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Schnellsuche: Testament - Salome - Markus - Evangelium - Jesus - Maria
Petrus - Hohepriester - Magdalena - Jesu - Zeugen - Pilatus - Rat - Essig

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Gefangennahme.
Mt 26,47-56; Lk 22,47-53; Joh 18,2-12.

14.43 Und sogleich, waehrend er noch redet, kommt Judas, einer
der Zwoelf, heran und mit ihm eine grosse Menge mit Schwertern und
Stoecken, von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den
Aeltesten. 14.44 Der ihn ueberlieferte, hatte ihnen aber ein
Zeichen gegeben und gesagt: Wen ich kuessen werde, der ist es.
Den greift, und fuehrt ihn sicher fort! 14.45 Und als er kam,
trat er sogleich zu ihm und spricht: Rabbi! und kuesste ihn.
14.46 Sie aber legten ihre Haende an ihn und ergriffen ihn.
14.47 Einer der Dabeistehenden aber zog das Schwert, schlug
den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab. 14.48
Und Jesus begann und sprach zu ihnen: Seid ihr ausgezogen wie
gegen einen Raeuber, mit Schwertern und Stoecken, mich zu fangen?
14.49 Taeglich war ich bei euch, lehrte im Tempel, und ihr habt
mich nicht ergriffen; - aber damit die Schriften erfuellt werden!
14.50 Und es verliessen ihn alle und flohen. 14.51 Und ein
junger Mann, der ein Leinen[hemd] um den blossen [Leib] geworfen
hatte, folgte ihm, und sie ergriffen ihn. 14.52 Er aber liess
das Leinen[hemd] fahren und floh nackt.
Vor dem Hohen Rat.
Mt 26,57-68; Lk 22,54.55.63-71; Joh 18,13.14.19-24.

14.53 Und sie fuehrten Jesus weg zum Hohenpriester; und alle
Hohenpriester und Aeltesten und Schriftgelehrten versammeln sich.
14.54 Und Petrus folgte ihm von fern bis hinein in den Hof des
Hohenpriesters; und er sass mit bei den Dienern und waermte sich
am Feuer.

14.55 Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten
Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen; und sie fanden
keins. 14.56 Denn viele legten falsches Zeugnis gegen ihn ab,
und die Zeugnisse waren nicht uebereinstimmend. 14.58 Und
einige standen auf, legten gegen ihn falsches Zeugnis ab und
sprachen: 14.58 Wir hoerten ihn sagen: Ich werde diesen Tempel,
der mit Haenden gemacht ist, abbrechen, und in drei Tagen werde
ich einen anderen aufbauen, der nicht mit Haenden gemacht ist.
14.59 Und auch so war ihr Zeugnis nicht uebereinstimmend.
14.60 Und der Hohepriester stand auf, [trat] in die Mitte und
fragte Jesus und sprach: Antwortest du nichts? Was zeugen diese
gegen dich? 14.61 Er aber schwieg und antwortete nichts.
Wieder fragte ihn der Hohepriester und spricht zu ihm: Bist du
der Christus, der Sohn des Hochgelobten? 14.62 Jesus aber
sprach: Ich bin es! Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen
sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des
Himmels. 14.63 Der Hohepriester aber zerriss seine Kleider und
spricht: Was brauchen wir noch Zeugen? 14.64 Ihr habt die
Laesterung gehoert. Was meint ihr? Sie verurteilten ihn aber alle,
dass er des Todes schuldig sei. 14.65 Und einige fingen an, ihn
anzuspeien und sein Angesicht zu verhuellen und ihn mit Faeusten
zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage! Und die Diener
schlugen ihn ins Gesicht.
Verleugnung durch Petrus.
Mt 26,69-75; Lk 22,56-62; Joh 18,15-18.25-27.

14.66 Und als Petrus unten im Hof war, kommt eine von den
Maegden des Hohenpriesters, 14.67 und als sie den Petrus sich
waermen sah, blickte sie ihn an und spricht: Auch du warst mit
dem Nazarener Jesus. 14.68 Er aber leugnete und sprach: Ich
weiss nicht, verstehe auch nicht, was du sagst. Und er ging
hinaus in den Vorhof. 14.69 Und als die Magd ihn sah, fing sie
wieder an, zu den Dabeistehenden zu sagen: Dieser ist einer von
ihnen. 14.70 Er aber leugnete wieder. Und kurz nachher sagten
wieder die Dabeistehenden zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer
von ihnen, denn du bist auch ein Galilaeer. 14.71 Er aber fing
an, sich zu verfluchen und zu schwoeren: Ich kenne diesen
Menschen nicht, von dem ihr redet. 14.72 Und sogleich kraehte
zum zweiten Mal der Hahn. Und Petrus gedachte des Wortes, wie
Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kraeht, wirst du
mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.
15 Anklage vor Pilatus.
Mt 27,1.2.11-14; Lk 22,66-71; 23,1-5; Joh 18,28-38.

