| | 18 Gottes Vergeltung und persoenliche Verantwortung - Moeglichkeit der Umkehr. | 18.1 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: 18.2 Was habt
ihr, dass ihr dieses Sprichwort im Land Israel gebraucht und
sprecht: Die Vaeter essen unreife Trauben, und die Zaehne der
Soehne werden stumpf? 18.3 So wahr ich lebe, spricht der Herr,
HERR, wenn ihr diesen Spruch in Israel noch gebraucht! 18.4
Siehe, alle Seelen gehoeren mir; wie die Seele des Vaters, so
auch d...
...
HERR, wenn ihr diesen Spruch in Israel noch gebraucht! 18.4
Siehe, alle Seelen gehoeren mir; wie die Seele des Vaters, so
auch die Seele des Sohnes. Sie gehoeren mir. Die Seele, die
suendigt, sie [allein] soll sterben.
18.5 Und wenn jemand gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit
uebt, 18.6 auf den Bergen nicht isst und seine Augen nicht
erhebt zu den Goetzen des Hauses Israel und die Frau seines
Naechsten nicht unrein macht und einer Frau [zur Zeit ihrer]
Unreinheit nicht naht 18.7 und niemanden unterdrueckt, das
...
...inheit nicht naht 18.7 und niemanden unterdrueckt, das
Pfand des Schuldners zurueckgibt, keinen Raub begeht, sein Brot
dem Hungernden gibt und den Nackten mit Kleidung bedeckt, 18.8
auf Zins nicht gibt und Aufschlag nicht nimmt, seine Hand vom
Unrecht zurueckhaelt, rechtes Gericht uebt zwischen Mann und Mann,
18.9 in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen
haelt, um [sie] getreu zu befolgen: gerecht ist er. Leben soll
er, spricht der Herr, HERR. - 18.10 Zeugt er aber einen
gewalttaetigen Sohn, der Blut vergiesst und eines von diesen
[Dingen] tut - 18.11 er selbst aber hat alles das nicht getan
-, wenn [der] sogar auf den Bergen isst und die...
...auses Israel, er macht nicht die Frau seines Naechsten unrein,
18.16 und er unterdrueckt niemanden, pfaendet kein Pfand und
begeht keinen Raub, er gibt dem Hungernden sein Brot und bedeckt
den Nackten mit Kleidung, 18.17 er haelt seine Hand vom Unrecht
zurueck, nimmt weder Zins noch Aufschlag, er befolgt meine
Rechtsbestimmungen, lebt in meinen Ordnungen: der wird nicht
wegen der Schuld seines Vaters sterben. Leben soll er! 18.18
Sein Vater, weil er Erpressung veruebt, am Bruder Raub begangen
und das, was nicht gut war, inmitten seines Volkes getan hat:
sie...
...was nicht gut war, inmitten seines Volkes getan hat:
siehe, er [allein] soll um seiner Schuld willen sterben.
V. 19-32: Kap. 33,7-20.
18.19 Ihr aber sagt: `Warum traegt der Sohn nicht an der Schuld
des Vaters [mit]? Dabei hat der Sohn [doch] Recht und
Gerechtigkeit geuebt, hat alle meine Ordnungen bewahrt und sie
getan: Leben soll er! 18.20 Die Seele, die suendigt, sie soll
sterben. Ein Sohn soll nicht an der Schuld des Vaters
[mit-]tragen, und ein Vater soll nicht an der Schuld des Sohnes
[mit-]trag...
...ebt, hat alle meine Ordnungen bewahrt und sie
getan: Leben soll er! 18.20 Die Seele, die suendigt, sie soll
sterben. Ein Sohn soll nicht an der Schuld des Vaters
[mit-]tragen, und ein Vater soll nicht an der Schuld des Sohnes
[mit-]tragen. Die Gerechtigkeit des Gerechten soll auf ihm sein,
und die Gottlosigkeit des Gottlosen soll auf ihm sein.
