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Schnellsuche: Testament - Evangelium - Lukas - Berg - Petrus - Johannes
Jesus - Markus - Jesu - Speisung - Heilung - Wind - Frau - Kinder

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Jesus geht auf dem See - Hilfe fuer den sinkenden Petrus.
Mk 6,45-52; Joh 6,15-21.

14.22 Und sogleich noetigte er die Juenger, in das Schiff zu
steigen und ihm an das jenseitige Ufer vorauszufahren, bis er
die Volksmengen entlassen habe. 14.23 Und als er die
Volksmengen entlassen hatte, stieg er fuer sich allein auf den
Berg, um zu beten. Als es aber Abend geworden, war er dort
allein. 14.24 Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und
litt Not von den Wellen, denn der Wind war [ihnen] entgegen.
14.25 Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, indem er
auf dem See einherging. 14.26 Und als die Juenger ihn auf dem
See einhergehen sahen, wurden sie bestuerzt und sprachen: Es ist
ein Gespenst! Und sie schrien vor Furcht. 14.27 Sogleich aber
redete Jesus zu ihnen und sprach: Seid guten Mutes! Ich bin's.
Fuerchtet euch nicht! 14.28 Petrus aber antwortete ihm und
sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu
dir zu kommen. 14.29 Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg
aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen.
14.30 Als er aber den starken Wind sah, fuerchtete er sich; und
als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich!
14.31 Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn
und spricht zu ihm: Kleinglaeubiger, warum zweifeltest du?
14.32 Und als sie in das Schiff gestiegen waren, legte sich
der Wind. 14.33 Die aber in dem Schiff waren, kamen und warfen
sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes
Sohn!
Heilung vieler Kranker.
Mk 6,53-56.

14.34 Und als sie hinuebergefahren waren, kamen sie in das Land
Genezareth. 14.35 Und als die Maenner jenes Ortes ihn
erkannten, schickten sie in jene ganze Umgegend und brachten
alle Leidenden zu ihm; 14.36 und sie baten ihn, dass sie nur
die Quaste seines Kleides anruehren duerften, und alle, die ihn
anruehrten, wurden voellig geheilt.
15 Gottes Gebot steht hoeher als menschliche Ueberlieferung - Verunreinigung des Menschen.
Mk 7,1-23.

15.1 Dann kommen die Schriftgelehrten und Pharisaeer von
Jerusalem zu Jesus und sagen: 15.2 Warum uebertreten deine
Juenger die Ueberlieferung der Aeltesten? Denn sie waschen ihre
Haende nicht, wenn sie Brot essen. 15.3 Er aber antwortete und
sprach zu ihnen: Warum uebertretet auch ihr das Gebot Gottes um
eurer Ueberlieferung willen? 15.4 Denn Gott hat geboten und
gesagt: `Ehre den Vater und die Mutter! und: `Wer Vater und
Mutter flucht, soll des Todes sterben. 15.5 Ihr aber sagt:
Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: Eine Opfergabe
[sei das], was dir von mir zunutze kommen koennte, der braucht
seinen Vater oder seine Mutter nicht zu ehren; 15.6 und ihr
habt [so] das Gebot Gottes ungueltig gemacht um eurer
Ueberlieferung willen. 15.7 Heuchler! Trefflich hat Jesaja ueber
euch geweissagt, indem er spricht: 15.8 `Dieses Volk ehrt mich
mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 15.9
Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren
Menschengebote lehren.

15.10 Und er rief die Volksmenge herbei und sprach zu ihnen:
Hoert und versteht! 15.11 Nicht was in den Mund eingeht,
verunreinigt den Menschen, sondern wasaus dem Mund ausgeht, das
verunreinigt den Menschen. 15.12 Dann traten seine Juenger
hinzu und sprachen zu ihm: Weisst du, dass die Pharisaeer sich
aergerten, als sie das Wort hoerten? 15.13 Er aber antwortete
und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht
gepflanzt hat, wird ausgerottet werden. 15.14 Lasst sie! Sie
sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen
Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen. 15.15
Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Deute uns dieses
Gleichnis. 15.16 Er aber sprach: Seid auch ihr noch
unverstaendig? 15.17 Begreift ihr noch nicht, dass alles, was in
den Mund eingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen
wird? 15.18 Was aber aus dem Mund ausgeht, kommt aus dem
Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen. 15.19 Denn
aus dem Herzen kommen hervor boese Gedanken: Mord, Ehebruch,
Unzucht, Dieberei, falsche Zeugnisse, Laesterungen; 15.20 diese
Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen, aber mit
ungewaschenen Haenden zu essen, verunreinigt den Menschen nicht.
Heilung der Tochter der kanaanaeischen Frau.
Mk 7,24-30.