15.1 Und am fruehen Morgen fassten die Hohenpriester mit den
Aeltesten und Schriftgelehrten und dem ganzen Hohen Rat sogleich
einen Beschluss, und sie banden Jesus und fuehrten ihn weg und
ueberlieferten ihn dem Pilatus. 15.2 Und Pilatus fragte ihn:
Bist du der Koenig der Juden? Er aber antwortete und spricht zu
ihm: Du sagst es. 15.3 Und die Hohenpriester klagten ihn
vieler Dinge an. 15.4 Pilatus aber fragte ihn wieder und
sprach: Antwortest du nichts? Siehe, wie vieles sie gegen dich
vorbringen! 15.5 Jesus aber antwortete gar nichts mehr, so dass
Pilatus sich wunderte.
Freilassung fuer Barabbas - Todesurteil fuer Jesus.
Mt 27,15-26; Lk 23,13-25; Joh 18,39.40; 19,1.16.

15.6 Zum Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen
loszugeben, wen sie sich erbaten. 15.7 Es war aber einer,
genannt Barabbas, mit den Aufruehrern gefangen, die in dem
Aufstand einen Mord begangen hatten. 15.8 Und die Volksmenge
ging hinauf und fing an zu bitten, [dass er tue], wie er ihnen
bisher getan habe. 15.9 Pilatus aber antwortete ihnen und
sprach: Wollt ihr, dass ich euch den Koenig der Juden losgebe?
15.10 Denn er wusste, dass die Hohenpriester ihn aus Neid
ueberliefert hatten. 15.11 Die Hohenpriester aber wiegelten die
Volksmenge auf, dass er ihnen lieber den Barabbas losgebe.
15.12 Pilatus aber antwortete wieder und sprach zu ihnen: Was
soll ich denn mit dem tun, den ihr den Koenig der Juden nennt?
15.13 Sie aber schrien wieder: Kreuzige ihn! 15.14 Pilatus
aber sprach zu ihnen: Was hat er denn Boeses getan? Sie aber
schrien uebermaessig: Kreuzige ihn! 15.15 Da aber Pilatus der
Volksmenge einen Gefallen tun wollte, gab er ihnen den Barabbas
los und ueberlieferte Jesus, nachdem er ihn hatte geisseln lassen,
damit er gekreuzigt werde.
Verspottung durch die Soldaten.
Mt 27,27-31; Joh 19,2-5.

15.16 Die Soldaten aber fuehrten ihn in den Hof hinein, das ist
das Praetorium; und sie rufen die ganze Schar zusammen. 15.17
Und sie legen ihm ein Purpurgewand an und flechten eine
Dornenkrone und setzen sie ihm auf; 15.18 und sie fingen an,
ihn zu gruessen: Sei gegruesst, Koenig der Juden! 15.19 Und sie
schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spien ihn an, und
sie beugten die Knie und huldigten ihm. 15.20 Und als sie ihn
verspottet hatten, zogen sie ihm das Purpurgewand aus und zogen
ihm seine Kleider an.
Golgatha.
Mt 27,32-56; Lk 23,26-49; Joh 19,16-30.

Und sie fuehrten ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen. 15.21 Und sie
zwingen einen Voruebergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene,
der vom Feld kam, den Vater Alexanders und Rufus', dass er sein
Kreuz trage.

15.22 Und sie bringen ihn nach der Staette Golgatha, was
uebersetzt ist Schaedelstaette. 15.23 Und sie gaben ihm mit
Myrrhe vermischten Wein; er aber nahm ihn nicht. 15.24 Und als
sie ihn gekreuzigt hatten, verteilen sie seine Kleider, indem
sie das Los ueber sie warfen, was jeder bekommen sollte. 15.25
Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. 15.26
Und die Aufschrift seiner Beschuldigung war [oben]
angeschrieben: Der Koenig der Juden. 15.27 Und mit ihm
kreuzigen sie zwei Raeuber, einen zu seiner Rechten und einen zu
seiner Linken. (15.28)

15.29 Und die Voruebergehenden laesterten ihn, schuettelten ihre
Koepfe und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei
Tagen aufbaust, 15.30 rette dich selbst, und steige herab vom
Kreuz! 15.31 Ebenso spotteten auch die Hohenpriester mit den
Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er
gerettet, sich selbst kann er nicht retten. 15.32 Der
Christus, der Koenig Israels, steige jetzt herab vom Kreuz, damit
wir sehen und glauben! Auch die mit ihm gekreuzigt waren,
schmaehten ihn.

