Seite 5 von 13 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 | | 10 | Mk 3,13-19; Lk 6,12-16; ( Apg 1,13 ).
10.1 Und als er seine zwoelf Juenger herangerufen hatte, gab er
ihnen Vollmacht ueber unreine Geister, sie auszutreiben und jede
Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen. 10.2 Die Namen der
zwoelf Apostel aber sind diese: Der erste Simon, der Petrus
genannt wird, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der [Sohn] des
Zebedaeus, und Johannes, sein Bruder; 10.3 Philippus und
Bartholomaeus; Thomas und Matthaeus, der Zoellner; Jakobus, der
[Sohn] des Alphaeus, und Thaddaeus; 10.4 Simon, der Kananaeer,
und Judas, der Iskariot, der ihn auch ueberlieferte.
Mk 6,7-13; Lk 9,1-6; vgl. Lk 10,1-12.
10.5 Diese zwoelf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach:
Geht nicht auf einen Weg der Nationen, und geht nicht in eine
Stadt der Samariter; 10.6 geht aber vielmehr zu den verlorenen
Schafen des Hauses Israel. 10.7 Wenn ihr aber hingeht, predigt
und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe gekommen. 10.8
Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussaetzige, treibt Daemonen
aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt. 10.9 Verschafft
euch nicht Gold noch Silber noch Kupfer in eure Guertel, 10.10
keine Tasche auf den Weg, noch zwei Unterkleider, noch Sandalen,
noch einen Stab; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert.
10.11 Wenn ihr aber in eine Stadt oder in ein Dorf einkehrt,
so forscht, wer darin wuerdig ist; und dort bleibt, bis ihr
weggeht.10.12 Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so gruesst
es. 10.13 Und wenn nun das Haus wuerdig ist, so komme euer
Friede darauf; wenn es aber nicht wuerdig ist, so wende sich euer
Friede zu euch zurueck. 10.14 Und wenn jemand euch nicht
aufnehmen noch eure Worte hoeren wird - geht hinaus aus jenem
Haus oder jener Stadt, und schuettelt den Staub von euren Fuessen.
10.15 Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land von Sodom und
Gomorra ertraeglicher ergehen am Tag des Gerichts als jener
Stadt. | | |
| | Ermutigung zum Bekenntnis in Verfolgungen. | V. 16-22: vgl. Kap. 24,9-13; Mk 13,9-13;.
Lk 12,11-12; 21,12-17; V. 26-33: vgl. Lk 12,2-9.
10.16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter Woelfe; so
seid nun klug wie die Schlangen und einfaeltig wie die Tauben.
10.17 Huetet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch
an Gerichte ueberliefern und in ihren Synagogen euch geisseln;
10.18 und auch vor Statthalter und Koenige werdet ihr gefuehrt
werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zum Zeugnis.
10.19 Wenn sie euch aber ueberliefern, so seid nicht besorgt,
wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde
gegeben werden, was ihr reden sollt. 10.20 Denn nicht ihr seid
die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.
10.21 Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode ueberliefern,
und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben gegen die
Eltern und sie zu Tode bringen. 10.22 Und ihr werdet von allen
gehasst werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans
Ende, der wird errettet werden.10.23 Wenn sie euch aber
verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere; denn
wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Staedten Israels
nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen sein
wird. 10.24 Ein Juenger ist nicht ueber dem Lehrer, und ein
Sklave nicht ueber seinem Herrn. 10.25 Es ist dem Juenger genug,
dass er sei wie sein Lehrer und der Sklave wie sein Herr. Wenn
sie den Hausherrn Beelzebul genannt haben, wieviel mehr seine
Hausgenossen!
