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Person - Name: David


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Davids

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David rettet Keila - Seine Flucht in die Wueste Sif - Letzte Begegnung mit Jonatan.
23.1 Und man berichtete David: Siehe, die Philister kaempfen gegen Keila und pluendern die Tennen. 23.2 Da befragte David den HERRN und sagte: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Zieh hin und schlage die Philister und rette Keila! 23.3 Aber die Maenner Davids sagten zu ihm: Siehe, wir fuerchten uns [schon] hier in Juda, und wie sollten wir gar nach Keila gegen die Schlachtreihen der Philister ziehen? 23.4 Da befragte David wieder den HERRN, und der HERR antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben. 23.5 Und David zog mit seinen Maennern nach Keila und kaempfte gegen die Philister und trieb ihr Vieh weg und brachte ihnen eine grosse Niederlage bei. Und so rettete David die Bewohner von Keila. - 23.6 Es geschah aber, als Abjatar, der Sohn Ahimelechs, zu David nach Keila floh, kam er hinab mit einem Ephod in seiner Hand. 23.7 Und es wurde Saul berichtet, dass David nach Keila gekommen sei. Da dachte Saul: Gott hat ihn verworfen [und] in meine Hand [gegeben]. Denn er hat sich selbst eingeschlossen, indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist. 23.8 Und Saul rief alles Volk zum Kampf auf, um nac...

...te Saul: Gott hat ihn verworfen [und] in meine Hand [gegeben]. Denn er hat sich selbst eingeschlossen, indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist. 23.8 Und Saul rief alles Volk zum Kampf auf, um nach Keila hinabzuziehen, damit sie David und seine Maenner belagerten. 23.9 Und als David erkannte, dass Saul Boeses gegen ihn schmiedete, da sagte er zu dem Priester Abjatar: Bring das Ephod her! 23.10 Und David sprach: HERR, Gott Israels! Dein Knecht hat als gewiss gehoert, dass Saul danach trachtet, nach Keila zu kommen, um die Stadt um meinetwillen zu verderben. 23.11 Werden die Buerger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird Saul herabziehen, ...

...willen zu verderben. 23.11 Werden die Buerger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird Saul herabziehen, wie dein Knecht gehoert hat? HERR, Gott Israels, lass es doch deinen Knecht wissen! Und der HERR sprach: Er wird herabkommen. 23.12 Und David fragte [weiter]: Werden die Buerger von Keila mich und meine Maenner in die Hand Sauls ausliefern? Der HERR sprach: Sie werden [dich] ausliefern. 23.13 Da machten David und seine Maenner sich auf, etwa sechshundert Mann, und sie zogen aus Keila fort und streiften umher, von einem Ort zum anderen. Und es wurde Saul berichtet, dass David aus Keila entkommen sei. Da liess er davon ab, [gegen ihn] auszuziehen. 23.14 Und David blieb in der Wueste auf den Bergfesten, und er blieb im Gebirge in der Wueste Sif. Und Saul suchte ihn alle Tage, aber Gott gab ihn nicht in seine Hand. 23.15 Und David sah, dass Saul ausgezogen war, um ihm nach dem Leben zu trachten. Und David war in Horescha in der Wueste Sif. 23.16 Da machte sich Jonatan, der Sohn Sauls, auf und ging zu David nach Horescha und staerkte seine Hand in Gott. 23.17 Und er sagte zu ihm: Fuerchte dich nicht! Denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden. Du wirst Koenig ueber Israel werden, und ich werde der Zweite nach dir sein. Und auch mein Va...

...! Denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden. Du wirst Koenig ueber Israel werden, und ich werde der Zweite nach dir sein. Und auch mein Vater Saul hat erkannt, [dass] es so [ist]. 23.18 Und beide schlossen einen Bund vor dem HERRN. David blieb in Horescha, Jonatan aber kehrte nach Hause zurueck. Erneute Verfolgung Davids durch Saul - Davids Flucht in die Wueste Maon. 23.19 Aber die Sifiter zogen zu Saul nach Gibea hinauf und sagten: Haelt David sich nicht bei uns auf den Bergfesten verborgen, in Horescha, auf dem Huegel Hachila, der suedlich von Jeschimon [liegt]? 23.20 Und nun, o Koenig, wenn du geneigt bist herabzukommen, so komm herab! Und an uns ist es, ihn in die Hand des Koenigs ...

...it sicherer Kunde wieder zu mir zurueck! So werde ich mit euch gehen. Und es soll geschehen, wenn er im Land ist, dann will ich ihn aufspueren unter allen Tausendschaften Judas! 23.24 Und sie machten sich auf und gingen vor Saul her nach Sif. David aber und seine Maenner waren in der Wueste Maon, in der Steppe, suedlich von Jeschimon. 23.25 Saul und seine Maenner zogen hin, um ihn zu suchen. Und man berichtete es David, und er ging zum Felsen hinab und blieb in der Wueste Maon. Als Saul das hoerte, jagte er David nach in die Wueste Maon. 23.26 Saul ging auf der einen Seite des Berges, David aber und seine Maenner auf der anderen Seite des Berges. Und es geschah, als David sich beeilte, Saul zu entkommen, waehrend Saul und seine Maenner [gerade] David und seine Maenner umringen wollten, um sie zu fangen, 23.27 kam ein Bote zu Saul und sagte: Eile und komm! Denn die Philister sind ins Land eingefallen. 23.28 Da kehrte Saul um von der Verfolgung Davids und zog den Philistern entgegen. Daher nennt man jenen Ort: Sela-Machlekot.
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23. David rettet Keila - Seine Flucht in die Wueste Sif - Letzte Begegnung mit Jonatan
Davids Sieg ueber Goliat.
...ster sagte: Ich verhoehne heute die Schlachtreihen Israels! Gebt mir einen Mann, dass wir miteinander kaempfen! 17.11 Und Saul und ganz Israel hoerten diese Worte des Philisters, und sie waren niedergeschlagen und fuerchteten sich sehr. 17.12 David nun war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem in Juda, mit Namen Isai, der acht Soehne hatte. Und der Mann war in den Tagen Sauls schon zu alt, um unter den Maennern [mit]zukommen. 17.13 Die drei aeltesten Soehne Isais aber waren mit Saul in ...

...ennern [mit]zukommen. 17.13 Die drei aeltesten Soehne Isais aber waren mit Saul in den Krieg gezogen. Die Namen seiner drei Soehne, die in den Krieg zogen, waren: Eliab, der Erstgeborene, und der zweite Abinadab und der dritte Schamma. 17.14 Und David war der juengste, und die drei aeltesten waren Saul gefolgt. 17.15 David aber ging ab und zu von Saul weg, um die Schafe seines Vaters in Bethlehem zu weiden. - 17.16 Und der Philister trat morgens und abends heraus und stellte sich hin, vierzig Tage lang. - 17.17 Isai aber sagte zu seinem Sohn David: Nimm doch fuer deine Brueder dieses Efa geroestete Koerner und diese zehn Brote und bring sie schnell in das Lager zu deinen Bruedern! 17.18 Und diese zehn Stuecke Weichkaese bring dem Obersten ueber Tausend und erkundige dich, ob es deinen Bru...

...se bring dem Obersten ueber Tausend und erkundige dich, ob es deinen Bruedern gutgeht, und bring ein Pfand von ihnen mit! 17.19 Saul und sie und alle Maenner von Israel stehen im Terebinthental im Kampf mit den Philistern. - 17.20 Da machte sich David des Morgens frueh auf und ueberliess die Schafe einem Hueter. Er nahm und ging hin, wie Isai ihm geboten hatte, und kam zum Lagerplatz. Als das Heer aber in die Schlachtreihe ausrueckte, erhoben sie das Kampfgeschrei. 17.21 Und Israel und die Ph...

...hm und ging hin, wie Isai ihm geboten hatte, und kam zum Lagerplatz. Als das Heer aber in die Schlachtreihe ausrueckte, erhoben sie das Kampfgeschrei. 17.21 Und Israel und die Philister stellten sich auf, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe. 17.22 David liess sein Gepaeck, das er trug, bei der Wache des Trosses und lief in die Schlachtreihe. Und er kam und fragte seine Brueder nach ihrem Wohlergehen. 17.23 Waehrend er noch mit ihnen redete, siehe, da kam der Vorkaempfer herauf, mit Namen Goliat...

