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Schlagwort: Koenig


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Adonijas Versuch, Koenig zu werden.
1.1 Und der Koenig David war alt, hochbetagt. Man bedeckte ihn mit Kleidern, aber es wurde ihm nicht warm. 1.2 Da sagten seine Diener zu ihm: Man suche meinem Herrn, dem Koenig, ein Maedchen, eine Jungfrau, dass sie vor dem Koenig [dienend] stehe und seine Pflegerin sei! Wenn sie [dann] in deinem Schoss liegt, wird meinem Herrn, dem Koenig, warm werden. 1.3 Und man suchte ein schoenes Maedchen im ganzen Gebiet Israels; und man fand Abischag, die Schunemiterin, und brachte sie zum Koenig. 1.4 Das Maedchen aber war ueberaus schoen, und sie wurde Pflegerin des Koenigs und bediente ihn; aber der Koenig erkannte sie nicht. 1.5 Adonija aber, der Sohn der Haggit, ueberhob sich und sagte: Ich bin es, der Koenig wird! Und er schaffte sich Wagen und Reiter an und fuenfzig Mann, die vor ihm herliefen. 1.6 Sein Vater aber hatte ihn, solange er lebte, nie gekraenkt, dass er gesagt haette: Warum handelst du so? Und auch war er sehr schoen von Gestalt; und se...

