens; denn du bist [ja nur] hergekommen, um
dem Kampf zuzusehen. 17.29 Und David antwortete: Was habe ich
denn getan? Ist es nicht der Muehe wert? 17.30 Und er wandte
sich von ihm ab, einem andern zu, und wiederholte die Frage; und
das Volk gab ihm dieselbe Antwort wie vorher.
17.31 Und die Worte, die David geredet hatte, wurden bekannt.
Und man meldete sie Saul; und der liess ihn holen. 17.32 Und
David sagte zu Saul: Niemand lasse seinetwegen den Mut sinken!
Dein Knecht will hingehen und mit diesem Philister kaempfen.
17.33 Aber Saul sagte zu David: Du kannst nicht zu diesem
Philister gehen, um mit ihm zu kaempfen. Denn du bist ein junger
Mann, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend auf. 17.34
Da sagte David zu Saul: Dein Knecht weidete die Schafe fuer
seinen Vater. Wenn dann ein Loewe oder ein Baer kam und ein Schaf
von der Herde wegtrug, 17.35 so lief ich ihm nach und schlug
auf ihn ein und entriss es seinem Rachen. Erhob er sich gegen
mich, so er...
...chlug ihn und toetete
ihn. 17.36 So hat dein Knecht den Loewen und den Baeren
erschlagen. Und diesem unbeschnittenen Philister soll es genauso
ergehen wie einem von ihnen, weil er die Schlachtreihen des
lebendigen Gottes verhoehnt hat! 17.37 Und David fuhr fort: Der
HERR, der mich aus den Klauen des Loewen und aus den Klauen des
Baeren errettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses
Philisters erretten. Und Saul sagte zu David: Geh hin, der HERR
sei mit dir! 17.38 Und Saul legte David seine Ruestung an und
setzte einen bronzenen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen
Schuppenpanzer an. 17.39 Und David guertete Sauls Schwert ueber
seine Ruestung und wollte damit gehen, denn er hatte es [noch]
nie versucht. Da sagte David zu Saul: Ich kann nicht damit
gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie wieder
ab. 17.40 Und er nahm seinen Stab in seine Hand und waehlte
fuenf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche,
die ihm als Schleudertasche [diente], und [nahm] seine Schleuder
in seine Hand und ging dem Philister ...
...ab in seine Hand und waehlte
fuenf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche,
die ihm als Schleudertasche [diente], und [nahm] seine Schleuder
in seine Hand und ging dem Philister entgegen.
17.41 Und der Philister ging und kam David immer naeher, und
der Mann, der den Schild trug, [ging] vor ihm her. 17.42 Als
aber der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn,
weil er noch jung war, und er war roetlich und schoen von
Aussehen. 17.43 Und der Philister sprach zu David: Bin ich
denn ein Hund, dass du mit Stoecken zu mir kommst? Und der
Philister fluchte David bei seinen Goettern. 17.44 Der
Philister sagte zu David: Komm her zu mir, dass ich dein Fleisch
den Voegeln des Himmels und den Tieren des Feldes gebe! 17.45
Und David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit
Schwert, Lanze und Krummschwert. Ich aber komme zu dir mit dem
Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen
Israels, den du verhoehnt hast. 17.46 Heute wird der HERR dich
in meine ...
.... 17.47 Und diese ganze Versammlung soll erkennen, dass
der HERR nicht durch Schwert oder Speer errettet. Denn des HERRN
ist der Kampf, und er wird euch in unsere Hand geben!
17.48 Und es geschah, als der Philister sich aufmachte und
naeher an David herankam, da lief David eilends von der
Schlachtreihe aus dem Philister entgegen. 17.49 Und David
griff mit seiner Hand in die Tasche und nahm einen Stein heraus,
und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn. Und
der Stein drang ihm in die Stirn ein, und er fiel auf sein
Gesicht zur Erde. 17.50 So ueberwand David mit der Schleuder
und mit dem Stein den Philister, und er traf den Philister und
toetete ihn. David aber hatte kein Schwert in der Hand. 17.51
Und David lief und trat zu dem Philister und nahm dessen
Schwert, zog es aus seiner Scheide und toetete ihn [vollends] und
hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass
ihr staerkster Mann tot war, flohen sie. 17.52 Und die Maenner
von Is...
...s nach Gat und
bis an die Tore von Ekron. Und die Erschlagenen der Philister
fielen auf dem Weg von Schaarajim bis Gat und Ekron. 17.53 Und
die Soehne Israel kehrten von der Verfolgung der Philister zurueck
und pluenderten deren Lager. 17.54 Und David nahm den Kopf des
Philisters und brachte ihn nach Jerusalem; seine Waffen aber
legte er in sein Zelt.
17.55 Als aber Saul sah, wie David dem Philister entgegenging,
sagte er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch dieser
junge Mann, Abner? Und Abner antwortete: So wahr du lebst,
Koenig, ich weiss es nicht! 17.56 Und der Koenig befahl: Frage,
wessen Sohn der junge Mann is...
...r entgegenging,
sagte er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch dieser
junge Mann, Abner? Und Abner antwortete: So wahr du lebst,
Koenig, ich weiss es nicht! 17.56 Und der Koenig befahl: Frage,
wessen Sohn der junge Mann ist! 17.57 Als David zurueckkehrte,
nachdem er den Philister erschlagen hatte, nahm ihn Abner und
brachte ihn vor Saul; und er hatte den Kopf des Philisters in
seiner Hand. 17.58 Und Saul fragte ihn: Wessen Sohn bist du,
junger Mann? David antwortete: Der Sohn deines Knechtes Isai,
des Bethlehemiters.
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| | Davids Freundschaft mit Jonatan - Sauls Eifersucht auf David. | 18.1 Und es geschah, als er aufgehoert hatte, mit Saul zu
reden, verband sich die Seele Jonatans mit der Seele Davids; und
Jonatan gewann ihn lieb wie seine eigene Seele. 18.2 Und Saul
nahm ihn an jenem Tag zu sich und liess ihn nicht [wieder] in das
Haus seines Vaters zurueckkehren. 18.3 Und Jonatan und David
schlossen einen Bund, weil er ihn liebhatte wie seine eigene
Seele. 18.4 Und Jonatan zog das Oberkleid aus, das er anhatte,
und gab es David, und seinen Waffenrock und sogar sein Schwert,
seinen Bogen und seinen Guertel. 18.5 Und David zog [in den
Kampf]. Und wohin immer Saul ihn sandte, hatte er Erfolg. Und
Saul setzte ihn ueber die Kriegsleute. Und er war beliebt bei dem
ganzen Volk und auch bei den Knechten Sauls.
18.6 Und es geschah, als sie heimkamen, als David vom Sieg
ueber den Philister zurueckkehrte, zogen die Frauen aus allen
Staedten Israels zu Gesang und Reigen dem Koenig Saul entgegen mit
Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln. 18.7 Und die Frauen
tanzten, sangen und riefen: Saul hat seine Tau...
