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Schnellsuche: Testament - Markus - Gleichnis - Evangelium - See - Genezareth
Senfkorn - Saat - Hand - Lukas - Schiff - Jesus - Apostel - Satan

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Die Sabbatfrage.
Mt 12,1-14; Lk 6,1-11.

2.23 Und es geschah, dass er am Sabbat durch die Saaten ging;
und seine Juenger fingen an, im Gehen die Aehren abzupfluecken.
2.24 Und die Pharisaeer sagten zu ihm: Sieh, was tun sie am
Sabbat, das nicht erlaubt ist? 2.25 Und er spricht zu ihnen:
Habt ihr nie gelesen, was David tat, als er Mangel hatte, und
als ihn und die bei ihm waren, hungerte? 2.26 Wie er in das
Haus Gottes ging zur Zeit Abjathars, des Hohenpriesters, und die
Schaubrote ass, die ausser den Priestern niemand essen darf, und
auch denen gab, die bei ihm waren? 2.27 Und er sprach zu
ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden
und nicht der Mensch um des Sabbats willen; 2.28 somit ist der
Sohn des Menschen Herr auch des Sabbats.
3
3.1 Und er ging wieder in die Synagoge; und es war dort ein
Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. 3.2 Und sie lauerten
auf ihn, ob er ihn am Sabbat heilen wuerde, damit sie ihn
anklagen koennten. 3.3 Und er spricht zu dem Menschen, der die
verdorrte Hand hatte: Steh auf [und tritt] in die Mitte! 3.4
Und er spricht zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun
oder Boeses zu tun, das Leben zu retten oder zu toeten? Sie aber
schwiegen. 3.5 Und er blickte auf sie umher mit Zorn, betruebt
ueber die Verhaertung ihres Herzens, und spricht zu dem Menschen:
Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und seine Hand
wurde wiederhergestellt. 3.6 Und die Pharisaeer gingen hinaus
und hielten mit den Herodianern sofort Rat gegen ihn, wie sie
ihn umbraechten.
Krankenheilungen am See Genezareth.
Mt 12,15-21; Lk 6,17-19.

3.7 Und Jesus entwich mit seinen Juengern an den See; und es
folgte eine grosse Menge von Galilaea und von Judaea 3.8 und von
Jerusalem und von Idumaea und von jenseits des Jordan und [von
der Gegend] rings um Tyrus und Sidon, eine grosse Menge; da sie
hoerten, wieviel er tat, kamen sie zu ihm. 3.9 Und er sagte
seinen Juengern, dass ihm wegen der Volksmenge ein Boot
bereitgehalten werden sollte, damit sie ihn nicht draengten.
3.10 Denn er heilte viele, so dass alle, die Leiden hatten,
sich auf ihn stuerzten, um ihn anzuruehren. 3.11 Und wenn die
unreinen Geister ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und
schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. 3.12 Und er
bedrohte sie sehr, dass sie ihn nicht offenbar machten.
Berufung der zwoelf Apostel.
Mt 10,1-4; Lk 6,12-16; (Apg 1,13).

3.13 Und er steigt auf den Berg und ruft zu sich, die er
wollte. Und sie kamen zu ihm; 3.14 und er bestellte zwoelf,
damit sie bei ihm seien und damit er sie aussende, zu predigen
3.15 und Vollmacht zu haben, die Daemonen auszutreiben. 3.16
Und er bestellte die Zwoelf, und er gab dem Simon den Beinamen
Petrus; 3.17 und Jakobus, den [Sohn] des Zebedaeus, und
Johannes, den Bruder des Jakobus, und er gab ihnen den Beinamen
Boanerges, das ist Soehne des Donners; 3.18 und Andreas und
Philippus und Bartholomaeus und Matthaeus und Thomas und Jakobus,
den [Sohn] des Alphaeus, und Thaddaeus und Simon, den Kananaeer,
3.19 und Judas Iskariot, der ihn auch ueberlieferte.
Laesterung des Geistes - Die wahren Verwandten Jesu.
Mt 12,22-37; Lk 11,14-23.