10.26 Fuerchtet euch nun nicht vor ihnen. Denn es ist nichts
verdeckt, was nicht aufgedeckt, und nichts verborgen, was nicht
erkannt werden wird. 10.27 Was ich euch sage in der
Finsternis, redet im Licht, und was ihr ins Ohr [gefluestert]
hoert, ruft aus auf den Daechern. 10.28 Und fuerchtet euch nicht
vor denen, die den Leib toeten, die Seele aber nicht zu toeten
vermoegen; fuerchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib
zu verderben vermag in der Hoelle. 10.29 Werden nicht zwei
Sperlinge fuer ein paar Pfennige verkauft? Und nicht einer von
ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. 10.30 Bei
euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezaehlt.
10.31 Fuerchtet euch nun nicht; ihr seid vorzueglicher als viele
Sperlinge. 10.32 Jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen
wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den
Himmeln ist. 10.33 Wer aber mich vor den Menschen verleugnen
wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den
Himmeln ist. 10.34 Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden
auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu
bringen, sondern das Schwert. 10.35 Denn ich bin gekommen, den
Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer
Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
10.36 und des Menschen Feinde [werden] seine eigenen
Hausgenossen [sein]. 10.37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt
als mich, ist meiner nicht wuerdig; und wer Sohn oder Tochter
mehr liebt als mich, ist meiner nicht wuerdig; 10.38 und wer
nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht
wuerdig. 10.39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und
wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. | | |
| | Belohnung fuer jeden Dienst um Jesu willen. | vgl. Kap. 25,34-40.
10.40 Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich
aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. 10.41 Wer einen
Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines
Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in
eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen.
10.42 Und wenn jemand einem dieser Geringen nur einen Becher
kalten Wassers zu trinken gibt in eines Juengers Namen, wahrlich,
ich sage euch, er wird seinen Lohn nicht verlieren. | | |
| | 11 | 11.1 Und es geschah, als Jesus seine Befehle an seine zwoelf
Juenger vollendet hatte, ging er von dort weg, um in ihren
Staedten zu lehren und zu predigen. | | |
| | Die Frage des Taeufers - Jesu Antwort und Zeugnis ueber ihn. | Lk 7,18-35.
11.2 Als aber Johannes im Gefaengnis die Werke des Christus
hoerte, sandte er durch seine Juenger 11.3 und liess ihm sagen:
Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?
11.4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und
verkuendet Johannes, was ihr hoert und seht: 11.5 Blinde werden
sehend, und Lahme gehen, Aussaetzige werden gereinigt, und Taube
hoeren, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft
verkuendigt. 11.6 Und glueckselig ist, wer sich nicht an mir
aergern wird!
11.7 Als die aber hingingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen
zu reden ueber Johannes: Was seid ihr in die Wueste hinausgegangen
zu sehen? Ein Rohr, vom Wind hin und her bewegt? 11.8 Oder was
seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen
[Kleidern] bekleidet? Siehe, die weiche [Kleider] tragen, sind
in den Haeusern der Koenige. 11.9 Oder was seid ihr
hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, sage ich euch, und
mehr als einen Propheten. 11.10 Denn dieser ist es, von dem
geschrieben steht: `Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem
Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird. 11.11
Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein
Groesserer aufgestanden als Johannes der Taeufer; der Kleinste aber
im Reich der Himmel ist groesser als er. 11.12 Aber von den
Tagen Johannes des Taeufers an bis jetzt wird dem Reich der
Himmel Gewalt angetan, und Gewalttuende reissen es an sich.
11.13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis
auf Johannes. 11.14 Und wenn ihr es annehmen wollt: er ist
Elia, der kommen soll. 11.15 Wer Ohren hat, der hoere! 11.16
Wem aber soll ich dieses Geschlecht vergleichen? Es ist Kindern
gleich, die auf den Maerkten sitzen und ihren Gespielen zurufen
11.17 und sagen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht
getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht
gewehklagt. 11.18 Denn Johannes ist gekommen, der weder ass
noch trank, und sie sagen: Er hat einen Daemon. 11.19 Der Sohn
des Menschen ist gekommen, der da isst und trinkt, und sie sagen:
Siehe, ein Fresser und Weinsaeufer, ein Freund der Zoellner und
Suender; - und die Weisheit ist gerechtfertigt worden aus ihren
Werken. | | |
| | Weheruf ueber unbussfertige Staedte - Jesus als Heiland der Unmuendigen und Bedrueckten. | Lk 10,13-16.
