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Person - Name: Daniel | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 2 1 2 | | | 6 Daniels Errettung aus der Loewengrube. | ...rius, der Meder, uebernahm die Koenigsherrschaft, als
er 62 Jahre alt war. 6.2 Es gefiel Darius, ueber das Koenigreich
120 Satrapen einzusetzen, die im ganzen Koenigreich sein sollten,
6.3 und ueber sie drei Minister [zu setzen], von denen einer
Daniel war, denen jene Satrapen Rechenschaft geben sollten,
damit der Koenig keinen Schaden erlitte. 6.4 Da uebertraf dieser
Daniel die Minister und die Satrapen, weil ein aussergewoehnlicher
Geist in ihm war. Und der Koenig beabsichtigte, ihn ueber das
ganze Koenigreich einzusetzen.
6.5 Da suchten die Minister und die Satrapen einen
Anklagegrund gegen Daniel in bezug auf seine Amtsgeschaefte zu
finden. Aber sie konnten keinerlei Anklagegrund und nichts
Schlechtes finden, weil er treu war und keinerlei Nachlaessigkeit
oder Schlechtes bei ihm zu finden waren. 6.6 Da sagten diese
Maenner: Wir werden be...
... auf seine Amtsgeschaefte zu
finden. Aber sie konnten keinerlei Anklagegrund und nichts
Schlechtes finden, weil er treu war und keinerlei Nachlaessigkeit
oder Schlechtes bei ihm zu finden waren. 6.6 Da sagten diese
Maenner: Wir werden bei diesem Daniel keinen Anklagegrund finden,
es sei denn, dass wir im Gesetz seines Gottes etwas gegen ihn
finden. 6.7 Daraufhin stuerzten diese Minister und Satrapen zum
Koenig und sprachen zu ihm so: Koenig Darius, lebe ewig! 6.8
Alle Minister des Koenigreichs...
...ss das
Verbot und lass ein Schriftstueck ausfertigen, das nicht geaendert
werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das
unaufhebbar ist! 6.10 Daraufhin liess der Koenig Darius das
Schriftstueck und das Verbot ausfertigen.
6.11 Und als Daniel erfuhr, dass das Schriftstueck ausgefertigt
war, ging er in sein Haus. Er hatte aber in seinem Obergemach
offene Fenster nach Jerusalem hin; und dreimal am Tag kniete er
auf seine Knie nieder, betete und pries vor seinem Gott, wie er
[es auch] v...
.... Er hatte aber in seinem Obergemach
offene Fenster nach Jerusalem hin; und dreimal am Tag kniete er
auf seine Knie nieder, betete und pries vor seinem Gott, wie er
[es auch] vorher getan hatte.
6.12 Da stuerzten jene Maenner herbei und fanden Daniel betend
und flehend vor seinem Gott. 6.13 Darauf naeherten sie sich dem
Koenig und sprachen vor [ihm] bezueglich des koeniglichen Verbotes:
Hast du nicht ein Verbot ausfertigen lassen, dass jedermann, der
innerhalb von dreissig Tagen von irgendei...
...usser von dir, o Koenig, in die Loewengrube
geworfen werden sollte? Der Koenig antwortete und sprach: Das
Wort ist unumstoesslich nach dem Gesetz der Meder und Perser, das
unaufhebbar ist. 6.14 Darauf antworteten sie und sprachen vor
dem Koenig: Daniel, einer der Weggefuehrten aus Juda, schenkt
weder dir, o Koenig, noch dem Verbot, das du hast ausfertigen
lassen, Beachtung; sondern er betet dreimal am Tag. 6.15 Da
missfiel es dem Koenig, als er die Sache hoerte, sehr, und er sann
darauf, Daniel zu retten; und bis zum Untergang der Sonne
bemuehte er sich, ihn zu befreien. 6.16 Da stuerzten diese
Maenner zum Koenig und sagten zum Koenig: Wisse, o Koenig, dass die
Meder und Perser ein Gesetz haben, wonach kein Verbot und keine
Verordnung,...
