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Schnellsuche: Testament - Johannes - Evangelium - Maria - Magdalena - Fisch
Jesus - Fische - Petrus - Thomas - See - Simon - Netz - Offenbarung

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Golgatha: Tod.
V. 28-30: Mt 27,45-50; Mk 15,33-37; Lk 23,44-46

19.28 Danach, da Jesus wusste, dass alles schon vollbracht war,
spricht er, damit die Schrift erfuellt wuerde: Mich duerstet!
19.29 Es stand nun dort ein Gefaess voll Essig. Sie aber fuellten
einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und
brachten ihn an seinen Mund. 19.30 Als nun Jesus den Essig
genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das
Haupt und uebergab den Geist.

19.31 Die Juden nun baten den Pilatus, damit die Leiber nicht
am Sabbat am Kreuz blieben, weil es Ruesttag war - denn der Tag
jenes Sabbats war gross -, dass ihre Beine gebrochen und sie
abgenommen werden moechten. 19.32 Da kamen die Soldaten und
brachen die Beine des ersten und des anderen, der mit ihm
gekreuzigt war. 19.33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen,
dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht,
19.34 sondern einer der Soldaten durchbohrte mit einem Speer
seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. 19.35
Und der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist
wahr; und er weiss, dass er sagt, [was] wahr [ist], damit auch ihr
glaubt. 19.36 Denn dies geschah, damit die Schrift erfuellt
wuerde: `Kein Bein von ihm wird zerbrochen werden. 19.37 Und
wieder sagt eine andere Schrift: `Sie werden den anschauen, den
sie durchstochen haben.
Grablegung.
Mt 27,57-61; Mk 15,42-47; Lk 23,50-56

19.38 Danach aber bat Joseph von Arimathaea, der ein Juenger
Jesu war, aber ein geheimer, aus Furcht vor den Juden, den
Pilatus, dass er den Leib Jesu abnehmen duerfe. Und Pilatus
erlaubte es. Er kam nun und nahm den Leib Jesu ab. 19.39 Es
kam aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu Jesus gekommen
war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, ungefaehr
hundert Pfund. 19.40 Sie nahmen nun den Leib Jesu und
wickelten ihn in Leinentuecher mit den wohlriechenden Oelen, wie
es bei den Juden zu bestatten Sitte ist. 19.41 Es war aber an
dem Ort, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und in dem Garten
eine neue Gruft, in die noch nie jemand gelegt worden war.
19.42 Dorthin nun legten sie Jesus, wegen des Ruesttags der
Juden, weil die Gruft nahe war.
20 Das leere Grab des Auferstandenen.
Mt 28,1-10; Mk 16,1-11; Lk 24,1-12

20.1 An dem ersten Wochentag aber kommt Maria Magdalena frueh,
als es noch finster war, zur Gruft und sieht den Stein von der
Gruft weggenommen. 20.2 Sie laeuft nun und kommt zu Simon
Petrus und zu dem anderen Juenger, den Jesus lieb hatte, und
spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen,
und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 20.3 Da ging
Petrus hinaus und der andere Juenger, und sie gingen zu der
Gruft. 20.4 Die beiden aber liefen zusammen, und der andere
Juenger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zu der
Gruft; 20.5 und als er sich vornueberbueckt, sieht er die
Leinentuecher daliegen; doch ging er nicht hinein. 20.6 Da
kommt Simon Petrus, der ihm folgte, und ging hinein in die Gruft
und sieht die Leinentuecher daliegen 20.7 und das Schweisstuch,
das auf seinem Haupt war, nicht zwischen den Leinentuechern
liegen, sondern fuer sich zusammengewickelt an einem [besonderen]
Ort. 20.8 Da ging nun auch der andere Juenger hinein, der
zuerst zu der Gruft kam, und er sah und glaubte. 20.9 Denn sie
verstanden die Schrift noch nicht, dass er aus den Toten
auferstehen musste. 20.10 Da gingen nun die Juenger wieder heim.
Erscheinung des Auferstandenen vor Maria Magdalena.
20.11 Maria aber stand draussen bei der Gruft und weinte. Als
sie nun weinte, bueckte sie sich vornueber in die Gruft 20.12
und sieht zwei Engel in weissen [Kleidern] dasitzen, einen bei
dem Haupt und einen bei den Fuessen, wo der Leib Jesu gelegen
hatte. 20.13 Und jene sagen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie
spricht zu ihnen: Weil sie meinen Herrn weggenommen und ich
nicht weiss, wo sie ihn hingelegt haben. 20.14 Als sie dies
gesagt hatte, wandte sie sich zurueck und sieht Jesus dastehen;
und sie wusste nicht, dass es Jesus war. 20.15 Jesus spricht zu
ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie, in der Meinung, es
sei der Gaertner, spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen,
so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich werde ihn
wegholen. 20.16 Jesus spricht zu ihr: Maria! Sie wendet sich
um und spricht zu ihm auf hebraeisch: Rabbuni! das heisst Lehrer.
20.17 Jesus spricht zu ihr: Ruehre mich nicht an, denn ich bin
noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Bruedern
und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem
Vater und zu meinem Gott und eurem Gott. 20.18 Maria Magdalena
kommt und verkuendet den Juengern, dass sie den Herrn gesehen und
er dies zu ihr gesagt habe.
Erscheinung des Auferstandenen vor den Juengern.
20.19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche,
und die Tueren, wo die Juenger waren, aus Furcht vor den Juden
verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht
zu ihnen: Friede euch! 20.20 Und als er dies gesagt hatte,
zeigte er ihnen die Haende und die Seite. Da freuten sich die
Juenger, als sie den Herrn sahen. 20.21 Jesus sprach nun wieder
zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende
ich auch euch. 20.22 Und als er dies gesagt hatte, hauchte er
sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! 20.23
Wenn ihr jemandem die Suenden vergebt, dem sind sie vergeben,
wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie [ihm] behalten.

