Bibel
Schlagwort-Index
Personen-Index
Orte-Index
Zur gesamten Bibel
  Elberfelder Übersetzung
  Neues Testament
 Das Evangelium nach Matthaeus
 Das Evangelium nach Markus
 Das Evangelium nach Lukas
 Das Evangelium nach Johannes
 Die Apostelgeschichte
 Der Brief an die Roemer
 Der erste Brief an die Korinther
 Der zweite Brief an die Korinther
 Der Brief an die Galater
 Der Brief an die Epheser
 Der Brief an die Philipper
 Der Brief an die Kolosser
 Der erste Brief an die Thessalonich...
 Der zweite Brief an die Thessalonic...
 Der erste Brief an Timotheus
 Der zweite Brief an Timotheus
 Der Brief an Titus
 Der Brief an Philemon
 Der erste Brief des Petrus
 Der zweite Brief des Petrus
 Der erste Brief des Johannes
 Der zweite Brief des Johannes
 Der dritte Brief des Johannes
 Der Brief an die Hebraeer
 Der Brief des Jakobus
 Der Brief des Judas
 Die Offenbarung
Webdesign @ Pixel-Partisan.de
Projekte:
Lexikon der Abkürzungen
Makrofotos von Insekten
Lifestyle Webkatalog
Webdirectory - Österreich

Schnellsuche: Lukas - Testament - Evangelium - Gleichnis - Tempelreinigung - Kinder
Markus - Jesus - Jerusalem - Auferstehung - Bedeutung - Tempel - Pfund - David

Seite 10 von 13     1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 
Heilung eines Blinden.
Mt 20,29-34; Mk 10,46-52; vgl. Mt 9,27-31; Mk 8,22-26.

18.35 Es geschah aber, als er Jericho nahte, sass ein Blinder
bettelnd am Weg. 18.36 Und als er eine Volksmenge vorbeiziehen
hoerte, erkundigte er sich, was das sei. 18.37 Sie verkuendeten
ihm aber, dass Jesus, der Nazoraeer, voruebergehe. 18.38 Und er
rief und sprach: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!
18.39 Und die Vorangehenden bedrohten ihn, dass er schweigen
sollte; er aber schrie um so mehr: Sohn Davids, erbarme dich
meiner! 18.40 Jesus aber blieb stehen und befahl, dass man ihn
zu ihm fuehre. Als er sich aber naeherte, fragte er ihn: 18.41
Was willst du, dass ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, dass
ich sehend werde! 18.42 Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend!
Dein Glaube hat dich geheilt. 18.43 Und sofort wurde er
sehend, folgte ihm nach und verherrlichte Gott. Und das ganze
Volk, das es sah, gab Gott Lob.
19 Zachaeus, der Oberzoellner.
19.1 Und er ging hinein und zog durch Jericho. 19.2 Und
siehe, [da war] ein Mann mit Namen Zachaeus, und der war ein
Oberzoellner und war reich. 19.3 Und er suchte Jesus zu sehen,
wer er sei; und er konnte es nicht vor der Volksmenge, denn er
war klein von Gestalt. 19.4 Und er lief voraus und stieg auf
einen Maulbeerfeigenbaum, damit er ihn sehe; denn er sollte dort
durchkommen. 19.5 Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und
erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachaeus, steige eilends herab,
denn heute muss ich in deinem Haus bleiben. 19.6 Und er stieg
eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden. 19.7 Und als sie
es sahen, murrten alle und sagten: Er ist eingekehrt, um bei
einem suendigen Mann zu herbergen. 19.8 Zachaeus aber stand und
sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Haelfte meiner Gueter gebe
ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche
Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach. 19.9 Jesus
aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil
auch er ein Sohn Abrahams ist; 19.10 denn der Sohn des
Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren
ist.
Gleichnis von den anvertrauten Pfunden.
vgl. Mt 25,14-30.