18.21 Wenn aber der Gottlose umkehrt von all seinen Suenden,
die er getan hat, und alle meine Ordnungen bewahrt und Recht und
Gerechtigkeit uebt: leben soll er [und] nicht sterben. 18.22
All seine Vergehen, die er begangen hat, sollen ihm nicht
angerechnet werden; um seiner Gerechtigkeit willen, die er geuebt
hat, soll er leben. 18.23 Sollte ich wirklich Gefallen haben
am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht [vielmehr]
daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt? 18.24 Wenn
aber ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht
tut nach all den Greueln, die der Gottlose veruebt hat - tut er
es, sollte er leben? -: An all seine gerechten Taten, die er
getan hat, soll nicht gedacht werden. Wegen seiner Untreue, die
er begangen, und wegen seiner Suende, die er getan hat,
ihretwegen soll er sterben.
18.25 Aber ihr sagt: `Der Weg des Herrn ist nicht recht. Hoert
doch, Haus Israel: Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht
[vielmehr] eure Wege nicht recht? 18.26 Wenn ein Gerechter von
seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut und um dieser
[Suenden] willen stirbt, so stirbt er wegen seines Unrechts, das
er getan hat. 18.27 Wenn aber ein Gottloser von seiner
Gottlosigkeit, die er begangen hat, umkehrt und Recht und
Gerechtigkeit uebt: er wird seine Seele am Leben erhalten.
18.28 Sieht er es ein und kehrt er um von all seinen Vergehen,
die er begangen hat: leben soll er [und] nicht sterben. -
18.29 Aber das Haus Israel sagt: `Der Weg des Herrn ist nicht
recht. Sind meine Wege nicht recht, Haus Israel? Sind nicht
[vielmehr] eure Wege nicht recht? 18.30 Darum werde ich euch
richten, Haus Israel, jeden nach seinen Wegen, spricht der Herr,
HERR. Kehrt um und wendet euch ab von allen euren Vergehen, dass
es euch nicht ein Anstoss zur Schuld wird! 18.31 Werft von euch
alle eure Vergehen, mit... | | |
| | 33 Hesekiels Dienst als Waechter. | ...u jedoch den Gottlosen vor
seinem Weg warnst, damit er von ihm umkehrt, er aber von seinem
Weg nicht umkehrt, so wird er um seiner Schuld willen sterben;
du aber hast deine Seele gerettet.
33.10 Und du, Menschensohn, sage zum Haus Israel: So sprecht
ihr und sagt: Unsere Vergehen und unsere Suenden sind auf uns,
und in ihnen schwinden wir dahin. Wie koennten wir leben? 33.11
Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR: Wenn
ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen! Wenn nicht vielm...
...es Gottlosen! Wenn nicht vielmehr
daran, dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt! Kehrt
um, kehrt um von euren boesen Wegen! Ja, warum wollt ihr sterben,
Haus Israel? 33.12 Und du, Menschensohn, sage zu den Soehnen
deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht
retten am Tag seines Vergehens; und die Gottlosigkeit des
Gottlosen - er wird durch sie nicht stuerzen an dem Tag, da er
von seiner Gottlosigkeit umkehrt. Und [die Gerechtigkeit des]
Gerechten - er wird durch sie nicht leben koennen an dem Tag, da
er suendigt. 33.13 Wenn ich dem Gerechten sage: `Leben soll
er!, und er verlaesst sich auf seine Gerechtigkeit und tut
Unrecht, so wird all seiner gerechten Taten nicht gedacht
werden, sondern um seines Unrechts willen, das er getan hat,
deswegen wird er sterben. 33.14 Wenn ich aber zum Gottlosen
sage: Sterben musst du! und er kehrt von seiner Suende um und uebt
Recht und Gerechtigkeit, 33.15 [so dass] der Gottlose das Pfand
zurueckgibt, Geraubtes erstattet, in den Ordnungen, [die] zum
Leben [fuehren], lebt, ohne Unrecht zu tun, so soll er am Leben
bleiben, er soll nicht sterben. 33.16 All seiner Suenden, die
er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und
Gerechtigkeit hat er geuebt: er soll am Leben bleiben.