...hilister zurueckkehrte, zogen die Frauen aus allen
Staedten Israels zu Gesang und Reigen dem Koenig Saul entgegen mit
Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln. 18.7 Und die Frauen
tanzten, sangen und riefen: Saul hat seine Tausende erschlagen
und David seine Zehntausende. 18.8 Da ergrimmte Saul sehr. Und
diese Sache war in seinen Augen boese, und er sagte: Sie haben
David Zehntausende gegeben, und mir haben sie [nur] die Tausende
gegeben; es [fehlt] ihm nur noch das Koenigtum. 18.9 Und Saul
sah neidisch auf David von jenem Tag an und hinfort.
18.10 Und es geschah am folgenden Tag, dass ein boeser Geist von
Gott ueber Saul kam, und er geriet im Innern des Hauses in
Raserei. David aber spielte [die Zither] mit seiner Hand, wie
[er] taeglich [zu tun pflegte], und Saul hatte einen Speer in
seiner Hand. 18.11 Und Saul warf den Speer und dachte: Ich
will David an die Wand spiessen! Aber David wich ihm zweimal aus.
18.12 Und Saul fuerchtete sich vor David; denn der HERR war mit
ihm. Aber von Saul war er gewichen. 18.13 Und Saul entfernte
[David] aus seiner Umgebung und setzte ihn zum Obersten ueber
Tausend; und er zog aus und ein vor dem [Kriegs]volk her.
18.14 Und David hatte Erfolg auf allen seinen Wegen, und der
HERR war mit ihm. 18.15 Und als Saul sah, dass [David] so
grossen Erfolg hatte, scheute er sich vor ihm. 18.16 Aber ganz
Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und ein vor
ihnen her.
18.17 Und Saul sagte zu David: Siehe, meine aelteste Tochter
Merab will ich dir zur Frau geben. Sei mir nur ein tapferer Mann
und fuehre die Kriege des HERRN! Saul aber dachte: Meine Hand
soll nicht gegen ihn sein, sondern die Hand der Philister soll
gegen ihn sein. 18.18 Un...
...Siehe, meine aelteste Tochter
Merab will ich dir zur Frau geben. Sei mir nur ein tapferer Mann
und fuehre die Kriege des HERRN! Saul aber dachte: Meine Hand
soll nicht gegen ihn sein, sondern die Hand der Philister soll
gegen ihn sein. 18.18 Und David antwortete Saul: Wer bin ich,
und was ist meine Familie und die Sippe meines Vaters in Israel,
dass ich des Koenigs Schwiegersohn werden soll? 18.19 Und es
geschah zu der Zeit, als Merab, die Tochter Sauls, David gegeben
werden sollte, wurde sie Adriel, dem Meholatiter, gegeben.
18.20 Aber Michal, die Tochter Sauls, liebte David. Das
berichtete man Saul, und es war ihm recht. 18.21 Und Saul
sagte: Ich will sie ihm geben, damit sie ihm zur Falle wird und
die Hand der Philister gegen ihn ist. Und Saul sagte zu David:
Zum zweiten Mal sollst du heute mein Schwiegersohn werden.
18.22 Und Saul befahl seinen Knechten: Redet im geheimen zu
David und sagt: Siehe, der Koenig hat Gefallen an dir, und alle
seine Knechte haben dich lieb. So werde nun des Koenigs
Schwiegersohn! 18.23 Und die Knechte Sauls redeten diese Worte
vor den Ohren Davids. David aber sagte: Ist es ein Geringes in
euren Augen, des Koenigs Schwiegersohn zu werden? Ich bin nur ein
armer und geringer Mann. 18.24 Und die Knechte Sauls
berichteten es ihm und sagten: So hat David geredet. 18.25 Da
sagte Saul: So sollt ihr zu David sagen: Der Koenig fordert keine
andere Heiratsgabe als hundert Vorhaeute der Philister, um an den
Feinden des Koenigs Vergeltung zu ueben. Saul aber gedachte, David
durch die Hand der Philister zu Fall zu bringen. 18.26 Und
seine Knechte berichteten David diese Worte, und es war in den
Augen Davids recht, des Koenigs Schwiegersohn zu werden. Und noch
waren die Tage nicht vollendet, 18.27 da machte sich David auf
und zog hin, er und seine Maenner, und erschlug zweihundert Mann
unter den Philistern. Und David brachte ihre Vorhaeute, und man
lieferte sie dem Koenig vollzaehlig ab, damit er des Koenigs
Schwiegersohn werde. Da gab Saul ihm seine Tochter Michal zur
Frau. 18.28 Und Saul sah und erkannte, dass der HERR mit David
war, dass Michal, die Tochter Sauls, ihn liebte. 18.29 Da
fuerchtete Saul sich noch mehr vor David. Und Saul wurde fuer
immer Davids Feind.
18.30 Die Obersten der Philister zogen aus. Und es geschah,
sooft sie auszogen, hatte David mehr Erfolg als alle Knechte
Sauls. Und sein Name wurde sehr beruehmt.
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| | Nathans Strafrede und Davids Busse. | 12.1 Und der HERR sandte Nathan zu David. Und er kam zu ihm
und sagte zu ihm: Zwei Maenner waren in einer Stadt, der eine
reich und der andere arm. 12.2 Der Reiche hatte Schafe und
Rinder in grosser Menge. 12.3 Der Arme hatte aber nichts als
nur ein einziges kleines Lamm, das er gekauf...
... Tier] von seinen Schafen und von seinen Rindern zu
nehmen, um es fuer den Wanderer zuzurichten, der zu ihm gekommen
war. Da nahm er das Lamm des armen Mannes und richtete es fuer
den Mann zu, der zu ihm gekommen war. 12.5 Da entbrannte der
Zorn Davids sehr gegen den Mann, und er sagte zu Nathan: So wahr
der HERR lebt, der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des
Todes. 12.6 Das Lamm aber soll er vierfach erstatten, dafuer
dass er diese Sache getan hat, und weil es ihm [um den Armen]
nicht l...
...han: So wahr
der HERR lebt, der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des
Todes. 12.6 Das Lamm aber soll er vierfach erstatten, dafuer
dass er diese Sache getan hat, und weil es ihm [um den Armen]
nicht leid getan hat.
12.7 Da sagte Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht
der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum Koenig ueber Israel
gesalbt, und ich habe dich aus der Hand Sauls errettet, 12.8
und ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben und die Frauen
deines Herrn in deinen Sch...
...uen vor deinen Augen weg und gebe
sie deinem Naechsten, dass er bei deinen Frauen liegt vor den
Augen dieser Sonne! 12.12 Denn du, du hast es im Verborgenen
getan; ich aber, ich werde dies tun vor ganz Israel und vor der
Sonne!
12.13 Da sagte David zu Nathan: Ich habe gegen den HERRN
gesuendigt. Und Nathan sagte zu David: So hat auch der HERR deine
Suende hinweggetan, du wirst nicht sterben. 12.14 Nur weil du
den Feinden des HERRN durch diese Sache Anlass zur Laesterung
gegeben hast, muss auch der Sohn, der dir geboren ist, sterben.
12.15 Und Nathan ging in sein...
...RR deine
Suende hinweggetan, du wirst nicht sterben. 12.14 Nur weil du
den Feinden des HERRN durch diese Sache Anlass zur Laesterung
gegeben hast, muss auch der Sohn, der dir geboren ist, sterben.
12.15 Und Nathan ging in sein Haus [zurueck].
Davids Bestrafung - Geburt Salomos.
