Bibel
Schlagwort-Index
Personen-Index
Orte-Index
Zur gesamten Bibel
  Elberfelder Übersetzung
  Neues Testament
 Das Evangelium nach Matthaeus
 Das Evangelium nach Markus
 Das Evangelium nach Lukas
 Das Evangelium nach Johannes
 Die Apostelgeschichte
 Der Brief an die Roemer
 Der erste Brief an die Korinther
 Der zweite Brief an die Korinther
 Der Brief an die Galater
 Der Brief an die Epheser
 Der Brief an die Philipper
 Der Brief an die Kolosser
 Der erste Brief an die Thessalonich...
 Der zweite Brief an die Thessalonic...
 Der erste Brief an Timotheus
 Der zweite Brief an Timotheus
 Der Brief an Titus
 Der Brief an Philemon
 Der erste Brief des Petrus
 Der zweite Brief des Petrus
 Der erste Brief des Johannes
 Der zweite Brief des Johannes
 Der dritte Brief des Johannes
 Der Brief an die Hebraeer
 Der Brief des Jakobus
 Der Brief des Judas
 Die Offenbarung
Webdesign @ Pixel-Partisan.de
Projekte:
Lexikon der Abkürzungen
Makrofotos von Insekten
Lifestyle Webkatalog
Webdirectory - Österreich

Schnellsuche: Johannes - Testament - Evangelium - Heilung - Bethesda - Jesus
Teich - See - Brot - Wasser - Fest - Ernte - Gesund - Mose

Seite 2 von 7     1 2 3 4 5 6 7 
Folgen des Gespraechs mit der Samariterin:
4.27 Glaube der Samariter - Vom Erntefeld Gottes

Und darueber kamen seine Juenger und wunderten sich, dass er mit
einer Frau redete. Dennoch sagte niemand: Was suchst du? oder:
Was redest du mit ihr? 4.28 Die Frau nun liess ihren Wasserkrug
stehen und ging weg in die Stadt und sagt zu den Leuten: 4.29
Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich
getan habe; dieser ist doch nicht etwa der Christus? 4.30 Sie
gingen zu der Stadt hinaus und kamen zu ihm.

4.31 In der Zwischenzeit baten ihn die Juenger und sprachen:
Rabbi, iss! 4.32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise
zu essen, die ihr nicht kennt. 4.33 Da sprachen die Juenger
zueinander: Hat ihm wohl jemand zu essen gebracht? 4.34 Jesus
spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen
tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. 4.35 Sagt
ihr nicht: Es sind noch vier Monate, und die Ernte kommt? Siehe,
ich sage euch: Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an,
denn sie sind schon weiss zur Ernte. 4.36 Der da erntet,
empfaengt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit beide,
der da saet und der da erntet, sich zugleich freuen. 4.37 Denn
hierin ist der Spruch wahr: Ein anderer ist es, der da saet, und
ein anderer, der da erntet. 4.38 Ich habe euch gesandt zu
ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben
gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

4.39 Aus jener Stadt aber glaubten viele von den Samaritern an
ihn um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir
alles gesagt, was ich getan habe. 4.40 Als nun die Samariter
zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb
dort zwei Tage. 4.41 Und noch viel mehr [Leute] glaubten um
seines Wortes willen; 4.42 und sie sagten zu der Frau: Wir
glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst
haben gehoert und wissen, dass dieser wahrhaftig der Heiland der
Welt ist.
Heilung des Sohnes eines koeniglichen Beamten.
vgl. Mt 8,5-13; Lk 7,1-10.

4.43 Nach den zwei Tagen aber zog er von dort weg nach
Galilaea; 4.44 denn Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im
eigenen Vaterland kein Ansehen hat. 4.45 Als er nun nach
Galilaea kam, nahmen die Galilaeer ihn auf, da sie alles gesehen,
was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie
kamen zu dem Fest.

