Bibelstellen

 

Die Schoepfung: Sechstagewerk. (Genesis)
1.1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

1.2 Und die Erde war wuest und leer, und Finsternis war ueber
der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte ueber den Wassern.

1.3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 1.4
Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das
Licht von der Finsternis. 1.5 Und Gott nannte das Licht Tag,
und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es
wurde Morgen: ein Tag.

1.6 Und Gott sprach: Es werde eine Woelbung mitten in den
Wassern, und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den
Wassern! 1.7 Und Gott machte die Woelbung und schied die
Wasser, die unterhalb der Woelbung von den Wassern, die oberhalb
der Woelbung waren. Und es geschah so. 1.8 Und Gott nannte die
Woelbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein
zweiter Tag.

1.9 Und Gott sprach: Es sollen sich die Wasser unterhalb des
Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene
sichtbar! Und es geschah so. 1.10 Und Gott nannte das Trockene
Erde, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meere. Und Gott
sah, dass es gut war. 1.11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras
hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbaeume, die
auf der Erde Fruechte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same
ist! Und es geschah so. 1.12 Und die Erde brachte Gras hervor,
Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Baeume, die
Fruechte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott
sah, dass es gut war. 1.13 Und es wurde Abend, und es wurde
Morgen: ein dritter Tag.

1.14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Woelbung des
Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie
sollen dienen als Zeichen und [zur Bestimmung von] Zeiten und
Tagen und Jahren; 1.15 und sie sollen als Lichter an der
Woelbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! Und es
geschah so. 1.16 Und Gott machte die beiden grossen Lichter:
das groessere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere
Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne. 1.17 Und Gott
setzte sie an die Woelbung des Himmels, ueber die Erde zu leuchten
1.18 und zu herrschen ueber den Tag und ueber die Nacht und
zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah,
dass es gut war. 19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen:
ein vierter Tag.

1.20 Und Gott sprach: Es sollen die Wasser vom Gewimmel
lebender Wesen wimmeln, und Voegel sollen ueber der Erde fliegen
unter der Woelbung des Himmels! 1.21 Und Gott schuf die grossen
Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen
die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alle gefluegelten Voegel
nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. 1.22 Und Gott
segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und
fuellt das Wasser in den Meeren, und die Voegel sollen sich
vermehren auf der Erde! 1.23 Und es wurde Abend, und es wurde
Morgen: ein fuenfter Tag.

1.24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor
nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und [wilde] Tiere der
Erde nach ihrer Art! Und es geschah so. 1.25 Und Gott machte
die [wilden] Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach
seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach
ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.

1.26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild,
uns aehnlich! Sie sollen herrschen ueber die Fische des Meeres und
ueber die Voegel des Himmels und ueber das Vieh und ueber die ganze
Erde und ueber alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!
1.27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem
Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 1.28
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar
und vermehrt euch, und fuellt die Erde, und macht sie [euch]
untertan; und herrscht ueber die Fische des Meeres und ueber die
Voegel des Himmels und ueber alle Tiere, die sich auf der Erde
regen! 1.29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles
samentragende Kraut gegeben, das auf der Flaeche der ganzen Erde
ist, und jeden Baum, an dem samentragende Baumfrucht ist: es
soll euch zur Nahrung dienen; 1.30 aber allen Tieren der Erde
und allen Voegeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde
regt, in dem eine lebende Seele ist, [habe ich] alles gruene
Kraut zur Speise [gegeben]. 1.31 Und es geschah so. Und Gott
sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und
es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

 

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