...se
Maenner zum Koenig und sagten zum Koenig: Wisse, o Koenig, dass die
Meder und Perser ein Gesetz haben, wonach kein Verbot und keine
Verordnung, die der Koenig erlassen hat, abgeaendert werden darf!
6.17 Dann befahl der Koenig, und man brachte Daniel [herbei]
und warf ihn in die Loewengrube. Der Koenig begann und sagte zu
Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, er moege dich
retten! 6.18 Und ein Stein wurde gebracht und auf die Oeffnung
der Grube gelegt; und der Koenig versiegelte ihn mit seinem
Siegelring und mit den Siegelringen seiner Gewaltigen, damit die
S...
...tt, dem du ohne Unterlass dienst, er moege dich
retten! 6.18 Und ein Stein wurde gebracht und auf die Oeffnung
der Grube gelegt; und der Koenig versiegelte ihn mit seinem
Siegelring und mit den Siegelringen seiner Gewaltigen, damit die
Sache mit Daniel nicht veraendert wuerde.
6.19 Darauf ging der Koenig in seinen Palast, und er
uebernachtete fastend und liess keine Speise zu sich
hereinbringen; und sein Schlaf floh von ihm. 6.20 Dann stand
der Koenig bei der Morgenroete, sobald es hell wurd...
...ne Speise zu sich
hereinbringen; und sein Schlaf floh von ihm. 6.20 Dann stand
der Koenig bei der Morgenroete, sobald es hell wurde, auf und ging
schnell zur Loewengrube. 6.21 Und als er sich der Grube
naeherte, rief er mit trauriger Stimme nach Daniel. Der Koenig
begann und sagte zu Daniel: Daniel, Knecht des lebendigen
Gottes, hat dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, dich von den
Loewen erretten koennen? 6.22 Da redete Daniel mit dem Koenig: O
Koenig, lebe ewig! 6.23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt, und
er hat den Rachen der Loewen verschlossen, so dass sie mich nicht
verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde. Und
auch vor dir, o Koenig, habe ich...
...und
er hat den Rachen der Loewen verschlossen, so dass sie mich nicht
verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde. Und
auch vor dir, o Koenig, habe ich kein Verbrechen begangen. 6.24
Da freute sich der Koenig sehr, und er befahl, Daniel aus der
Grube herauszuholen. Und Daniel wurde aus der Grube
herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil
er auf seinen Gott vertraut hatte. 6.25 Und der Koenig befahl,
und man brachte jene Maenner, die Daniel verklagt hatten, und man
warf sie in die Loewengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen.
Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die
Loewen ueber sie her, und sie zermalmten alle ihre Knochen.
6.26 Dann schrieb der Koenig D...
...hre Knochen.
6.26 Dann schrieb der Koenig Darius an alle Voelker, Nationen
und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnten: Euer Friede sei
gross! 6.27 Von mir ergeht der Befehl, dass man in der ganzen
Herrschaft meines Koenigreichs vor dem Gott Daniels zittere und
sich fuerchte! Denn er ist der lebendige Gott und bleibt in
Ewigkeit; und sein Koenigreich wird nicht zerstoert werden, und
seine Herrschaft [waehrt] bis ans Ende. 6.28 [Er,] der rettet
und befreit und Zeichen und Wunder im Himmel u...
... Denn er ist der lebendige Gott und bleibt in
Ewigkeit; und sein Koenigreich wird nicht zerstoert werden, und
seine Herrschaft [waehrt] bis ans Ende. 6.28 [Er,] der rettet
und befreit und Zeichen und Wunder im Himmel und auf der Erde
tut, er hat Daniel aus der Gewalt der Loewen errettet.
6.29 Und dieser Daniel stand in grossem Ansehen unter der
Regierung des Darius und unter der Regierung des Kyrus, des
Persers. | | |
| | 2 | ...Wohnung [aber] nicht bei den
Sterblichen ist.