Und der HERR schlug das Kind, das Urias Frau dem David geboren
hatte, und es wurde schwer krank. 12.16 Und David suchte Gott
um des Jungen willen. Und David fastete lange. Und wenn er
hineinkam, lag er die Nacht ueber auf der Erde. 12.17 Und die
Aeltesten seines Hauses machten sich zu ihm auf, um ihn von der
Erde aufzurichten. Aber er wollte nicht und ass kein Brot mit
ihnen. 12.18 Und es geschah am...
... Nacht ueber auf der Erde. 12.17 Und die
Aeltesten seines Hauses machten sich zu ihm auf, um ihn von der
Erde aufzurichten. Aber er wollte nicht und ass kein Brot mit
ihnen. 12.18 Und es geschah am siebten Tag, da starb das Kind.
Und die Knechte Davids fuerchteten sich, ihm zu berichten, dass
das Kind tot sei, denn sie sagten [sich]: Siehe, als das Kind
[noch] am Leben war, haben wir zu ihm geredet, und er hat nicht
auf unsere Stimme gehoert: Wie koennten wir [jetzt] zu ihm sagen:
Das Kind is...
...as Kind tot sei, denn sie sagten [sich]: Siehe, als das Kind
[noch] am Leben war, haben wir zu ihm geredet, und er hat nicht
auf unsere Stimme gehoert: Wie koennten wir [jetzt] zu ihm sagen:
Das Kind ist tot? Er wuerde Unheil anrichten. 12.19 Und David
sah, dass seine Knechte miteinander fluesterten. Da merkte David,
dass das Kind tot war. Und David sagte zu seinen Knechten: Ist
das Kind tot? Sie sagten: [Es ist] tot. 12.20 Da stand David
von der Erde auf und wusch sich und salbte sich und wechselte
seine Kleider und ging ins Haus des HERRN und warf sich [vor
ihm] nieder. Dann kam er in sein Haus [zurueck] und verlangte [zu
essen], und man setzte ihm Brot vor, und er ass. 12.21 D...
...] wird der HERR mir gnaedig sein, und
das Kind bleibt am Leben. 12.23 Jetzt aber, da es tot ist,
wozu sollte ich denn fasten? Kann ich es [etwa] noch
zurueckbringen? Ich gehe [einmal] zu ihm, aber es wird nicht zu
mir zurueckkehren.
12.24 Und David troestete seine Frau Batseba. Und er ging zu
ihr ein und lag bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, und er gab
ihm den Namen Salomo. Und der HERR liebte ihn. 12.25 Und er
sandte durch den Propheten Nathan hin; und der gab ihm den Namen
Jedidja um de...
...au Batseba. Und er ging zu
ihr ein und lag bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, und er gab
ihm den Namen Salomo. Und der HERR liebte ihn. 12.25 Und er
sandte durch den Propheten Nathan hin; und der gab ihm den Namen
Jedidja um des HERRN willen.
Davids Sieg ueber die Ammoniter.
1Chr 20,1-3.
12.26 Und Joab kaempfte gegen [die Stadt] Rabba der Soehne Ammon
und nahm die Koenigsstadt ein. 12.27 Und Joab sandte Boten zu
David und liess [ihm] sagen: Ich habe gegen Rabba gekaempft und
auch die Wasserstadt eingenommen. 12.28 Und nun sammle den
Rest des [Kriegs]volkes und belagere die Stadt und nimm sie ein,
damit nicht ich es bin, der die Stadt einnimmt, und [nicht] mein...
...ft und
auch die Wasserstadt eingenommen. 12.28 Und nun sammle den
Rest des [Kriegs]volkes und belagere die Stadt und nimm sie ein,
damit nicht ich es bin, der die Stadt einnimmt, und [nicht] mein
Name ueber ihr ausgerufen wird! 12.29 Da sammelte David alles
[Kriegs]volk und zog nach Rabba, und er kaempfte gegen es und
nahm es ein. 12.30 Und er nahm ihrem Koenig die Krone von
seinem Haupt. Ihr Gewicht war ein Talent Gold, und ein kostbarer
Stein [war an ihr]. Und sie kam auf das Haupt Davids. Und das
Pluendergut der Stadt brachte er in grosser Menge hinaus. 12.31
Das Volk aber, das darin war, fuehrte er heraus und stellte es an
die Steinsaege, an die eisernen Pickel und an die eisernen Beile
und liess sie als Sklaven an den Ziegelf...
...as Volk aber, das darin war, fuehrte er heraus und stellte es an
die Steinsaege, an die eisernen Pickel und an die eisernen Beile
und liess sie als Sklaven an den Ziegelformen arbeiten. Und so
machte er es mit allen Staedten der Soehne Ammon. Und David und
das ganze Volk kehrten nach Jerusalem zurueck.
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| | Davids Sieg ueber die Amalekiter. | 30.1 Und es geschah, als David und seine Maenner am dritten Tag
nach Ziklag kamen, waren die Amalekiter in das Suedland und in
Ziklag eingefallen. Und sie hatten Ziklag geschlagen und mit
Feuer verbrannt. 30.2 Und sie hatten die Frauen und was
[sonst] in [der Stadt] war, gefa...
...g geschlagen und mit
Feuer verbrannt. 30.2 Und sie hatten die Frauen und was
[sonst] in [der Stadt] war, gefangen weggetrieben, vom Kleinsten
bis zum Groessten. Sie hatten aber niemand getoetet, sondern sie
weggetrieben und waren abgezogen. 30.3 David und seine Maenner
kamen zur Stadt. Und siehe, sie war mit Feuer verbrannt, und
ihre Frauen, Soehne und Toechter waren gefangen weggefuehrt. 30.4
Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme und
weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten. 30.5 Und die
beiden Frauen Davids waren gefangen weggefuehrt worden, Ahinoam,
die Jesreeliterin, und Abigajil, die Frau Nabals, des
Karmeliters. 30.6 Und David war in grosser Bedraengnis, denn das
Volk sprach davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen
Volkes war erbittert, jeder [war erbittert] wegen seiner Soehne
und seiner Toechter. Aber David staerkte sich in dem HERRN, seinem
Gott.
30.7 Und David sagte zu dem Priester Abjatar, dem Sohn des
Ahimelech: Bring mir doch das Ephod her! Und Abjatar brachte das
Ephod zu David. 30.8 Und David befragte den HERRN: Soll ich
dieser Schar nachjagen? Werde ich sie einholen? Und er sprach zu
ihm: Jage ihr nach, ja, du wirst sie gewiss einholen und [die
Gefangenen] ganz gewiss befreien! 30.9 Da zog David hin, er und
die sechshundert Mann, die bei ihm waren. Und sie kamen an den
Bach Besor, wo einige zurueckblieben und haltmachten. 30.10 Und
David jagte [ihnen] mit vierhundert Mann nach. Denn zweihundert
Mann, die zu erschoepft waren, um ueber den Bach Besor zu gehen,
blieben zurueck.
30.11 Und sie fanden einen Aegypter auf dem Feld und brachten
ihn zu David und gaben ihm Brot zu essen und Wasser zu trinken.
30.12 Sie reichten ihm [auch] ein Stueck Feigenkuchen und zwei
Rosinenkuchen. Und als er gegessen hatte, kam er wieder zu sich,
denn er hatte drei Tage und drei Naechte kein Brot gegessen und
ke...