15.33 Und in der sechsten Stunde kam eine Finsternis ueber das
ganze Land bis zur neunten Stunde; 15.34 und in der neunten
Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lema
sabachthani? was verdolmetscht ist: Mein Gott, mein Gott, warum
hast du mich verlassen? 15.35 Und als einige der
Dabeistehenden es hoerten, sagten sie: Siehe, er ruft Elia.
15.36 Einer aber lief, fuellte einen Schwamm mit Essig, steckte
ihn auf ein Rohr, traenkte ihn und sprach: Halt, lasst uns sehen,
ob Elia kommt, ihn herabzunehmen! 15.37 Jesus aber stiess einen
lauten Schrei aus und verschied. 15.38 Und der Vorhang des
Tempels zerriss in zwei [Stuecke], von oben bis unten.

15.39 Als aber der Hauptmann, der ihm gegenueber dabeistand,
sah, dass er so verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch
war Gottes Sohn!

15.40 Es sahen aber auch Frauen von fern zu, unter ihnen auch
Maria Magdalena und Maria, Jakobus des Kleinen und Joses Mutter,
und Salome, 15.41 die, als er in Galilaea war, ihm nachfolgten
und ihm dienten, und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem
hinaufgekommen waren.
Grablegung.
Mt 27,57-61; Lk 23,50-56; Joh 19,38-42.

15.42 Und als es schon Abend geworden war - es war naemlich
Ruesttag, das ist der Vorsabbat -, 15.43 kam Joseph von
Arimathaea, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch das Reich
Gottes erwartete, und er wagte es und ging zu Pilatus hinein und
bat um den Leib Jesu. 15.44 Pilatus aber wunderte sich, dass er
schon gestorben sein sollte; und er rief den Hauptmann herbei
und fragte ihn, ob er schon lange gestorben sei. 15.45 Und als
er es von dem Hauptmann erfuhr, schenkte er Joseph den Leib.
15.46 Und der kaufte feines Leinentuch, nahm ihn herab,
wickelte ihn in das Leinentuch und legte ihn in eine Gruft, die
in einen Felsen gehauen war, und er waelzte einen Stein an die
Tuer der Gruft. 15.47 Aber Maria Magdalena und Maria, die
[Mutter] des Joses, sahen zu, wohin er gelegt wurde.
16 Die Frauen am leeren Grab.
Mt 28,1-8; Lk 24,1-12; Joh 20,1-13.

16.1 Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena
und Maria, die [Mutter] des Jakobus, und Salome wohlriechende
Oele, um hinzugehen und ihn zu salben.

16.2 Und sie kommen sehr frueh am ersten Wochentag zu der
Gruft, als die Sonne aufgegangen war. 16.3 Und sie sprachen
zueinander: Wer wird uns den Stein von der Tuer der Gruft
wegwaelzen? 16.4 Und als sie aufblickten, sehen sie, dass der
Stein zurueckgewaelzt ist; er war naemlich sehr gross. 16.5 Und
als sie in die Gruft eintraten, sahen sie einen Juengling zur
Rechten sitzen, bekleidet mit einem weissen Gewand, und sie
entsetzten sich. 16.6 Er aber spricht zu ihnen: Entsetzt euch
nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist
auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Staette, wo sie ihn
hingelegt hatten. 16.7 Aber geht hin, sagt seinen Juengern und
Petrus, dass er euch nach Galilaea vorausgeht! Dort werdet ihr ihn
sehen, wie er euch gesagt hat. 16.8 Und sie gingen hinaus und
flohen von der Gruft. Denn Zittern und Bestuerzung hatte sie
ergriffen, und sie sagten niemand etwas, denn sie fuerchteten
sich.
Erscheinungen des Auferstandenen.
Mt 28,9.10.16.17; Lk 24,13-43; Joh 20,13-29; 21,1-23.

16.9 Als er aber frueh am ersten Wochentag auferstanden war,
erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben
Daemonen ausgetrieben hatte. 16.10 Die ging hin und verkuendete
es denen, die mit ihm gewesen waren und trauerten und weinten.
16.11 Und als jene hoerten, dass er lebe und von ihr gesehen
worden sei, glaubten sie nicht.

16.12 Danach aber offenbarte er sich zweien von ihnen in
anderer Gestalt unterwegs, als sie aufs Land gingen. 16.13 Und
jene gingen hin und verkuendeten es den uebrigen; auch jenen
glaubten sie nicht. 16.14 Nachher offenbarte er sich den Elfen
selbst, als sie zu Tisch lagen, und schalt ihren Unglauben und
ihre Herzenshaertigkeit, dass sie denen, die ihn auferweckt
gesehen, nicht geglaubt hatten.

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