...r Prophet Nathan und Schimi und Rei und die Helden, die David hatte, waren nicht mit Adonija. 1.9 Und Adonija schlachtete Schafe und Rinder und Mastvieh bei dem Stein Sohelet, der neben En-Rogel ist; und er lud alle seine Brueder, die Soehne des Koenigs, ein und alle Maenner von Juda, die im Dienst des Koenigs standen. 1.10 Den Propheten Nathan aber und Benaja und die Helden und seinen Bruder Salomo lud er nicht ein. Salomos Salbung zum Koenig. 1.11 Da sagte Nathan zu Batseba, der Mutter Salomos: Hast du nicht gehoert, dass Adonija, der Sohn der Haggit, Koenig geworden ist? Und unser Herr David hat nichts [davon] erkannt. 1.12 Und nun komm, ich will dir einen Rat geben, und [so] rette dein Leben und das Leben deines Sohnes Salomo! 1.13 Auf, geh zum Koenig David hinein und sage zu ihm: `Hast nicht du selbst, mein Herr Koenig, deiner Magd geschworen und gesagt: Dein Sohn Salomo soll nach mir Koenig sein, und er soll es sein, der auf meinem Thron sitzen wird? Warum aber ist Adonija Koenig geworden?' 1.14 Siehe, waehrend du dort noch mit dem Koenig redest, werde ich nach dir hineinkommen und deine Worte bekraeftigen. 1.15 Da ging Batseba zum Koenig hinein in das Gemach; der Koenig aber war sehr alt, und Abischag, die Schunemiterin, bediente den Koenig. 1.16 Und Batseba verneigte sich und fiel vor dem Koenig nieder. Da sagte der Koenig: Was hast du? 1.17 Und sie sagte zu ihm: Mein Herr, du selbst hast ja deiner Magd bei dem HERRN, deinem Gott, geschworen: `Dein Sohn Salomo soll nach mir Koenig sein, und er soll es sein, der auf meinem Thron sitzen wird.' 1.18 Und nun siehe, Adonija ist Koenig geworden, und du, mein Herr und Koenig, hast nichts [davon] erkannt. 1.19 Und er hat Stiere und Mastvieh und Schafe in Menge geschlachtet und hat alle Soehne des Koenigs und den Priester Abjatar und den Heerobersten Joab eingeladen; aber deinen Knecht Salomo hat er nicht eingeladen. 1.20 Auf dich aber, mein Herr und Koenig, auf dich sind die Augen von ganz Israel [gerichtet], dass du ihnen bekanntgibst, wer auf dem Thron meines Herrn, des Koenigs, nach ihm sitzen soll. 1.21 Und es wird geschehen, wenn mein Herr, der Koenig, bei seinen Vaetern liegt, dass ich und mein Sohn Salomo als Schuldige dastehen. 1.22 Und siehe, waehrend sie noch mit dem Koenig redete, kam der Prophet Nathan herein. 1.23 Und man meldete dem Koenig: Der Prophet Nathan ist da! Und er kam herein vor den Koenig und warf sich vor dem Koenig auf sein Angesicht zur Erde nieder. 1.24 Und Nathan sagte: Mein Herr und Koenig, du hast [wohl] selbst angeordnet: Adonija soll nach mir Koenig sein, und er soll es sein, der auf meinem Thron sitzen wird! 1.25 Denn er ist heute hinabgegangen, hat Stiere und Mastvieh und Schafe in Menge geschlachtet und hat alle Soehne des Koenigs und die Heerobersten und den Priester Abjatar eingeladen; und siehe, sie essen und trinken vor ihm und sagen: Es lebe der Koenig Adonija! 1.26 Mich selbst aber, deinen Knecht, und den Priester Zadok und Benaja, den Sohn Jojadas, und deinen Knecht Salomo hat er nicht eingeladen. 1.27 Wenn diese Sache von meinem Herrn, dem Koenig, aus [so] geschehen ist, dann hast du deine Knechte also nicht wissen lassen, wer auf dem Thron meines Herrn, des Koenigs, nach ihm sitzen soll? 1.28 Da antwortete der Koenig David und sagte: Ruft mir Batseba! Und sie kam herein vor den Koenig und trat vor den Koenig. 1.29 Und der Koenig schwor und sprach: So wahr der HERR lebt, der meine Seele aus jeder Not errettet hat, 1.30 ja, wie ich dir [einst] bei dem HERRN, dem Gott Israels, geschworen habe, indem ich sprach: Gewiss, dein Sohn Salomo soll nach mir Koenig sein, und er soll der sein, der an meiner Stelle auf meinem Thron sitzen wird, ja, so werde ich am heutigen Tag tun. 1.31 Da verneigte sich Batseba mit dem Gesicht zur Erde und warf sich vor dem Koenig nieder und sprach: Es lebe mein Herr, der Koenig David, ewig! 1.32 Darauf sagte der Koenig David: Ruft mir den Priester Zadok und den Propheten Nathan und Benaja, den Sohn Jojadas! Und sie kamen herein vor den Koenig. 1.33 Und der Koenig sprach zu ihnen: Nehmt die Diener eures Herrn mit euch und lasst meinen Sohn Salomo auf meiner eigenen Mauleselin reiten und fuehrt ihn zum Gihon hinab! 1.34 Und der Priester Zadok und der Prophet Nathan sollen ihn dort zum Koenig ueber Israel salben. Und ihr sollt ins Horn stossen und sagen: Es lebe der Koenig Salomo! 1.35 Dann zieht [wieder] herauf hinter ihm her, und er soll hereinkommen und sich auf meinen Thron setzen. Er ist es, der an meiner Stelle Koenig sein soll. Und ihn habe ich dazu bestimmt, Fuerst ueber Israel und ueber Juda zu sein. 1.36 Da antwortete Benaja, der Sohn Jojadas, dem Koenig und sagte: Amen! So spreche der HERR, der Gott meines Herrn, des Koenigs! 1.37 So wie der HERR mit meinem Herrn, dem Koenig, gewesen ist, so moege er mit Salomo sein und seinen Thron [noch] groesser machen als den Thron meines Herrn, des Koenigs David! 1.38 So zogen der Priester Zadok und der Prophet Nathan und Benaja, der Sohn Jojadas, und die Kreter und Pleter hinab und liessen Salomo auf der Mauleselin des Koenigs David reiten und fuehrten ihn zum Gihon. 1.39 Und der Priester Zadok holte das Oelhorn aus dem Zelt und salbte Salomo; und sie stiessen ins Horn, und alles Volk sprach: Es lebe der Koenig Salomo! 1.40 Und alles Volk zog hinauf hinter ihm her; und das Volk blies auf Floeten, und sie freuten sich mit grosser Freude, so dass die Erde [fast] von ihrem Geschrei barst. Adonijas Unterwerfung. 1.41 Und Adonija hoerte es und alle die...