... er kam und fragte seine Brueder nach ihrem Wohlergehen. 17.23 Waehrend er noch mit ihnen redete, siehe, da kam der Vorkaempfer herauf, mit Namen Goliat, der Philister von Gat, aus den Schlachtreihen der Philister und redete dieselben Worte; und David hoerte es. 17.24 Als aber alle Maenner von Israel den Mann sahen, flohen sie vor ihm und fuerchteten sich sehr. 17.25 Und die Maenner von Israel sagten: Habt ihr diesen Mann gesehen, wie er heraufkommt? Denn er kommt nur herauf, um Israel zu ver...

...nur herauf, um Israel zu verhoehnen. Und es soll geschehen, wer immer ihn erschlaegt, den will der Koenig sehr reich belohnen. Und er will ihm seine Tochter geben und will das Haus seines Vaters [von Abgaben] freimachen in Israel. 17.26 Da sagte David zu den Maennern, die bei ihm standen: Was soll mit dem Mann geschehen, der diesen Philister da erschlaegt und die Schande von Israel abwendet? Wer ist denn dieser unbeschnittene Philister da, der die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhoehn...

...igen Gottes verhoehnt? 17.27 Und das Volk antwortete ihm wie vorher: So [und so] soll dem Mann geschehen, der ihn erschlaegt. 17.28 Und Eliab, sein aeltester Bruder, hoerte zu, als er mit den Maennern redete. Und der Zorn Eliabs entbrannte ueber David, und er sagte: Warum bist du ueberhaupt hergekommen? Und wem hast du jene paar Schafe in der Wueste ueberlassen? Ich erkenne deine Vermessenheit wohl und die Bosheit deines Herzens; denn du bist [ja nur] hergekommen, um dem Kampf zuzusehen. 17.2...

...er sagte: Warum bist du ueberhaupt hergekommen? Und wem hast du jene paar Schafe in der Wueste ueberlassen? Ich erkenne deine Vermessenheit wohl und die Bosheit deines Herzens; denn du bist [ja nur] hergekommen, um dem Kampf zuzusehen. 17.29 Und David antwortete: Was habe ich denn getan? Ist es nicht der Muehe wert? 17.30 Und er wandte sich von ihm ab, einem andern zu, und wiederholte die Frage; und das Volk gab ihm dieselbe Antwort wie vorher. 17.31 Und die Worte, die David geredet hatte, wurden bekannt. Und man meldete sie Saul; und der liess ihn holen. 17.32 Und David sagte zu Saul: Niemand lasse seinetwegen den Mut sinken! Dein Knecht will hingehen und mit diesem Philister kaempfen. 17.33 Aber Saul sagte zu David: Du kannst nicht zu diesem Philister gehen, um mit ihm zu kaempfen. Denn du bist ein junger Mann, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend auf. 17.34 Da sagte David zu Saul: Dein Knecht weidete die Schafe fuer seinen Vater. Wenn dann ein Loewe oder ein Baer kam und ein Schaf von der Herde wegtrug, 17.35 so lief ich ihm nach und schlug auf ihn ein und entriss es seinem Rachen. Erhob er sich gegen mich, so er...

...chlug ihn und toetete ihn. 17.36 So hat dein Knecht den Loewen und den Baeren erschlagen. Und diesem unbeschnittenen Philister soll es genauso ergehen wie einem von ihnen, weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhoehnt hat! 17.37 Und David fuhr fort: Der HERR, der mich aus den Klauen des Loewen und aus den Klauen des Baeren errettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses Philisters erretten. Und Saul sagte zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir! 17.38 Und Saul legte David seine Ruestung an und setzte einen bronzenen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Schuppenpanzer an. 17.39 Und David guertete Sauls Schwert ueber seine Ruestung und wollte damit gehen, denn er hatte es [noch] nie versucht. Da sagte David zu Saul: Ich kann nicht damit gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie wieder ab. 17.40 Und er nahm seinen Stab in seine Hand und waehlte fuenf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Schleudertasche [diente], und [nahm] seine Schleuder in seine Hand und ging dem Philister ...

...ab in seine Hand und waehlte fuenf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Schleudertasche [diente], und [nahm] seine Schleuder in seine Hand und ging dem Philister entgegen. 17.41 Und der Philister ging und kam David immer naeher, und der Mann, der den Schild trug, [ging] vor ihm her. 17.42 Als aber der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn, weil er noch jung war, und er war roetlich und schoen von Aussehen. 17.43 Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stoecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen Goettern. 17.44 Der Philister sagte zu David: Komm her zu mir, dass ich dein Fleisch den Voegeln des Himmels und den Tieren des Feldes gebe! 17.45 Und David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Krummschwert. Ich aber komme zu dir mit dem Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhoehnt hast. 17.46 Heute wird der HERR dich in meine ...

.... 17.47 Und diese ganze Versammlung soll erkennen, dass der HERR nicht durch Schwert oder Speer errettet. Denn des HERRN ist der Kampf, und er wird euch in unsere Hand geben! 17.48 Und es geschah, als der Philister sich aufmachte und naeher an David herankam, da lief David eilends von der Schlachtreihe aus dem Philister entgegen. 17.49 Und David griff mit seiner Hand in die Tasche und nahm einen Stein heraus, und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn. Und der Stein drang ihm in die Stirn ein, und er fiel auf sein Gesicht zur Erde. 17.50 So ueberwand David mit der Schleuder und mit dem Stein den Philister, und er traf den Philister und toetete ihn. David aber hatte kein Schwert in der Hand. 17.51 Und David lief und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert, zog es aus seiner Scheide und toetete ihn [vollends] und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr staerkster Mann tot war, flohen sie. 17.52 Und die Maenner von Is...

...s nach Gat und bis an die Tore von Ekron. Und die Erschlagenen der Philister fielen auf dem Weg von Schaarajim bis Gat und Ekron. 17.53 Und die Soehne Israel kehrten von der Verfolgung der Philister zurueck und pluenderten deren Lager. 17.54 Und David nahm den Kopf des Philisters und brachte ihn nach Jerusalem; seine Waffen aber legte er in sein Zelt. 17.55 Als aber Saul sah, wie David dem Philister entgegenging, sagte er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch dieser junge Mann, Abner? Und Abner antwortete: So wahr du lebst, Koenig, ich weiss es nicht! 17.56 Und der Koenig befahl: Frage, wessen Sohn der junge Mann is...

...r entgegenging, sagte er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch dieser junge Mann, Abner? Und Abner antwortete: So wahr du lebst, Koenig, ich weiss es nicht! 17.56 Und der Koenig befahl: Frage, wessen Sohn der junge Mann ist! 17.57 Als David zurueckkehrte, nachdem er den Philister erschlagen hatte, nahm ihn Abner und brachte ihn vor Saul; und er hatte den Kopf des Philisters in seiner Hand. 17.58 Und Saul fragte ihn: Wessen Sohn bist du, junger Mann? David antwortete: Der Sohn deines Knechtes Isai, des Bethlehemiters.
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17. Davids Sieg ueber Goliat
Davids Freundschaft mit Jonatan - Sauls Eifersucht auf David.
18.1 Und es geschah, als er aufgehoert hatte, mit Saul zu reden, verband sich die Seele Jonatans mit der Seele Davids; und Jonatan gewann ihn lieb wie seine eigene Seele. 18.2 Und Saul nahm ihn an jenem Tag zu sich und liess ihn nicht [wieder] in das Haus seines Vaters zurueckkehren. 18.3 Und Jonatan und David schlossen einen Bund, weil er ihn liebhatte wie seine eigene Seele. 18.4 Und Jonatan zog das Oberkleid aus, das er anhatte, und gab es David, und seinen Waffenrock und sogar sein Schwert, seinen Bogen und seinen Guertel. 18.5 Und David zog [in den Kampf]. Und wohin immer Saul ihn sandte, hatte er Erfolg. Und Saul setzte ihn ueber die Kriegsleute. Und er war beliebt bei dem ganzen Volk und auch bei den Knechten Sauls. 18.6 Und es geschah, als sie heimkamen, als David vom Sieg ueber den Philister zurueckkehrte, zogen die Frauen aus allen Staedten Israels zu Gesang und Reigen dem Koenig Saul entgegen mit Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln. 18.7 Und die Frauen tanzten, sangen und riefen: Saul hat seine Tau...

