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Schnellsuche: Testament - Gleichnis - Senfkorn - Evangelium - Schatz - Acker
Perle - Jesus - Deutung - Unkraut - Gattung - Herodes - Kindlein - Sohn

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Von der Rueckkehr unreiner Geister.
Lk 11,24-26.

12.43 Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren
ist, so durchwandert er duerre Orte, sucht Ruhe und findet sie
nicht. 12.44 Dann spricht er: Ich will in mein Haus
zurueckkehren, von dem ich ausgegangen bin; und wenn er kommt,
findet er es leer, gekehrt und geschmueckt. 12.45 Dann geht er
hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, schlimmer als er
selbst, und sie gehen hinein und wohnen dort; und das Ende jenes
Menschen wird schlimmer als der Anfang. So wird es auch diesem
boesen Geschlecht ergehen.
Die wahren Verwandten Jesu.

Mk 3,31-35; Lk 8,19-21.

12.46 Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe, da
standen seine Mutter und seine Brueder draussen und suchten ihn zu
sprechen. 12.47 Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine
Mutter und deine Brueder stehen draussen und suchen dich zu
sprechen. 12.48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es
ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brueder?
12.49 Und er streckte seine Hand aus ueber seine Juenger und
sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brueder! 12.50 Denn
wer den Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist,
der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
13 Gleichnis vom Saemann.
Mk 4,1-20; Lk 8,4-15.

13.1 An jenem Tag aber ging Jesus aus dem Haus hinaus und
setzte sich an den See. 13.2 Und es versammelten sich grosse
Volksmengen um ihn, so dass er in ein Schiff stieg und sich
setzte; und die ganze Volksmenge stand am Ufer. 13.3 Und er
redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der
Saemann ging aus zu saeen; 13.4 und indem er saete, fiel einiges
an den Weg, und die Voegel kamen und frassen es auf. 13.5
Anderes aber fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte;
und sogleich ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte. 13.6
Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es
keine Wurzel hatte, verdorrte es. 13.7 Anderes aber fiel unter
die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es.
13.8 Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das
eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreissig[fach].
13.9 Wer Ohren hat, der hoere!

13.10 Und die Juenger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum
redest du in Gleichnissen zu ihnen? 13.11 Er aber antwortete
und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des
Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben;
13.12 denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird
Ueberfluss haben; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er
hat, genommen werden. 13.13 Darum rede ich in Gleichnissen zu
ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hoerend nicht hoeren, noch
verstehen; 13.14 und es wird an ihnen die Weissagung Jesajas
erfuellt, die lautet: `Mit Gehoer werdet ihr hoeren und doch nicht
verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht
wahrnehmen; 13.15 denn das Herz dieses Volkes ist dick
geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehoert, und ihre
Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen
sehen und mit den Ohren hoeren und mit dem Herzen verstehen und
sich bekehren und ich sie heile. 13.16 Glueckselig aber eure
Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hoeren; 13.17
denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben
begehrt zu sehen, was ihr anschaut, und haben es nicht gesehen;
und zu hoeren, was ihr hoert, und haben es nicht gehoert.

13.18 Hoert ihr nun das Gleichnis vom Saemann: 13.19 So oft
jemand das Wort vom Reich hoert und nicht versteht, kommt der
Boese und reisst weg, was in sein Herz gesaet war; dieser ist es,
bei dem an den Weg gesaet ist. 13.20 Wo aber auf das Steinige
gesaet ist, dieser ist es, der das Wort hoert und es sogleich mit
Freuden aufnimmt; 13.21 er hat aber keine Wurzel in sich,
sondern ist nur [ein Mensch] des Augenblicks; und wenn Drangsal
entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, nimmt er sogleich
Anstoss. 13.22 Wo aber unter die Dornen gesaet ist, dieser ist
es, der das Wort hoert, und die Sorge der Zeit und der Betrug des
Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.
13.23 Wo aber auf die gute Erde gesaet ist, dieser ist es, der
das Wort hoert und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der
eine traegt hundert-, der andere sechzig-, der andere
dreissig[fach].
Gleichnis vom Unkraut des Ackers.
vgl. V. 36-43.