3.20 Und er kommt in ein Haus. Und wieder kommt eine
Volksmenge zusammen, so dass sie nicht einmal Brot essen konnten.
3.21 Und als seine Angehoerigen es hoerten, gingen sie aus, um
ihn zu greifen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.

3.22 Und die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen
waren, sagten: Er hat den Beelzebul, und: Durch den Obersten der
Daemonen treibt er die Daemonen aus. 3.23 Und er rief sie zu
sich und sprach in Gleichnissen zu ihnen: Wie kann Satan den
Satan austreiben? 3.24 Und wenn ein Reich mit sich selbst
entzweit ist, kann dieses Reich nicht bestehen. 3.25 Und wenn
ein Haus mit sich selbst entzweit ist, kann dieses Haus nicht
bestehen. 3.26 Und wenn der Satan gegen sich selbst
aufgestanden und [mit sich] entzweit ist, kann er nicht
bestehen, sondern er hat ein Ende. 3.27 Niemand aber kann in
das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn
er nicht zuvor den Starken gebunden hat, und dann wird er sein
Haus berauben. 3.28 Wahrlich, ich sage euch: Alle Suenden
werden den Soehnen der Menschen vergeben werden, und die
Laesterungen, mit denen sie auch laestern moegen; 3.29 wer aber
gegen den Heiligen Geist laestern wird, hat keine Vergebung in
Ewigkeit, sondern ist ewiger Suende schuldig; - 3.30 weil sie
sagten: Er hat einen unreinen Geist.

Mt 12,46-50; Lk 8,19-21.

3.31 Und es kommen seine Mutter und seine Brueder; und sie
standen draussen, sandten zu ihm und riefen ihn. 3.32 Und eine
Volksmenge sass um ihn her; sie sagten aber zu ihm: Siehe, deine
Mutter und deine Brueder und deine Schwestern draussen suchen
dich. 3.33 Und er antwortete ihnen und spricht: Wer sind meine
Mutter und meine Brueder? 3.34 Und er blickte umher auf die um
ihn im Kreise Sitzenden und spricht: Siehe, meine Mutter und
meine Brueder! 3.35 Wer den Willen Gottes tut, der ist mir
Bruder und Schwester und Mutter.
4 Gleichnis vom Saemann.
Mt 13,1-23; Lk 8,4-15.

4.1 Und wiederum fing er an, am See zu lehren. Und es
versammelte sich eine sehr grosse Volksmenge zu ihm, so dass er in
ein Schiff stieg und auf dem See sass; und die ganze Volksmenge
war am See auf dem Land. 4.2 Und er lehrte sie vieles in
Gleichnissen; und er sprach zu ihnen in seiner Lehre: 4.3
Hoert! Siehe, der Saemann ging aus, um zu saeen. 4.4 Und es
geschah, indem er saete, fiel das eine an den Weg, und die Voegel
kamen und frassen es auf. 4.5 Und anderes fiel auf das
Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf,
weil es nicht tiefe Erde hatte. 4.6 Und als die Sonne aufging,
wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte
es. 4.7 Und anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen
schossen auf und erstickten es, und es gab keine Frucht. 4.8
Und anderes fiel in die gute Erde und gab Frucht, indem es
aufging und wuchs; und es trug bis zu dreissig- und sechzig- und
hundert[fach]. 4.9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hoeren, der
hoere!