19.11 Waehrend sie aber dies hoerten, fuegte er noch ein
Gleichnis hinzu, weil er nahe bei Jerusalem war, und sie
meinten, dass das Reich Gottes sogleich erscheinen sollte.
19.12 Er sprach nun: Ein hochgeborener Mann zog in ein fernes
Land, um ein Reich fuer sich zu empfangen und wiederzukommen.
19.13 Er berief aber zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn
Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt [damit], bis ich
[wieder-]komme. 19.14 Seine Buerger aber hassten ihn und
schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und liessen sagen:
Wir wollen nicht, dass dieser ueber uns Koenig sei. 19.15 Und es
geschah, als er zurueckkam, nachdem er das Reich empfangen hatte,
da sagte er, man solle diese Knechte, denen er das Geld gegeben
hatte, zu ihm rufen, damit er erfuehre, was ein jeder erhandelt
habe. 19.16 Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein
Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen. 19.17 Und er sprach zu
ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu
warst, sollst du Vollmacht ueber zehn Staedte haben. 19.18 Und
der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat fuenf Pfunde
eingetragen. 19.19 Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei
ueber fuenf Staedte. 19.20 Und ein anderer kam und sagte: Herr,
siehe, [hier ist] dein Pfund, das ich in einem Schweisstuch
verwahrt hielt; 19.21 denn ich fuerchtete dich, weil du ein
strenger Mann bist: du nimmst, was du nicht hingelegt, und du
erntest, was du nicht gesaet hast. 19.22 Er spricht zu ihm: Aus
deinem Mund werde ich dich richten, du boeser Knecht! Du wusstest,
dass ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht
hingelegt, und ernte, was ich nicht gesaet habe? 19.23 Und
warum hast du mein Geld nicht in eine Bank gegeben, und wenn ich
kam, haette ich es mit Zinsen eingefordert? 19.24 Und er sprach
zu den Dabeistehenden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem,
der die zehn Pfunde hat. 19.25 Und sie sprachen zu ihm: Herr,
er hat [ja schon] zehn Pfunde! 19.26 Ich sage euch: Jedem, der
da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von
dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. 19.27 Doch
jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ueber sie Koenig
wuerde, bringt her und erschlagt sie vor mir.
Einzug in Jerusalem - Ankuendigung der Zerstoerung Jerusalems.
V. 28-40: Mt 21,1-11; Mk 11,1-10; Joh 12,12-19.

19.28 Und als er dies gesagt hatte, zog er voran und ging
hinauf nach Jerusalem. 19.29 Und es geschah, als er Bethphage
und Bethanien nahte, gegen den Berg hin, der Oelberg genannt
wird, sandte er zwei seiner Juenger 19.30 und sprach: Geht hin
in das Dorf gegenueber, und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein
Fohlen darin angebunden finden, auf dem kein Mensch je gesessen
hat; bindet es los und fuehrt es [her]. 19.31 Und wenn jemand
euch fragt: Warum bindet ihr es los? sprecht so zu ihm: Der Herr
braucht es. 19.32 Und die Abgesandten gingen hin und fanden
es, wie er ihnen gesagt hatte. 19.33 Als sie aber das Fohlen
losbanden, sprachen dessen Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das
Fohlen los? 19.34 Sie aber sprachen: Der Herr braucht es.
19.35 Und sie fuehrten es zu Jesus; und sie warfen ihre Kleider
auf das Fohlen und setzten Jesus darauf. 19.36 Waehrend er aber
hinzog, breiteten sie ihre Kleider aus auf den Weg. 19.37 Und
als er sich schon dem Abhang des Oelbergs nahte, fing die ganze
Menge der Juenger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben
ueber alle die Wunderwerke, die sie gesehen hatten, 19.38 und
sie sagten: `Gepriesen [sei] der Koenig, der da kommt im Namen
des Herrn! Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Hoehe!
19.39 Und einige der Pharisaeer aus der Volksmenge sprachen zu
ihm: Lehrer, weise deine Juenger zurecht. 19.40 Und er
antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese
schweigen, so werden die Steine schreien.