...d Wasser zu trinken.
30.12 Sie reichten ihm [auch] ein Stueck Feigenkuchen und zwei
Rosinenkuchen. Und als er gegessen hatte, kam er wieder zu sich,
denn er hatte drei Tage und drei Naechte kein Brot gegessen und
kein Wasser getrunken. 30.13 Und David sagte zu ihm: Zu wem
gehoerst du? Und woher bist du? Er antwortete: Ich bin ein junger
Aegypter, der Knecht eines Amalekiters. Mein Herr hat mich
zurueckgelassen, denn ich wurde heute vor drei Tagen krank.
30.14 Wir sind eingefallen in das Suedl...
...ters. Mein Herr hat mich
zurueckgelassen, denn ich wurde heute vor drei Tagen krank.
30.14 Wir sind eingefallen in das Suedland der Kreter und in
das [Gebiet] von Juda und in das Suedland von Kaleb und haben
Ziklag mit Feuer verbrannt. 30.15 Und David sagte zu ihm:
Willst du mich zu dieser Schar hinabfuehren? Und er antwortete:
Schwoere mir bei Gott, dass du mich nicht toeten und mich nicht in
die Hand meines Herrn ausliefern wirst! Und ich will dich zu
dieser Schar hinabfuehren.
30.16 Als...
...nabfuehrte, siehe, da hatten sie sich ueber
die ganze Gegend hin ausgebreitet. Sie assen und tranken und
feierten ein Freudenfest wegen all der grossen Beute, die sie aus
dem Land der Philister und aus dem Land Juda mitgenommen hatten.
30.17 Und David schlug sie von der Morgendaemmerung an bis zum
Abend des folgenden Tages, so dass keiner von ihnen entrann ausser
vierhundert jungen Maennern, die auf Kamele stiegen und
entflohen. 30.18 Und David befreite alles, was die Amalekiter
genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David.
30.19 Und es fehlte ihnen nichts, vom Kleinsten bis zum
Groessten, weder Soehne noch Toechter, weder Beute noch alles, was
sie ihnen weggenommen hatten; alles brachte David zurueck.
30.20 Und David nahm alle Schafe und Rinder. Sie trieben sie
vor dem anderen Vieh her und sagten: Dies ist die Beute Davids!
30.21 Und David kam zu den zweihundert Maennern, die zu
erschoepft gewesen waren, um David zu folgen, und die man am Bach
Besor zurueckgelassen hatte. Sie gingen David und dem Kriegsvolk
entgegen, das bei ihm war. Und David trat zu dem Volk und fragte
sie nach ihrem Wohlergehen. 30.22 Und allerlei Boese und
Nichtswuerdige von den Maennern, die mit David gezogen waren,
sagten: Weil sie nicht mit uns gezogen sind, wollen wir ihnen
von der Beute, die wir [den Feinden] entrissen haben, nichts
geben, sondern jeder [nehme] seine Frau und seine Kinder; die
koennen sie mitnehmen und gehen. 30.23 Aber David sagte: Macht
es nicht so, meine Brueder, mit dem, was der HERR uns gegeben
hat! Er hat uns bewahrt und diese Schar, die ueber uns gekommen
war, in unsere Hand gegeben. 30.24 Und wer sollte in dieser
Sache auf euch hoeren? Denn wie der Anteil des...
...ser
Sache auf euch hoeren? Denn wie der Anteil dessen, der in den
Kampf hinabzieht, so soll auch der Anteil dessen sein, der bei
dem Tross bleibt. Miteinander sollen sie teilen. 30.25 Und so
geschah es von diesem Tag an und darueber hinaus. Und [David]
machte es zu Ordnung und Recht fuer Israel bis auf diesen Tag.
30.26 Und David kam nach Ziklag. Und er sandte von der Beute
den Aeltesten in Juda, seinen Freunden, und liess [ihnen] sagen:
Siehe, da habt ihr ein Segensgeschenk von der Beute der Feinde
des HERRN; 30.27 denen in Bethel und denen in Ramot im Suedland
und dene...
...denen in Eschtemoa 30.29 und denen in Rakal und
denen in den Staedten der Jerachmeeliter und denen in den Staedten
der Keniter 30.30 und denen in Horma und denen in Bor-Aschan
und denen in Atach 30.31 und denen in Hebron und nach allen
Orten, wo David mit seinen Maennern umhergezogen war.
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| | David wird Koenig ueber ganz Israel - Davids Haus, seine Frauen und Soehne in Jerusalem. | V. 1-5: 1Chr 11,1-3; 12,24-41.
5.1 Und alle Staemme Israels kamen zu David nach Hebron. Und
sie sagten: Siehe, wir sind dein Gebein und dein Fleisch. 5.2
Schon frueher, als Saul Koenig ueber uns war, bist du es gewesen,
der Israel [ins Feld] hinausfuehrte und wieder [heim]brachte. Und
der HERR hat zu dir gesprochen: Du...
... Israel [ins Feld] hinausfuehrte und wieder [heim]brachte. Und
der HERR hat zu dir gesprochen: Du sollst mein Volk Israel
weiden, und du sollst Fuerst sein ueber Israel! 5.3 Und alle
Aeltesten Israels kamen zum Koenig nach Hebron, und der Koenig
David schloss vor dem HERRN einen Bund mit ihnen in Hebron. Und
sie salbten David zum Koenig ueber Israel.
5.4Dreissig Jahre war David alt, als er Koenig wurde; vierzig
Jahre lang war er Koenig. 5.5 In Hebron war er sieben Jahre und
sechs Monate Koenig ueber Juda, und in Jerusalem war er 33 Jahre
Koenig ueber ganz Israel und Juda.
V. 6-10: 1Chr 11,4-9.
5.6 Und der Koenig z...
...chs Monate Koenig ueber Juda, und in Jerusalem war er 33 Jahre
Koenig ueber ganz Israel und Juda.
V. 6-10: 1Chr 11,4-9.
5.6 Und der Koenig zog mit seinen Maennern nach Jerusalem gegen
die Jebusiter, die Bewohner des Landes. Und sie sagten zu David:
Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern die Blinden und die
Lahmen werden dich wegtreiben. Sie wollten damit sagen: David
wird nicht hier hereinkommen. 5.7 Aber David nahm die
Bergfeste Zion ein, das ist die Stadt Davids. 5.8 Und [zwar]
sagte David an jenem Tag: Wer die Jebusiter schlaegt und in den
Wasserschacht gelangt und die Lahmen und Blinden [erschlaegt],
die der Seele Davids verhasst sind . . .! Daher sagt man: Ein
Blinder und ein Lahmer duerfen nicht ins Haus kommen. 5.9 Und
David wohnte in der Bergfeste und nannte sie Stadt Davids. Und
David baute ringsum vom Millo an nach innen zu. - 5.10 Und
David wurde immer maechtiger, und der HERR, der Gott der
Heerscharen, war mit ihm.
V. 11-16: 1Chr 14,1-7.
5.11 Und Hiram, der Koenig von Tyrus, sandte Boten zu David und
Zedernholz und Zimmerleute und Mauerleute; die bauten David ein
Haus. 5.12 Und David erkannte, dass der HERR ihn als Koenig ueber
Israel eingesetzt und dass er sein Koenigtum um seines Volkes
Israel willen erhoeht hatte.