33.17 Und die Soehne deines Volkes sagen: Der Weg des Herrn ist
nicht recht, wo doch ihr eigener Weg nicht recht ist. 33.18
Wenn der Gerechte von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht
tut, so wird er deswegen sterben. 33.19 Und wenn der Gottlose
von seiner Gottlosigkeit umkehrt und Recht und Gerechtigkeit
uebt, so wird er um ihretwillen leben. 33.20 Ihr aber sagt: Der
Weg des HERRN ist nicht recht. Ich werde euch richten, jeden
nach seinen Wegen, Haus Israel. | | |
| | 9. Anspruch der Diener Gottes auf Unterhalt - Des Apostels Verzicht darauf. | ...Werk im
Herrn? 9.2 Wenn ich fuer andere kein Apostel bin, so bin ich es
doch fuer euch; denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr im
Herrn. 9.3 Meine Verteidigung vor denen, die mich zur
Untersuchung ziehen, ist diese: 9.4 Haben wir etwa kein Recht,
zu essen und zu trinken? 9.5 Haben wir etwa kein Recht, eine
Schwester als Frau mitzunehmen wie die uebrigen Apostel und die
Brueder des Herrn und Kephas? 9.6 Oder haben allein ich und
Barnabas kein Recht, nicht zu arbeiten? 9.7 Wer tut jemals
Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und
isst dessen Frucht nicht? Oder wer huetet eine Herde und isst nicht
von der Milch der Herde? 9.8 Rede ich dies etwa nach
Menschen[weise], oder ...
...ueger auf Hoffnung pfluegen und der Dreschende [dreschen] soll
auf Hoffnung, [am Ertrag] teilzuhaben. 9.11 Wenn wir euch das
Geistliche gesaet haben, was ist es da Grosses, wenn wir von euch
das Irdische ernten? 9.12 Wenn andere an dem Verfuegungsrecht
ueber euch Anteil haben, nicht erst recht wir? Wir haben aber von
diesem Recht keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen
alles, damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten.
9.13 Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun,
aus dem Tempel essen, dass die, welche am Altar taetig sind,
Anteil a...
...naemlich freiwillig tue, so
habe ich Lohn [zu erwarten], wenn aber unfreiwillig, so bin ich
[nur] mit einer Verwaltung betraut. 9.18 Was ist nun mein
Lohn? Dass ich bei meiner Verkuendigung das Evangelium kostenfrei
mache, so dass ich von meinem Recht am Evangelium keinen Gebrauch
mache. | | |
| Zweite Rede des Elihu: Gegen Hiobs Reden ueber die Ungerechtigkeit Gottes - Keine Rechtsbeugung durch den Allmaechtigen | 34.1 Und Elihu erhob [seine Stimme] und sagte:
34.2 Hoert, ihr Weisen, meine Worte und ihr Kundigen, gebt mir
Gehoer! 34.3 Denn das Ohr prueft die Worte, und der Gaumen
kostet die Speise. 34.4 Lasst uns nun pruefen, was recht ist,
lasst uns untereinander erkennen, was gut ist!
34.5 Denn Hiob hat gesagt: Ich bin gerecht, und Gott hat mir
mein Recht entzogen. 34.6 Obwohl ich im Recht bin, soll ich
ein Luegner sein. Mein Geschick ist unheilbar, ohne dass ich
irgend etwas verbrochen haette. - 34.7 Wer ist ein Mann wie
Hiob, der Spott[worte] wie Wasser trinkt 34.8 und in
Gemeinschaft mit denen unterwegs ist, die Unrecht tun, und mit
gottlosen Menschen umgeht? 34.9 Denn er hat [selbst] gesagt:
Keinen Nutzen hat ein Mann davon, dass er sich mit Gott
befreundet!
34.10 Darum, ihr Maenner mit Verstand, hoert mir zu! Fern sei es
von Gott, gottlos zu handeln, und v...