11.20 Dann fing er an, die Staedte zu schelten, in denen seine
meisten Wunderwerke geschehen waren, weil sie nicht Busse getan
hatten: 11.21 Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn
wenn zu Tyrus und Sidon die Wunderwerke geschehen waeren, die
unter euch geschehen sind, laengst haetten sie in Sack und Asche
Busse getan.11.22 Doch ich sage euch: Tyrus und Sidon wird es
ertraeglicher ergehen am Tag des Gerichts als euch. 11.23 Und
du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhoeht worden bist, bis zum
Hades wirst du hinabgestossen werden; denn wenn in Sodom die
Wunderwerke geschehen waeren, die in dir geschehen sind, es waere
geblieben bis auf den heutigen Tag. 11.24 Doch ich sage euch:
Dem Sodomer Land wird es ertraeglicher ergehen am Tag des
Gerichts als dir.
Lk 10,21.22.
11.25 Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich,
Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und
Verstaendigen verborgen hast, und hast es Unmuendigen geoffenbart.
11.26 Ja, Vater, denn so war es wohlgefaellig vor dir. 11.27
Alles ist mir uebergeben von meinem Vater; und niemand erkennt
den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als
nur der Sohn, und wem der Sohn ihn offenbaren will. 11.28
Kommt her zu mir, alle ihr Muehseligen und Beladenen, und ich
werde euch Ruhe geben. 11.29 Nehmt auf euch mein Joch, und
lernt von mir, denn ich bin sanftmuetig und von Herzen demuetig,
und `ihr werdet Ruhe finden fuer eure Seelen; 11.30 denn mein
Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. | | |
| | 12 Die Sabbatfrage. | Mk 2,23-3,6; Lk 6,1-11.
12.1 Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten; es
hungerte aber seine Juenger, und sie fingen an, Aehren
abzupfluecken und zu essen. 12.2 Als aber die Pharisaeer es
sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Juenger tun, was am
Sabbat zu tun nicht erlaubt ist. 12.3 Er aber sprach zu ihnen:
Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die bei ihm
waren hungerte? 12.4 Wie er in das Haus Gottes ging und die
Schaubrote ass, die er nicht essen durfte, noch die bei ihm
waren, sondern allein die Priester? 12.5 Oder habt ihr nicht
in dem Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester in dem Tempel
den Sabbat entheiligen und [doch] schuldlos sind? 12.6 Ich
sage euch aber: Groesseres als der Tempel ist hier. 12.7 Wenn
ihr aber erkannt haettet, was das heisst: `Ich will Barmherzigkeit
und nicht Schlachtopfer, so wuerdet ihr die Schuldlosen nicht
verurteilt haben. 12.8 Denn der Sohn des Menschen ist Herr des
Sabbats.
12.9 Und als er von dort weiterging, kam er in ihre Synagoge.
12.10 Und siehe, da war ein Mensch, der eine verdorrte Hand
hatte. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, am
Sabbat zu heilen? damit sie ihn anklagen koennten. 12.11 Er
aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist wohl unter euch, der
ein Schaf hat und, wenn dieses am Sabbat in eine Grube faellt, es
nicht ergreift und herauszieht? 12.12 Wieviel vorzueglicher ist
nun ein Mensch als ein Schaf! Also ist es erlaubt, am Sabbat
Gutes zu tun. 12.13 Dann spricht er zu dem Menschen: Strecke
deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde
wiederhergestellt, gesund wie die andere.
12.14 Die Pharisaeer aber gingen hinaus und hielten Rat gegen
ihn, wie sie ihn umbraechten. | | |
| | Heilungen und die Erfuellung des Prophetenwortes. | Mk 3,7-12; Lk 6,17-19.