4.46 Er kam nun wieder nach Kana in Galilaea, wo er das Wasser
zu Wein gemacht hatte. Und es war in Kapernaum ein koeniglicher
[Beamter], dessen Sohn krank war. 4.47 Als dieser gehoert
hatte, dass Jesus aus Judaea nach Galilaea gekommen sei, ging er zu
ihm hin und bat, dass er herabkomme und seinen Sohn heile; denn
er lag im Sterben. 4.48 Jesus sprach nun zu ihm: Wenn ihr
nicht Zeichen und Wunder seht, so werdet ihr nicht glauben.
4.49 Der koenigliche Beamte spricht zu ihm: Herr, komm herab,
ehe mein Kind stirbt! 4.50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein
Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte,
und ging hin. 4.51 Aber schon waehrend er hinabging, kamen ihm
seine Knechte entgegen und berichteten, dass sein Knabe lebe.
4.52 Er erforschte nun von ihnen die Stunde, in der es besser
mit ihm geworden sei; und sie sagten zu ihm: Gestern zur siebten
Stunde verliess ihn das Fieber. 4.53 Da erkannte der Vater, dass
es in jener Stunde war, in der Jesus zu ihm sagte: Dein Sohn
lebt. Und er glaubte, er und sein ganzes Haus. 4.54 Dies tat
Jesus wieder als zweites Zeichen, als er aus Judaea nach Galilaea
gekommen war.
5 Heilung eines Kranken am Teich Bethesda.
5.1 Danach war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach
Jerusalem. 5.2 Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein
Teich, der auf hebraeisch Bethesda genannt wird, der fuenf
Saeulenhallen hat. 5.3 In diesen lag eine Menge Kranker,
Blinder, Lahmer, Duerrer, die auf die Bewegung des Wassers
warteten. 5.4 Denn zu gewissen Zeiten stieg ein Engel in den
Teich herab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung
des Wassers zuerst hineinstieg, wurde gesund, mit welcher
Krankheit er auch behaftet war. 5.5 Es war aber ein Mensch
dort, der achtunddreissig Jahre mit seiner Krankheit behaftet
war. 5.6 Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon
lange Zeit so mit ihm war, spricht er zu ihm: Willst du gesund
werden? 5.7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen
Menschen, dass er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den
Teich werfe; waehrend ich aber komme, steigt ein anderer vor mir
hinab. 5.8 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf
und geh umher! 5.9 Und sofort wurde der Mensch gesund und nahm
sein Bett auf und ging umher. Es war aber an jenem Tag Sabbat.
5.10 Es sagten nun die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat,
es ist dir nicht erlaubt, das Bett zu tragen. 5.11 Er
antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sagte zu mir: Nimm
dein Bett auf und geh umher. 5.12 Sie fragten ihn: Wer ist der
Mensch, der zu dir sagte: Nimm [dein Bett] auf und geh umher?
5.13 Der Geheilte aber wusste nicht, wer es war; denn Jesus
hatte sich entfernt, weil eine Volksmenge an dem Ort war. 5.14
Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe,
du bist gesund geworden; suendige nicht mehr, damit dir nichts
Aergeres widerfahre. 5.15 Der Mensch ging hin und verkuendete
den Juden, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht habe. 5.16
Und darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat
getan hatte.
Jesus verteidigt sein Tun, indem er seine Gottessohnschaft bezeugt.
5.17 Er aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und
ich wirke. 5.18 Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu
toeten, weil er nicht allein den Sabbat aufhob, sondern auch Gott
seinen eigenen Vater nannte und sich so selbst Gott gleich
machte. 5.19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich
selbst tun, ausser was er den Vater tun sieht; denn was der tut,
das tut ebenso auch der Sohn. 5.20 Denn der Vater hat den Sohn
lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm
groessere Werke als diese zeigen, damit ihr euch wundert. 5.21
Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so
macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 5.22 Denn der
Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem
Sohn gegeben, 5.23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den
Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der
ihn gesandt hat. 5.24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer
mein Wort hoert und glaubt dem, der mich gesandt hat, [der] hat
ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem
Tod in das Leben uebergegangen. 5.25 Wahrlich, wahrlich, ich
sage euch, dass die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten
die Stimme des Sohnes Gottes hoeren werden, und die sie gehoert
haben, werden leben. 5.26 Denn wie der Vater Leben in sich
selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in
sich selbst; 5.27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu
halten, weil er des Menschen Sohn ist. 5.28 Wundert euch
darueber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den
Graebern sind, seine Stimme hoeren 5.29 und hervorkommen werden:
die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber
das Boese veruebt haben, zur Auferstehung des Gerichts.
Jesus nennt die Zeugen seiner Gottessohnschaft.
5.30 Ich kann nichts von mir selbst tun; so wie ich hoere,
richte ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht
meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
5.31 Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht
wahr. 5.32 Ein anderer ist es, der von mir zeugt, und ich
weiss, dass das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeugt. 5.33 Ihr
habt zu Johannes gesandt, und er hat der Wahrheit Zeugnis
gegeben. 5.34 Ich aber nehme nicht Zeugnis von einem Menschen
an, sondern dies sage ich, damit ihr errettet werdet. 5.35
Jener war die brennende und scheinende Lampe; ihr aber wolltet
fuer eine Zeit in seinem Licht froehlich sein. 5.36 Ich aber
habe das Zeugnis, das groesser ist als das des Johannes; denn die
Werke, die der Vater mir gegeben hat, dass ich sie vollbringe,
die Werke selbst, die ich tue, zeugen von mir, dass der Vater
mich gesandt hat. 5.37 Und der Vater, der mich gesandt hat, er
selbst hat Zeugnis von mir gegeben. Ihr habt weder jemals seine
Stimme gehoert, noch seine Gestalt gesehen, 5.38 und sein Wort
habt ihr nicht bleibend in euch; denn dem, den er gesandt hat,
dem glaubt ihr nicht. 5.39 Ihr erforscht die Schriften, denn
ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die
von mir zeugen; 5.40 und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit
ihr Leben habt. 5.41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 5.42
sondern ich kenne euch, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch
habt. 5.43 Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und
ihr nehmt mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen
Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. 5.44 Wie koennt ihr
glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre, die von
dem alleinigen Gott ist, nicht sucht? 5.45 Meint nicht, dass
ich euch bei dem Vater verklagen werde; da ist [einer], der euch
verklagt, Mose, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. 5.46
Denn wenn ihr Mose glaubtet, so wuerdet ihr mir glauben, denn er
hat von mir geschrieben. 5.47 Wenn ihr aber seinen Schriften
nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
6 Speisung der Fuenftausend.
Mt 14,13-21; Mk 6,30-44; Lk 9,10-17; vgl. Mt 15,32-39; Mk 8,1-9.