5.13 Und David nahm noch Nebenfrauen und Frauen aus Jerusalem,
nachdem er von Hebron gekommen war; und es wurden David noch
mehr Soehne und Toechter geboren.
V. 14-16: 1Chr 3,5-9.
5.14 Und dies sind die Namen derer, die ihm in Jerusalem
geboren wurden: Schammua und Schobab und Nathan und Salomo
5.15 und Jibhar und Elischua und Nefeg und Jafia 5.16 und
Elis...
...boren.
V. 14-16: 1Chr 3,5-9.
5.14 Und dies sind die Namen derer, die ihm in Jerusalem
geboren wurden: Schammua und Schobab und Nathan und Salomo
5.15 und Jibhar und Elischua und Nefeg und Jafia 5.16 und
Elischama und Eljada und Elifelet.
Davids Siege ueber die Philister.
1Chr 14,8-17.
5.17 Und als die Philister hoerten, dass man David zum Koenig
ueber Israel gesalbt hatte, da zogen alle Philister herauf, um
David zu suchen. Und David hoerte es und zog in die Bergfeste
hinab. 5.18 Und die Philister kamen und breiteten sich in der
Ebene Refaim aus. 5.19 Da befragte David den HERRN: Soll ich
gegen die Philister hinaufziehen? Wirst du sie in meine Hand
geben? Und der HERR sprach zu David: Zieh hinauf! Denn ich werde
die Philister gewiss in deine Hand geben. 5.20 Da kam David
nach Baal-Perazim und David schlug sie dort. Und er sagte:
Durchbrochen hat der HERR meine Feinde vor mir, wie ein
Wasserdurchbruch. Daher gab er jenem Ort den Namen Baal-Perazim.
5.21 Und sie liessen dort ihre Goetzen [zurueck], und David und
seine Maenner nahmen sie mit.
5.22 Und die Philister zogen noch einmal herauf und breiteten
sich in der Ebene Refaim aus. 5.23 Und David befragte den
HERRN; der aber sprach: Du sollst nicht hinaufziehen! Wende dich
[und fall] ihnen in den Ruecken, dass du von der Seite der
Bakabaeume an sie herankommst! 5.24 Und sobald du das Geraeusch
eines Daherschreitens in den Wipfeln der Bak...
...r
Bakabaeume an sie herankommst! 5.24 Und sobald du das Geraeusch
eines Daherschreitens in den Wipfeln der Bakabaeume hoerst, dann
beeile dich! Denn dann ist der HERR vor dir ausgezogen, um das
Heerlager der Philister zu schlagen. 5.25 Da machte David es
so, wie der HERR ihm geboten hatte. Und er schlug die Philister
von Gibeon an, bis man nach Geser kommt.
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| | Davids Grossmut gegenueber Saul in der Wagenburg. | 26.1 Und die Sifiter kamen zu Saul nach Gibea und sagten: Haelt
sich David nicht auf dem Huegel Hachila, [der] Jeschimon
gegenueber[liegt], verborgen? 26.2 Da machte Saul sich auf und
zog in die Wueste Sif hinab und mit ihm dreitausend auserlesene
Maenner aus Israel, um David in der Wueste Sif zu suchen. 26.3
Und Saul lagerte sich auf dem Huegel Hachila, der Jeschimon
gegenueber am Weg [liegt]. David aber hielt sich in der Wueste
auf. Und als er merkte, dass Saul ihm in die Wueste nachgekommen
war, 26.4 sandte David Kundschafter aus und erfuhr mit
Gewissheit, dass Saul gekommen war. 26.5 Und David machte sich
auf und kam an den Ort, wo Saul ein Lager aufgeschlagen hatte.
Und David sah den Platz, wo Saul sich [zum Schlafen]
niedergelegt hatte mit Abner, dem Sohn des Ner, seinem
Heerobersten. Saul lag und schlief im innersten Lagerring, und
das Volk lagerte sich um ihn her.
26.6 Und David hob an und sagte zu Ahimelech, dem Hetiter, und
zu Abischai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs: Wer will mit
mir zu Saul ins Lager hinabgehen? Und Abischai antwortete: Ich
gehe mit dir hinab. 26.7 Und David und Abischai kamen zu den
Leuten in der Nacht. Und siehe, Saul lag im [innersten]
Lagerring und schlief, und sein Speer war an seinem Kopfende in
die Erde gesteckt. Und Abner und das Volk lagen um ihn her.
26.8 Und Abischai sagte zu David: Heute hat Gott deinen Feind
in deine Hand ausgeliefert. Nun lass mich ihn doch mit dem Speer
an den Boden spiessen, einmal nur! Ein zweites Mal werde ich es
ihm nicht antun [muessen]. 26.9 Aber David entgegnete Abischai:
Bring ihn nicht um! Denn wer koennte seine Hand gegen den
Gesalbten des HERRN ausstrecken und ungestraft bleiben? 26.10
Und David sagte [weiter]: So wahr der HERR lebt, sicher wird ihn
der HERR schlagen, wenn seine Zeit kommt, dass er sterbe, oder er
wird in den Krieg ziehen und umkommen! 26.11 Der HERR lasse es
fern von mir sein, dass ich meine Hand an den Gesalbten des HE...
...n Krieg ziehen und umkommen! 26.11 Der HERR lasse es
fern von mir sein, dass ich meine Hand an den Gesalbten des HERRN
legen sollte! Und nun, nimm jetzt den Speer, der an seinem
Kopfende [steckt], und den Wasserkrug und lass uns gehen! 26.12
Und David nahm den Speer und den Wasserkrug von seinem Kopfende
weg, und sie gingen fort. Niemand sah es, und niemand merkte es,
und niemand wachte auf. Denn sie schliefen alle, weil ein tiefer
Schlaf von dem HERRN auf sie gefallen war.
26.13 Und David ging hinueber auf die andere Seite und stellte
sich auf den Gipfel des Berges von ferne, [so dass] ein weiter
Raum zwischen ihnen war. 26.14 Und David rief dem Kriegsvolk
und Abner, dem Sohn des Ner, zu: Antwortest du nicht, Abner?
Abner antwortete und fragte: Wer bist du, der du [so] zum Koenig
hin schreist? 26.15 Und David sagte zu Abner: Bist du nicht
ein Mann? Wer ist wie du in Israel? Warum hast du nicht deinen
Herrn, den Koenig, bewacht? Denn es ist einer vom Volk
eingedrungen, um den Koenig, deinen Herrn, umzubringen. 26.16
Das war nicht gut, was du getan has...
...ihr
seid Soehne des Todes, weil ihr nicht ueber euren Herrn, ueber den
Gesalbten des HERRN gewacht habt! Und nun sieh doch nach, wo der
Speer des Koenigs ist und der Wasserkrug, die an seinem Kopfende
waren.
26.17 Und Saul erkannte die Stimme Davids und sagte: Ist das
deine Stimme, mein Sohn David? David antwortete: Es ist meine
Stimme, mein Herr und Koenig. 26.18 Und er sprach [weiter]:
Warum jagt denn mein Herr seinem Knecht nach? Ja, was habe ich
getan, und was ist Boeses in meiner Hand? 26.19 Und nun, hoere
doch mein Herr, der Koenig, auf di...