...osen Menschen umgeht? 34.9 Denn er hat [selbst] gesagt:
Keinen Nutzen hat ein Mann davon, dass er sich mit Gott
befreundet!
34.10 Darum, ihr Maenner mit Verstand, hoert mir zu! Fern sei es
von Gott, gottlos zu handeln, und vom Allmaechtigen, Unrecht zu
tun! 34.11 Sondern des Menschen Tun vergilt er ihm, und nach
eines jeden Weg laesst er es ihn finden. 34.12 Ja, wahrlich,
Gott handelt nicht gottlos, und der Allmaechtige beugt das Recht
nicht. 34.13 Wer hat ihm die Erde anvertraut? Und wer hat den
ganzen Erdkreis hingestellt? 34.14 Wenn er sein Herz [nur] auf
sich selbst richtete, seinen Geist und seinen Atem zu sich
zurueckzoege, 34.15 so wuerde alles Fleisch insgesamt
versch...
...inen Atem zu sich
zurueckzoege, 34.15 so wuerde alles Fleisch insgesamt
verscheiden, und der Mensch zum Staub zurueckkehren.
34.16 Und wenn du einsichtig bist, hoere dies, schenke der
Stimme meiner Worte Gehoer! 34.17 Kann denn einer, der das
Recht hasst, die Zuegel fuehren? Oder willst du den Gerechten, den
Gewaltigen fuer schuldig erklaeren, ihn, 34.18 der zu einem
Koenig sagt `du Ruchloser\', und `du Gottloser\' zu den Edlen?
34.19 Der fuer die Obersten nicht Partei ergreift und den
Vornehmen nicht vor dem Geringen beruecksichtigt? Denn da...
...lnen [wacht er], 34.30 damit nicht ruchlose
Menschen Koenige seien, dem Volk zu Fallstricken.
34.31 Soll Gott dir etwa sagen: Ich habe mich geirrt, [doch]
ich will nicht [mehr] boese handeln; 34.32 was ich nicht sehe,
lehre du mich; wenn ich Unrecht veruebt habe, will ich es nicht
wieder tun? - 34.33 Soll nach deinem Sinn er es vergelten, da
du [sein Urteil] ja verwirfst? So musst du ja waehlen, und nicht
ich. Was du erkannt hast, sprich aus! 34.34 Maenner mit
Verstand werden zu mir sagen u... | | |
| | 59 Suendhaftigkeit, Bekenntnis und Gottes zukuenftiges Handeln zum Heil. | ... und eure Suenden haben sein
Angesicht vor euch verhuellt, dass er nicht hoert. 59.3 Denn eure
Haende sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Suendenschuld.
Eure Lippen reden Luege, eure Zunge murmelt Verkehrtheit. 59.4
Niemand laedt vor in Gerechtigkeit, und niemand tritt vor Gericht
in Wahrhaftigkeit. [Sondern bei euch gilt dies:] Auf Leeres
vertrauen, Gehaltloses reden, mit Muehsal schwanger gehn, Unrecht
zeugen! 59.5 Vipernneier brueten sie aus, und Gewebe von
Spinnen weben sie! Wer von ihren Eiern isst, muss sterben, und
zerdrueckt man [eins], faehrt eine Giftschlange heraus. 59.6 Ihr
Gewebe taugt nicht zur Bekleidung, und mit ihrem Gewirke kan...
...on
Spinnen weben sie! Wer von ihren Eiern isst, muss sterben, und
zerdrueckt man [eins], faehrt eine Giftschlange heraus. 59.6 Ihr
Gewebe taugt nicht zur Bekleidung, und mit ihrem Gewirke kann
man sich nicht bedecken. Ihre Werke sind Werke des Unrechts, und
Gewalttat ist in ihren Haenden. 59.7 Ihre Fuesse laufen zum Boesen
und eilen, unschuldiges Blut zu vergiessen. Ihre Gedanken sind
Gedanken des Unrechts, Verwuestung und Zerbruch ist auf ihren
Strassen. 59.8 Den Weg des Friedens kennen sie nicht, und kein
Recht ist in ihren Spuren. Ihre Pfade machen sie sich krumm:
jeder, der sie betritt, kennt keinen Frieden.
