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4. Die Lauterkeit des Apostels bei der Verkuendigung des Evangeliums.
4.1 Darum, da wir diesen Dienst haben, weil wir ja begnadigt
worden sind, ermatten wir nicht; 4.2 sondern wir haben den
geheimen Dingen, deren man sich schaemen muss, entsagt und wandeln
nicht in Arglist, noch verfaelschen wir das Wort Gottes, sondern
durch die Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns jedem
Gewissen der Menschen vor Gott. 4.3 Wenn aber unser Evangelium
doch verdeckt ist, so ist es [nur] bei denen verdeckt, die
verlorengehen, 4.4 den Unglaeubigen, bei denen der Gott dieser
Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des
Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild
ist, nicht sehen. 4.5 Denn wir predigen nicht uns selbst,
sondern Christus Jesus als Herrn, uns aber als eure Sklaven um
Jesu willen. 4.6 Denn Gott, der gesagt hat: Aus Finsternis
soll Licht leuchten! er [ist es], der in unseren Herzen
aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit
Gottes im Angesicht Jesu Christi.
Gottes Kraft haelt Paulus in seinen Leiden aufrecht.
4.7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefaessen, damit die
ueberragende Groesse der Kraft von Gott sei und nicht aus uns.
4.8 In allem sind wir bedraengt, aber nicht erdrueckt; keinen
Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; 4.9 verfolgt, aber
nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet; 4.10
allezeit das Sterben Jesu am Leib umhertragend, damit auch das
Leben Jesu an unserem Leibe offenbar werde. 4.11 Denn staendig
werden wir, die Lebenden, dem Tod ueberliefert um Jesu willen,
damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch
offenbar werde. 4.12 Folglich wirkt der Tod in uns, das Leben
aber in euch. 4.13 Da wir aber denselben Geist des Glaubens
haben - nach dem, was geschrieben steht: `Ich habe geglaubt,
darum habe ich geredet -, so glauben auch wir, darum reden wir
auch; 4.14 denn wir wissen, dass der, welcher den Herrn Jesus
auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und mit euch vor
sich stellen wird; 4.15 denn alles [geschieht] um euretwillen,
damit die Gnade zunehme und durch eine immer groessere Zahl die
Danksagung zur Ehre Gottes ueberstroemen lasse.

4.16 Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser
aeusserer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere Tag fuer
Tag erneuert. 4.17 Denn das schnell voruebergehende Leichte der
Drangsal bewirkt uns ein ueber die Massen ueberreiches, ewiges
Gewicht von Herrlichkeit, 4.18 da wir nicht das Sichtbare
anschauen, sondern das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist
zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.
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