...e Erde fliessen fern von dem Angesicht des HERRN.
Denn der Koenig von Israel ist ausgezogen, einen einzelnen Floh
zu suchen, wie man einem Rebhuhn nachjagt auf den Bergen.
26.21 Und Saul entgegnete: Ich habe gesuendigt! Komm zurueck,
mein Sohn David! Ich will dir nicht noch laenger etwas Boeses
antun, weil mein Leben heute in deinen Augen teuer gewesen ist.
Siehe, ich habe toericht gehandelt und mich sehr schwer
vergangen! 26.22 Und David antwortete und sagte: Siehe, hier
ist der Speer des Koenigs! Es komme einer von den Leuten herueber
und hole ihn! 26.23 Und der HERR wird jedem seine
Gerechtigkeit und seine Treue vergelten. Denn der HERR hat dich
heute in meine Hand gegeben, ic...
...
den Gesalbten des HERRN legen. 26.24 Siehe, wie dein Leben
heute in meinen Augen hochgeachtet gewesen ist, so moege mein
Leben hochgeachtet werden in den Augen des HERRN, und er moege
mich erretten aus aller Bedraengnis. 26.25 Und Saul sagte zu
David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Du wirst es sicher
ausrichten und zustande bringen. Und David ging seines Weges.
Saul aber kehrte an seinen Ort zurueck.
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| | Sauls Hass auf David - Jonatans Eintreten fuer David. | 19.1 Saul nun redete mit seinem Sohn Jonatan und mit all
seinen Knechten, dass er David toeten wolle. Jonatan aber, der
Sohn Sauls, hatte grossen Gefallen an David. 19.2 Und Jonatan
berichtete es David und sagte: Mein Vater Saul sucht dich zu
toeten. Nun huete dich doch morgen und bleibe im Versteck sitzen
und verbirg dich! 19.3 Ich aber will hinausgehen und mich auf
dem Feld neben meinen Vater stellen, wo du bist, und ich will
mit meinem Vate...
...h! 19.3 Ich aber will hinausgehen und mich auf
dem Feld neben meinen Vater stellen, wo du bist, und ich will
mit meinem Vater ueber dich reden und sehen, wie es steht, und es
dir berichten. 19.4 Und Jonatan redete mit seinem Vater Saul
Gutes von David und sagte zu ihm: Der Koenig versuendige sich
nicht an seinem Knecht, an David! Denn er hat sich nicht an dir
versuendigt, und seine Taten sind dir sehr nuetzlich. 19.5 Er
hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen,
und der HERR hat ganz Israel einen grossen Sieg verschafft. Du
hast es gesehen und dich ...
.... 19.5 Er
hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen,
und der HERR hat ganz Israel einen grossen Sieg verschafft. Du
hast es gesehen und dich [darueber] gefreut. Warum willst du dich
an unschuldigem Blut versuendigen, dass du David ohne Ursache
toetest? 19.6 Und Saul hoerte auf die Stimme Jonatans, und Saul
schwor: So wahr der HERR lebt, wenn er getoetet wird! 19.7 Da
rief Jonatan David, und Jonatan berichtete ihm alle diese Worte.
Und Jonatan brachte David zu Saul, und er diente ihm wie frueher.
Erneuter Mordversuch Sauls an David - Davids Flucht zu Samuel.
19.8 Und es kam wieder zum Krieg. David zog aus und kaempfte
gegen die Philister und brachte ihnen eine grosse Niederlage bei,
so dass sie vor ihm flohen.
19.9 Und ein boeser Geist von dem HERRN kam ueber Saul, als er
in seinem Haus sass, seinen Speer in seiner Hand. David aber
spielte [auf der Zither]. 19.10 Und Saul suchte David mit dem
Speer an die Wand zu spiessen. Aber er wich aus vor Saul, so dass
er den Speer in die Wand stiess. Und David floh und entrann in
jener Nacht. 19.11 Da sandte Saul Boten in das Haus Davids, um
ihn zu bewachen und ihn [dann] am Morgen zu toeten. Aber seine
Frau Michal teilte es David mit: Wenn du nicht in dieser Nacht
dein Leben rettest, dann wirst du morgen umgebracht werden.
19.12 Und Michal liess David durchs Fenster hinab. Und er eilte
fort, floh und entrann. 19.13 Und Michal nahm den Teraphim und
legte ihn aufs Bett und legte ein Geflecht von Ziegenhaar an
sein Kopfende und bedeckte ihn mit einem Tuch. 19.14 Und Saul
sandte Boten, um David zu holen. Und sie sagte: Er ist krank.
19.15 Da sandte Saul noch einmal Boten, nach David zu sehen,
und sagte: Bringt ihn im Bett zu mir herauf, damit ich ihn toete!
19.16 Und die Boten kamen, und siehe, der Teraphim [lag] im
Bett, und das Geflecht von Ziegenhaar an seinem Kopfende.
19.17 Da sagte Saul zu Michal: Warum hast du mich s...
...egenhaar an seinem Kopfende.
19.17 Da sagte Saul zu Michal: Warum hast du mich so betrogen
und meinen Feind entfliehen lassen, dass er entrinnen konnte? Und
Michal antwortete Saul: Er sagte zu mir: Lass mich gehen, sonst
toete ich dich!
19.18 David aber war geflohen und hatte sich gerettet. Und er
kam zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm
angetan hatte. Dann ging er mit Samuel, und sie wohnten in
Najot. 19.19 Und es wurde Saul berichtet: Siehe, David ist in
Najot in Rama. 19.20 Da sandte Saul Boten, um David zu holen.
Als sie aber die Schar der Propheten, die weissagten, sahen und
Samuel dabeistehen, wie er sie leitete, kam der Geist Gottes
ueber die Boten Sauls, und auch sie weissagten. 19.21 Und man
berichtete es Saul, und er sandte andere Boten, ...
...ete es Saul, und er sandte andere Boten, und auch die
weissagten. Und Saul sandte zum dritten Mal Boten, und auch sie
weissagten. 19.22 Da ging auch er nach Rama und kam an die
grosse Zisterne, die in Sechu ist. Und er fragte: Wo sind Samuel
und David? Man antwortete [ihm]: Siehe, in Najot in Rama.
19.23 Und er ging von dort nach Najot in Rama. Und auch ueber
ihn kam der Geist Gottes, und er ging daher und weissagte, bis
er in Najot in Rama ankam. 19.24 Und auch er zog seine
Oberkleider aus, ... | | |
| | Davids Volkszaehlung und deren Folgen. | 2Sam 24.
21.1 Und Satan stellte sich gegen Israel und reizte David,
Israel zu zaehlen. 21.2 Und David sagte zu Joab und zu den
Obersten des Volkes: Geht hin, zaehlt Israel von Beerscheba bis
Dan und bringt mir [Bericht], damit ich ihre Zahl kenne! 21.3
Und Joab sagte: Der HERR moege zu seinem Volk, soviele sie sein
moegen, hundertmal [mehr] hinz...
..., die Knechte meines Herrn? Warum verlangt mein
Herr das? Warum soll es Israel zur Schuld werden? 21.4 Aber
das Wort des Koenigs blieb fest gegen Joab. So zog Joab aus und
zog durch ganz Israel und kam nach Jerusalem [zurueck]. 21.5
Und Joab gab David das Ergebnis der Volkszaehlung an. Und zwar
gab es in ganz Israel 1 110 000 Mann, die das Schwert zogen, und
in Juda 470 000 Mann, die das Schwert zogen. 21.6 Levi aber
und Benjamin musterte er nicht mit ihnen; denn das Wort des
Koenigs war Joab...