59.9 Darum ist das Recht fern von uns, und Gerechtigkeit
erreicht uns nicht. Wir hoffen auf Licht, und siehe, [da ist]
Finsternis, auf Lichtglanz, [aber] in dichtem Dunkel gehen wir
umher. 59.10 Wir tappen herum wie Blinde an der Wand und wie
die, die keine Augen haben, tappen wir herum. Wir stu...
...Blinde an der Wand und wie
die, die keine Augen haben, tappen wir herum. Wir stuerzen am
Mittag wie in der Daemmerung. Wir sind unter Gesunden den Toten
gleich. 59.11 Wir brummen alle wie die Baeren, und wie die
Tauben gurren wir. Wir hoffen auf Recht, aber da ist keins, auf
Rettung, [doch] sie ist fern von uns. 59.12 Denn zahlreich
sind unsere Vergehen vor dir, und unsere Suenden zeugen gegen
uns. Denn unserer Vergehen sind wir uns bewusst, und unsere
Suenden, die kennen wir: 59.13 Brechen m...
... und unsere
Suenden, die kennen wir: 59.13 Brechen mit dem HERRN und [ihn]
verleugnen und zurueckweichen von unserem Gott, reden von
Unterdrueckung und Abfall, mit Luegenworten schwanger werden und
[sie] aus dem Herzen sprechen. 59.14 So ist das Recht
zurueckgedraengt, und die Gerechtigkeit steht ferne. Denn die
Wahrheit ist gestuerzt auf dem [Markt]platz, und die Geradheit
findet keinen Eingang. 59.15 So geschieht es, dass die Wahrheit
fehlt, und wer sich vom Boesen fernhaelt, wird beraubt.
Und der HERR sah es, und es war ...
...t ist gestuerzt auf dem [Markt]platz, und die Geradheit
findet keinen Eingang. 59.15 So geschieht es, dass die Wahrheit
fehlt, und wer sich vom Boesen fernhaelt, wird beraubt.
Und der HERR sah es, und es war boese in seinen Augen, dass es
kein Recht gab. 59.16 Er sah, dass kein Mann da war, und er
wunderte sich, dass es keinen gab, der Fuerbitte tat. Da half ihm
sein Arm, und seine Gerechtigkeit, sie unterstuetzte ihn. 59.17
Er zog Gerechtigkeit an wie einen Panzer und [setzte] den Helm
des Heils auf sein Haupt, und er zog Rachegewaender an als
Kleidung und huellte sich in Eifer wie in einen Mantel. 59.18
Gemaess den Taten, wie es angemessen ist, wird er vergelten: Zorn
seinen Geg... | | |
| | 5 Ursache der Strafe ueber Juda und Jerusalem. | 5.1 Durchstreift die Gassen Jerusalems, seht doch und erkundet
und sucht auf ihren Plaetzen, ob ihr jemanden findet, ob einer da
ist, der Recht uebt, der Treue sucht: so will ich ihr vergeben!
5.2 Und wenn sie sagen: So wahr der HERR lebt! - so schwoeren
sie darum doch falsch. - 5.3 HERR, sind deine Augen nicht auf
die Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es hat sie
nicht gesch...
...n, [aber] sie haben sich
geweigert, Zucht anzunehmen. Sie haben ihr Gesicht haerter
gemacht als Fels, sie haben sich geweigert umzukehren. 5.4 Ich
aber, ich sagte: Nur die Geringen sind so; diese handeln
toericht, weil sie den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes,
nicht kennen. 5.5 Ich will doch zu den Grossen gehen und mit
ihnen reden; denn sie kennen den Weg des HERRN, das Recht ihres
Gottes. Doch sie haben alle zusammen das Joch zerbrochen, die
Stricke zerrissen. 5.6 Darum schlaegt sie ein Loewe aus dem
Wald, ein Wolf der Steppen ueberwaeltigt sie, ein Leopard lauert
an ihren Staedten: jeder, der aus ihnen hinausgeht, ...