20.24 Thomas aber, einer von den Zwoelfen, genannt Zwilling,
war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 20.25 Da sagten die
anderen Juenger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber
sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Haenden das Mal der
Naegel sehe und meine Finger in das Mal der Naegel lege und lege
meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben. 20.26
Und nach acht Tagen waren seine Juenger wieder drinnen und Thomas
bei ihnen. [Da] kommt Jesus, als die Tueren verschlossen waren,
und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! 20.27 Dann
spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine
Haende, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite,
und sei nicht unglaeubig, sondern glaeubig. 20.28 Thomas
antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 20.29
Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du
geglaubt. Glueckselig [sind], die nicht gesehen und [doch]
geglaubt haben!
Zweck dieses Buches.
20.30 Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor den
Juengern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind.
20.31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus
der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den
Glauben Leben habt in seinem Namen.
21 Erscheinung des Auferstandenen vor den Juengern am See Tiberias.
21.1 Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Juengern am
See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 21.2 Simon
Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana
in Galilaea war, und die [Soehne] des Zebedaeus und zwei andere von
seinen Juengern waren zusammen. Simon Petrus spricht zu ihnen:
21.3 Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen
mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Schiff; und in
jener Nacht fingen sie nichts. 21.4 Als aber schon der fruehe
Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Juenger
nicht, dass es Jesus war. 21.5 Jesus spricht nun zu ihnen:
Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
21.6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten
Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden. Da warfen sie es
aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen.
21.7 Da sagt jener Juenger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist
der Herr. Simon Petrus nun, als er hoerte, dass es der Herr sei,
guertete das Oberkleid um - denn er war nackt - und warf sich in
den See. 21.8 Die anderen Juenger aber kamen in dem Boot - denn
sie waren nicht weit vom Land, sondern etwa zweihundert Ellen -
und zogen das Netz mit den Fischen nach. 21.9 Als sie nun ans
Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und Fisch
daraufliegen und Brot. 21.10 Jesus spricht zu ihnen: Bringt
her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt. 21.11 Da
ging Simon Petrus hinauf und zog das Netz voll grosser Fische,
hundertdreiundfuenfzig, auf das Land; und obwohl es so viele
waren, zerriss das Netz nicht. 21.12 Jesus spricht zu ihnen:
Kommt her, fruehstueckt! Keiner aber von den Juengern wagte ihn zu
fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
21.13 Jesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und
ebenso den Fisch. 21.14 Dies ist schon das dritte Mal, dass
Jesus sich den Juengern offenbarte, nachdem er aus den Toten
auferweckt war.
Gespraech mit Petrus.
21.15 Als sie nun gefruehstueckt hatten, spricht Jesus zu Simon
Petrus: Simon, [Sohn] des Johannes, liebst du mich mehr als
diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weisst, dass ich dich lieb
habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Laemmer! 21.16 Wiederum
spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, [Sohn] des Johannes,
liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weisst, dass ich
dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Huete meine Schafe! 21.17 Er
spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon, [Sohn] des Johannes, hast
du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu
ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: Herr, du weisst
alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu
ihm: Weide meine Schafe! 21.18 Wahrlich, wahrlich, ich sage
dir: Als du juenger warst, guertetest du dich selbst und gingst,
wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du
deine Haende ausstrecken, und ein anderer wird dich guerten und
hinbringen, wohin du nicht willst. 21.19 Dies aber sagte er,
um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte. Und
als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!
21.20 Petrus wandte sich um und sieht den Juenger nachfolgen,
den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine
Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich
ueberliefert? 21.21 Als nun Petrus diesen sah, spricht er zu
Jesus: Herr, was [soll] aber dieser? 21.22 Jesus spricht zu
ihm: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es
dich an? Folge du mir nach! 21.23 Es ging nun dieses Wort
unter die Brueder aus: Jener Juenger stirbt nicht. Aber Jesus
sprach nicht zu ihm, dass er nicht sterbe, sondern: Wenn ich
will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?
Schlusswort.
21.24 Das ist der Juenger, der von diesen Dingen zeugt und der
dies geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.
21.25 Es gibt aber auch viele andere Dinge, die Jesus getan
hat, und wenn diese alle einzeln niedergeschrieben wuerden, so
wuerde, scheint mir, selbst die Welt die geschriebenen Buecher
nicht fassen.

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