...aehrend er noch redete, siehe, da kam Jonatan, der Sohn des Priesters Abjatar. Und Adonija sagte: Komm, denn du bist ein zuverlaessiger Mann und wirst gute Botschaft bringen! 1.43 Da antwortete Jonatan und sagte zu Adonija: Nein! Unser Herr, der Koenig David, hat Salomo zum Koenig gemacht. 1.44 Und der Koenig hat den Priester Zadok und den Propheten Nathan und Benaja, den Sohn Jojadas, und die Kreter und Pleter mit ihm gesandt, und sie haben ihn auf der Mauleselin des Koenigs reiten lassen. 1.45 Und der Priester Zadok und der Prophet Nathan haben ihn am Gihon zum Koenig gesalbt. Dann sind sie von dort mit Freuden[geschrei] heraufgezogen, und die Stadt ist in Bewegung. Das ist das Geschrei, das ihr gehoert habt. 1.46 Und ausserdem: Salomo hat sich auf den Koenigsthron gesetzt. 1.47 Und ausserdem sind die Diener des Koenigs hineingegangen, um unserem Herrn, dem Koenig David, Segenswuensche zu ueberbringen, indem sie sagten: Dein Gott mache den Namen Salomos [noch] herrlicher als deinen Namen und mache seinen Thron [noch] groesser als deinen Thron! Und der Koenig hat sich auf dem Lager anbetend geneigt. 1.48 Und ausserdem hat der Koenig so gesprochen: Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der heute einen [von meinen Soehnen] eingesetzt hat, der auf meinem Thron sitzt - und meine Augen duerfen [es noch] sehen! 1.49 Da erschraken all die Geladenen, die bei Adonija waren, u...

... und standen auf und gingen weg, jeder seines Weges. 1.50 Und Adonija fuerchtete sich vor Salomo; und er machte sich auf, ging hin und ergriff die Hoerner des Altars. 1.51 Das wurde Salomo berichtet, indem man sagte: Siehe, Adonija fuerchtet den Koenig Salomo, und siehe, er haelt die Hoerner des Altars fest und sagt: Der Koenig Salomo schwoere mir heute, dass er seinen Knecht nicht mit dem Schwert toeten wird! 1.52 Und Salomo sagte: Wenn er sich als ein zuverlaessiger Mann erweist, soll von seinem Haar keines auf die Erde fallen. Wenn aber Boeses an ihm gefunden wird, ...

... seinen Knecht nicht mit dem Schwert toeten wird! 1.52 Und Salomo sagte: Wenn er sich als ein zuverlaessiger Mann erweist, soll von seinem Haar keines auf die Erde fallen. Wenn aber Boeses an ihm gefunden wird, dann soll er sterben. 1.53 Und der Koenig Salomo sandte hin, und man holte ihn vom Altar herunter; und er kam und warf sich vor dem Koenig Salomo nieder. Und Salomo sagte zu ihm: Geh in dein Haus!
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01. Adonijas Versuch, Koenig zu werden
Davids Trauer um Absalom - Joabs Vorwuerfe gegen David.
19.1 Da schrak der Koenig zusammen, und er stieg hinauf ins Obergemach des Tor[gebaeudes] und weinte. Und so rief er im Gehen: Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Waere ich doch an deiner Stelle gestorben! Absalom, mein Sohn, mein Sohn! 19.2 Und es wurde J...