6.1 Danach ging Jesus weg auf die andere Seite des Sees von
Galilaea [oder] von Tiberias; 6.2 und es folgte ihm eine grosse
Volksmenge, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken
tat. 6.3 Jesus aber ging hinauf auf den Berg und setzte sich
dort mit seinen Juengern. 6.4 Es war aber das Passah nahe, das
Fest der Juden. 6.5 Als nun Jesus die Augen aufhob und sah,
dass eine grosse Volksmenge zu ihm kommt, spricht er zu Philippus:
Woher sollen wir Brote kaufen, dass diese essen? 6.6 Dies sagte
er aber, um ihn zu pruefen; denn er selbst wusste, was er tun
wollte. 6.7 Philippus antwortete ihm: Fuer zweihundert Denare
Brote reichen nicht fuer sie hin, dass jeder [auch nur] ein wenig
bekomme. 6.8 Einer von seinen Juengern, Andreas, der Bruder des
Simon Petrus, spricht zu ihm: 6.9 Es ist ein kleiner Knabe
hier, der fuenf Gerstenbrote und zwei Fische hat. Aber was ist
dies unter so viele? 6.10 Jesus sprach: Macht, dass die Leute
sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Es lagerten sich
nun die Maenner, an Zahl etwa fuenftausend. 6.11 Jesus aber nahm
die Brote, und als er gedankt hatte, teilte er sie denen aus,
die da lagerten; ebenso auch von den Fischen, so viel sie
wollten. 6.12 Als sie aber gesaettigt waren, spricht er zu
seinen Juengern: Sammelt die uebriggebliebenen Brocken, damit
nichts umkomme. 6.13 Sie sammelten nun und fuellten zwoelf
Handkoerbe mit Brocken von den fuenf Gerstenbroten, welche denen,
die gegessen hatten, uebrigblieben. 6.14 Als nun die Leute das
Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Dieser ist
wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll. 6.15 Da
nun Jesus erkannte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um
ihn zum Koenig zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurueck,
er allein.
Jesus geht auf dem See.
Mt 14,22-33; Mk 6,45-52.

