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Schnellsuche: Lukas - Testament - Gleichnis - Sohn - Evangelium - Senfkorn
Abendmahl - Geschichte - Verwalter - Kinder - Vater - Schaf - Mutter - Sauerteig

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Gleichnisse vom Senfkorn und Sauerteig.
Mt 13,31-33; Mk 4,30-34.

13.18 Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem
soll ich es vergleichen? 13.19 Es gleicht einem Senfkorn, das
ein Mensch nahm und in seinen Garten warf; und es wuchs und
wurde zu einem grossen Baum, und die Voegel des Himmels nisteten
in seinen Zweigen.

13.20 Und wieder sprach er: Wem soll ich das Reich Gottes
vergleichen? 13.21 Es gleicht einem Sauerteig, den eine Frau
nahm und unter drei Mass Mehl mengte, bis es ganz durchsaeuert
war.
Die enge Pforte - Erste und Letzte.
13.22 Und lehrend durchzog er nacheinander Staedte und Doerfer
und reiste nach Jerusalem. 13.23 Es sprach aber jemand zu ihm:
Herr, sind es wenige, die errettet werden? Er aber sprach zu
ihnen: 13.24 Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen;
denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und werden
es nicht vermoegen. 13.25 Sobald der Hausherr aufgestanden ist
und die Tuer verschlossen hat und ihr anfangen werdet, draussen zu
stehen und an der Tuer zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf!
wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht [und
weiss nicht], woher ihr seid. 13.26 Dann werdet ihr anfangen,
zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf
unseren Strassen hast du gelehrt. 13.27 Und er wird sagen: Ich
sage euch, ich kenne euch nicht [und weiss nicht], woher ihr
seid. Weicht von mir, alle ihr Uebeltaeter! 13.28 Da wird das
Weinen und das Zaehneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak
und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch
aber draussen hinausgeworfen. 13.29 Und sie werden kommen von
Osten und Westen und von Norden und Sueden und zu Tisch liegen im
Reich Gottes. 13.30 Und siehe, es sind Letzte, die Erste sein
werden, und es sind Erste, die Letzte sein werden.
Klage ueber Jerusalem.
vgl. Mt 23,37-39.

13.31 In derselben Stunde kamen einige Pharisaeer herbei und
sagten zu ihm: Geh hinaus und zieh fort, denn Herodes will dich
toeten. 13.32 Und er sprach zu ihnen: Geht hin und sagt diesem
Fuchs: Siehe, ich treibe Daemonen aus und vollbringe Heilungen
heute und morgen, und am dritten [Tag] werde ich vollendet.
13.33 Doch ich muss heute und morgen und am folgenden [Tag]
wandern; denn es geht nicht an, dass ein Prophet ausserhalb
Jerusalems umkomme. 13.34 Jerusalem, Jerusalem, das da toetet
die Propheten und steinigt, die zu ihm gesandt sind! Wie oft
habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Brut
unter die Fluegel, und ihr habt nicht gewollt! 13.35 Siehe,
euer Haus wird euch ueberlassen. Ich sage euch aber: Ihr werdet
mich nicht sehen, bis es geschieht, dass ihr sprecht: `Gepriesen
[sei], der da kommt im Namen des Herrn!
14 Heilung eines Wassersuechtigen am Sabbat.
14.1 Und es geschah, als er am Sabbat in das Haus eines der
Obersten der Pharisaeer kam, um zu essen, dass sie auf ihn
lauerten. 14.2 Und siehe, ein wassersuechtiger Mensch war vor
ihm. 14.3 Und Jesus begann und sprach zu den Gesetzesgelehrten
und Pharisaeern und sagte: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?
14.4 Sie aber schwiegen. Und er fasste ihn an und heilte ihn
und entliess ihn. 14.5 Und er sprach zu ihnen: Wer unter euch,
dessen Sohn oder Ochse in einen Brunnen faellt, zieht ihn nicht
sogleich heraus am Tag des Sabbats? 14.6 Und sie konnten ihm
darauf nicht antworten.
Warnung vor Ehrsucht.
14.7 Er sprach aber zu den Eingeladenen ein Gleichnis, als er
bemerkte, wie sie die ersten Plaetze waehlten, und sagte zu ihnen:
14.8 Wenn du von jemandem zur Hochzeit geladen wirst, so lege
dich nicht auf den ersten Platz, damit nicht etwa ein Geehrterer
als du von ihm geladen sei 14.9 und der, welcher dich und ihn
geladen hat, komme und zu dir spreche: Mach diesem Platz! Und
dann wirst du anfangen, mit Schande den letzten Platz
einzunehmen. 14.10 Sondern wenn du geladen bist, so geh hin
und lege dich auf den letzten Platz, damit, wenn der, welcher
dich geladen hat, kommt, er zu dir spreche: Freund, ruecke hoeher
hinauf. Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tisch
liegen; 14.11 Denn jeder, der sich selbst erhoeht, wird
erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhoeht
werden.