4.10 Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren,
samt den Zwoelfen nach den Gleichnissen. 4.11 Und er sprach zu
ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen
aber, die draussen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,
4.12 `damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen und hoerend
hoeren und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren
und ihnen vergeben werde. 4.13 Und er spricht zu ihnen:
Begreift ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie wollt ihr all die
Gleichnisse verstehen? 4.14 Der Saemann saet das Wort. 4.15
Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesaet wird und,
wenn sie es hoeren, sogleich der Satan kommt und das Wort
wegnimmt, das in sie hineingesaet worden ist. 4.16 Und ebenso
sind die, die auf das Steinige gesaet worden sind, die, wenn sie
das Wort hoeren, es sogleich mit Freuden aufnehmen, 4.17 und
sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind [Menschen] des
Augenblicks; wenn nachher Drangsal oder Verfolgung um des Wortes
willen entsteht, aergern sie sich sogleich. 4.18 Und andere
sind die unter die Dornen Gesaeten, es sind die, die das Wort
gehoert haben, 4.19 und die Sorgen der Zeit und der Betrug des
Reichtums und die Begierden nach den uebrigen Dingen kommen
hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.
4.20 Und die auf die gute Erde Gesaeten sind jene, die das Wort
hoeren und aufnehmen und Frucht bringen: dreissig- und sechzig-
und hundert[fach].
Gleichnis von der Lampe.
Lk 8,16-18.

4.21 Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa die Lampe, damit sie
unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird? Nicht
damit sie auf das Lampengestell gestellt wird? 4.22 Denn es
ist nichts verborgen, das nicht offenbar gemacht wird, auch ist
nichts geheim geworden, das nicht ans Licht kommen wird. 4.23
Wenn jemand Ohren hat zu hoeren, der hoere! 4.24 Und er sprach
zu ihnen: Seht zu, was ihr hoert; mit welchem Mass ihr messt, wird
euch gemessen werden, und es wird euch hinzugefuegt werden.
4.25 Denn wer hat, dem wird gegeben werden; und wer nicht hat,
von dem wird auch, was er hat, genommen werden.
Gleichnis vom Aufwachsen der Saat.
4.26 Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn
ein Mensch den Samen auf das Land wirft 4.27 und schlaeft und
aufsteht, Nacht und Tag, und der Same spriesst hervor und waechst,
er weiss selbst nicht, wie. 4.28 Die Erde bringt von selbst
Frucht hervor, zuerst Gras, dann eine Aehre, dann vollen Weizen
in der Aehre. 4.29 Wenn aber die Frucht es zulaesst, so schickt
er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da.
Gleichnis vom Senfkorn.
Mt 13,31-35; Lk 13,18-21.

4.30 Und er sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes
vergleichen? Oder in welchem Gleichnis sollen wir es darstellen?
4.31 Wie ein Senfkorn, das, wenn es auf die Erde gesaet wird,
kleiner ist als alle [Arten von] Samen, die auf der Erde sind;
4.32 und wenn es gesaet ist, geht es auf und wird groesser als
alle Kraeuter, und es treibt grosse Zweige, so dass unter seinem
Schatten die Voegel des Himmels nisten koennen. 4.33 Und in
vielen solchen Gleichnissen redete er zu ihnen das Wort, wie sie
es zu hoeren vermochten. 4.34 Ohne Gleichnis aber redete er
nicht zu ihnen; aber seinen Juengern erklaerte er alles besonders.
Stillung des Sturms.
Mt 8,23-27; Lk 8,22-25.

4.35 Und an jenem Tag sagt er zu ihnen, als es Abend geworden
war: Lasst uns zum jenseitigen Ufer uebersetzen! 4.36 Und sie
entliessen die Volksmenge und nehmen ihn im Schiff mit, wie er
war. Und andere Schiffe waren bei ihm. 4.37 Und es erhebt sich
ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Schiff,
so dass das Schiff sich schon fuellte. 4.38 Und er war hinten im
Schiff und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken ihn auf
und sprechen zu ihm: Lehrer, kuemmert es dich nicht, dass wir
umkommen? 4.39 Und er wachte auf, bedrohte den Wind und sprach
zu dem See: Schweig, verstumme! Und der Wind legte sich, und es
entstand eine grosse Stille. 4.40 Und er sprach zu ihnen: Warum
seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? 4.41 Und
sie fuerchteten sich mit grosser Furcht und sprachen zueinander:
Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See ihm
gehorchen?

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