2.12 Darueber wurde der Koenig zornig und ergrimmte sehr, und er
befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. 2.13 Und es erging
der Befehl: `Die Weisen sollen getoetet werden! Und man suchte
[auch] Daniel und seine Gefaehrten, um [sie] zu toeten. 2.14 Da
machte Daniel dem Arjoch, dem obersten Leibwaechter des Koenigs,
der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu toeten, einen
klugen und verstaendigen Einwand, 2.15 indem er dem Arjoch, dem
Bevollmaechtigten des Koenigs, antwortete und sagte: Warum der
streng...
... Koenigs,
der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu toeten, einen
klugen und verstaendigen Einwand, 2.15 indem er dem Arjoch, dem
Bevollmaechtigten des Koenigs, antwortete und sagte: Warum der
strenge Befehl vom Koenig? Da teilte Arjoch dem Daniel die Sache
mit. 2.16 Und Daniel ging hinein und erbat sich vom Koenig, dass
er ihm eine Frist gewaehre, dem Koenig die Deutung kundzutun.
2.17 Darauf ging Daniel in sein Haus; und er teilte seinen
Gefaehrten Hananja, Mischael und Asarja die Sache mit, 2.18
damit sie den Gott des Himmels um Erbarmen bitten sollten wegen
dieses Geheimnisses, damit Daniel und seine Gefaehrten nicht mit
den uebrigen Weisen von Babel umkaemen. 2.19 Darauf wurde dem
Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis geoffenbart. Da pries
Daniel den Gott des Himmels. 2.20 Daniel fing an und sprach:
Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn
Weisheit und Macht, sie sind sein. 2.21 Er aendert Zeiten und
Fristen, er setzt Koenige ab und setzt Koenige ein; er gibt den
Weisen Weisheit und Erkenntnis den Ein...
...nt das Licht. 2.23 Dich, Gott
meiner Vaeter, lobe und preise ich, dass du mir Weisheit und Kraft
gegeben und mich jetzt hast wissen lassen, was wir von dir
erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Koenigs wissen
lassen.
2.24 Deshalb ging Daniel zu Arjoch hinein, den der Koenig
eingesetzt hatte, die Weisen von Babel umzubringen. Er ging hin
und sprach zu ihm so: Was die Weisen von Babel betrifft, bringe
[sie] nicht um! Fuehre mich [aber] vor den Koenig, damit ich dem
Koenig die Deutung ...
...ingesetzt hatte, die Weisen von Babel umzubringen. Er ging hin
und sprach zu ihm so: Was die Weisen von Babel betrifft, bringe
[sie] nicht um! Fuehre mich [aber] vor den Koenig, damit ich dem
Koenig die Deutung kundtue! 2.25 Da fuehrte Arjoch den Daniel
schnell vor den Koenig und sprach zu ihm so: Ich habe einen Mann
unter den Weggefuehrten von Juda gefunden, der dem Koenig die
Deutung mitteilen will. 2.26 Der Koenig fing an und sprach zu
Daniel, dessen Name Beltschazar war: Bist du imstande, mir den
Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung mitzuteilen?
2.27 Daniel antwortete vor dem Koenig und sprach: Das
Geheimnis, das der Koenig verlangt, koennen Weise, Beschwoerer,
Wahrsagepriester und Zeichendeuter dem Koenig nicht kundtun.
2.28 Aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse
offenbart; und er laes...
...as Silber und das Gold zermalmte. Ein grosser Gott laesst den
Koenig wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist
zuverlaessig und seine Deutung zutreffend.