14.12 Er sprach aber auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn
du ein Mittags- oder ein Abendmahl machst, so lade nicht deine
Freunde, noch deine Brueder, noch deine Verwandten, noch reiche
Nachbarn, damit nicht etwa auch sie dich wiederladen und dir
Vergeltung zuteil werde. 14.13 Sondern wenn du ein Mahl
machst, so lade Arme, Krueppel, Lahme, Blinde, 14.14 und
glueckselig wirst du sein, weil sie nichts haben, um dir zu
vergelten; denn es wird dir vergolten werden bei der
Auferstehung der Gerechten.
Gleichnis vom grossen Abendmahl.
vgl. Mt 22,2-10.

14.15 Als aber einer von denen, die mit zu Tisch lagen, dies
hoerte, sprach er zu ihm: Glueckselig, wer essen wird im Reich
Gottes! 14.16 Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein
grosses Abendmahl und lud viele. 14.17 Und er sandte seinen
Knecht zur Stunde des Abendmahls, um den Geladenen zu sagen:
Kommt, denn schon ist alles bereit. 14.18 Und sie fingen alle
ohne Ausnahme an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu
ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss notwendig ausgehen und
ihn besehen; ich bitte dich, halte mich fuer entschuldigt.
14.19 Und ein anderer sprach: Ich habe fuenf Joch Ochsen
gekauft, und ich gehe hin, sie zu erproben; ich bitte dich,
halte mich fuer entschuldigt. 14.20 Und ein anderer sprach: Ich
habe eine Frau geheiratet, und darum kann ich nicht kommen.
14.21 Und der Knecht kam herbei und berichtete dies seinem
Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht:
Geh eilends hinaus auf die Strassen und Gassen der Stadt und
bringe die Armen und Krueppel und Lahmen und Blinden hier herein.
14.22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du
befohlen hast, und es ist noch Raum. 14.23 Und der Herr sprach
zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Wege und Zaeune und noetige
[sie] hereinzukommen, dass mein Haus voll werde; 14.24 denn ich
sage euch, dass nicht einer jener Maenner, die geladen waren, mein
Abendmahl schmecken wird.
Bedingungen der Nachfolge.
14.25 Es ging aber eine grosse Volksmenge mit ihm; und er
wandte sich um und sprach zu ihnen: 14.26 Wenn jemand zu mir
kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter und seine
Frau und seine Kinder und seine Brueder und Schwestern, dazu aber
auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Juenger sein;
14.27 und wer nicht sein Kreuz traegt und mir nachkommt, kann
nicht mein Juenger sein. 14.28 Denn wer unter euch, der einen
Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die
Kosten, ob er [das Noetige] zur Ausfuehrung habe? 14.29 Damit
nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht vollenden
kann, alle, die es sehen, anfangen, ihn zu verspotten, 14.30
und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und konnte
nicht vollenden. 14.31 Oder welcher Koenig, der auszieht, um
sich mit einem anderen Koenig in Krieg einzulassen, setzt sich
nicht zuvor hin und ratschlagt, ob er imstande sei, dem mit
zehntausend entgegenzutreten, der gegen ihn mit zwanzigtausend
anrueckt? 14.32 Wenn aber nicht, so sendet er, waehrend er noch
fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die
Friedensbedingungen. 14.33 So kann nun keiner von euch, der
nicht allem entsagt, was er hat, mein Juenger sein. 14.34 Das
Salz ist gut; wenn aber auch das Salz kraftlos geworden ist,
womit soll es gewuerzt werden? 14.35 Es ist weder fuer das Land
noch fuer den Duenger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat
zu hoeren, der hoere!
15 Gleichnisse vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Drachme.
V. 1-7: vgl. Mt 18,11-13.

15.1 Es nahten aber zu ihm alle Zoellner und Suender, ihn zu
hoeren; 15.2 und die Pharisaeer und die Schriftgelehrten murrten
und sprachen: Dieser nimmt Suender auf und isst mit ihnen. 15.3
Er sprach aber zu ihnen dieses Gleichnis und sagte: 15.4
Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von
ihnen verloren hat, laesst nicht die neunundneunzig in der Wueste
und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? 15.5 Und wenn
er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine
Schultern; 15.6 und wenn er nach Hause kommt, ruft er die
Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut
euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren
war. 15.7 Ich sage euch: So wird Freude im Himmel sein ueber
einen Suender, der Busse tut, [mehr] als ueber neunundneunzig
Gerechte, die die Busse nicht noetig haben.