19.41 Und als er sich naeherte und die Stadt sah, weinte er
ueber sie, 19.42 und sprach: Wenn auch du an diesem Tag erkannt
haettest, was zu deinem Frieden dient! Jetzt aber ist es vor
deinen Augen verborgen. 19.43 Denn Tage werden ueber dich
kommen, da werden deine Feinde einen Wall um dich aufschuetten
und dich umzingeln und dich von allen Seiten einengen; 19.44
und sie werden dich und deine Kinder in dir zu Boden werfen und
werden in dir nicht einen Stein auf dem anderen lassen, dafuer
dass du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.
Tempelreinigung - Die Frage nach der Vollmacht Jesu.
Mt 21,12-16; Mk 11,15-18; vgl. Joh 2,13-17.

19.45 Und als er in den Tempel eingetreten war, fing er an,
die Verkaeufer auszutreiben, 19.46 und sprach zu ihnen: Es
steht geschrieben: `Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt es
zu einer `Raeuberhoehle gemacht.

19.47 Und er lehrte taeglich im Tempel; die Hohenpriester aber
und die Schriftgelehrten und die Ersten des Volkes suchten ihn
umzubringen. 19.48 Und sie fanden nicht, was sie tun sollten,
denn das ganze Volk hing ihm an und hoerte auf ihn.
20
Mt 21,23-27; Mk 11,27-33.

20.1 Und es geschah an einem der Tage, als er das Volk im
Tempel lehrte und das Evangelium verkuendigte, da traten die
Hohenpriester und die Schriftgelehrten mit den Aeltesten herbei
20.2 und sprachen zu ihm und sagten: Sage uns, in welcher
Vollmacht tust du diese Dinge? Oder wer ist es, der dir diese
Vollmacht gegeben hat? 20.3 Er aber antwortete und sprach zu
ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen; und sagt mir: 20.4
War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? 20.5
Sie aber ueberlegten miteinander und sprachen: Wenn wir sagen:
vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm nicht geglaubt?
20.6 Wenn wir aber sagen: von Menschen, so wird das ganze Volk
uns steinigen, denn es ist ueberzeugt, dass Johannes ein Prophet
ist. 20.7 Und sie antworteten, sie wuessten nicht, woher. 20.8
Und Jesus sprach zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in
welcher Vollmacht ich dies tue.
Gleichnis von den Weingaertnern.
Mt 21,33-46; Mk 12,1-12.

20.9 Er fing aber an, zu dem Volk dieses Gleichnis zu sagen:
Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an
Weingaertner und reiste fuer lange Zeit ausser Landes. 20.10 Und
zur bestimmten Zeit sandte er einen Knecht zu den Weingaertnern,
damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs gaeben; die
Weingaertner aber schlugen ihn und schickten ihn leer fort.
20.11 Und er fuhr fort und sandte einen anderen Knecht; sie
aber schlugen auch den und behandelten ihn veraechtlich und
schickten ihn leer fort. 20.12 Und er fuhr fort und sandte
einen dritten; sie aber verwundeten auch diesen und warfen ihn
hinaus. 20.13 Der Herr des Weinbergs aber sprach: Was soll ich
tun? Ich will meinen geliebten Sohn senden; vielleicht, wenn sie
diesen sehen, werden sie sich scheuen. 20.14 Als aber die
Weingaertner ihn sahen, ueberlegten sie miteinander und sagten:
Dieser ist der Erbe; lasst uns ihn toeten, dass das Erbe unser
werde. 20.15 Und als sie ihn aus dem Weinberg hinausgeworfen
hatten, toeteten sie ihn. Was wird nun der Herr des Weinbergs
ihnen tun? 20.16 Er wird kommen und diese Weingaertner
umbringen und den Weinberg anderen geben. Als sie aber [das]
hoerten, sprachen sie: Das sei fern! 20.17 Er aber sah sie an
und sprach: Was ist denn das, was geschrieben steht: `Der Stein,
den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden?
20.18 Jeder, der auf jenen Stein faellt, wird zerschmettert
werden; auf wen er aber fallen wird, den wird er zermalmen.
20.19 Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten
zu dieser Stunde die Haende an ihn zu legen - und sie fuerchteten
das Volk -; denn sie erkannten, dass er dieses Gleichnis auf sie
hin gesagt hatte.
Die Frage nach der Steuer.
Mt 22,15-22; Mk 12,13-17.