...nauf ins Obergemach des Tor[gebaeudes] und weinte. Und so rief er im Gehen: Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Waere ich doch an deiner Stelle gestorben! Absalom, mein Sohn, mein Sohn! 19.2 Und es wurde Joab berichtet: Siehe, der Koenig weint und trauert um Absalom. 19.3 So wurde der Sieg an diesem Tag zur Trauer fuer das ganze [Kriegs]volk, denn das Volk hatte an jenem Tag gehoert: Der Koenig graemt sich wegen seines Sohnes. 19.4 Da stahl sich das [Kriegs]volk an jenem Tag davon, um in die Stadt zu kommen, wie sich [Kriegs]volk davonstiehlt, das sich schaemt, weil es im Kampf geflohen ist. 19.5 Und der Koenig hatte sein Gesicht verhuellt, und der Koenig schrie mit lauter Stimme: Mein Sohn Absalom! Absalom, mein Sohn, mein Sohn! 19.6 Da ging Joab zum Koenig ins Haus hinein und sagte: Du hast heute das Gesicht all deiner Knechte schamrot gemacht, die heute dein Leben gerettet haben und das Leben deiner Soehne und deiner Toechter und das Leben deiner Frauen und das Leben deiner Nebenfrauen, 19.7 inde...

...HERRN schwoere ich [dir]: Wenn du nicht hinausgehst, dann wird diese Nacht nicht ein Mann bei dir bleiben! Und das waere schlimmer fuer dich als all das Schlimme, das ueber dich gekommen ist von deiner Jugend an bis jetzt. 19.9 Da erhob sich der Koenig und setzte sich ins Tor. Und man berichtete dem ganzen [Kriegs]volk: Siehe, der Koenig sitzt im Tor! Da kam das ganze [Kriegs]volk vor den Koenig. Davids Rueckkehr. Israel aber war geflohen, jeder zu seinen Zelten. 19.10 Und das ganze Volk stritt sich in allen Staemmen Israels und sagte: Der Koenig hat uns aus der Hand unserer Feinde befreit, und er hat uns gerettet aus der Hand der Philister. Und jetzt ist er vor Absalom aus dem Land geflohen. 19.11 Absalom aber, den wir ueber uns gesalbt hatten, ist im Kampf gestorben. Und nun, warum sch...

...erer Feinde befreit, und er hat uns gerettet aus der Hand der Philister. Und jetzt ist er vor Absalom aus dem Land geflohen. 19.11 Absalom aber, den wir ueber uns gesalbt hatten, ist im Kampf gestorben. Und nun, warum schweigt ihr, [anstatt] den Koenig wieder zurueckzuholen? 19.12 Und der Koenig David sandte zu den Priestern Zadok und Abjatar und liess [ihnen] sagen: Redet zu den Aeltesten von Juda: Warum wollt ihr die letzten sein, den Koenig in sein Haus zurueckzuholen, wo [doch] das Wort von ganz Israel [bereits] zum Koenig in sein Haus gekommen ist? 19.13 Meine Brueder seid ihr, ihr seid mein Gebein und mein Fleisch! Und warum wollt ihr die letzten sein, den Koenig zurueckzuholen? 19.14 Und zu Amasa sollt ihr sagen: Bist du nicht mein Gebein und mein Fleisch? So soll mir Gott tun und so hinzufuegen, wenn du nicht alle Tage Heeroberster vor mir sein sollst an Joabs Stelle! 19.15 Und er neigte das Herz aller...