...hilister zurueckkehrte, zogen die Frauen aus allen Staedten Israels zu Gesang und Reigen dem Koenig Saul entgegen mit Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln. 18.7 Und die Frauen tanzten, sangen und riefen: Saul hat seine Tausende erschlagen und David seine Zehntausende. 18.8 Da ergrimmte Saul sehr. Und diese Sache war in seinen Augen boese, und er sagte: Sie haben David Zehntausende gegeben, und mir haben sie [nur] die Tausende gegeben; es [fehlt] ihm nur noch das Koenigtum. 18.9 Und Saul sah neidisch auf David von jenem Tag an und hinfort. 18.10 Und es geschah am folgenden Tag, dass ein boeser Geist von Gott ueber Saul kam, und er geriet im Innern des Hauses in Raserei. David aber spielte [die Zither] mit seiner Hand, wie [er] taeglich [zu tun pflegte], und Saul hatte einen Speer in seiner Hand. 18.11 Und Saul warf den Speer und dachte: Ich will David an die Wand spiessen! Aber David wich ihm zweimal aus. 18.12 Und Saul fuerchtete sich vor David; denn der HERR war mit ihm. Aber von Saul war er gewichen. 18.13 Und Saul entfernte [David] aus seiner Umgebung und setzte ihn zum Obersten ueber Tausend; und er zog aus und ein vor dem [Kriegs]volk her. 18.14 Und David hatte Erfolg auf allen seinen Wegen, und der HERR war mit ihm. 18.15 Und als Saul sah, dass [David] so grossen Erfolg hatte, scheute er sich vor ihm. 18.16 Aber ganz Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und ein vor ihnen her. 18.17 Und Saul sagte zu David: Siehe, meine aelteste Tochter Merab will ich dir zur Frau geben. Sei mir nur ein tapferer Mann und fuehre die Kriege des HERRN! Saul aber dachte: Meine Hand soll nicht gegen ihn sein, sondern die Hand der Philister soll gegen ihn sein. 18.18 Un...

...Siehe, meine aelteste Tochter Merab will ich dir zur Frau geben. Sei mir nur ein tapferer Mann und fuehre die Kriege des HERRN! Saul aber dachte: Meine Hand soll nicht gegen ihn sein, sondern die Hand der Philister soll gegen ihn sein. 18.18 Und David antwortete Saul: Wer bin ich, und was ist meine Familie und die Sippe meines Vaters in Israel, dass ich des Koenigs Schwiegersohn werden soll? 18.19 Und es geschah zu der Zeit, als Merab, die Tochter Sauls, David gegeben werden sollte, wurde sie Adriel, dem Meholatiter, gegeben. 18.20 Aber Michal, die Tochter Sauls, liebte David. Das berichtete man Saul, und es war ihm recht. 18.21 Und Saul sagte: Ich will sie ihm geben, damit sie ihm zur Falle wird und die Hand der Philister gegen ihn ist. Und Saul sagte zu David: Zum zweiten Mal sollst du heute mein Schwiegersohn werden. 18.22 Und Saul befahl seinen Knechten: Redet im geheimen zu David und sagt: Siehe, der Koenig hat Gefallen an dir, und alle seine Knechte haben dich lieb. So werde nun des Koenigs Schwiegersohn! 18.23 Und die Knechte Sauls redeten diese Worte vor den Ohren Davids. David aber sagte: Ist es ein Geringes in euren Augen, des Koenigs Schwiegersohn zu werden? Ich bin nur ein armer und geringer Mann. 18.24 Und die Knechte Sauls berichteten es ihm und sagten: So hat David geredet. 18.25 Da sagte Saul: So sollt ihr zu David sagen: Der Koenig fordert keine andere Heiratsgabe als hundert Vorhaeute der Philister, um an den Feinden des Koenigs Vergeltung zu ueben. Saul aber gedachte, David durch die Hand der Philister zu Fall zu bringen. 18.26 Und seine Knechte berichteten David diese Worte, und es war in den Augen Davids recht, des Koenigs Schwiegersohn zu werden. Und noch waren die Tage nicht vollendet, 18.27 da machte sich David auf und zog hin, er und seine Maenner, und erschlug zweihundert Mann unter den Philistern. Und David brachte ihre Vorhaeute, und man lieferte sie dem Koenig vollzaehlig ab, damit er des Koenigs Schwiegersohn werde. Da gab Saul ihm seine Tochter Michal zur Frau. 18.28 Und Saul sah und erkannte, dass der HERR mit David war, dass Michal, die Tochter Sauls, ihn liebte. 18.29 Da fuerchtete Saul sich noch mehr vor David. Und Saul wurde fuer immer Davids Feind. 18.30 Die Obersten der Philister zogen aus. Und es geschah, sooft sie auszogen, hatte David mehr Erfolg als alle Knechte Sauls. Und sein Name wurde sehr beruehmt.
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09. Das erste Buch Samuel ->
18. Davids Freundschaft mit Jonatan - Sauls Eifersucht auf David
Nathans Strafrede und Davids Busse.
12.1 Und der HERR sandte Nathan zu David. Und er kam zu ihm und sagte zu ihm: Zwei Maenner waren in einer Stadt, der eine reich und der andere arm. 12.2 Der Reiche hatte Schafe und Rinder in grosser Menge. 12.3 Der Arme hatte aber nichts als nur ein einziges kleines Lamm, das er gekauf...

... Tier] von seinen Schafen und von seinen Rindern zu nehmen, um es fuer den Wanderer zuzurichten, der zu ihm gekommen war. Da nahm er das Lamm des armen Mannes und richtete es fuer den Mann zu, der zu ihm gekommen war. 12.5 Da entbrannte der Zorn Davids sehr gegen den Mann, und er sagte zu Nathan: So wahr der HERR lebt, der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des Todes. 12.6 Das Lamm aber soll er vierfach erstatten, dafuer dass er diese Sache getan hat, und weil es ihm [um den Armen] nicht l...

...han: So wahr der HERR lebt, der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des Todes. 12.6 Das Lamm aber soll er vierfach erstatten, dafuer dass er diese Sache getan hat, und weil es ihm [um den Armen] nicht leid getan hat. 12.7 Da sagte Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum Koenig ueber Israel gesalbt, und ich habe dich aus der Hand Sauls errettet, 12.8 und ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben und die Frauen deines Herrn in deinen Sch...

...uen vor deinen Augen weg und gebe sie deinem Naechsten, dass er bei deinen Frauen liegt vor den Augen dieser Sonne! 12.12 Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dies tun vor ganz Israel und vor der Sonne! 12.13 Da sagte David zu Nathan: Ich habe gegen den HERRN gesuendigt. Und Nathan sagte zu David: So hat auch der HERR deine Suende hinweggetan, du wirst nicht sterben. 12.14 Nur weil du den Feinden des HERRN durch diese Sache Anlass zur Laesterung gegeben hast, muss auch der Sohn, der dir geboren ist, sterben. 12.15 Und Nathan ging in sein...

...RR deine Suende hinweggetan, du wirst nicht sterben. 12.14 Nur weil du den Feinden des HERRN durch diese Sache Anlass zur Laesterung gegeben hast, muss auch der Sohn, der dir geboren ist, sterben. 12.15 Und Nathan ging in sein Haus [zurueck]. Davids Bestrafung - Geburt Salomos. Und der HERR schlug das Kind, das Urias Frau dem David geboren hatte, und es wurde schwer krank. 12.16 Und David suchte Gott um des Jungen willen. Und David fastete lange. Und wenn er hineinkam, lag er die Nacht ueber auf der Erde. 12.17 Und die Aeltesten seines Hauses machten sich zu ihm auf, um ihn von der Erde aufzurichten. Aber er wollte nicht und ass kein Brot mit ihnen. 12.18 Und es geschah am...

... Nacht ueber auf der Erde. 12.17 Und die Aeltesten seines Hauses machten sich zu ihm auf, um ihn von der Erde aufzurichten. Aber er wollte nicht und ass kein Brot mit ihnen. 12.18 Und es geschah am siebten Tag, da starb das Kind. Und die Knechte Davids fuerchteten sich, ihm zu berichten, dass das Kind tot sei, denn sie sagten [sich]: Siehe, als das Kind [noch] am Leben war, haben wir zu ihm geredet, und er hat nicht auf unsere Stimme gehoert: Wie koennten wir [jetzt] zu ihm sagen: Das Kind is...