...ler
sich ducken; sie stellen Fallen, fangen Menschen. 5.27 Wie ein
Kaefig voll Voegel so sind ihre Haeuser voll Betrug; darum sind sie
gross und reich geworden. 5.28 Sie sind fett, sie sind glatt;
ja, sie ueberschreiten das Mass der Bosheit. Das Recht fuehren sie
nicht aus, das Recht der Waise, dass sie es zum Erfolg fuehrten;
und den Rechtsanspruch der Armen setzen sie nicht durch. 5.29
Sollte ich sie dafuer nicht zur Rechenschaft ziehen? spricht der
HERR. Oder sollte meine Seele sich nicht an einer Nation wie
dieser raechen? - 5.30 Entsetzliches und Abscheuliches ist im
Land gesc... | | |
| | Tempelweihe - Salomos Ansprache, Gebet und Festopfer. | ...s zu bauen, [daran]
hast du gut getan, dass dir [das] am Herzen lag. 8.19 Jedoch
wirst du selbst das Haus nicht bauen, sondern dein Sohn, der aus
deinen Lenden hervorkommt, der wird meinem Namen das Haus bauen.
8.20 Und der HERR hat sein Wort aufrechterhalten, das er
geredet hat. So bin ich denn an die Stelle meines Vaters David
getreten und habe mich auf den Thron Israels gesetzt, so wie der
HERR zugesagt hat, und habe dem Namen des HERRN, des Gottes
Israels, das Haus gebaut; 8.21 und ich ha...
...und er
kommt [und] spricht den Fluch aus vor deinem Altar in diesem
Haus, 8.32 dann hoere du es im Himmel und handle und richte
deine Knechte, indem du den Schuldigen schuldig sprichst, um
seinen Weg auf sein Haupt zu bringen, und indem du den Gerechten
gerecht sprichst, um ihm nach seiner Gerechtigkeit zu geben!
8.33 Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil
sie gegen dich gesuendigt haben, und sie kehren zu dir um und
preisen deinen Namen und beten und flehen zu dir [um Gnade] in
diesem Haus, 8.34 dann hoere du es im H...
...
dem Weg, den du sie sendest, und [wenn] sie [dann] zum HERRN
beten in Richtung auf die Stadt, die du erwaehlt hast, und [auf]
das Haus, das ich deinem Namen gebaut habe, 8.45 dann hoere im
Himmel ihr Gebet und ihr Flehen und schaffe [ihnen] ihr Recht!
8.46 Wenn sie gegen dich suendigen - denn es gibt keinen
Menschen, der nicht suendigt - und du ueber sie erzuernst und sie
vor dem Feind dahingibst und ihre Bezwinger sie gefangen
wegfuehren in das Land des Feindes, [in] ein fernes oder ein
...
...auf ihr Land, das du ihren Vaetern gegeben hast, [auf]
die Stadt, die du erwaehlt hast, und [auf] das Haus, das ich
deinem Namen gebaut habe, 8.49 dann hoere im Himmel, der
Staette, wo du thronst, ihr Gebet und ihr Flehen und schaffe
[ihnen] ihr Recht! 8.50 Und vergib deinem Volk, worin sie
gegen dich gesuendigt haben, und alle ihre Vergehen, mit denen
sie sich gegen dich vergangen haben; und lass sie Erbarmen finden
vor ihren Bezwingern, dass die sich ueber sie erbarmen! 8.51
Denn sie sind d...
...HERR,
unser Gott, sei mit uns, so wie er mit unseren Vaetern gewesen
ist. Er verlasse uns nicht und verstosse uns nicht, 8.58 um so
unser Herz zu ihm zu neigen, damit wir auf all seinen Wegen
gehen und seine Gebote und seine Ordnungen und seine
Rechtsbestimmungen einhalten, die er unseren Vaetern geboten hat!