15.21 Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegenden
von Tyrus und Sidon zurueck; 15.22 und siehe, eine kanaanaeische
Frau, die aus jenem Gebiet herkam, schrie und sprach: Erbarme
dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm
besessen. 15.23 Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und
seine Juenger traten hinzu und baten ihn und sprachen: Entlass
sie, denn sie schreit hinter uns her. 15.24 Er aber antwortete
und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des
Hauses Israel. 15.25 Sie aber kam und warf sich vor ihm nieder
und sprach: Herr, hilf mir! 15.26 Er antwortete und sprach: Es
ist nicht schoen, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden
hinzuwerfen. 15.27 Sie aber sprach: Ja, Herr; doch es essen ja
auch die Hunde von den Krumen, die von dem Tisch ihrer Herren
fallen. 15.28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau,
dein Glaube ist gross. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre
Tochter war geheilt von jener Stunde an.
Krankenheilungen - Speisung der Viertausend.
Mk 8,1-9; vgl. Kap. 14,13-21; Mk 6,30-44; Lk 9,10-17; Joh
6,1-14.

15.29 Und Jesus ging von dort weg und kam an den See von
Galilaea; und als er auf den Berg gestiegen war, setzte er sich
dort. 15.30 Und grosse Volksmengen kamen zu ihm, die Lahme,
Blinde, Stumme, Krueppel und viele andere bei sich hatten, und
sie warfen sie ihm zu Fuessen; und er heilte sie, 15.31 so dass
die Volksmenge sich wunderte, als sie sahen, dass Stumme redeten,
Krueppel gesund wurden, Lahme gingen und Blinde sahen; und sie
verherrlichten den Gott Israels. 15.32 Als Jesus aber seine
Juenger herangerufen hatte, sprach er: Ich bin innerlich bewegt
ueber die Volksmenge, denn schon drei Tage harren sie bei mir aus
und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig
entlassen, damit sie nicht etwa auf dem Weg verschmachten.
15.33 Und seine Juenger sagen zu ihm: Woher nehmen wir in der
Einoede so viele Brote, um eine so grosse Volksmenge zu saettigen?
15.34 Und Jesus spricht zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr?
Sie aber sagen: Sieben, und wenige kleine Fische. 15.35 Und er
gebot den Volksmengen, sich auf die Erde zu lagern. 15.36 Und
er nahm die sieben Brote und die Fische, dankte und brach und
gab sie seinen Juengern, die Juenger aber [gaben sie] den
Volksmengen. 15.37 Und sie assen alle und wurden gesaettigt; und
sie hoben auf, was an Brocken uebrigblieb, sieben Koerbe voll.
15.38 Die aber assen, waren viertausend Maenner, ohne Frauen und
Kinder. 15.39 Und als er die Volksmengen entlassen hatte,
stieg er in das Schiff und kam in das Gebiet von Magadan.
16 Zeichenforderung der Pharisaeer und Sadduzaeer - Warnung vor ihnen.
Mk 8,11-21.

16.1 Und die Pharisaeer und Sadduzaeer kamen herbei, und um ihn
zu versuchen, baten sie ihn, er moege ihnen ein Zeichen aus dem
Himmel zeigen. 16.2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen:
Wenn es Abend geworden ist, so sagt ihr: Heiteres Wetter, denn
der Himmel ist feuerrot; 16.3 und fruehmorgens: Heute
stuermisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot [und] truebe;
das Aussehen des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die
Zeichen der Zeiten koennt ihr nicht [beurteilen]. 16.4 Ein
boeses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt nach einem
Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das
Zeichen Jonas. Und er verliess sie und ging weg.

16.5 Und als seine Juenger an das jenseitige Ufer gekommen
waren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen. 16.6 Jesus
aber sprach zu ihnen: Seht zu und huetet euch vor dem Sauerteig
der Pharisaeer und Sadduzaeer. 16.7 Sie aber ueberlegten bei sich
selbst und sagten: Weil wir keine Brote mitgenommen haben.
16.8 Als aber Jesus es erkannte, sprach er: Was ueberlegt ihr
bei euch selbst, Kleinglaeubige, weil ihr keine Brote mitgenommen
habt? 16.9 Versteht ihr noch nicht, erinnert ihr euch auch
nicht an die fuenf Brote der Fuenftausend, und wie viele Handkoerbe
ihr aufhobt? 16.10 Noch an die sieben Brote der Viertausend,
und wie viele Koerbe ihr aufhobt? 16.11 Wie, versteht ihr
nicht, dass ich nicht von Broten zu euch sprach? Huetet euch aber
vor dem Sauerteig der Pharisaeer und Sadduzaeer! 16.12 Da
verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sich zu hueten vor dem
Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisaeer und
Sadduzaeer.
Das Bekenntnis des Petrus.
Mk 8,27-30; Lk 9,18-21.