12.15 Als aber Jesus es erkannte, entwich er von dort; und es
folgte ihm eine grosse Volksmenge, und er heilte sie alle.
12.16 Und er bedrohte sie, dass sie ihn nicht offenbar machten,
12.17 damit erfuellt wuerde, was durch den Propheten Jesaja
geredet ist, der spricht: 12.18 `Siehe, mein Knecht, den ich
erwaehlt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen
gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird
den Nationen Gericht ankuendigen. 12.19 Er wird nicht streiten
noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Strassen
hoeren; 12.20 ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und
einen glimmenden Docht wird er nicht ausloeschen, bis er das
Gericht hinausfuehre zum Sieg; 12.21 und auf seinen Namen
werden die Nationen hoffen. | | |
| | Heilung eines Besessenen - Laesterung des Geistes. | Mk 3,20-30; Lk 11,14-23; 12,10.
12.22 Dann wurde ein Besessener zu ihm gebracht, blind und
stumm; und er heilte ihn, so dass der Stumme redete und sah.
12.23 Und es erstaunten die ganzen Volksmengen und sagten:
Dieser ist doch nicht etwa der Sohn Davids? 12.24 Die
Pharisaeer aber sagten, als sie es hoerten: Dieser treibt die
Daemonen nicht anders aus als durch den Beelzebul, den Obersten
der Daemonen. 12.25 Da er aber ihre Gedanken wusste, sprach er
zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird
verwuestet; und jede Stadt oder jedes Haus, die mit sich selbst
entzweit sind, werden nicht bestehen. 12.26 Und wenn der Satan
den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst entzweit. Wie
wird denn sein Reich bestehen? 12.27 Und wenn ich durch
Beelzebul die Daemonen austreibe, durch wen treiben eure Soehne
sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 12.28 Wenn ich
aber durch den Geist Gottes die Daemonen austreibe, so ist also
das Reich Gottes zu euch gekommen. 12.29 Oder wie kann jemand
in das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben,
wenn er nicht zuvor den Starken bindet? Und dann wird er sein
Haus berauben. 12.30 Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich,
und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut. 12.31 Deshalb sage
ich euch: Jede Suende und Laesterung wird den Menschen vergeben
werden; aber die Laesterung des Geistes wird den Menschen nicht
vergeben werden. 12.32 Und wenn jemand ein Wort reden wird
gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber
jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht
vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem
zukuenftigen. 12.33 Entweder macht den Baum gut, dann ist seine
Frucht gut, oder macht den Baum faul, dann ist seine Frucht
faul; denn an der Frucht wird der Baum erkannt. 12.34
Otternbrut! Wie koennt ihr Gutes reden, da ihr boese seid? Denn
aus der Fuelle des Herzens redet der Mund. 12.35 Der gute
Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor, und der boese
Mensch bringt aus dem boesen Schatz Boeses hervor. 12.36 Ich
sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnuetzen Wort, das
sie reden, Rechenschaft geben muessen am Tag des Gerichts;
12.37 denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden,
und aus deinen Worten wirst du verdammt werden. | | |
| | Das Zeichen Jonas. | Lk 11,29-32.
12.38 Dann antworteten ihm einige der Schriftgelehrten und
Pharisaeer und sprachen: Lehrer, wir moechten ein Zeichen von dir
sehen. 12.39 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein boeses
und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, und kein
Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des
Propheten.12.40 Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Naechte
in dem Bauch des grossen Fisches war, so wird der Sohn des
Menschen drei Tage und drei Naechte im Herzen der Erde sein.
12.41 Maenner von Ninive werden aufstehen im Gericht mit diesem
Geschlecht und werden es verdammen, denn sie taten Busse auf die
Predigt Jonas; und siehe, mehr als Jona ist hier. 12.42 Eine
Koenigin des Suedens wird auftreten im Gericht mit diesem
Geschlecht und wird es verdammen, denn sie kam von den Enden der
Erde, um die Weisheit Salomos zu hoeren; und siehe, mehr als
Salomo ist hier. | | |
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