2.46 Da fiel der Koenig Nebukadnezar auf sein Angesicht und
warf sich vor Daniel nieder. Und er befahl, ihm Opfer und
Raeucherwerk darzubringen. 2.47 Der Koenig antwortete Daniel und
sprach: In Wahrheit, euer Gott, er ist Gott der Goetter und Herr
der Koenige und offenbart Geheimnisse, da du dieses Geheimnis
offenbaren konntest. 2.48 Daraufhin machte der Koenig den
Daniel gross und gab ihm viele grosse Geschenke, und er setzte ihn
als Herrscher ueber die ganze Provinz Babel ein und zum
Obervorsteher ueber alle Weisen von Babel. 2.49 Und Daniel
erbat vom Koenig, dass er Schadrach, Meschach und Abed-Nego ueber
die Verwaltung der Provinz Babel einsetze. Aber Daniel blieb am
Hof des Koenigs. | | |
| | 1 Daniel und seine Freunde am Koenigshof in Babel. | ...liche
Versorgung von der Tafelkost des Koenigs und von dem Wein, den er
trank, und dass man sie drei Jahre lang erziehen solle; und nach
deren Ablauf sollten sie in den Dienst des Koenigs treten.
1.6 Und unter ihnen waren von den Soehnen Juda: Daniel,
Hananja, Mischael und Asarja. 1.7 Und der Oberste der
Hofbeamten gab ihnen [andere] Namen; er nannte Daniel
Beltschazar, Hananja Schadrach, Mischael Meschach und Asarja
Abed-Nego.
1.8 Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit
der Tafelkost des Koenigs und mit dem Wein, den er trank, unrein
zu machen; und er erbat sich vom Obersten der Hofbeamten, dass er
sich nicht unrein machen muesse. 1.9 Und Gott gab Daniel Gnade
und Erbarmen vor dem Obersten der Hofbeamten. 1.10 Und der
Oberste der Hofbeamten sagte zu Daniel: Ich fuerchte meinen
Herrn, den Koenig, der eure Speise und euer Getraenk bestimmt hat.
Denn warum sollte er sehen, dass eure Gesichter schlechter
aussehen als die der jungen Maenner eures Alters, so dass ihr
meinen Kopf beim Koenig verwirktet? ...
... meinen
Herrn, den Koenig, der eure Speise und euer Getraenk bestimmt hat.
Denn warum sollte er sehen, dass eure Gesichter schlechter
aussehen als die der jungen Maenner eures Alters, so dass ihr
meinen Kopf beim Koenig verwirktet? 1.11 Da sagte Daniel zu dem
Aufseher, den der Oberste der Hofbeamten ueber Daniel, Hananja,
Mischael und Asarja bestellt hatte: 1.12 Versuche es doch zehn
Tage [lang] mit deinen Knechten, dass man uns Gemuese zu essen und
Wasser zu trinken gebe! 1.13 Und dann moege unser Aussehen und
das Aussehen der jungen Maenner, die die T...
...ost des
Koenigs assen. 1.16 Da nahm der Aufseher ihre Tafelkost und den
Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemuese.
1.17 Und diesen vier jungen Maennern, ihnen gab Gott Kenntnis
und Verstaendnis in jeder Schrift und Weisheit; und Daniel
verstand sich auf Gesichte und Traeume jeder Art. 1.18 Und am
Ende der Tage, nach denen der Koenig sie [zu sich] zu bringen
befohlen hatte, brachte der Oberste der Hofbeamten sie vor
Nebukadnezar. 1.19 Und der Koenig redete mit ihnen; und unter
...
...Art. 1.18 Und am
Ende der Tage, nach denen der Koenig sie [zu sich] zu bringen
befohlen hatte, brachte der Oberste der Hofbeamten sie vor
Nebukadnezar. 1.19 Und der Koenig redete mit ihnen; und unter
ihnen allen wurde niemand gefunden [,der] wie Daniel, Hananja,
Mischael und Asarja [gewesen waere]. Und sie dienten dem Koenig.
1.20 Und in jeder Angelegenheit, die der Koenig von ihnen
erfragte und die ein verstaendiges Urteil erforderte, fand er sie
allen Wahrsagepriestern und Beschwoerern, die ...
...Koenig.