...as Kind tot sei, denn sie sagten [sich]: Siehe, als das Kind [noch] am Leben war, haben wir zu ihm geredet, und er hat nicht auf unsere Stimme gehoert: Wie koennten wir [jetzt] zu ihm sagen: Das Kind ist tot? Er wuerde Unheil anrichten. 12.19 Und David sah, dass seine Knechte miteinander fluesterten. Da merkte David, dass das Kind tot war. Und David sagte zu seinen Knechten: Ist das Kind tot? Sie sagten: [Es ist] tot. 12.20 Da stand David von der Erde auf und wusch sich und salbte sich und wechselte seine Kleider und ging ins Haus des HERRN und warf sich [vor ihm] nieder. Dann kam er in sein Haus [zurueck] und verlangte [zu essen], und man setzte ihm Brot vor, und er ass. 12.21 D...

...] wird der HERR mir gnaedig sein, und das Kind bleibt am Leben. 12.23 Jetzt aber, da es tot ist, wozu sollte ich denn fasten? Kann ich es [etwa] noch zurueckbringen? Ich gehe [einmal] zu ihm, aber es wird nicht zu mir zurueckkehren. 12.24 Und David troestete seine Frau Batseba. Und er ging zu ihr ein und lag bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Salomo. Und der HERR liebte ihn. 12.25 Und er sandte durch den Propheten Nathan hin; und der gab ihm den Namen Jedidja um de...

...au Batseba. Und er ging zu ihr ein und lag bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Salomo. Und der HERR liebte ihn. 12.25 Und er sandte durch den Propheten Nathan hin; und der gab ihm den Namen Jedidja um des HERRN willen. Davids Sieg ueber die Ammoniter. 1Chr 20,1-3. 12.26 Und Joab kaempfte gegen [die Stadt] Rabba der Soehne Ammon und nahm die Koenigsstadt ein. 12.27 Und Joab sandte Boten zu David und liess [ihm] sagen: Ich habe gegen Rabba gekaempft und auch die Wasserstadt eingenommen. 12.28 Und nun sammle den Rest des [Kriegs]volkes und belagere die Stadt und nimm sie ein, damit nicht ich es bin, der die Stadt einnimmt, und [nicht] mein...

...ft und auch die Wasserstadt eingenommen. 12.28 Und nun sammle den Rest des [Kriegs]volkes und belagere die Stadt und nimm sie ein, damit nicht ich es bin, der die Stadt einnimmt, und [nicht] mein Name ueber ihr ausgerufen wird! 12.29 Da sammelte David alles [Kriegs]volk und zog nach Rabba, und er kaempfte gegen es und nahm es ein. 12.30 Und er nahm ihrem Koenig die Krone von seinem Haupt. Ihr Gewicht war ein Talent Gold, und ein kostbarer Stein [war an ihr]. Und sie kam auf das Haupt Davids. Und das Pluendergut der Stadt brachte er in grosser Menge hinaus. 12.31 Das Volk aber, das darin war, fuehrte er heraus und stellte es an die Steinsaege, an die eisernen Pickel und an die eisernen Beile und liess sie als Sklaven an den Ziegelf...

...as Volk aber, das darin war, fuehrte er heraus und stellte es an die Steinsaege, an die eisernen Pickel und an die eisernen Beile und liess sie als Sklaven an den Ziegelformen arbeiten. Und so machte er es mit allen Staedten der Soehne Ammon. Und David und das ganze Volk kehrten nach Jerusalem zurueck.
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10. Das zweite Buch Samuel ->
12. Nathans Strafrede und Davids Busse
Davids Sieg ueber die Amalekiter.
30.1 Und es geschah, als David und seine Maenner am dritten Tag nach Ziklag kamen, waren die Amalekiter in das Suedland und in Ziklag eingefallen. Und sie hatten Ziklag geschlagen und mit Feuer verbrannt. 30.2 Und sie hatten die Frauen und was [sonst] in [der Stadt] war, gefa...

...g geschlagen und mit Feuer verbrannt. 30.2 Und sie hatten die Frauen und was [sonst] in [der Stadt] war, gefangen weggetrieben, vom Kleinsten bis zum Groessten. Sie hatten aber niemand getoetet, sondern sie weggetrieben und waren abgezogen. 30.3 David und seine Maenner kamen zur Stadt. Und siehe, sie war mit Feuer verbrannt, und ihre Frauen, Soehne und Toechter waren gefangen weggefuehrt. 30.4 Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten. 30.5 Und die beiden Frauen Davids waren gefangen weggefuehrt worden, Ahinoam, die Jesreeliterin, und Abigajil, die Frau Nabals, des Karmeliters. 30.6 Und David war in grosser Bedraengnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, jeder [war erbittert] wegen seiner Soehne und seiner Toechter. Aber David staerkte sich in dem HERRN, seinem Gott. 30.7 Und David sagte zu dem Priester Abjatar, dem Sohn des Ahimelech: Bring mir doch das Ephod her! Und Abjatar brachte das Ephod zu David. 30.8 Und David befragte den HERRN: Soll ich dieser Schar nachjagen? Werde ich sie einholen? Und er sprach zu ihm: Jage ihr nach, ja, du wirst sie gewiss einholen und [die Gefangenen] ganz gewiss befreien! 30.9 Da zog David hin, er und die sechshundert Mann, die bei ihm waren. Und sie kamen an den Bach Besor, wo einige zurueckblieben und haltmachten. 30.10 Und David jagte [ihnen] mit vierhundert Mann nach. Denn zweihundert Mann, die zu erschoepft waren, um ueber den Bach Besor zu gehen, blieben zurueck. 30.11 Und sie fanden einen Aegypter auf dem Feld und brachten ihn zu David und gaben ihm Brot zu essen und Wasser zu trinken. 30.12 Sie reichten ihm [auch] ein Stueck Feigenkuchen und zwei Rosinenkuchen. Und als er gegessen hatte, kam er wieder zu sich, denn er hatte drei Tage und drei Naechte kein Brot gegessen und ke...

...d Wasser zu trinken. 30.12 Sie reichten ihm [auch] ein Stueck Feigenkuchen und zwei Rosinenkuchen. Und als er gegessen hatte, kam er wieder zu sich, denn er hatte drei Tage und drei Naechte kein Brot gegessen und kein Wasser getrunken. 30.13 Und David sagte zu ihm: Zu wem gehoerst du? Und woher bist du? Er antwortete: Ich bin ein junger Aegypter, der Knecht eines Amalekiters. Mein Herr hat mich zurueckgelassen, denn ich wurde heute vor drei Tagen krank. 30.14 Wir sind eingefallen in das Suedl...

...ters. Mein Herr hat mich zurueckgelassen, denn ich wurde heute vor drei Tagen krank. 30.14 Wir sind eingefallen in das Suedland der Kreter und in das [Gebiet] von Juda und in das Suedland von Kaleb und haben Ziklag mit Feuer verbrannt. 30.15 Und David sagte zu ihm: Willst du mich zu dieser Schar hinabfuehren? Und er antwortete: Schwoere mir bei Gott, dass du mich nicht toeten und mich nicht in die Hand meines Herrn ausliefern wirst! Und ich will dich zu dieser Schar hinabfuehren. 30.16 Als...