6.16 Als es aber Abend geworden war, gingen seine Juenger hinab
an den See; 6.17 und sie stiegen in das Schiff und fuhren ueber
den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden, und
Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen; 6.18 und der See wurde
durch einen starken Wind aufgewuehlt. 6.19 Als sie nun etwa
fuenfundzwanzig oder dreissig Stadien gerudert waren, sehen sie
Jesus auf dem See dahergehen und nahe an das Schiff herankommen,
und sie fuerchteten sich. 6.20 Er aber spricht zu ihnen: Ich
bin}s, fuerchtet euch nicht! 6.21 Sie wollten ihn nun in das
Schiff nehmen, und sogleich war das Schiff am Land, wohin sie
fuhren.
Vom Brot des Lebens.
6.22 Am folgenden Tag sah die Volksmenge, die jenseits des
Sees stand, dass dort kein anderes Boot war, als nur jenes, in
das seine Juenger gestiegen waren, und dass Jesus nicht mit seinen
Juengern in das Schiff gestiegen, sondern seine Juenger allein
weggefahren waren. 6.23 Es kamen aber andere Boote aus
Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen, nachdem der
Herr gedankt hatte. 6.24 Da nun die Volksmenge sah, dass Jesus
nicht dort war, noch seine Juenger, stiegen sie in die Schiffe
und kamen nach Kapernaum und suchten Jesus. 6.25 Und als sie
ihn jenseits des Sees gefunden hatten, sprachen sie zu ihm:
Rabbi, wann bist du hierhergekommen? 6.26 Jesus antwortete
ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht
mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den
Broten gegessen habt und gesaettigt worden seid. 6.27 Wirket
nicht [fuer] die Speise, die vergeht, sondern [fuer] die Speise,
die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch
geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt. 6.28
Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke
Gottes wirken? 6.29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies
ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

6.30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun fuer ein Zeichen,
damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 6.31 Unsere
Vaeter assen das Manna in der Wueste, wie geschrieben steht: `Brot
aus dem Himmel gab er ihnen zu essen. 6.32 Da sprach Jesus zu
ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch
das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch
das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. 6.33 Denn das Brot Gottes
ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das
Leben gibt. 6.34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns
allezeit dieses Brot! 6.35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das
Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer
an mich glaubt, wird nimmermehr duersten. 6.36 Aber ich habe
euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt.
6.37 Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und
wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen; 6.38 denn
ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen
tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 6.39
Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich
von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es
auferwecke am letzten Tag. 6.40 Denn dies ist der Wille meines
Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges
Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

6.41 Da murrten die Juden ueber ihn, weil er sagte: Ich bin das
Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; 6.42 und sie
sprachen: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater
und Mutter wir kennen? Wie sagt denn dieser: Ich bin aus dem
Himmel herabgekommen? 6.43 Da antwortete Jesus und sprach zu
ihnen: Murrt nicht untereinander! 6.44 Niemand kann zu mir
kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht;
und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 6.45 Es steht in
den Propheten geschrieben: `Und sie werden alle von Gott gelehrt
sein. Jeder, der von dem Vater gehoert und gelernt hat, kommt zu
mir. 6.46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hat, ausser dem,
der von Gott ist, dieser hat den Vater gesehen. 6.47 Wahrlich,
wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben. 6.48
Ich bin das Brot des Lebens. 6.49 Eure Vaeter haben das Manna
in der Wueste gegessen und sind gestorben. 6.50 Dies [aber] ist
das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse
und nicht sterbe. 6.51 Ich bin das lebendige Brot, das aus dem
Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird
er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist
mein Fleisch, das ich geben werde fuer das Leben der Welt.