8.59 Moechten diese meine Worte, mit denen ich vor dem HERRN um
Gnade gefleht habe, dem HERRN, unserm Gott, nahe sein, Tag und
Nacht, dass er das Recht seines Knechtes und das Recht seines
Volkes Israel ausfuehre - die Sache eines [jeden] Tages an ihrem
Tag -, 8.60 damit alle Voelker der Erde erkennen, dass der HERR
Gott ist und sonst keiner! 8.61 Und euer Herz sei ungeteilt
mit dem HERRN, unserem Gott, in seinen Ordnungen ... | | |
| | 5 Klage gegen Israel - Gottes Bussruf unter Hinweis auf den Tag des HERRN. | ...
ganz bestimmt gefangen wegziehen, und Bethel wird zum Unheil
werden. 5.6 Sucht den HERRN und lebt, damit er nicht [fuer] das
Haus Joseph wie Feuer wirkt, das [um sich] frisst, und fuer Bethel
niemand da ist, der loescht.
5.7 [Weh denen,] die Recht in Wermut verwandeln und
Gerechtigkeit zu Boden werfen! - 5.8 Der das Siebengestirn und
den Orion gemacht hat, in Morgen[licht] die Finsternis
verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, der die Wasser des
Meeres ruft und sie ausgiesst ueber die Flaeche der Erde: Jahwe ist
se...
...ert, der die Wasser des
Meeres ruft und sie ausgiesst ueber die Flaeche der Erde: Jahwe ist
sein Name! - 5.9 der Verwuestung ueber den Starken aufblitzen
laesst; und Verwuestung kommt ueber die befestigte Stadt. - 5.10
Sie hassen den, der im Tor Recht spricht, und den, der
unstraeflich redet, verabscheuen sie. 5.11 Darum: Weil ihr vom
Geringen Pachtzinsen erhebt und Getreideabgaben von ihm nehmt,
habt ihr Haeuser aus Quadern gebaut, doch werdet ihr nicht darin
wohnen. Schoene Weinberge habt i...
... ihr Haeuser aus Quadern gebaut, doch werdet ihr nicht darin
wohnen. Schoene Weinberge habt ihr gepflanzt, doch werdet ihr
deren Wein nicht trinken.
5.12 Ja, ich kenne eure vielen Verbrechen und eure zahlreichen
Suenden. - Sie bedraengen den Gerechten, nehmen Bestechungsgeld
und draengen im Tor den Armen zur Seite. 5.13 Darum schweigt
der Einsichtige in dieser Zeit, denn eine boese Zeit ist es.
5.14 Sucht das Gute und nicht das Boese, damit ihr lebt! Und
der HERR, der Gott der Heerscharen...
...sichtige in dieser Zeit, denn eine boese Zeit ist es.
5.14 Sucht das Gute und nicht das Boese, damit ihr lebt! Und
der HERR, der Gott der Heerscharen, wird so mit euch sein, wie
ihr sagt. 5.15 Hasst das Boese und liebt das Gute und richtet
das Recht auf im Tor! Vielleicht wird der HERR, der Gott der
Heerscharen, dem Ueberrest Josephs gnaedig sein.
5.16 Darum, so spricht der HERR, der Gott der Heerscharen, der
Herr: Auf allen Plaetzen Wehklage! Und auf allen Gassen sagt man:
Wehe, wehe! Un...