...nabfuehrte, siehe, da hatten sie sich ueber die ganze Gegend hin ausgebreitet. Sie assen und tranken und feierten ein Freudenfest wegen all der grossen Beute, die sie aus dem Land der Philister und aus dem Land Juda mitgenommen hatten. 30.17 Und David schlug sie von der Morgendaemmerung an bis zum Abend des folgenden Tages, so dass keiner von ihnen entrann ausser vierhundert jungen Maennern, die auf Kamele stiegen und entflohen. 30.18 Und David befreite alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David. 30.19 Und es fehlte ihnen nichts, vom Kleinsten bis zum Groessten, weder Soehne noch Toechter, weder Beute noch alles, was sie ihnen weggenommen hatten; alles brachte David zurueck. 30.20 Und David nahm alle Schafe und Rinder. Sie trieben sie vor dem anderen Vieh her und sagten: Dies ist die Beute Davids! 30.21 Und David kam zu den zweihundert Maennern, die zu erschoepft gewesen waren, um David zu folgen, und die man am Bach Besor zurueckgelassen hatte. Sie gingen David und dem Kriegsvolk entgegen, das bei ihm war. Und David trat zu dem Volk und fragte sie nach ihrem Wohlergehen. 30.22 Und allerlei Boese und Nichtswuerdige von den Maennern, die mit David gezogen waren, sagten: Weil sie nicht mit uns gezogen sind, wollen wir ihnen von der Beute, die wir [den Feinden] entrissen haben, nichts geben, sondern jeder [nehme] seine Frau und seine Kinder; die koennen sie mitnehmen und gehen. 30.23 Aber David sagte: Macht es nicht so, meine Brueder, mit dem, was der HERR uns gegeben hat! Er hat uns bewahrt und diese Schar, die ueber uns gekommen war, in unsere Hand gegeben. 30.24 Und wer sollte in dieser Sache auf euch hoeren? Denn wie der Anteil des...

...ser Sache auf euch hoeren? Denn wie der Anteil dessen, der in den Kampf hinabzieht, so soll auch der Anteil dessen sein, der bei dem Tross bleibt. Miteinander sollen sie teilen. 30.25 Und so geschah es von diesem Tag an und darueber hinaus. Und [David] machte es zu Ordnung und Recht fuer Israel bis auf diesen Tag. 30.26 Und David kam nach Ziklag. Und er sandte von der Beute den Aeltesten in Juda, seinen Freunden, und liess [ihnen] sagen: Siehe, da habt ihr ein Segensgeschenk von der Beute der Feinde des HERRN; 30.27 denen in Bethel und denen in Ramot im Suedland und dene...

...denen in Eschtemoa 30.29 und denen in Rakal und denen in den Staedten der Jerachmeeliter und denen in den Staedten der Keniter 30.30 und denen in Horma und denen in Bor-Aschan und denen in Atach 30.31 und denen in Hebron und nach allen Orten, wo David mit seinen Maennern umhergezogen war.
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30. Davids Sieg ueber die Amalekiter
David wird Koenig ueber ganz Israel - Davids Haus, seine Frauen und Soehne in Jerusalem.
V. 1-5: 1Chr 11,1-3; 12,24-41. 5.1 Und alle Staemme Israels kamen zu David nach Hebron. Und sie sagten: Siehe, wir sind dein Gebein und dein Fleisch. 5.2 Schon frueher, als Saul Koenig ueber uns war, bist du es gewesen, der Israel [ins Feld] hinausfuehrte und wieder [heim]brachte. Und der HERR hat zu dir gesprochen: Du...

... Israel [ins Feld] hinausfuehrte und wieder [heim]brachte. Und der HERR hat zu dir gesprochen: Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fuerst sein ueber Israel! 5.3 Und alle Aeltesten Israels kamen zum Koenig nach Hebron, und der Koenig David schloss vor dem HERRN einen Bund mit ihnen in Hebron. Und sie salbten David zum Koenig ueber Israel. 5.4Dreissig Jahre war David alt, als er Koenig wurde; vierzig Jahre lang war er Koenig. 5.5 In Hebron war er sieben Jahre und sechs Monate Koenig ueber Juda, und in Jerusalem war er 33 Jahre Koenig ueber ganz Israel und Juda. V. 6-10: 1Chr 11,4-9. 5.6 Und der Koenig z...

...chs Monate Koenig ueber Juda, und in Jerusalem war er 33 Jahre Koenig ueber ganz Israel und Juda. V. 6-10: 1Chr 11,4-9. 5.6 Und der Koenig zog mit seinen Maennern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die Bewohner des Landes. Und sie sagten zu David: Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern die Blinden und die Lahmen werden dich wegtreiben. Sie wollten damit sagen: David wird nicht hier hereinkommen. 5.7 Aber David nahm die Bergfeste Zion ein, das ist die Stadt Davids. 5.8 Und [zwar] sagte David an jenem Tag: Wer die Jebusiter schlaegt und in den Wasserschacht gelangt und die Lahmen und Blinden [erschlaegt], die der Seele Davids verhasst sind . . .! Daher sagt man: Ein Blinder und ein Lahmer duerfen nicht ins Haus kommen. 5.9 Und David wohnte in der Bergfeste und nannte sie Stadt Davids. Und David baute ringsum vom Millo an nach innen zu. - 5.10 Und David wurde immer maechtiger, und der HERR, der Gott der Heerscharen, war mit ihm. V. 11-16: 1Chr 14,1-7. 5.11 Und Hiram, der Koenig von Tyrus, sandte Boten zu David und Zedernholz und Zimmerleute und Mauerleute; die bauten David ein Haus. 5.12 Und David erkannte, dass der HERR ihn als Koenig ueber Israel eingesetzt und dass er sein Koenigtum um seines Volkes Israel willen erhoeht hatte. 5.13 Und David nahm noch Nebenfrauen und Frauen aus Jerusalem, nachdem er von Hebron gekommen war; und es wurden David noch mehr Soehne und Toechter geboren. V. 14-16: 1Chr 3,5-9. 5.14 Und dies sind die Namen derer, die ihm in Jerusalem geboren wurden: Schammua und Schobab und Nathan und Salomo 5.15 und Jibhar und Elischua und Nefeg und Jafia 5.16 und Elis...

...boren. V. 14-16: 1Chr 3,5-9. 5.14 Und dies sind die Namen derer, die ihm in Jerusalem geboren wurden: Schammua und Schobab und Nathan und Salomo 5.15 und Jibhar und Elischua und Nefeg und Jafia 5.16 und Elischama und Eljada und Elifelet. Davids Siege ueber die Philister. 1Chr 14,8-17. 5.17 Und als die Philister hoerten, dass man David zum Koenig ueber Israel gesalbt hatte, da zogen alle Philister herauf, um David zu suchen. Und David hoerte es und zog in die Bergfeste hinab. 5.18 Und die Philister kamen und breiteten sich in der Ebene Refaim aus. 5.19 Da befragte David den HERRN: Soll ich gegen die Philister hinaufziehen? Wirst du sie in meine Hand geben? Und der HERR sprach zu David: Zieh hinauf! Denn ich werde die Philister gewiss in deine Hand geben. 5.20 Da kam David nach Baal-Perazim und David schlug sie dort. Und er sagte: Durchbrochen hat der HERR meine Feinde vor mir, wie ein Wasserdurchbruch. Daher gab er jenem Ort den Namen Baal-Perazim. 5.21 Und sie liessen dort ihre Goetzen [zurueck], und David und seine Maenner nahmen sie mit. 5.22 Und die Philister zogen noch einmal herauf und breiteten sich in der Ebene Refaim aus. 5.23 Und David befragte den HERRN; der aber sprach: Du sollst nicht hinaufziehen! Wende dich [und fall] ihnen in den Ruecken, dass du von der Seite der Bakabaeume an sie herankommst! 5.24 Und sobald du das Geraeusch eines Daherschreitens in den Wipfeln der Bak...