13.24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit
dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Menschen, der guten
Samen auf seinen Acker saete. 13.25 Waehrend aber die Menschen
schliefen, kam sein Feind und saete Unkraut mitten unter den
Weizen und ging weg. 13.26 Als aber die Saat aufsprosste und
Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 13.27 Es kamen
aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr,
hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesaet? Woher hat er
denn Unkraut? 13.28 Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger
Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst
du denn, dass wir hingehen und es zusammenlesen? 13.29 Er aber
sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des
Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausrauft. 13.30 Lasst
beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte
werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut
zusammen, und bindet es in Buendel, um es zu verbrennen; den
Weizen aber sammelt in meine Scheune!
Gleichnis vom Senfkorn und Sauerteig.
Mk 4,30-34; Lk 13,18-21.

13.31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das
Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und
auf seinen Acker saete; 13.32 es ist zwar kleiner als alle
[Arten von] Samen, wenn es aber gewachsen ist, so ist es groesser
als die Kraeuter und wird ein Baum, so dass die Voegel des Himmels
kommen und in seinen Zweigen nisten.

13.33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der
Himmel gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter
drei Mass Mehl mengte, bis es ganz durchsaeuert war.

13.34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den
Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,
13.35 damit erfuellt wuerde, was durch den Propheten geredet
ist, der spricht: `Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen;
ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen
war.
Deutung des Gleichnisses vom Unkraut des Ackers.
vgl. V. 24-30.

13.36 Dann entliess er die Volksmengen und kam in das Haus; und
seine Juenger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis
vom Unkraut des Ackers. 13.37 Er aber antwortete und sprach:
Der den guten Samen saet, ist der Sohn des Menschen, 13.38 der
Acker aber ist die Welt; der gute Same aber sind die Soehne des
Reiches, das Unkraut aber sind die Soehne des Boesen; 13.39 der
Feind aber, der es gesaet hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist
die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.
13.40 Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer
verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters
sein. 13.41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden,
und sie werden aus seinem Reich alle Aergernisse zusammenlesen
und die, die Gesetzloses tun; 13.42 und sie werfen sie in den
Feuerofen werden: da wird das Weinen und das Zaehneknirschen
sein. 13.43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne
in dem Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat, der hoere!
Gleichnisse vom Schatz im Acker, von der kostbaren Perle und vom Fischnetz.
13.44 Das Reich der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen
Schatz, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darueber
geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen
Acker.

13.45 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann,
der schoene Perlen sucht; 13.46 als er aber eine sehr kostbare
Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er
hatte, und kaufte sie.

13.47 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz, das
ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung zusammenbrachte,
13.48 das sie dann, als es voll war, ans Ufer heraufgezogen
hatten; und sie setzten sich nieder und lasen die Guten in
Gefaesse zusammen, aber die Faulen warfen sie aus. 13.49 So wird
es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden
ausgehen und die Boesen aus der Mitte der Gerechten aussondern
13.50 und sie in den Feuerofen werfen: da wird das Weinen und
das Zaehneknirschen sein.

13.51 Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagen zu ihm: Ja.
13.52 Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder
Schriftgelehrte, der vom Reich der Himmel unterrichtet ist,
gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes
hervorbringt.
Unglauben in Nazareth.
Mk 6,1-6; vgl. Lk 4,16-30

13.53 Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse vollendet
hatte, ging er von dort weg. 13.54 Und er kam in seine
Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so dass sie sehr
erstaunten und sprachen: Woher hat er diese Weisheit und die
Wunderwerke? 13.55 Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns?
Heisst nicht seine Mutter Maria, und seine Brueder Jakobus und
Joseph und Simon und Judas? 13.56 Und seine Schwestern, sind
sie nicht alle bei uns? Woher hat er nun dies alles? 13.57 Und
sie aergerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein
Prophet ist nicht ohne Ehre, ausser in seiner Vaterstadt und in
seinem Haus. 13.58 Und er tat dort nicht viele Wunderwerke
wegen ihres Unglaubens.
14 Der Tod des Taeufers.
Mk 6,14-29; Lk 3,19.20; 9,7-9.