...t, [missfallen sie mir], und an
euren Speisopfern habe ich kein Gefallen, und das Heilsopfer von
eurem Mastvieh will ich nicht ansehen. 5.23 Halte den Laerm
deiner Lieder von mir fern! Und das Spiel deiner Harfen will ich
nicht hoeren. 5.24 Aber Recht ergiesse sich wie Wasser und
Gerechtigkeit wie ein immerfliessender Bach! 5.25 Habt ihr mir
vierzig Jahre in der Wueste Schlachtopfer und Speisopfer
dargebracht, Haus Israel? 5.26 Ja, ihr habt den Sikkut, euren
Koenig, und Kiun getragen, eure Goetzenbilder, den Stern eurer
Goetter,... | | |
| | 18 Gleichnis vom ungerechten Richter. | | ...
allezeit beten und nicht ermatten sollten, 18.2 und sprach: Es
war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fuerchtete und vor
keinem Menschen sich scheute. 18.3 Es war aber eine Witwe in
jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht
gegenueber meinem Widersacher. 18.4 Und eine Zeitlang wollte er
nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott
nicht fuerchte und vor keinem Menschen mich scheue, 18.5 so
will ich doch, weil diese Witwe mir Muehe macht, ihr Recht
verschaffen, dass sie nicht am Ende komme und mir ins Gesicht
fahre. 18.6 Der Herr aber sprach: Hoert, was der ungerechte
Richter sagt. 18.7 Gott aber, sollte er das Recht seiner
Auserwaehlten nicht ausfuehren, die Tag und Nacht zu ihm schreien,
und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? 18.8 Ich sage
euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausfuehren wird. Doch wird
wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden
auf der Erde? | | |
| | Jitros Besuch bei Mose. | ...randopfer und
Schlachtopfer fuer Gott. Und Aaron und alle Aeltesten Israels
kamen, um mit Moses Schwiegervater vor Gott ein Mahl zu halten.
Einsetzung von Richtern.
18.13 Und es geschah am Tag darauf, da setzte Mose sich
nieder, um dem Volk Recht zu sprechen. Und das Volk stand bei
Mose vom Morgen bis zum Abend. 18.14 Als aber der
Schwiegervater des Mose alles sah, was er mit dem Volk tat,
sagte er: Was ist das, das du mit dem Volk tust? Warum sitzt du
allein da, waehrend alles Volk vom ...
...e er: Was ist das, das du mit dem Volk tust? Warum sitzt du
allein da, waehrend alles Volk vom Morgen bis zum Abend bei dir
steht? 18.15 Mose antwortete seinem Schwiegervater: Weil das
Volk zu mir kommt, um Gott zu befragen. 18.16 Wenn sie eine
[Rechts]sache haben, dann kommt es zu mir, und ich richte
zwischen dem einen und dem andern und gebe [ihnen] die Ordnungen
Gottes und seine Weisungen bekannt. 18.17 Da sagte Moses
Schwiegervater zu ihm: Die Sache ist nicht gut, die du tust.
18.18 Du re...
.... 18.20 Belehre sie
ueber die Ordnungen und Weisungen und zeige ihnen den Weg, den
sie gehen, und das Werk, das sie tun sollen. 18.21 Du aber
suche [dir] aus dem ganzen Volk tuechtige, gottesfuerchtige Maenner
aus, zuverlaessige Maenner, die ungerechten Gewinn hassen, und
setze sie ueber sie: Oberste von Tausend, Oberste von Hundert,
Oberste von Fuenfzig und Oberste von Zehn, 18.22 damit sie dem
Volk jederzeit Recht sprechen! Und es soll geschehen, dass sie
jede grosse Sache vor dich bringen, jede kleine Sache aber selbst
richten. [Auf diese Weise] entlaste dich, und sie moegen [es] mit
dir tragen! 18.23 Wenn du dies tust und Gott es dir gebietet,
dann wirs...
...
hatte. 18.25 So waehlte Mose denn aus ganz Israel tuechtige
Maenner aus und machte sie zu Oberhaeuptern ueber das Volk: Oberste
von Tausend, Oberste von Hundert, Oberste von Fuenfzig und
Oberste von Zehn. 18.26 Diese sprachen dem Volk jederzeit
Recht: [jede] schwierige Sache brachten sie vor Mose, jede
kleine Sache aber richteten sie selbst. 18.27 Darauf liess Mose
seinen Schwiegervater ziehen, und [dieser] ging [wieder] in sein
Land.
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