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Schnellsuche: Heilung - Evangelium - Haus - Schwiegermutter - Petrus - Fels
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Erfuellung des Gesetzes: Rechtes Fasten.
6.16 Wenn ihr aber fastet, so seht nicht duester aus wie die
Heuchler; denn sie verstellen ihre Gesichter, damit sie den
Menschen als Fastende erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie
haben ihren Lohn dahin. 6.17 Wenn du aber fastest, so salbe
dein Haupt und wasche dein Gesicht, 6.18 damit du nicht den
Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der
im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht,
wird dir vergelten.
Warnung vor Habsucht und irdischen Sorgen.
vgl. Lk 12,33.34.

6.19 Sammelt euch nicht Schaetze auf der Erde, wo Motte und
Rost zerstoeren und wo Diebe durchgraben und stehlen; 6.20
sammelt euch aber Schaetze im Himmel, wo weder Motte noch Rost
zerstoeren und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen; 6.21
denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

Lk 11,34-36.

6.22 Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge
klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; 6.23 wenn aber
dein Auge boese ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn
nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie gross die
Finsternis!

vgl. Lk 12,22-31.

6.24 Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er
den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem
anhaengen und den anderen verachten. Ihr koennt nicht Gott dienen
und dem Mammon. 6.25 Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt
fuer euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch
fuer euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr
als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 6.26 Seht
hin auf die Voegel des Himmels, dass sie nicht saeen noch ernten,
noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernaehrt sie
[doch]. Seid ihr nicht viel vorzueglicher als sie? 6.27 Wer
aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslaenge eine Elle
zusetzen? 6.28 Und warum seid ihr um Kleidung besorgt?
Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie muehen
sich nicht, auch spinnen sie nicht. 6.29 Ich sage euch aber,
dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war
wie eine von diesen. 6.30 Wenn aber Gott das Gras des Feldes,
das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so
kleidet, [wird er das] nicht vielmehr euch [tun], ihr
Kleinglaeubigen? 6.31 So seid nun nicht besorgt, indem ihr
sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder:
Was sollen wir anziehen? 6.32 Denn nach diesem allen trachten
die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiss, dass ihr dies
alles benoetigt. 6.33 Trachtet aber zuerst nach dem Reich
Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch
hinzugefuegt werden. 6.34 So seid nun nicht besorgt um den
morgigen Tag, denn der morgige Tag wird fuer sich selbst sorgen.
Jeder Tag hat an seinem Uebel genug.
7 Warnung vor dem Richten und dem Entweihen des Heiligen.
Lk 6,37.38.41.42.

7.1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 7.2
Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet
werden, und mit welchem Mass ihr messt, wird euch zugemessen
werden. 7.3 Was aber siehst du den Splitter, der in deines
Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht
wahr? 7.4 Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube,
ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der
Balken ist in deinem Auge? 7.5 Heuchler, zieh zuerst den
Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den
Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.

7.6 Gebt nicht das Heilige den Hunden; werft auch nicht eure
Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren
Fuessen zertreten und sich umwenden und euch zerreissen.
Zuversichtliches Beten.
vgl. Lk 11,5-13.

7.7 Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr
werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden.
7.8 Denn jeder Bittende empfaengt, und der Suchende findet, und
dem Anklopfenden wird aufgetan werden. 7.9 Oder welcher Mensch
ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm
einen Stein geben wird? 7.10 Und wenn er um einen Fisch
bittet, wird er ihm eine Schlange geben? 7.11 Wenn nun ihr,
die ihr boese seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst,
wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes
geben denen, die ihn bitten!
Verhalten gegen andere - Die enge Pforte.
7.12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun
sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz
und die Propheten.

7.13 Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte
und breit der Weg, der zum Verderben fuehrt, und viele sind, die
auf ihm hineingehen. 7.14 Denn eng ist die Pforte und schmal
der Weg, der zum Leben fuehrt, und wenige sind, die ihn finden.
Warnung vor falschen Propheten.
Lk 6,43-45.