1.20 Und in jeder Angelegenheit, die der Koenig von ihnen
erfragte und die ein verstaendiges Urteil erforderte, fand er sie
allen Wahrsagepriestern und Beschwoerern, die in seinem ganzen
Koenigreich waren, zehnfach ueberlegen. - 1.21 Und Daniel blieb
bis zum ersten Jahr des Koenigs Kyrus. Nebukadnezars Traum von
dem grossen Standbild | | |
| | 5 Belsazars Gastmahl - die geheimnisvolle Schrift. | ...r, Sterndeuter und Zeichendeuter
eingesetzt; dein Vater, o Koenig! 5.12 [Und zwar] deshalb, weil
ein aussergewoehnlicher Geist und Erkenntnis und Einsicht, Traeume
zu deuten, Raetsel zu erklaeren und Knoten zu loesen, bei ihm
gefunden wurde, bei Daniel, dem der Koenig den Namen Beltschazar
gegeben hat. [Deshalb] lass jetzt Daniel rufen! Und er wird die
Deutung kundtun.
5.13 Daraufhin wurde Daniel vor den Koenig gefuehrt. Der Koenig
fing an und sagte zu Daniel: Bist du Daniel, einer der
Weggefuehrten aus Juda, die der Koenig, mein Vater, aus Juda
hergebracht hat? 5.14 Ich habe von dir gehoert, dass der Geist
der Goetter in dir ist und dass Erleuchtung und Einsicht und
aussergewoehnliche Weisheit bei dir zu finden sin...
...n
loesen kannst. Nun, wenn du die Schrift lesen und mir ihre
Deutung mitteilen kannst, darfst du dich mit Purpur bekleiden,
[dazu] mit einer goldenen Kette um deinen Hals, und du sollst
als Dritter im Koenigreich herrschen.
5.17 Da antwortete Daniel und sprach vor dem Koenig: Deine
Gaben moegen dir bleiben, und deine Geschenke gib einem anderen!
Jedoch werde ich die Schrift dem Koenig lesen und ihm die Deutung
mitteilen. 5.18 Du, o Koenig! Der hoechste Gott hatte deinem
Vater Nebukadnezar d...
...tum gezaehlt und macht ihm ein
Ende. 5.27 Tekel - du bist auf der Waage gewogen und zu leicht
befunden worden. 5.28 Peres - dein Koenigreich wird zerteilt
und den Medern und Persern gegeben. 5.29 Daraufhin gab
Belsazar Befehl, und man bekleidete Daniel mit Purpur, [dazu]
mit einer goldenen Kette um seinen Hals; und man rief ueber ihn
aus, dass er der Drittmaechtigste im Koenigreich sei. - 5.30 In
derselben Nacht wurde Belsazar, der chaldaeische Koenig, getoetet. | | |
| | 10 Daniels Zubereitung fuer weitere Weissagungen. | 10.1 Im dritten Jahr des Kyrus, des Koenigs von Persien, wurde
dem Daniel, der Beltschazar genannt wurde, ein Wort geoffenbart.
Und das Wort ist Wahrheit und [betrifft] eine grosse Muehsal. Und
er verstand das Wort, und Verstaendnis wurde ihm in dem Gesicht
[zuteil]. - 10.2 In jenen Tagen trauerte ich, Daniel, drei
volle Wochen. 10.3 Koestliche Speise ass ich nicht, und weder
Fleisch noch Wein kamen in meinen Mund; und ich salbte mich
nicht, bis drei volle Wochen um waren.
10.4 Und am 24. Tag des ersten Monats, da war ich am Ufer des
grossen Strom...
...erkis und sein Gesicht wie das Aussehen
eines Blitzes. Und seine Augen waren wie Feuerfackeln und seine
Arme und seine Fuesse wie der Anblick von glatter Bronze. Und der
Klang seiner Worte war wie der Klang einer [Volks]menge. 10.7
Aber nur ich, Daniel, allein sah die Erscheinung. Die Maenner,
die bei mir waren, sahen die Erscheinung nicht; doch fiel eine
grosse Angst auf sie, und sie flohen und versteckten sich. 10.8
Und ich blieb allein uebrig und sah diese grosse Erscheinung. Und
es blieb k...