20.20 Und sie beobachteten [ihn] und sandten Auflauerer aus,
die sich stellten, als ob sie fromm waeren, um ihn in der Rede zu
fangen, damit sie ihn der Obrigkeit und der Macht des
Statthalters ueberliefern koennten. 20.21 Und sie fragten ihn
und sagten: Lehrer, wir wissen, dass du recht redest und lehrst
und die Person nicht ansiehst, sondern den Weg Gottes in
Wahrheit lehrst. 20.22 Ist es uns erlaubt, dem Kaiser Steuer
zu geben oder nicht? 20.23 Aber er nahm ihre Arglist wahr und
sprach zu ihnen: Was versucht ihr mich? 20.24 Zeigt mir einen
Denar! Wessen Bild und Aufschrift hat er? Sie aber antworteten
und sprachen: Des Kaisers. 20.25 Er aber sprach zu ihnen: Gebt
daher dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.
20.26 Und sie konnten ihn in [seinem] Wort vor dem Volk nicht
fangen; und sie verwunderten sich ueber seine Antwort und
schwiegen.
Die Frage nach der Auferstehung.
Mt 22,23-33; Mk 12,18-27.

20.27 Es kamen aber einige der Sadduzaeer herbei, die
einwenden, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn 20.28
und sagten: Lehrer, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemandes
Bruder stirbt, der eine Frau hat und ist kinderlos, dass sein
Bruder die Frau nehme und seinem Bruder Nachkommenschaft
erwecke. 20.29 Es waren nun sieben Brueder. Und der erste nahm
eine Frau und starb kinderlos; 20.30 und der zweite 20.31
und der dritte nahm sie; ebenso aber auch die sieben, sie
hinterliessen keine Kinder und starben. 20.32 Zuletzt aber
starb auch die Frau. 20.33 In der Auferstehung nun, wessen
Frau von ihnen wird sie sein? Denn die sieben hatten sie zur
Frau. 20.34 Und Jesus sprach zu ihnen: Die Soehne dieser Welt
heiraten und werden verheiratet; 20.35 die aber wuerdig
geachtet werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der
Auferstehung aus den Toten, heiraten nicht, noch werden sie
verheiratet; 20.36 denn sie koennen auch nicht mehr sterben,
denn sie sind Engeln gleich und sind Soehne Gottes, da sie Soehne
der Auferstehung sind. 20.37 Dass aber die Toten auferstehen,
hat auch Mose beim Dornbusch angedeutet, wenn er den Herrn `den
Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
20.38 Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebenden;
denn fuer ihn leben alle. 20.39 Einige der Schriftgelehrten
aber antworteten und sprachen: Lehrer, du hast gut gesprochen.
20.40 Denn sie wagten nicht mehr, ihn ueber irgend etwas zu
befragen.
Die Frage nach dem Christus.
Mt 22,41-46; Mk 12,35-37.

20.41 Er aber sprach zu ihnen: Wie sagen sie, dass der Christus
Davids Sohn sei, 20.42 und David selbst sagt im Buch der
Psalmen: `Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner
Rechten, 20.43 bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Fuesse
lege? 20.44 David also nennt ihn Herr. Und wie ist er sein
Sohn?

Seite 10 von 13     1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 
Anzeigen
Schlagwort-Index
Personen-Index
Orte-Index
Zum Kapitel:
Neues Testament ->
Das Evangelium nach Lukas
Suche in Kapitel
Häufige Suchbegriffe:
lukas 19 23 (37)
Lukas 19 27 (32)
Lukas 10 46 – 52 (4)
lukas 19 40 (3)
Von den anvertrauten Pfunden (3)
Gleichnis von den anvertrauten Pfunden (3)
neues testament lukas 19 (3)