6.52 Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann
dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 6.53 Da sprach Jesus
zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das
Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so
habt ihr kein Leben in euch selbst. 6.54 Wer mein Fleisch isst
und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn
auferwecken am letzten Tag; 6.55 denn mein Fleisch ist wahre
Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 6.56 Wer mein Fleisch
isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. 6.57
Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des
Vaters willen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben um
meinetwillen. 6.58 Dies ist das Brot, das aus dem Himmel
herabgekommen ist. Nicht wie die Vaeter assen und starben; wer
dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. 6.59 Dies sprach er,
als er in der Synagoge zu Kapernaum lehrte.
Ablehnung der Rede Jesu - Bekenntnis des Petrus - Hinweis auf den Verraeter.
6.60 Viele nun von seinen Juengern, die es gehoert hatten,
sprachen: Diese Rede ist hart. Wer kann sie hoeren? 6.61 Da
aber Jesus bei sich selbst wusste, dass seine Juenger hierueber
murrten, sprach er zu ihnen: Aergert euch dies? 6.62 Wenn ihr
nun den Sohn des Menschen [dahin] auffahren seht, wo er zuvor
war? 6.63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch
nuetzt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind
Geist und sind Leben; 6.64 aber es sind einige unter euch, die
nicht glauben. Denn Jesus wusste von Anfang an, welche es waren,
die nicht glaubten, und wer es war, der ihn ueberliefern wuerde.
6.65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu
mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben. 6.66
Von da an gingen viele seiner Juenger zurueck und gingen nicht
mehr mit ihm. 6.67 Da sprach Jesus zu den Zwoelfen: Wollt ihr
etwa auch weggehen? 6.68 Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu
wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; 6.69 und
wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.
6.70 Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch, die Zwoelf,
erwaehlt? Und von euch ist einer ein Teufel. 6.71 Er sprach
aber von Judas, dem [Sohn] des Simon Ischarioth; denn dieser
sollte ihn ueberliefern, einer von den Zwoelfen.
7 Reise nach Jerusalem zum Laubhuettenfest.
7.1 Und danach zog Jesus in Galilaea umher; denn er wollte
nicht in Judaea umherziehen, weil die Juden ihn zu toeten suchten.
7.2 Es war aber nahe das Fest der Juden, die Laubhuetten. 7.3
Es sprachen nun seine Brueder zu ihm: Zieh von hier fort und geh
nach Judaea, dass auch deine Juenger deine Werke sehen, die du
tust; 7.4 denn niemand tut etwas im Verborgenen und sucht
[dabei] selbst oeffentlich bekannt zu sein. Wenn du diese Dinge
tust, so zeige dich der Welt! 7.5 Denn auch seine Brueder
glaubten nicht an ihn. 7.6 Da spricht Jesus zu ihnen: Meine
Zeit ist noch nicht da, eure Zeit aber ist stets bereit. 7.7
Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber hasst sie, weil ich
von ihr zeuge, dass ihre Werke boese sind. 7.8 Geht ihr hinauf
zu diesem Fest; ich gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn meine
Zeit ist noch nicht erfuellt. 7.9 Nachdem er dies zu ihnen
gesagt hatte, blieb er in Galilaea. 7.10 Als aber seine Brueder
hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht
oeffentlich, sondern wie im Verborgenen. 7.11 Die Juden nun
suchten ihn auf dem Fest und sprachen: Wo ist jener? 7.12 Und
viel Gemurmel war ueber ihn unter den Volksmengen; die einen
sagten: Er ist gut; andere sagten: Nein, sondern er verfuehrt die
Volksmenge. 7.13 Niemand jedoch sprach oeffentlich von ihm aus
Furcht vor den Juden.

Seite 2 von 7     1 2 3 4 5 6 7 
Anzeigen
Schlagwort-Index
Personen-Index
Orte-Index
Zum Kapitel:
Neues Testament ->
Das Evangelium nach Johannes
Suche in Kapitel
Häufige Suchbegriffe:
heilung des sohnes eines königlichen beamten (3)
bibel wasser gesund gemacht (2)
Johannes 5 24 (2)
5 mose 4 29 (2)
bibel johannes 6 32 (2)
teich Bethesda (2)
johannes 6 66 (2)