..., und
in Juda 470 000 Mann, die das Schwert zogen. 21.6 Levi aber
und Benjamin musterte er nicht mit ihnen; denn das Wort des
Koenigs war Joab ein Greuel.
21.7 Und diese Sache war boese in den Augen Gottes, und er
schlug Israel. 21.8 Da sagte David zu Gott: Ich habe sehr
gesuendigt, dass ich diese Sache getan habe. Und nun lass doch die
Schuld deines Knechtes voruebergehen! Denn ich habe sehr toericht
gehandelt. 21.9 Und der HERR redete zu Gad, dem Seher Davids,
und sprach: 21.10 Geh hin, rede zu David: So spricht der HERR:
Dreierlei lege ich dir vor. Waehle dir eins davon, dass ich es dir
tue! 21.11 Und Gad kam zu David und sagte zu ihm: So spricht
der HERR: Nimm dir, 21.12 entweder drei Jahre Hungersnot oder
drei Monate lang Niederlage vor deinen Bedraengern, wobei das
Schwert deiner Feinde [dich] einholt, oder drei Tage das Schwert
des HERRN und Pest im Land,...
...de [dich] einholt, oder drei Tage das Schwert
des HERRN und Pest im Land, und dass der Engel des HERRN
Verderben bringt im ganzen Gebiet Israels! Und nun sieh zu, was
fuer eine Antwort ich dem zurueckbringen soll, der mich gesandt
hat. 21.13 Und David sagte zu Gad: Mir ist sehr angst! Lass
mich doch in die Hand des HERRN fallen! Denn seine Erbarmungen
sind sehr gross. Aber in die Hand der Menschen lass mich nicht
fallen!
21.14 Da gab der HERR die Pest in Israel; und es fielen von
Israel 70...
...ichten begann,
sah es der HERR, und er hatte Mitleid wegen des Unheils. Und er
sprach zu dem Engel, der vernichtete: Genug! Lass deine Hand
jetzt sinken! Der Engel des HERRN stand aber [gerade] bei der
Tenne Ornans, des Jebusiters. 21.16 Und als David seine Augen
erhob, sah er den Engel des HERRN zwischen der Erde und dem
Himmel stehen, sein Schwert gezueckt in seiner Hand, ausgestreckt
ueber Jerusalem. Da fielen David und die Aeltesten, in Sacktuch
gehuellt, auf ihr Angesicht. 21.17 Und David sagte zu Gott:
Habe nicht ich befohlen, das Volk zu zaehlen? Bin ich es doch,
der gesuendigt und Boeses getan hat! Aber diese Schafe, was haben
sie getan? HERR, mein Gott, lass doch deine Hand gegen mich und
gegen das Haus meines Vaters sein, ab...
...ses getan hat! Aber diese Schafe, was haben
sie getan? HERR, mein Gott, lass doch deine Hand gegen mich und
gegen das Haus meines Vaters sein, aber nicht gegen dein Volk
mit dieser Plage!
21.18 Und der Engel des HERRN sprach zu Gad, dass er zu David
sage, David solle hinaufgehen, um dem HERRN einen Altar zu
errichten auf der Tenne Ornans, des Jebusiters. 21.19 Da ging
David hinauf auf das Wort Gads hin, das der im Namen des HERRN
geredet hatte. 21.20 Und Ornan wandte sich um und sah den
Engel; und seine vier Soehne bei ihm versteckten sich. Ornan aber
drosch Weizen. 21.21 Und David kam zu Ornan heran; und Ornan
blickte auf und sah David, und er ging aus der Tenne hinaus und
warf sich vor David nieder, mit dem Gesicht zur Erde. 21.22
Und David sagte zu Ornan: Gib mir den Platz der Tenne, dass ich
dem HERRN einen Altar darauf baue! Fuer den vollen Preis sollst
du ihn mir geben, damit die Plage vom Volk abgewehrt wird.
21.23 Da sagte Ornan zu David: Nimm ihn dir! Mein Herr, der
Koenig, tue, was gut ist in seinen Augen! Siehe, ich gebe die
Rinder fuer die Brandopfer und die Dreschschlitten als
[Brenn-]Holz und den Weizen zum Speisopfer; das alles gebe ich.
21.24 Aber der Koenig David sagte zu Ornan: Nein, sondern
kaufen will ich es, [und zwar] fuer den vollen Preis. Denn ich
will nicht, was dir gehoert, fuer den HERRN nehmen und umsonst
Brandopfer opfern. 21.25 Und David gab Ornan fuer den Platz
Gold im Gewicht von sechshundert Schekel. 21.26 Und David
baute dort dem HERRN einen Altar und opferte Brandopfer und
Heilsopfer. Und er rief zu dem HERRN, und der antwortete ihm mit
Feuer, [das] vom Himmel auf den Altar des Brandopfers [fiel].
21.27 Und der HERR sprach zu dem Engel, und der steckte se...
...ilsopfer. Und er rief zu dem HERRN, und der antwortete ihm mit
Feuer, [das] vom Himmel auf den Altar des Brandopfers [fiel].
21.27 Und der HERR sprach zu dem Engel, und der steckte sein
Schwert wieder in seine Scheide.
21.28 Zu jener Zeit, als David sah, dass der HERR ihm auf der
Tenne Ornans, des Jebusiters, geantwortet hatte, [und] als er
dort opferte - 21.29 die Wohnung des HERRN aber, die Mose in
der Wueste gemacht hatte, und der Brandopferaltar waren zu jener
Zeit auf der Hoehe bei Gib...
...ERR ihm auf der
Tenne Ornans, des Jebusiters, geantwortet hatte, [und] als er
dort opferte - 21.29 die Wohnung des HERRN aber, die Mose in
der Wueste gemacht hatte, und der Brandopferaltar waren zu jener
Zeit auf der Hoehe bei Gibeon, 21.30 doch David konnte nicht
hingehen [und] vor ihn [treten], um Gott zu suchen, denn er war
von Schrecken erfasst vor dem Schwert des Engels des HERRN -,
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| | Davids Frauen. | 3.1 Und der Kampf waehrte lange zwischen dem Haus Sauls und dem
Haus Davids. David aber wurde immer staerker, waehrend das Haus
Sauls immer schwaecher wurde.
3.2 Und es wurden David in Hebron Soehne geboren: Sein
Erstgeborener war Amnon, von Ahinoam, der Jesreeliterin, 3.3
und sein zweiter Kilab, von Abigajil, der Frau des Karmeliters
Nabal, und der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter
Talmais, des Koenigs von G...
...s
Nabal, und der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter
Talmais, des Koenigs von Geschur, 3.4 und der vierte Adonija,
der Sohn der Haggit, und der fuenfte Schefatja, der Sohn der
Abital, 3.5 und der sechste Jitream, von Egla, der Frau
Davids. Diese wurden David in Hebron geboren.
Abner tritt auf Davids Seite - Joabs Mord an Abner - Davids
Klage um Abner.
