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Schnellsuche: Lukas - Testament - Evangelium - Gleichnis - Levi - Berufung
Apostel - Haus - Diener - Undankbaren - Jesus - Wein - Auge - Baum

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Berufung des Levi.
Mt 9,9-13; Mk 2,13-17.

5.27 Und danach ging er hinaus und sah einen Zoellner, mit
Namen Levi, am Zollhaus sitzen und sprach zu ihm: Folge mir
nach! 5.28 Und er verliess alles, stand auf und folgte ihm
nach. 5.29 Und Levi machte ihm ein grosses Mahl in seinem Haus;
und dort war eine grosse Menge Zoellner und anderer, die mit ihnen
zu Tisch lagen. 5.30 Und die Pharisaeer und ihre
Schriftgelehrten murrten gegen seine Juenger und sprachen: Warum
esst und trinkt ihr mit den Zoellnern und Suendern? 5.31 Und
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden
brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; 5.32 ich bin nicht
gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Suender zur Busse.
Die Frage nach dem Fasten.
Mt 9,14-17; Mk 2,18-22.

5.33 Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten die Juenger des
Johannes oft und verrichten Gebete, ebenso auch die der
Pharisaeer; die deinen aber essen und trinken? 5.34 Jesus aber
sprach zu ihnen: Ihr koennt doch nicht die Hochzeitsgaeste fasten
lassen, waehrend der Braeutigam bei ihnen ist? 5.35 Es werden
aber Tage kommen, und dann, wenn der Braeutigam von ihnen
weggenommen sein wird, in jenen Tagen werden sie fasten. 5.36
Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand schneidet
einen Flicken von einem neuen Kleid und setzt ihn auf ein altes
Kleid; sonst wird er sowohl das neue zerschneiden, wie auch der
Flicken von dem neuen zum alten nicht passen wird. 5.37 Und
niemand fuellt neuen Wein in alte Schlaeuche; sonst wird der neue
Wein die Schlaeuche zerreissen, und er selbst wird verschuettet
werden, und die Schlaeuche werden verderben; 5.38 sondern neuen
Wein fuellt man in neue Schlaeuche. 5.39 Und niemand will, wenn
er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht: Der alte ist
milde.
6 Die Sabbatfrage.
Mt 12,1-14; Mk 2,23-3,6.

6.1 Und es geschah am Sabbat, dass er durch die Saaten ging und
seine Juenger die Aehren abpflueckten und assen, indem sie sie mit
den Haenden zerrieben. 6.2 Einige der Pharisaeer aber sprachen
zu ihnen: Warum tut ihr, was am Sabbat nicht zu tun erlaubt ist?
6.3 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr auch
dieses nicht gelesen, was David tat, als ihn und die bei ihm
waren hungerte? 6.4 Wie er in das Haus Gottes ging und die
Schaubrote nahm und ass und auch denen gab, die bei ihm waren -
die doch ausser den Priestern allein niemand essen darf? 6.5
Und er sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen ist Herr auch des
Sabbats.

6.6 Es geschah aber auch an einem anderen Sabbat, dass er in
die Synagoge ging und lehrte; und es war dort ein Mensch, dessen
rechte Hand verdorrt war. 6.7 Die Schriftgelehrten und die
Pharisaeer aber lauerten darauf, ob er am Sabbat heilen wuerde,
damit sie eine Beschuldigung gegen ihn faenden. 6.8 Er aber
wusste ihre Ueberlegungen und sprach zu dem Menschen, der die
verdorrte Hand hatte: Steh auf und stelle dich in die Mitte! Er
aber stand auf und stellte sich hin. 6.9 Jesus sprach nun zu
ihnen: Ich will euch fragen, ob es erlaubt ist, am Sabbat Gutes
zu tun oder Boeses zu tun, Leben zu retten oder zu verderben.
6.10 Und nachdem er sie alle ringsum angeblickt hatte, sprach
er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Und er tat es; und seine Hand
wurde wiederhergestellt. 6.11 Sie aber wurden mit Unverstand
erfuellt und besprachen sich untereinander, was sie Jesus tun
sollten.
Berufung der zwoelf Apostel.
Mt 10,1-4; Mk 3,13-19; ( Apg 1,13 ).

6.12 Und es geschah in diesen Tagen, dass er auf den Berg
hinausging, um zu beten; und er verbrachte die Nacht im Gebet zu
Gott. 6.13 Und als es Tag wurde, rief er seine Juenger herbei
und erwaehlte aus ihnen zwoelf, die er auch Apostel nannte: 6.14
Simon, den er auch Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder,
und Jakobus und Johannes und Philippus und Bartholomaeus 6.15
und Matthaeus und Thomas und Jakobus, des Alphaeus [Sohn], und
Simon, genannt Eiferer, 6.16 und Judas, des Jakobus [Bruder],
und Judas Iskariot, der auch [sein] Verraeter wurde.
Krankenheilungen.
Mt 12,15-21; Mk 3,7-12.

6.17 Und als er mit ihnen herabgestiegen war, trat er auf
einen ebenen Platz, und eine Menge seiner Juenger und eine grosse
Menge des Volkes von ganz Judaea und Jerusalem und von der
Seekueste von Tyrus und Sidon, die kamen, ihn zu hoeren und von
ihren Krankheiten geheilt zu werden; 6.18 und die von unreinen
Geistern Geplagten wurden geheilt. 6.19 Und die ganze
Volksmenge suchte ihn anzuruehren, denn Kraft ging von ihm aus
und heilte alle.
Seligpreisungen - Weherufe.
Mt 5,1-12.