...r Bakabaeume an sie herankommst! 5.24 Und sobald du das Geraeusch eines Daherschreitens in den Wipfeln der Bakabaeume hoerst, dann beeile dich! Denn dann ist der HERR vor dir ausgezogen, um das Heerlager der Philister zu schlagen. 5.25 Da machte David es so, wie der HERR ihm geboten hatte. Und er schlug die Philister von Gibeon an, bis man nach Geser kommt.
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05. David wird Koenig ueber ganz Israel - Davids Haus, seine Frauen und Soehne in Jerusalem
Davids Grossmut gegenueber Saul in der Wagenburg.
26.1 Und die Sifiter kamen zu Saul nach Gibea und sagten: Haelt sich David nicht auf dem Huegel Hachila, [der] Jeschimon gegenueber[liegt], verborgen? 26.2 Da machte Saul sich auf und zog in die Wueste Sif hinab und mit ihm dreitausend auserlesene Maenner aus Israel, um David in der Wueste Sif zu suchen. 26.3 Und Saul lagerte sich auf dem Huegel Hachila, der Jeschimon gegenueber am Weg [liegt]. David aber hielt sich in der Wueste auf. Und als er merkte, dass Saul ihm in die Wueste nachgekommen war, 26.4 sandte David Kundschafter aus und erfuhr mit Gewissheit, dass Saul gekommen war. 26.5 Und David machte sich auf und kam an den Ort, wo Saul ein Lager aufgeschlagen hatte. Und David sah den Platz, wo Saul sich [zum Schlafen] niedergelegt hatte mit Abner, dem Sohn des Ner, seinem Heerobersten. Saul lag und schlief im innersten Lagerring, und das Volk lagerte sich um ihn her. 26.6 Und David hob an und sagte zu Ahimelech, dem Hetiter, und zu Abischai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs: Wer will mit mir zu Saul ins Lager hinabgehen? Und Abischai antwortete: Ich gehe mit dir hinab. 26.7 Und David und Abischai kamen zu den Leuten in der Nacht. Und siehe, Saul lag im [innersten] Lagerring und schlief, und sein Speer war an seinem Kopfende in die Erde gesteckt. Und Abner und das Volk lagen um ihn her. 26.8 Und Abischai sagte zu David: Heute hat Gott deinen Feind in deine Hand ausgeliefert. Nun lass mich ihn doch mit dem Speer an den Boden spiessen, einmal nur! Ein zweites Mal werde ich es ihm nicht antun [muessen]. 26.9 Aber David entgegnete Abischai: Bring ihn nicht um! Denn wer koennte seine Hand gegen den Gesalbten des HERRN ausstrecken und ungestraft bleiben? 26.10 Und David sagte [weiter]: So wahr der HERR lebt, sicher wird ihn der HERR schlagen, wenn seine Zeit kommt, dass er sterbe, oder er wird in den Krieg ziehen und umkommen! 26.11 Der HERR lasse es fern von mir sein, dass ich meine Hand an den Gesalbten des HE...

...n Krieg ziehen und umkommen! 26.11 Der HERR lasse es fern von mir sein, dass ich meine Hand an den Gesalbten des HERRN legen sollte! Und nun, nimm jetzt den Speer, der an seinem Kopfende [steckt], und den Wasserkrug und lass uns gehen! 26.12 Und David nahm den Speer und den Wasserkrug von seinem Kopfende weg, und sie gingen fort. Niemand sah es, und niemand merkte es, und niemand wachte auf. Denn sie schliefen alle, weil ein tiefer Schlaf von dem HERRN auf sie gefallen war. 26.13 Und David ging hinueber auf die andere Seite und stellte sich auf den Gipfel des Berges von ferne, [so dass] ein weiter Raum zwischen ihnen war. 26.14 Und David rief dem Kriegsvolk und Abner, dem Sohn des Ner, zu: Antwortest du nicht, Abner? Abner antwortete und fragte: Wer bist du, der du [so] zum Koenig hin schreist? 26.15 Und David sagte zu Abner: Bist du nicht ein Mann? Wer ist wie du in Israel? Warum hast du nicht deinen Herrn, den Koenig, bewacht? Denn es ist einer vom Volk eingedrungen, um den Koenig, deinen Herrn, umzubringen. 26.16 Das war nicht gut, was du getan has...

...ihr seid Soehne des Todes, weil ihr nicht ueber euren Herrn, ueber den Gesalbten des HERRN gewacht habt! Und nun sieh doch nach, wo der Speer des Koenigs ist und der Wasserkrug, die an seinem Kopfende waren. 26.17 Und Saul erkannte die Stimme Davids und sagte: Ist das deine Stimme, mein Sohn David? David antwortete: Es ist meine Stimme, mein Herr und Koenig. 26.18 Und er sprach [weiter]: Warum jagt denn mein Herr seinem Knecht nach? Ja, was habe ich getan, und was ist Boeses in meiner Hand? 26.19 Und nun, hoere doch mein Herr, der Koenig, auf di...

...e Erde fliessen fern von dem Angesicht des HERRN. Denn der Koenig von Israel ist ausgezogen, einen einzelnen Floh zu suchen, wie man einem Rebhuhn nachjagt auf den Bergen. 26.21 Und Saul entgegnete: Ich habe gesuendigt! Komm zurueck, mein Sohn David! Ich will dir nicht noch laenger etwas Boeses antun, weil mein Leben heute in deinen Augen teuer gewesen ist. Siehe, ich habe toericht gehandelt und mich sehr schwer vergangen! 26.22 Und David antwortete und sagte: Siehe, hier ist der Speer des Koenigs! Es komme einer von den Leuten herueber und hole ihn! 26.23 Und der HERR wird jedem seine Gerechtigkeit und seine Treue vergelten. Denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben, ic...

... den Gesalbten des HERRN legen. 26.24 Siehe, wie dein Leben heute in meinen Augen hochgeachtet gewesen ist, so moege mein Leben hochgeachtet werden in den Augen des HERRN, und er moege mich erretten aus aller Bedraengnis. 26.25 Und Saul sagte zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Du wirst es sicher ausrichten und zustande bringen. Und David ging seines Weges. Saul aber kehrte an seinen Ort zurueck.
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26. Davids Grossmut gegenueber Saul in der Wagenburg
Sauls Hass auf David - Jonatans Eintreten fuer David.
19.1 Saul nun redete mit seinem Sohn Jonatan und mit all seinen Knechten, dass er David toeten wolle. Jonatan aber, der Sohn Sauls, hatte grossen Gefallen an David. 19.2 Und Jonatan berichtete es David und sagte: Mein Vater Saul sucht dich zu toeten. Nun huete dich doch morgen und bleibe im Versteck sitzen und verbirg dich! 19.3 Ich aber will hinausgehen und mich auf dem Feld neben meinen Vater stellen, wo du bist, und ich will mit meinem Vate...

...h! 19.3 Ich aber will hinausgehen und mich auf dem Feld neben meinen Vater stellen, wo du bist, und ich will mit meinem Vater ueber dich reden und sehen, wie es steht, und es dir berichten. 19.4 Und Jonatan redete mit seinem Vater Saul Gutes von David und sagte zu ihm: Der Koenig versuendige sich nicht an seinem Knecht, an David! Denn er hat sich nicht an dir versuendigt, und seine Taten sind dir sehr nuetzlich. 19.5 Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen, und der HERR hat ganz Israel einen grossen Sieg verschafft. Du hast es gesehen und dich ...

.... 19.5 Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen, und der HERR hat ganz Israel einen grossen Sieg verschafft. Du hast es gesehen und dich [darueber] gefreut. Warum willst du dich an unschuldigem Blut versuendigen, dass du David ohne Ursache toetest? 19.6 Und Saul hoerte auf die Stimme Jonatans, und Saul schwor: So wahr der HERR lebt, wenn er getoetet wird! 19.7 Da rief Jonatan David, und Jonatan berichtete ihm alle diese Worte. Und Jonatan brachte David zu Saul, und er diente ihm wie frueher. Erneuter Mordversuch Sauls an David - Davids Flucht zu Samuel. 19.8 Und es kam wieder zum Krieg. David zog aus und kaempfte gegen die Philister und brachte ihnen eine grosse Niederlage bei, so dass sie vor ihm flohen. 19.9 Und ein boeser Geist von dem HERRN kam ueber Saul, als er in seinem Haus sass, seinen Speer in seiner Hand. David aber spielte [auf der Zither]. 19.10 Und Saul suchte David mit dem Speer an die Wand zu spiessen. Aber er wich aus vor Saul, so dass er den Speer in die Wand stiess. Und David floh und entrann in jener Nacht. 19.11 Da sandte Saul Boten in das Haus Davids, um ihn zu bewachen und ihn [dann] am Morgen zu toeten. Aber seine Frau Michal teilte es David mit: Wenn du nicht in dieser Nacht dein Leben rettest, dann wirst du morgen umgebracht werden. 19.12 Und Michal liess David durchs Fenster hinab. Und er eilte fort, floh und entrann. 19.13 Und Michal nahm den Teraphim und legte ihn aufs Bett und legte ein Geflecht von Ziegenhaar an sein Kopfende und bedeckte ihn mit einem Tuch. 19.14 Und Saul sandte Boten, um David zu holen. Und sie sagte: Er ist krank. 19.15 Da sandte Saul noch einmal Boten, nach David zu sehen, und sagte: Bringt ihn im Bett zu mir herauf, damit ich ihn toete! 19.16 Und die Boten kamen, und siehe, der Teraphim [lag] im Bett, und das Geflecht von Ziegenhaar an seinem Kopfende. 19.17 Da sagte Saul zu Michal: Warum hast du mich s...

