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Schnellsuche: Lukas - Evangelium - Testament - Witwe - Markus - Schwert
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Warnung vor den Schriftgelehrten.
Mt 23,1-7; Mk 12,38-40.

20.45 Waehrend aber das ganze Volk zuhoerte, sprach er zu seinen
Juengern: 20.46 Huetet euch vor den Schriftgelehrten, die in
langen Gewaendern einhergehen wollen und die Begruessungen auf den Maerkten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die
ersten Plaetze bei den Gastmaehlern; 20.47 die die Haeuser der
Witwen verschlingen und zum Schein lange Gebete halten. Diese
werden ein schwereres Gericht empfangen.
21 Die Gabe der armen Witwe.
Mk 12,41-44.

21.1 Er blickte aber auf und sah die Reichen ihre Gaben in den
Schatzkasten legen. 21.2 Er sah aber auch eine arme Witwe zwei
Scherflein dort einlegen. 21.3 Und er sprach: In Wahrheit sage
ich euch, dass diese arme Witwe mehr eingelegt hat als alle.
21.4 Denn alle diese haben von ihrem Ueberfluss eingelegt zu den
Gaben; diese aber hat aus ihrem Mangel heraus den ganzen
Lebensunterhalt, den sie hatte, eingelegt.
Endzeitrede: Tempelzerstoerung und Drangsale der Endzeit - Ankunft des Menschensohnes
Mt 24,1-30; Mk 13,1-26.

21.5 Und als einige von dem Tempel sagten, dass er mit schoenen
Steinen und Weihgeschenken geschmueckt sei, sprach er: 21.6
Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden kommen, in denen nicht
ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen
werden wird. 21.7 Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer,
wann wird denn dies sein, und was ist das Zeichen, wann dies
geschehen soll? 21.8 Er aber sprach: Seht zu, dass ihr nicht
verfuehrt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und
sagen: Ich bin}s, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen
nicht nach! 21.9 Wenn ihr aber von Kriegen und Empoerungen
hoeren werdet, so erschreckt nicht; denn dies muss zuvor
geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da. 21.10 Dann
sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und
Koenigreich gegen Koenigreich; 21.11 und es werden grosse
Erdbeben sein an verschiedenen Orten und Hungersnoete und
Seuchen; auch Schrecknisse und grosse Zeichen vom Himmel wird es
geben. 21.12 Vor diesem allem aber werden sie ihre Haende an
euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen
und Gefaengnisse ueberliefern, um euch vor Koenige und Statthalter
zu fuehren um meines Namens willen. 21.13 Es wird euch aber zu
einem Zeugnis ausschlagen. 21.14 Setzt es nun fest in euren
Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten
sollt, 21.15 denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der
alle eure Widersacher nicht werden widersprechen oder
widerstehen koennen. 21.16 Ihr werdet aber sogar von Eltern und
Bruedern und Verwandten und Freunden ueberliefert werden, und sie
werden einige von euch toeten; 21.17 und ihr werdet von allen
gehasst werden um meines Namens willen. 21.18 Und nicht ein
Haar von eurem Haupt wird verloren gehen. 21.19 Gewinnt eure
Seelen durch euer Ausharren. 21.20 Wenn ihr aber Jerusalem von
Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwuestung
nahe gekommen ist. 21.21 Dann sollen die in Judaea auf die
Berge fliehen und die in seiner Mitte sind, daraus entweichen,
und die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen. 21.22 Denn
dies sind Tage der Rache, dass alles erfuellt werde, was
geschrieben steht. 21.23 Wehe aber den Schwangeren und den
Stillenden in jenen Tagen! Denn grosse Not wird ueber dem Land
sein und Zorn ueber diesem Volk. 21.24 Und sie werden fallen
durch die Schaerfe des Schwertes und gefangen weggefuehrt werden
unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den
Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfuellt sein werden.
21.25 Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen
und auf der Erde Bedraengnis der Nationen in Ratlosigkeit bei
brausendem Meer und Wasserwogen, 21.26 waehrend die Menschen
verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die ueber den
Erdkreis kommen, denn die Kraefte der Himmel werden erschuettert
werden. 21.27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen
sehen in einer Wolke mit Macht und grosser Herrlichkeit. 21.28
Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und
hebt eure Haeupter empor, weil eure Erloesung naht.
Endzeitrede: Ermahnung zur Wachsamkeit.
V. 29-33: Mt 24,32-35; Mk 13,28-31.

21.29 Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den
Feigenbaum und alle Baeume; 21.30 wenn sie schon ausschlagen,
so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, dass der Sommer schon
nahe ist. 21.31 So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen
seht, dass das Reich Gottes nahe ist. 21.32 Wahrlich, ich sage
euch, dass dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles
geschehen ist. 21.33 Der Himmel und die Erde werden vergehen,
meine Worte aber werden nicht vergehen. 21.34 Huetet euch aber,
dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Voellerei und
Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag ploetzlich ueber euch
hereinbricht; 21.35 denn wie ein Fallstrick wird er kommen
ueber alle, die auf dem ganzen Erdboden ansaessig sind. 21.36
Wacht nun und betet zu aller Zeit, dass ihr wuerdig geachtet
werdet, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor
dem Sohn des Menschen zu stehen.
Anschlag der Hohenpriester und Verrat des Judas.
21.37 Er lehrte aber des Tages in dem Tempel, und des Nachts
ging er hinaus und uebernachtete auf dem Berg, der Oelberg genannt
wird. 21.38 Und das ganze Volk kam fruehmorgens im Tempel zu
ihm, ihn zu hoeren.
22
Mt 26,1-5.14-16; Mk 14,1.2.10.11.