6.20 Und er erhob seine Augen zu seinen Juengern und sprach:
Glueckselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes. 6.21
Glueckselig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesaettigt
werden. Glueckselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
6.22 Glueckselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden
und wenn sie euch absondern und schmaehen und euren Namen als
boese verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen; 6.23
freut euch an jenem Tag und huepft, denn siehe, euer Lohn ist
gross in dem Himmel; denn ebenso taten ihre Vaeter den Propheten.

6.24 Aber wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin.
6.25 Wehe euch, die ihr voll seid, denn ihr werdet hungern.
Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet trauern und
weinen. 6.26 Wehe, wenn alle Menschen wohl von euch reden,
denn ebenso taten ihre Vaeter den falschen Propheten.
Rechtes Vergelten: Feindesliebe.
Mt 5,38-48.

6.27 Aber euch, die ihr hoert, sage ich: Liebt eure Feinde; tut
wohl denen, die euch hassen; 6.28 segnet, die euch fluchen;
betet fuer die, welche euch beleidigen. 6.29 Dem, der dich auf
die Backe schlaegt, biete auch die andere dar; und dem, der dir
den Mantel nimmt, verweigere auch das Unterkleid nicht. 6.30
Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine
nimmt, fordere es nicht zurueck. 6.31 Und wie ihr wollt, dass
euch die Menschen tun sollen, so tut auch ihr ihnen. 6.32 Und
wenn ihr liebt, die euch lieben, was fuer einen Dank habt ihr?
Denn auch die Suender lieben, die sie lieben. 6.33 Und wenn ihr
denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was fuer einen Dank habt
ihr? Denn auch die Suender tun dasselbe. 6.34 Und wenn ihr
denen leiht, von denen ihr [wieder] zu empfangen hofft, was fuer
einen Dank habt ihr? Auch die Suender leihen Suendern, damit sie
das gleiche wieder empfangen. 6.35 Doch liebt eure Feinde, und
tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen, und euer
Lohn wird gross sein, und ihr werdet Soehne des Hoechsten sein;
denn er ist guetig gegen die Undankbaren und Boesen.
Warnung vor dem Richten.
Mt 7,1-5.15-20.

6.36 Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
6.37 Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden;
verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst
los, und ihr werdet losgelassen werden. 6.38 Gebt, und es wird
euch gegeben werden: ein gutes, gedruecktes und geruetteltes und
ueberlaufendes Mass wird man in euren Schoss geben; denn mit
demselben Mass, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen
werden.

6.39 Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Kann etwa ein
Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube
fallen? 6.40 Ein Juenger ist nicht ueber dem Lehrer; jeder aber,
der vollendet ist, wird sein wie sein Lehrer. 6.41 Was aber
siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den
Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht
wahr? 6.42 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder,
erlaube, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge
ist, waehrend du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst?
Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann
wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in
deines Bruders Auge ist. 6.43 Denn es gibt keinen guten Baum,
der faule Frucht bringt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht
bringt; 6.44 denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht
erkannt; denn von Dornen sammelt man nicht Feigen, noch liest
man von einem Dornbusch Trauben. 6.45 Der gute Mensch bringt
aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der
boese bringt aus dem boesen das Boese hervor; denn aus der Fuelle
des Herzens redet sein Mund.
Gleichnis vom Haus auf dem Felsen.
Mt 7,21-27.

6.46 Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr! und tut nicht, was
ich sage? 6.47 Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hoert
und sie tut - ich will euch zeigen, wem er gleich ist. 6.48 Er
ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, grub und
vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut
kam, stiess der Strom an jenes Haus und konnte es nicht
erschuettern, denn es war auf den Felsen gegruendet. 6.49 Der
aber gehoert und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der
ein Haus auf die Erde baute ohne Grundmauer; der Strom stiess
daran, und sogleich fiel es, und der Sturz jenes Hauses war
gross.
7 Heilung des Dieners eines Hauptmanns.
Mt 8,5-13; vgl. Joh 4,43-54.

7.1 Nachdem er aber alle seine Worte vor den Ohren des Volkes
vollendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum. 7.2 Eines
Hauptmanns Knecht aber, der ihm wert war, war krank und lag im
Sterben. 7.3 Als er aber von Jesus hoerte, sandte er Aelteste
der Juden zu ihm und bat ihn, dass er komme und seinen Knecht
gesund mache. 7.4 Als diese aber zu Jesus hinkamen, baten sie
ihn instaendig und sprachen: Er ist wuerdig, dass du ihm dies
gewaehrst; 7.5 denn er liebt unsere Nation, und er selbst hat
uns die Synagoge erbaut. 7.6 Jesus aber ging mit ihnen. Als er
aber schon nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, sandte der
Hauptmann Freunde zu ihm und liess ihm sagen: Herr, bemuehe dich
nicht, denn ich bin nicht wuerdig, dass du unter mein Dach
trittst. 7.7 Darum habe ich mich selbst auch nicht wuerdig
geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, und mein
Diener wird gesund werden. 7.8 Denn auch ich bin ein Mensch,
der unter Befehlsgewalt steht, und ich habe Soldaten unter mir;
und ich sage zu diesem: Geh hin! und er geht; und zu einem
anderen: Komm! und er kommt; und zu meinem Sklaven: Tu dies! und
er tut es. 7.9 Als aber Jesus dies hoerte, wunderte er sich
ueber ihn; und er wandte sich zu der Volksmenge, die ihm folgte,
und sprach: Ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so
grossen Glauben gefunden. 7.10 Und als die Abgesandten in das
Haus zurueckkehrten, fanden sie den kranken Knecht gesund.

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