7.15 Huetet euch aber vor den falschen Propheten, die in
Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reissende
Woelfe. 7.16 An ihren Fruechten werdet ihr sie erkennen. Liest
man etwa von Dornen eine Traube oder von Disteln Feigen? 7.17
So bringt jeder gute Baum gute Fruechte, aber der faule Baum
bringt schlechte Fruechte. 7.18 Ein guter Baum kann nicht
schlechte Fruechte bringen, noch ein fauler Baum gute Fruechte.
7.19 Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen
und ins Feuer geworfen. 7.20 Deshalb, an ihren Fruechten werdet
ihr sie erkennen.

V. 21-29: Lk 6,46-49.

7.21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das
Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters
tut, der in den Himmeln ist. 7.22 Viele werden an jenem Tage
zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen
geweissagt und durch deinen Namen Daemonen ausgetrieben und durch
deinen Namen viele Wunderwerke getan? 7.23 Und dann werde ich
ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir,
ihr Uebeltaeter!
Gleichnis vom Haus auf Felsen und Sand - Wirkung der Predigt.
7.24 Jeder nun, der diese meine Worte hoert und sie tut, den
werde ich einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den
Felsen baute; 7.25 und der Platzregen fiel hernieder, und die
Stroeme kamen, und die Winde wehten und stuermten gegen jenes
Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegruendet.
7.26 Und jeder, der diese meine Worte hoert und sie nicht tut,
der wird einem toerichten Mann verglichen werden, der sein Haus
auf den Sand baute; 7.27 und der Platzregen fiel hernieder,
und die Stroeme kamen, und die Winde wehten und stiessen an jenes
Haus; und es fiel, und sein Fall war gross.

7.28 Und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, da
erstaunten die Volksmengen sehr ueber seine Lehre; 7.29 denn er
lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre
Schriftgelehrten.
8 Heilung eines Aussaetzigen.
Mk 1,40-45; Lk 5,12-16.

8.1 Als er aber von dem Berg herabgestiegen war, folgten ihm
grosse Volksmengen.8.2 Und siehe, ein Aussaetziger kam heran und
warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst,
kannst du mich reinigen. 8.3 Und er streckte die Hand aus,
ruehrte ihn an und sprach: Ich will. Sei gereinigt! Und sogleich
wurde sein Aussatz gereinigt. 8.4 Und Jesus spricht zu ihm:
Siehe, sage es niemand; sondern geh hin, zeige dich dem
Priester, und bring die Gabe dar, die Mose angeordnet hat, ihnen
zum Zeugnis.
Heilung des Dieners eines Hauptmanns.
Lk 7,1-10; vgl. Joh 4,43-54.

8.5 Als er aber nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann
zu ihm, der ihn bat 8.6 und sprach: Herr, mein Diener liegt zu
Hause gelaehmt und wird schrecklich gequaelt. 8.7 Und Jesus
spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen. 8.8 Der
Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht
wuerdig, dass du unter mein Dach trittst; sondern sprich nur ein
Wort, und mein Diener wird gesund werden. 8.9 Denn auch ich
bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir;
und ich sage zu diesem: Geh hin! und er geht; und zu einem
anderen: Komm! und er kommt; und zu meinem Knecht: Tue dies! und
er tut}s. 8.10 Als aber Jesus es hoerte, wunderte er sich und
sprach zu denen, die nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch,
selbst in Israel habe ich nicht so grossen Glauben gefunden.
8.11 Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen
und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in
dem Reich der Himmel, 8.12 aber die Soehne des Reiches werden
hinausgeworfen werden in die aeussere Finsternis: da wird das
Weinen und das Zaehneknirschen sein. 8.13 Und Jesus sprach zu
dem Hauptmann: Geh hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast.
Und der Diener wurde gesund in jener Stunde.
Heilung der Schwiegermutter des Petrus und anderer Kranker.
Mk 1,29-34; Lk 4,38-41.

8.14 Und als Jesus in das Haus des Petrus gekommen war, sah er
dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen. 8.15 Und er
ruehrte ihre Hand an, und das Fieber verliess sie; und sie stand
auf und diente ihm.

8.16 Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele
Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Wort,
und er heilte alle Leidenden, 8.17 damit erfuellt wuerde, was
durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: `Er selbst
nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.

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