22.1 Es nahte aber das Fest der ungesaeuerten Brote, das Passah
genannt wird. 22.2 Und die Hohenpriester und die
Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn umbringen koennten, denn
sie fuerchteten das Volk. 22.3 Aber Satan fuhr in Judas mit
Beinamen Iskariot, der aus der Zahl der Zwoelf war. 22.4 Und er
ging hin und besprach sich mit den Hohenpriestern und
Hauptleuten, wie er ihn an sie ueberliefere. 22.5 Und sie waren
erfreut und kamen ueberein, ihm Geld zu geben. 22.6 Und er
versprach es und suchte eine Gelegenheit, um ihn ohne
Volksauflauf an sie zu ueberliefern.
Passahmahl.
Mt 26,17-20.29; Mk 14,12-17.25.

22.7 Es kam aber der Tag der ungesaeuerten Brote, an dem das
Passah geschlachtet werden musste. 22.8 Und er sandte Petrus
und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passah,
dass wir es essen. 22.9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du,
dass wir es bereiten? 22.10 Er aber sprach zu ihnen: Siehe,
wenn ihr in die Stadt kommt, wird euch ein Mensch begegnen, der
einen Krug Wasser traegt. Folgt ihm in das Haus, wo er
hineingeht! 22.11 Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen:
Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen
Juengern das Passah essen kann? 22.12 Und jener wird euch einen
grossen, mit Polstern belegten Obersaal zeigen, dort bereitet.
22.13 Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen
gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah.

22.14 Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch
und die Apostel mit ihm. 22.15 Und er sprach zu ihnen: Mit
Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu
essen, ehe ich leide. 22.16 Denn ich sage euch, dass ich es
gewiss nicht [mehr] essen werde, bis es erfuellt sein wird im
Reich Gottes. 22.17 Und er nahm einen Kelch, dankte und
sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch! 22.18 Denn ich
sage euch, dass ich nicht von dem Gewaechs des Weinstocks trinken
werde, bis das Reich Gottes kommt.
Einsetzung des Herrenmahls.
Mt 26,26-28; Mk 14,22-24; 1 Kor 11,23-25.

22.19 Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und
sprach: Dies ist mein Leib, der fuer euch gegeben wird. Dies tut
zu meinem Gedaechtnis! 22.29 Ebenso auch den Kelch nach dem
Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,
das fuer euch vergossen wird. Ankuendigung des Verrats - Wahre
Groesse im Reich Gottes -
Ankuendigung der Verleugnung durch Petrus und der Vollendung Jesu.
V. 21-23: Mt 26,21-25; Mk 14,18-21; Joh 13,18-30.

22.21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich ueberliefert, ist
mit mir auf dem Tisch. 22.22 Und der Sohn des Menschen geht
zwar dahin, wie es beschlossen ist. Wehe aber jenem Menschen,
durch den er ueberliefert wird! 22.23 Und sie fingen an, sich
untereinander zu befragen, wer es wohl von ihnen sein moechte,
der dies tun werde.

22.24 Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von
ihnen fuer den Groessten zu halten sei. 22.25 Er aber sprach zu
ihnen: Die Koenige der Nationen herrschen ueber sie, und die
Gewalt ueber sie ueben, lassen sich Wohltaeter nennen. 22.26 Ihr
aber nicht so! Sondern der Groesste unter euch sei wie der Juengste
und der Leiter wie der Dienende. 22.27 Denn wer ist groesser,
der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Nicht der zu Tisch
Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende. 22.28
Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen
Versuchungen; 22.29 und ich verordne euch, wie mein Vater mir
verordnet hat, ein Reich, 22.30 dass ihr esst und trinkt an
meinem Tisch in meinem Reich und auf Thronen sitzt, die zwoelf
Staemme Israels zu richten.

V. 31-34: Mt 26,31-35; Mk 14,27-31; Joh 13,36-38.

22.31 Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat
euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. 22.32 Ich aber
habe fuer dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhoere; und wenn
du einst zurueckgekehrt bist, so staerke deine Brueder. 22.33 Er
aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins
Gefaengnis und in den Tod zu gehen. 22.34 Er aber sprach: Ich
sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht kraehen, ehe du
dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst. 22.35 Und er
sprach zu ihnen: Als ich euch ohne Boerse und Tasche und Sandalen
sandte, mangelte euch wohl etwas? Sie aber sagten: Nichts.
22.36 Er sprach nun zu ihnen: Aber jetzt, wer eine Boerse hat,
der nehme sie und ebenso eine Tasche, und wer nicht hat,
verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert; 22.37 denn ich sage
euch, dass noch dieses, was geschrieben steht, an mir erfuellt
werden muss: `Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden;
denn auch das, was mich betrifft, hat eine Vollendung. 22.38
Sie aber sprachen: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er
aber sprach zu ihnen: Es ist genug.
Gethsemane.
Mt 26,30.36-46; Mk 14,26.32-42.

22.39 Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach
zum Oelberg; es folgten ihm aber auch die Juenger. 22.40 Als er
aber an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: Betet, dass ihr
nicht in Versuchung kommt! 22.41 Und er zog sich ungefaehr
einen Steinwurf weit von ihnen zurueck und kniete nieder, betete
22.42 und sprach: Vater, wenn du diesen Kelch von mir
wegnehmen willst - doch nicht mein Wille, sondern der deine
geschehe! 22.43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der
ihn staerkte. 22.44 Und als er in ringendem Kampf war, betete
er heftiger. Es wurde aber sein Schweiss wie grosse Blutstropfen,
die auf die Erde herabfielen. 22.45 Und er stand auf vom
Gebet, kam zu den Juengern und fand sie eingeschlafen vor
Traurigkeit. 22.46 Und er sprach zu ihnen: Was schlaft ihr?
Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!

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