3.6 Und es geschah, solange zwischen dem Haus Sauls und dem
Haus Davids Krieg war, stand Abner dem Haus Sauls mutig bei.
3.7 Und Saul hatte eine Nebenfrau, ihr Name war Rizpa, eine
Tochter des Ajja. Und Isch-Boschet sagte zu Abner: Warum bist du
zu der Nebenfrau meines Vaters eingegangen? 3.8 Da wurde Abner
sehr zo...
...a wurde Abner
sehr zornig ueber die Worte Isch-Boschets und sagte: Bin ich ein
Hundskopf, der zu Juda haelt? [Bis] heute erweise ich Guete am
Haus deines Vaters Saul, an seinen Bruedern und an seinen
Freunden, und ich habe dich nicht in die Hand Davids geraten
lassen, und jetzt ziehst du mich wegen des Vergehens mit der
Frau zur Rechenschaft? 3.9 So moege Gott Abner tun und so ihm
hinzufuegen! Ja, wie der HERR dem David geschworen hat, so werde
ich ihm tun: 3.10 das Koenigtum vom Haus Sauls wegnehmen und
den Thron Davids aufrichten ueber Israel und ueber Juda, von Dan
bis Beerscheba! 3.11 Und er konnte Abner kein Wort mehr
erwidern, weil er ihn fuerchtete.
3.12 Und Abner sandte Boten fuer sich zu David und liess [ihm]
sagen: Wem gehoert das Land? Und weiter: Schliess deinen Bund mit
mir! Siehe, meine Hand wird mit dir sein, um dir ganz Israel
zuzuwenden. 3.13 Und David sagte: Gut, ich will einen Bund mit
dir schliessen. Nur eine Sache fordere ich von dir, naemlich: Du
sollst mein Angesicht nicht sehen, es sei denn, du bringst [mir]
vorher Michal, die Tochter Sauls, wenn du kommst, um mein
Angesicht zu sehen. 3...
...Gut, ich will einen Bund mit
dir schliessen. Nur eine Sache fordere ich von dir, naemlich: Du
sollst mein Angesicht nicht sehen, es sei denn, du bringst [mir]
vorher Michal, die Tochter Sauls, wenn du kommst, um mein
Angesicht zu sehen. 3.14 Und David sandte Boten zu
Isch-Boschet, dem Sohn Sauls, und liess [ihm] sagen: Gib mir
Michal, meine Frau, die ich mir verlobt habe fuer hundert
Vorhaeute der Philister! 3.15 Da sandte Isch-Boschet hin und
liess sie von ihrem Mann wegholen, von Paltiel, d...
...6 Und ihr Mann ging mit ihr, und laut weinend ging
er hinter ihr her bis Bahurim. Da sagte Abner zu ihm: Geh, kehre
um! Und er kehrte um.
3.17 Und Abner hatte eine Unterredung mit den Aeltesten Israels
gehabt und gesagt: Frueher schon habt ihr David zum Koenig ueber
euch verlangt. 3.18 So handelt jetzt! Denn der HERR hat zu
David geredet: Durch die Hand meines Knechtes David will ich
mein Volk Israel retten aus der Hand der Philister und aus der
Hand aller seiner Feinde. 3.19 So redete Abner auch zu den
Ohren Benjamins. Dann ging Abner auch hin, um zu den Ohren
Davids in Hebron alles zu reden, was gut war in den Augen
Israels und in den Augen des ganzen Hauses Benjamin. 3.20 Als
nun Abner zu David nach Hebron kam und mit ihm zwanzig Maenner,
bereitete David Abner und den Maennern, die bei ihm waren, ein
Mahl. 3.21 Und Abner sagte zu David: Ich will mich aufmachen
und hingehen und ganz Israel zu meinem Herrn, dem Koenig,
versammeln, damit sie einen Bund mit dir schliessen und du ueber
alles Koenig bist, was deine Seele begehrt. Und David entliess
Abner, und er ging hin in Frieden.
3.22 Und siehe, die Knechte Davids und Joab kamen von einem
Streifzug und brachten viel Beute mit sich. Abner war aber nicht
[mehr] bei David in Hebron. Denn er hatte ihn entlassen, und er
war in Frieden weggegangen. 3.23 Als nun Joab und das ganze
Heer, das bei ihm war, ankamen, da berichtete man Joab: Abner,
der Sohn des Ner, ist zum Koenig gekommen. Und der hat ihn
entlassen, und e...
...tlassen, so dass er
ungehindert weggegangen ist? 3.25 Du kennst [doch] Abner, den
Sohn des Ner, dass er gekommen ist, um dich zu beschwatzen und um
dein Gehen und dein Kommen zu erfahren und alles zu erfahren,
was du tust. 3.26 Und Joab ging von David hinaus und sandte
Abner Boten nach. Die holten ihn zurueck von der Zisterne Sira.
David aber wusste nichts [davon]. 3.27 Als nun Abner nach
Hebron zurueckkam, fuehrte ihn Joab beiseite in das Tor, um in der
Stille mit ihm zu reden. Dort stach er ihn in den Bauch, so dass
er starb - um des Blutes seines Bruders Asael willen. 3.28 Als...
...ber wusste nichts [davon]. 3.27 Als nun Abner nach
Hebron zurueckkam, fuehrte ihn Joab beiseite in das Tor, um in der
Stille mit ihm zu reden. Dort stach er ihn in den Bauch, so dass
er starb - um des Blutes seines Bruders Asael willen. 3.28 Als
David nachher davon hoerte, sagte er: Schuldlos bin ich und mein
Koenigtum vor dem HERRN auf ewig an dem Blut Abners, des Sohnes
Ners! 3.29 Es wende sich gegen das Haupt Joabs und gegen das
ganze Haus seines Vaters! Und nie soll im Haus Joabs der fehle...
...z hat, der, der nach der
Kruecke fasst, und der, der durchs Schwert faellt, und der, dem es
an Brot fehlt! - 3.30 So haben Joab und sein Bruder Abischai
Abner erschlagen, weil er ihren Bruder Asael bei Gibeon im Kampf
getoetet hatte.
3.31 Und David sagte zu Joab und zu all dem Volk, das bei ihm
war: Zerreisst eure Kleider und guertet euch mit Sacktuch und
haltet Totenklage vor Abner her! Und der Koenig David ging hinter
der Bahre her. 3.32 Und sie begruben Abner in Hebron. Und der
Koenig erhob seine Stimme und weinte an Abners Grab, und das
ganze Volk weinte. 3.33 Und der Koenig stimmte ein Klagelied
ueber Abner an und sprach:
3.34 Musste, wie ei...
...tloser stirbt, Abner sterben? 3.1
Deine Haende waren nicht gebunden, und deine Fuesse nicht in
bronzene Fesseln gelegt. Wie man vor Verbrechern faellt, so bist
du gefallen!
Da weinte alles Volk noch mehr ueber ihn. 3.35 Und alles Volk
kam, um David Brot zu reichen, waehrend es noch Tag war. Aber
David schwor und sprach: So soll mir Gott tun und so hinzufuegen,
wenn ich vor [dem] Untergang der Sonne Brot oder [sonst] irgend
etwas geniesse! 3.367 Und alles Volk nahm es wahr. Und es war
gut in ihren Augen, wie alles, was der Koenig tat, in den Au... | | |
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