14.1 Zu jener Zeit hoerte Herodes, der Vierfuerst, das Geruecht
von Jesus 14.2 und sprach zu seinen Dienern: Dieser ist
Johannes der Taeufer; er ist von den Toten auferstanden, und
darum wirken solche [Wunder-]Kraefte in ihm. 14.3 Denn Herodes
hatte Johannes gegriffen, ihn gebunden und ins Gefaengnis gesetzt
um der Herodias willen, der Frau seines Bruders Philippus.
14.4 Denn Johannes hatte ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt,
sie zu haben. 14.5 Und als er ihn toeten wollte, fuerchtete er
die Volksmenge, weil sie ihn fuer einen Propheten hielten. 14.6
Als aber der Geburtstag des Herodes begangen wurde, tanzte die
Tochter der Herodias vor ihnen, und sie gefiel dem Herodes.
14.7 Deshalb sagte er mit einem Eide zu, ihr zu geben, um was
sie auch bitten wuerde. 14.8 Sie aber, von ihrer Mutter
angewiesen, sagt: Gib mir hier auf einer Schuessel das Haupt
Johannes' des Taeufers. 14.9 Und der Koenig wurde traurig; aber
um der Eide und um derer willen, die mit zu Tisch lagen, befahl
er, es zu geben. 14.10 Und er sandte hin und liess den Johannes
im Gefaengnis enthaupten. 14.11 Und sein Haupt wurde auf einer
Schuessel gebracht und dem Maedchen gegeben, und sie brachte es
ihrer Mutter. 14.12 Und seine Juenger kamen herbei, hoben den
Leib auf und begruben ihn. Und sie kamen und verkuendeten es
Jesus. 14.13 Und als Jesus es hoerte, zog er sich von dort in
einem Schiff abseits an einen oeden Ort zurueck.
Speisung der Fuenftausend.
Mk 6,30-44; Lk 9,10-17; Joh 6,1-14; vgl. Kap. 15,32-39; Mk
8,1-9.

Und als die Volksmengen es hoerten, folgten sie ihm zu Fuss aus
den Staedten. 14.14 Und als er ausstieg, sah er eine grosse
Volksmenge, und er wurde innerlich bewegt ueber sie und heilte
ihre Kranken. 14.15 Als es aber Abend geworden war, traten
seine Juenger zu ihm und sprachen: Der Ort ist oede, und die Zeit
ist schon vergangen; entlass die Volksmengen, dass sie hingehen in
die Doerfer und sich Speise kaufen. 14.16 Jesus aber sprach zu
ihnen: Sie haben nicht noetig wegzugehen; gebt ihr ihnen zu
essen. 14.17 Sie aber sagen zu ihm: Wir haben nichts hier als
nur fuenf Brote und zwei Fische. 14.18 Er aber sprach: Bringt
sie mir her! 14.19 Und er befahl den Volksmengen, sich auf das
Gras zu lagern, nahm die fuenf Brote und die zwei Fische, blickte
auf zum Himmel und dankte; und er brach die Brote und gab sie
den Juengern, die Juenger aber [gaben sie] den Volksmengen.
14.20 Und sie assen alle und wurden gesaettigt. Und sie hoben
auf, was an Brocken uebrigblieb: zwoelf Handkoerbe voll. 14.21
Die aber assen, waren ungefaehr fuenftausend Maenner, ohne Frauen
und Kinder.

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