...egenhaar an seinem Kopfende. 19.17 Da sagte Saul zu Michal: Warum hast du mich so betrogen und meinen Feind entfliehen lassen, dass er entrinnen konnte? Und Michal antwortete Saul: Er sagte zu mir: Lass mich gehen, sonst toete ich dich! 19.18 David aber war geflohen und hatte sich gerettet. Und er kam zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm angetan hatte. Dann ging er mit Samuel, und sie wohnten in Najot. 19.19 Und es wurde Saul berichtet: Siehe, David ist in Najot in Rama. 19.20 Da sandte Saul Boten, um David zu holen. Als sie aber die Schar der Propheten, die weissagten, sahen und Samuel dabeistehen, wie er sie leitete, kam der Geist Gottes ueber die Boten Sauls, und auch sie weissagten. 19.21 Und man berichtete es Saul, und er sandte andere Boten, ...

...ete es Saul, und er sandte andere Boten, und auch die weissagten. Und Saul sandte zum dritten Mal Boten, und auch sie weissagten. 19.22 Da ging auch er nach Rama und kam an die grosse Zisterne, die in Sechu ist. Und er fragte: Wo sind Samuel und David? Man antwortete [ihm]: Siehe, in Najot in Rama. 19.23 Und er ging von dort nach Najot in Rama. Und auch ueber ihn kam der Geist Gottes, und er ging daher und weissagte, bis er in Najot in Rama ankam. 19.24 Und auch er zog seine Oberkleider aus, ...
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19. Sauls Hass auf David - Jonatans Eintreten fuer David
Davids Volkszaehlung und deren Folgen.
2Sam 24. 21.1 Und Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, Israel zu zaehlen. 21.2 Und David sagte zu Joab und zu den Obersten des Volkes: Geht hin, zaehlt Israel von Beerscheba bis Dan und bringt mir [Bericht], damit ich ihre Zahl kenne! 21.3 Und Joab sagte: Der HERR moege zu seinem Volk, soviele sie sein moegen, hundertmal [mehr] hinz...

..., die Knechte meines Herrn? Warum verlangt mein Herr das? Warum soll es Israel zur Schuld werden? 21.4 Aber das Wort des Koenigs blieb fest gegen Joab. So zog Joab aus und zog durch ganz Israel und kam nach Jerusalem [zurueck]. 21.5 Und Joab gab David das Ergebnis der Volkszaehlung an. Und zwar gab es in ganz Israel 1 110 000 Mann, die das Schwert zogen, und in Juda 470 000 Mann, die das Schwert zogen. 21.6 Levi aber und Benjamin musterte er nicht mit ihnen; denn das Wort des Koenigs war Joab...

..., und in Juda 470 000 Mann, die das Schwert zogen. 21.6 Levi aber und Benjamin musterte er nicht mit ihnen; denn das Wort des Koenigs war Joab ein Greuel. 21.7 Und diese Sache war boese in den Augen Gottes, und er schlug Israel. 21.8 Da sagte David zu Gott: Ich habe sehr gesuendigt, dass ich diese Sache getan habe. Und nun lass doch die Schuld deines Knechtes voruebergehen! Denn ich habe sehr toericht gehandelt. 21.9 Und der HERR redete zu Gad, dem Seher Davids, und sprach: 21.10 Geh hin, rede zu David: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor. Waehle dir eins davon, dass ich es dir tue! 21.11 Und Gad kam zu David und sagte zu ihm: So spricht der HERR: Nimm dir, 21.12 entweder drei Jahre Hungersnot oder drei Monate lang Niederlage vor deinen Bedraengern, wobei das Schwert deiner Feinde [dich] einholt, oder drei Tage das Schwert des HERRN und Pest im Land,...

...de [dich] einholt, oder drei Tage das Schwert des HERRN und Pest im Land, und dass der Engel des HERRN Verderben bringt im ganzen Gebiet Israels! Und nun sieh zu, was fuer eine Antwort ich dem zurueckbringen soll, der mich gesandt hat. 21.13 Und David sagte zu Gad: Mir ist sehr angst! Lass mich doch in die Hand des HERRN fallen! Denn seine Erbarmungen sind sehr gross. Aber in die Hand der Menschen lass mich nicht fallen! 21.14 Da gab der HERR die Pest in Israel; und es fielen von Israel 70...

...ichten begann, sah es der HERR, und er hatte Mitleid wegen des Unheils. Und er sprach zu dem Engel, der vernichtete: Genug! Lass deine Hand jetzt sinken! Der Engel des HERRN stand aber [gerade] bei der Tenne Ornans, des Jebusiters. 21.16 Und als David seine Augen erhob, sah er den Engel des HERRN zwischen der Erde und dem Himmel stehen, sein Schwert gezueckt in seiner Hand, ausgestreckt ueber Jerusalem. Da fielen David und die Aeltesten, in Sacktuch gehuellt, auf ihr Angesicht. 21.17 Und David sagte zu Gott: Habe nicht ich befohlen, das Volk zu zaehlen? Bin ich es doch, der gesuendigt und Boeses getan hat! Aber diese Schafe, was haben sie getan? HERR, mein Gott, lass doch deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters sein, ab...

...ses getan hat! Aber diese Schafe, was haben sie getan? HERR, mein Gott, lass doch deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters sein, aber nicht gegen dein Volk mit dieser Plage! 21.18 Und der Engel des HERRN sprach zu Gad, dass er zu David sage, David solle hinaufgehen, um dem HERRN einen Altar zu errichten auf der Tenne Ornans, des Jebusiters. 21.19 Da ging David hinauf auf das Wort Gads hin, das der im Namen des HERRN geredet hatte. 21.20 Und Ornan wandte sich um und sah den Engel; und seine vier Soehne bei ihm versteckten sich. Ornan aber drosch Weizen. 21.21 Und David kam zu Ornan heran; und Ornan blickte auf und sah David, und er ging aus der Tenne hinaus und warf sich vor David nieder, mit dem Gesicht zur Erde. 21.22 Und David sagte zu Ornan: Gib mir den Platz der Tenne, dass ich dem HERRN einen Altar darauf baue! Fuer den vollen Preis sollst du ihn mir geben, damit die Plage vom Volk abgewehrt wird. 21.23 Da sagte Ornan zu David: Nimm ihn dir! Mein Herr, der Koenig, tue, was gut ist in seinen Augen! Siehe, ich gebe die Rinder fuer die Brandopfer und die Dreschschlitten als [Brenn-]Holz und den Weizen zum Speisopfer; das alles gebe ich. 21.24 Aber der Koenig David sagte zu Ornan: Nein, sondern kaufen will ich es, [und zwar] fuer den vollen Preis. Denn ich will nicht, was dir gehoert, fuer den HERRN nehmen und umsonst Brandopfer opfern. 21.25 Und David gab Ornan fuer den Platz Gold im Gewicht von sechshundert Schekel. 21.26 Und David baute dort dem HERRN einen Altar und opferte Brandopfer und Heilsopfer. Und er rief zu dem HERRN, und der antwortete ihm mit Feuer, [das] vom Himmel auf den Altar des Brandopfers [fiel]. 21.27 Und der HERR sprach zu dem Engel, und der steckte se...

...ilsopfer. Und er rief zu dem HERRN, und der antwortete ihm mit Feuer, [das] vom Himmel auf den Altar des Brandopfers [fiel]. 21.27 Und der HERR sprach zu dem Engel, und der steckte sein Schwert wieder in seine Scheide. 21.28 Zu jener Zeit, als David sah, dass der HERR ihm auf der Tenne Ornans, des Jebusiters, geantwortet hatte, [und] als er dort opferte - 21.29 die Wohnung des HERRN aber, die Mose in der Wueste gemacht hatte, und der Brandopferaltar waren zu jener Zeit auf der Hoehe bei Gib...