...ang seiner Worte hoerte, lag ich betaeubt auf meinem Gesicht,
mit meinem Gesicht zur Erde. 10.10 Und siehe, eine Hand ruehrte
mich an und ruettelte mich auf, [so dass ich wieder] auf meine
Knie und Handflaechen [kam]. 10.11 Und er sprach zu mir:
Daniel, du vielgeliebter Mann! Achte auf die Worte, die ich zu
dir rede, und steh an deinem Platz! Denn ich bin jetzt zu dir
gesandt. Und als er dieses Wort mit mir redete, stand ich
zitternd auf. 10.12 Und er sprach zu mir: Fuerchte dich nicht,
Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf
gerichtet hast, Verstaendnis zu erlangen und dich vor deinem Gott
zu demuetigen, sind deine Worte erhoert worden. Und um deiner
Worte willen bin ich gekommen. 10.13 Aber der Fuerst des
Koenigreich... | | |
| | 7 Daniels Gesicht von den vier Tieren und dem Menschensohn. | V. 1-14: V. 15-28.
7.1 Im ersten Jahr Belsazars, des Koenigs von Babel, sah Daniel
einen Traum und Gesichte seines Hauptes auf seinem Lager. Dann
schrieb er den Traum auf, die Summe der Ereignisse berichtete
er.
7.2 Daniel fing an und sprach: Ich schaute in meinem Gesicht
in der Nacht, und siehe, die vier Winde des Himmels wuehlten das
grosse Meer auf. 7.3 Und vier grosse Tiere stiegen aus dem Meer
herauf, jedes verschieden vom anderen. 7.4 Das erste war wie
ein L...
...rrschaft und Ehre und Koenigtum gegeben, und alle
Voelker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist
eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Koenigtum
[so], dass es nicht zerstoert wird.
V. 15-28: V. 1-14.
7.15 Mir, Daniel, wurde mein Geist tief in meinem Innern
bekuemmert, und die Gesichte meines Hauptes erschreckten mich.
7.16 Ich naeherte mich einem von denen, die dastanden, und bat
ihn um genaue Auskunft ueber dies alles. Und er sprach zu mir und
liess mich di...
... Herrschaft und die Groesse der Koenigreiche unter dem
ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Hoechsten gegeben
werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Maechte werden
ihm dienen und gehorchen. - 7.28 Hier endet der Bericht. Mich,
Daniel, aengstigten meine Gedanken sehr, und meine Gesichtsfarbe
veraenderte sich an mir. Und ich bewahrte die Sache in meinem
Herzen. Daniels Gesicht vom Widder und Ziegenbock | | |
| | 8 | 8.1 Im dritten Jahr der Regierung des Koenigs Belsazar erschien
mir, Daniel, ein Gesicht nach dem, das mir im Anfang erschienen
war. 8.2 Und ich sah im Gesicht: Und es geschah, waehrend ich
sah, da war ich in der Burg Susa, die in der Provinz Elam ist;
und ich sah im Gesicht, dass ich am Fluss Ulai war. 8.3 Und ich
erho...
...ichen
Verbrechen, dass sowohl das Heiligtum als auch der [Opfer]dienst
zur Zertretung preisgegeben sind? 8.14 Und er sagte zu mir:
Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum
[wieder] gerechtfertigt.
8.15 Und es geschah, als ich, Daniel, das Gesicht gesehen
hatte, da suchte ich Verstaendnis [darueber]. Und siehe, da stand
vor mir [einer, sein Aussehen war] wie das Aussehen eines
Mannes. 8.16 Und ich hoerte eine Menschenstimme zwischen [den
Ufern des] Ulai, die rief und sprach: ...
...nen, aber ohne eine [Menschen]hand wird er zerbrochen
werden. 8.26 Und die Erscheinung von den Abenden und von den
Morgen: was gesagt wurde, ist Wahrheit. Du aber, halte das
Gesicht geheim, denn es sind noch viele Tage bis dahin.