15.8 Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zuendet nicht,
wenn sie eine Drachme verliert, eine Lampe an und kehrt das Haus
und sucht sorgfaeltig, bis sie sie findet? 15.9 Und wenn sie
sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen
zusammen und spricht: Freut euch mit mir, denn ich habe die
Drachme gefunden, die ich verloren hatte. 15.10 So, sage ich
euch, ist Freude vor den Engeln Gottes ueber einen Suender, der
Busse tut.
Gleichnis vom verlorenen Sohn.
15.11 Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Soehne; 15.12 und
der juengere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den
Teil des Vermoegens, der mir zufaellt. Und er teilte ihnen die
Habe. 15.13 Und nach nicht vielen Tagen brachte der juengere
Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und dort
vergeudete er sein Vermoegen, indem er verschwenderisch lebte.
15.14 Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige
Hungersnot ueber jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu
leiden. 15.15 Und er ging hin und haengte sich an einen der
Buerger jenes Landes, der schickte ihn auf seine Aecker, Schweine
zu hueten. 15.16 Und er begehrte seinen Bauch zu fuellen mit den
Schoten, die die Schweine frassen; und niemand gab ihm. 15.17
Als er aber in sich ging, sprach er: Wie viele Tageloehner meines
Vaters haben Ueberfluss an Brot, ich aber komme hier um vor
Hunger. 15.18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater
gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesuendigt gegen den
Himmel und vor dir, 15.19 ich bin nicht mehr wuerdig, dein Sohn
zu heissen, mach mich wie einen deiner Tageloehner. 15.20 Und er
machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern
war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin
und fiel ihm um seinen Hals und kuesste ihn zaertlich. 15.21 Der
Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesuendigt gegen den
Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr wuerdig, dein Sohn zu
heissen. 15.22 Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt
das beste Kleid her und zieht es ihm an und tut einen Ring an
seine Hand und Sandalen an seine Fuesse; 15.23 und bringt das
gemaestete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und
froehlich sein! 15.24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist
wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.
Und sie fingen an, froehlich zu sein.

15.25 Sein aelterer Sohn aber war auf dem Feld; und als er kam
und sich dem Haus naeherte, hoerte er Musik und Reigen. 15.26
Und er rief einen der Sklaven herbei und erkundigte sich, was
das waere. 15.27 Der aber sprach zu ihm: Dein Bruder ist
gekommen, und dein Vater hat das gemaestete Kalb geschlachtet,
weil er ihn gesund wiedererhalten hat. 15.28 Er aber wurde
zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus
und redete ihm zu. 15.29 Er aber antwortete und sprach zu dem
Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich
ein Gebot von dir uebertreten; und mir hast du niemals ein
Boeckchen gegeben, dass ich mit meinen Freunden froehlich waere;
15.30 da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe
mit Huren durchgebracht hat, hast du ihm das gemaestete Kalb
geschlachtet. 15.31 Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist
allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. 15.32 Es
geziemte sich aber, froehlich zu sein und sich zu freuen; denn
dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und
verloren und ist gefunden worden.
16 Gleichnis vom ungerechten Verwalter.
16.1 Er sprach aber auch zu den Juengern: Es war ein reicher
Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm
angeklagt, als verschwende er seine Habe. 16.2 Und er rief ihn
und sprach zu ihm: Was ist es, das ich von dir hoere? Lege die
Rechnung von deiner Verwaltung ab, denn du wirst nicht mehr
Verwalter sein koennen. 16.3 Der Verwalter aber sprach bei sich
selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die
Verwaltung ab. Graben kann ich nicht, zu betteln schaeme ich
mich. 16.4 Ich weiss, was ich tun werde, damit sie mich, wenn
ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Haeuser aufnehmen.
16.5 Und er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn
herbei und sprach zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn
schuldig? 16.6 Der aber sprach: Hundert Bat Oel. Und er sprach
zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und setze dich schnell hin und
schreibe fuenfzig. 16.7 Danach sprach er zu einem anderen: Du
aber, wieviel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor
Weizen. Und er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und
schreibe achtzig. 16.8 Und der Herr lobte den ungerechten
Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Soehne dieser
Welt sind klueger als die Soehne des Lichts gegen ihr eigenes
Geschlecht. 16.9 Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem
ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, man euch
aufnehme in die ewigen Zelte. 16.10 Wer im Geringsten treu
ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht
ist, ist auch in vielem ungerecht. 16.11 Wenn ihr nun mit dem
ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das
Wahrhaftige anvertrauen? 16.12 Und wenn ihr mit dem Fremden
nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben? 16.13
Kein Haussklave kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er
den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen
anhaengen und den anderen verachten. Ihr koennt nicht Gott dienen
und dem Mammon.

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