16.13 Als aber Jesus in die Gegenden von Caesarea Philippi
gekommen war, fragte er seine Juenger und sprach: Was sagen die
Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? 16.14 Sie aber
sagten: Einige: Johannes der Taeufer; andere aber: Elia; und
andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten. 16.15 Er
spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? 16.16
Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus,
der Sohn des lebendigen Gottes. 16.17 Und Jesus antwortete und
sprach zu ihm: Glueckselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch
und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der
in den Himmeln ist. 16.18 Aber auch ich sage dir, dass du bist
Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen,
und des Hades Pforten werden sie nicht ueberwaeltigen. 16.19 Und
ich werde dir die Schluessel des Reiches der Himmel geben; und
was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln
gebunden sein, und was immer du auf der Erde loesen wirst, wird
in den Himmeln geloest sein. 16.20 Dann gab er seinen Juengern
strenge Weisung, dass sie niemand sagten, dass er der Christus
sei.
Erste Leidensankuendigung - Bedingungen der Nachfolge.
Mk 8,31-9,1; Lk 9,22-27.

16.21 Von der Zeit an begann Jesus seinen Juengern zu zeigen,
dass er nach Jerusalem hingehen muesse und von den Aeltesten und
Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getoetet
und am dritten Tag auferweckt werden muesse. 16.22 Und Petrus
nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte:
[Gott] behuete dich, Herr! Dies wird dir nicht widerfahren.
16.23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter
mich, Satan! Du bist mir ein Aergernis, denn du sinnst nicht auf
das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.

16.24 Dann sprach Jesus zu seinen Juengern: Wenn jemand mir
nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz
auf und folge mir nach. 16.25 Denn wenn jemand sein Leben
erretten will, wird er es verlieren; wenn aber jemand sein Leben
verliert um meinetwillen, wird er es finden. 16.26 Denn was
wird es einem Menschen nuetzen, wenn er die ganze Welt gewoenne,
aber sein Leben einbuesste? Oder was wird ein Mensch als Loesegeld
geben fuer sein Leben? 16.27 Denn der Sohn des Menschen wird
kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und
dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 16.28
Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier
stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Sohn des
Menschen haben kommen sehen in seinem Reich.
17 Die Verklaerung Jesu.
Mk 9,2-13; Lk 9,28-36; 2 Petr 1,16-18.

17.1 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus
und Johannes, seinen Bruder, mit und fuehrt sie abseits auf einen
hohen Berg. 17.2 Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein
Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden
weiss wie das Licht; 17.3 und siehe, Mose und Elia erschienen
ihnen und unterredeten sich mit ihm. 17.4 Petrus aber begann
und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn
du willst, werde ich hier drei Huetten machen, dir eine und Mose
eine und Elia eine. 17.5 Waehrend er noch redete, siehe, da
ueberschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme
[kam] aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter
Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hoert! 17.6
Und als die Juenger es hoerten, fielen sie auf ihr Angesicht und
fuerchteten sich sehr. 17.7 Und Jesus trat herbei, ruehrte sie
an und sprach: Steht auf und fuerchtet euch nicht! 17.8 Als sie
aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.
17.9 Und als sie von dem Berg herabstiegen, gebot ihnen Jesus
und sprach: Sagt niemandem die Erscheinung [weiter], bis der
Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist.

17.10 Und die Juenger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn
die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen muesse? 17.11 Er
aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt zwar und wird
alle Dinge wiederherstellen. 17.12 Ich sage euch aber, dass
Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt,
sondern an ihm getan, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn
des Menschen von ihnen leiden. 17.13 Da verstanden die Juenger,
dass er von Johannes dem Taeufer zu ihnen sprach.
Heilung eines Fallsuechtigen.
Mk 9,14-29; Lk 9,37-43.

17.14 Und als sie zu der Volksmenge kamen, trat ein Mensch zu
ihm und fiel vor ihm auf die Knie 17.15 und sprach: Herr,
erbarme dich meines Sohnes, denn er ist mondsuechtig und leidet
arg; denn oft faellt er ins Feuer und oft ins Wasser. 17.16 Und
ich brachte ihn zu deinen Juengern, doch sie konnten ihn nicht
heilen. 17.17 Jesus aber antwortete und sprach: O unglaeubiges
und verkehrtes Geschlecht! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis
wann soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir her!

17.18 Und Jesus bedrohte ihn, und der Daemon fuhr von ihm aus;
und von jener Stunde an war der Knabe geheilt. 17.19 Da traten
die Juenger fuer sich allein zu Jesus und sprachen: Warum haben
wir ihn nicht austreiben koennen? 17.20 Er aber spricht zu
ihnen: Wegen eures Kleinglaubens; denn wahrlich, ich sage euch,
wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem
Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er wird sich
hinwegheben. Und nichts wird euch unmoeglich sein. 17.21 Diese
Art aber faehrt nicht aus ausser durch Gebet und Fasten.

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