...ERR ihm auf der Tenne Ornans, des Jebusiters, geantwortet hatte, [und] als er dort opferte - 21.29 die Wohnung des HERRN aber, die Mose in der Wueste gemacht hatte, und der Brandopferaltar waren zu jener Zeit auf der Hoehe bei Gibeon, 21.30 doch David konnte nicht hingehen [und] vor ihn [treten], um Gott zu suchen, denn er war von Schrecken erfasst vor dem Schwert des Engels des HERRN -,
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13. Das erste Buch der Chronik ->
21. Davids Volkszaehlung und deren Folgen
Davids Frauen.
3.1 Und der Kampf waehrte lange zwischen dem Haus Sauls und dem Haus Davids. David aber wurde immer staerker, waehrend das Haus Sauls immer schwaecher wurde. 3.2 Und es wurden David in Hebron Soehne geboren: Sein Erstgeborener war Amnon, von Ahinoam, der Jesreeliterin, 3.3 und sein zweiter Kilab, von Abigajil, der Frau des Karmeliters Nabal, und der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Koenigs von G...

...s Nabal, und der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Koenigs von Geschur, 3.4 und der vierte Adonija, der Sohn der Haggit, und der fuenfte Schefatja, der Sohn der Abital, 3.5 und der sechste Jitream, von Egla, der Frau Davids. Diese wurden David in Hebron geboren. Abner tritt auf Davids Seite - Joabs Mord an Abner - Davids Klage um Abner. 3.6 Und es geschah, solange zwischen dem Haus Sauls und dem Haus Davids Krieg war, stand Abner dem Haus Sauls mutig bei. 3.7 Und Saul hatte eine Nebenfrau, ihr Name war Rizpa, eine Tochter des Ajja. Und Isch-Boschet sagte zu Abner: Warum bist du zu der Nebenfrau meines Vaters eingegangen? 3.8 Da wurde Abner sehr zo...

...a wurde Abner sehr zornig ueber die Worte Isch-Boschets und sagte: Bin ich ein Hundskopf, der zu Juda haelt? [Bis] heute erweise ich Guete am Haus deines Vaters Saul, an seinen Bruedern und an seinen Freunden, und ich habe dich nicht in die Hand Davids geraten lassen, und jetzt ziehst du mich wegen des Vergehens mit der Frau zur Rechenschaft? 3.9 So moege Gott Abner tun und so ihm hinzufuegen! Ja, wie der HERR dem David geschworen hat, so werde ich ihm tun: 3.10 das Koenigtum vom Haus Sauls wegnehmen und den Thron Davids aufrichten ueber Israel und ueber Juda, von Dan bis Beerscheba! 3.11 Und er konnte Abner kein Wort mehr erwidern, weil er ihn fuerchtete. 3.12 Und Abner sandte Boten fuer sich zu David und liess [ihm] sagen: Wem gehoert das Land? Und weiter: Schliess deinen Bund mit mir! Siehe, meine Hand wird mit dir sein, um dir ganz Israel zuzuwenden. 3.13 Und David sagte: Gut, ich will einen Bund mit dir schliessen. Nur eine Sache fordere ich von dir, naemlich: Du sollst mein Angesicht nicht sehen, es sei denn, du bringst [mir] vorher Michal, die Tochter Sauls, wenn du kommst, um mein Angesicht zu sehen. 3...

...Gut, ich will einen Bund mit dir schliessen. Nur eine Sache fordere ich von dir, naemlich: Du sollst mein Angesicht nicht sehen, es sei denn, du bringst [mir] vorher Michal, die Tochter Sauls, wenn du kommst, um mein Angesicht zu sehen. 3.14 Und David sandte Boten zu Isch-Boschet, dem Sohn Sauls, und liess [ihm] sagen: Gib mir Michal, meine Frau, die ich mir verlobt habe fuer hundert Vorhaeute der Philister! 3.15 Da sandte Isch-Boschet hin und liess sie von ihrem Mann wegholen, von Paltiel, d...

...6 Und ihr Mann ging mit ihr, und laut weinend ging er hinter ihr her bis Bahurim. Da sagte Abner zu ihm: Geh, kehre um! Und er kehrte um. 3.17 Und Abner hatte eine Unterredung mit den Aeltesten Israels gehabt und gesagt: Frueher schon habt ihr David zum Koenig ueber euch verlangt. 3.18 So handelt jetzt! Denn der HERR hat zu David geredet: Durch die Hand meines Knechtes David will ich mein Volk Israel retten aus der Hand der Philister und aus der Hand aller seiner Feinde. 3.19 So redete Abner auch zu den Ohren Benjamins. Dann ging Abner auch hin, um zu den Ohren Davids in Hebron alles zu reden, was gut war in den Augen Israels und in den Augen des ganzen Hauses Benjamin. 3.20 Als nun Abner zu David nach Hebron kam und mit ihm zwanzig Maenner, bereitete David Abner und den Maennern, die bei ihm waren, ein Mahl. 3.21 Und Abner sagte zu David: Ich will mich aufmachen und hingehen und ganz Israel zu meinem Herrn, dem Koenig, versammeln, damit sie einen Bund mit dir schliessen und du ueber alles Koenig bist, was deine Seele begehrt. Und David entliess Abner, und er ging hin in Frieden. 3.22 Und siehe, die Knechte Davids und Joab kamen von einem Streifzug und brachten viel Beute mit sich. Abner war aber nicht [mehr] bei David in Hebron. Denn er hatte ihn entlassen, und er war in Frieden weggegangen. 3.23 Als nun Joab und das ganze Heer, das bei ihm war, ankamen, da berichtete man Joab: Abner, der Sohn des Ner, ist zum Koenig gekommen. Und der hat ihn entlassen, und e...

...tlassen, so dass er ungehindert weggegangen ist? 3.25 Du kennst [doch] Abner, den Sohn des Ner, dass er gekommen ist, um dich zu beschwatzen und um dein Gehen und dein Kommen zu erfahren und alles zu erfahren, was du tust. 3.26 Und Joab ging von David hinaus und sandte Abner Boten nach. Die holten ihn zurueck von der Zisterne Sira. David aber wusste nichts [davon]. 3.27 Als nun Abner nach Hebron zurueckkam, fuehrte ihn Joab beiseite in das Tor, um in der Stille mit ihm zu reden. Dort stach er ihn in den Bauch, so dass er starb - um des Blutes seines Bruders Asael willen. 3.28 Als...

...ber wusste nichts [davon]. 3.27 Als nun Abner nach Hebron zurueckkam, fuehrte ihn Joab beiseite in das Tor, um in der Stille mit ihm zu reden. Dort stach er ihn in den Bauch, so dass er starb - um des Blutes seines Bruders Asael willen. 3.28 Als David nachher davon hoerte, sagte er: Schuldlos bin ich und mein Koenigtum vor dem HERRN auf ewig an dem Blut Abners, des Sohnes Ners! 3.29 Es wende sich gegen das Haupt Joabs und gegen das ganze Haus seines Vaters! Und nie soll im Haus Joabs der fehle...

...z hat, der, der nach der Kruecke fasst, und der, der durchs Schwert faellt, und der, dem es an Brot fehlt! - 3.30 So haben Joab und sein Bruder Abischai Abner erschlagen, weil er ihren Bruder Asael bei Gibeon im Kampf getoetet hatte. 3.31 Und David sagte zu Joab und zu all dem Volk, das bei ihm war: Zerreisst eure Kleider und guertet euch mit Sacktuch und haltet Totenklage vor Abner her! Und der Koenig David ging hinter der Bahre her. 3.32 Und sie begruben Abner in Hebron. Und der Koenig erhob seine Stimme und weinte an Abners Grab, und das ganze Volk weinte. 3.33 Und der Koenig stimmte ein Klagelied ueber Abner an und sprach: 3.34 Musste, wie ei...

...tloser stirbt, Abner sterben? 3.1 Deine Haende waren nicht gebunden, und deine Fuesse nicht in bronzene Fesseln gelegt. Wie man vor Verbrechern faellt, so bist du gefallen! Da weinte alles Volk noch mehr ueber ihn. 3.35 Und alles Volk kam, um David Brot zu reichen, waehrend es noch Tag war. Aber David schwor und sprach: So soll mir Gott tun und so hinzufuegen, wenn ich vor [dem] Untergang der Sonne Brot oder [sonst] irgend etwas geniesse! 3.367 Und alles Volk nahm es wahr. Und es war gut in ihren Augen, wie alles, was der Koenig tat, in den Au...
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03. Davids Frauen

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