8.27 Und ich, Daniel, war erschoepft und [einige] Tage krank.
Dann stand ich auf und verrichtete die Geschaefte des Koenigs. Und
ich war entsetzt ueber das Gesehene, und keiner war da, der es
verstand. | | |
| | Weissagung ueber die Dauer der endzeitlichen Drangsal. | 12.4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das
Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden [suchend]
umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.
12.5 Und ich, Daniel, sah: Und siehe, zwei andere standen da,
einer hier am Ufer des Stromes und einer dort am Ufer des
Stromes. 12.6 Und einer sagte zu dem in Leinen gekleideten
Mann, der oben ueber dem Wasser des Stromes war: Wann ist das
Ende dieser aussergewoehn...
... die Zerschlagung der Kraft des heiligen
Volkes abgeschlossen sein wird, wird alles dies vollendet
werden. 12.8 Und ich hoerte es, aber ich verstand es nicht; und
ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein? 12.9
Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen
geheimgehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
12.10 Viele werden geprueft und gereinigt und gelaeutert werden.
Aber die Gottlosen werden [weiter] gottlos handeln. Und die
Gottlosen werden es alle nicht versteh... | | |
| | Begruendung fuer die Schonung eines Teiles des gottlosen Volkes. | ...egen mich suendigt, indem es Untreue
begeht, und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab
des Brotes zerbreche und Hunger hinein sende und aus ihm
Menschen und Vieh ausrotte - 14.14 und diese drei Maenner waeren
in seiner Mitte: Noah, Daniel und Hiob -, es wuerde um ihrer
Gerechtigkeit willen [nur] ihre eigene Seele gerettet werden,
spricht der Herr, HERR. 14.15 Oder [wenn] ich boese Tiere das
Land durchstreifen lasse, so dass sie es entvoelkern und es eine
Oede wird, weil wegen der...
..., sie wuerden weder Soehne noch Toechter retten; sondern sie
allein wuerden gerettet werden. 14.19 Oder [wenn] ich die Pest
in jenes Land sende und meinen Grimm in Blut ueber es ausgiesse,
um Menschen und Vieh darin auszurotten - 14.20 und Noah,
Daniel und Hiob waeren in seiner Mitte -, so wahr ich lebe,
spricht der Herr, HERR, sie wuerden weder Sohn noch Tochter
retten; sie wuerden um ihrer Gerechtigkeit willen [nur] ihre
[eigene] Seele retten.
14.21 Denn so spricht der Herr, HERR: Ja, wenn... | | |
| | 4 | ... mir die Deutung des Traums mitteilten. 4.4
Daraufhin kamen die Wahrsagepriester, die Beschwoerer, die
Sterndeuter und die Zeichendeuter herbei; und ich trug ihnen den
Traum vor, aber sie teilten mir seine Deutung nicht mit. 4.5
Und zuletzt trat Daniel vor mich, dessen Name Beltschazar ist,
nach dem Namen meines Gottes, und in dem der Geist der heiligen
Goetter ist. Und ich trug ihm den Traum vor: 4.6 Beltschazar,
du Oberster der Wahrsagepriester, weil ich weiss, dass der Geist
der heiligen Go...
...um habe ich, der
Koenig Nebukadnezar, gesehen. Und du, Beltschazar, sage seine
Deutung, da alle Weisen meines Koenigreichs mir die Deutung nicht
mitteilen koennen! Du aber kannst es, weil der Geist der heiligen
Goetter in dir ist.
4.16 Da war Daniel, dessen Name Beltschazar ist, eine Zeitlang
[vor Entsetzen wie] betaeubt, und seine Gedanken erschreckten
ihn. Der Koenig fing an und sagte: Beltschazar, der Traum und
seine Deutung moegen dich nicht erschrecken! Beltschazar
antwortete und sprac... | | |
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