... nicht mein Gebein und mein Fleisch? So soll mir Gott tun und so hinzufuegen, wenn du nicht alle Tage Heeroberster vor mir sein sollst an Joabs Stelle! 19.15 Und er neigte das Herz aller Maenner von Juda wie das eines Mannes. Und sie sandten zum Koenig: Kehre zurueck, du und alle deine Knechte! 19.16 Und der Koenig kehrte zurueck und kam bis an den Jordan. Und Juda kam nach Gilgal, dem Koenig entgegen, um den Koenig ueber den Jordan zu fuehren. Begnadigung des Schimi durch David. 19.17 Da eilte Schimi, der Sohn Geras, der Benjaminiter, der von Bahurim war, und kam mit den Maennern von Juda herab dem Koenig David entgegen: 19.18 Und tausend Mann aus Benjamin waren bei ihm, und Ziba, der Diener des Hauses Sauls, und seine fuenfzehn Soehne und seine zwanzig Knechte mit ihm. Und sie waren, bevor der Koenig [kam], durch den Jordan gewatet 19.19 und versahen den Dienst, das Haus des Koenigs hinueberzugeleiten und zu tun, was gut war in seinen Augen. Und Schimi, der Sohn des Gera, fiel vor dem Koenig nieder, als der den Jordan ueberschreiten wollte. 19.20 Und er sagte zum Koenig: Mein Herr wolle mir die Schuld nicht anrechnen, und du wollest nicht [laenger] daran denken, was dein Knecht verkehrt gemacht hat an dem Tag, als mein Herr, der Koenig, aus Jerusalem auszog, dass der Koenig es zu Herzen naehme! 19.21 Denn dein Knecht hat erkannt: Ich habe gesuendigt. Aber siehe, ich bin heute gekommen, als erster vom ganzen Haus Joseph, um hinabzuziehen, meinem Herrn, dem Koenig, entgegen. 19.22 Da antwortete Abischai, der Sohn der Zeruja, und sagte: Sollte nicht Schimi dafuer getoetet werden, dass er dem Gesalbten des HERRN geflucht hat? 19.23 David aber sagte: Was habe ich mit euch [zu tun], ihr Soehne der Zeruja, dass...

...salbten des HERRN geflucht hat? 19.23 David aber sagte: Was habe ich mit euch [zu tun], ihr Soehne der Zeruja, dass ihr mir heute zu Widersachern werden wollt? Sollte heute ein Mann in Israel getoetet werden? Weiss ich denn nicht, dass ich heute Koenig bin ueber Israel? 19.24 Und der Koenig sagte zu Schimi: Du sollst nicht sterben! Und der Koenig schwor ihm. Davids Begegnung mit Mefi-Boschet. 19.25 Und Mefi-Boschet, der Sohn Sauls, kam herab, dem Koenig entgegen. Und er hatte seine Fuesse nicht gepflegt und seinen Bart nicht gepflegt und seine Kleider nicht gewaschen von dem Tag an, als der Koenig weggegangen war, bis zu dem Tag, an dem er in Frieden [zurueck]kommen wuerde. 19.26 Und es geschah, als [er von] Jerusalem dem Koenig entgegenkam, da sagte der Koenig zu ihm: Warum bist du nicht mit mir gezogen, Mefi-Boschet? 19.27 Er sagte: Mein Herr und Koenig, mein Knecht hat mich betrogen! Denn dein Knecht hatte gesagt: Ich will mir den Esel satteln lassen und darauf reiten und mit dem Koenig ziehen! - denn dein Knecht ist lahm. 19.28 Er aber ist als Verleumder gegen deinen Knecht zu meinem Herrn, dem Koenig, gelaufen. Doch mein Herr, der Koenig, ist wie der Engel Gottes. So tu, was gut ist in deinen Augen! 19.29 Denn das ganze Haus meines Vaters - das waren nichts als Maenner des Todes vor meinem Herrn, dem Koenig. Du aber hast deinen Knecht unter die gesetzt, die an deinem Tisch essen. Was fuer ein Recht habe ich da noch und [welchen Anspruch], noch zum Koenig zu schreien? 19.30 Da sagte der Koenig zu ihm: Wozu redest du noch von deinen Angelegenheiten? Ich sage: Du und Ziba, ihr sollt das Feld teilen! 19.31 Mefi-Boschet sagte zum Koenig: Er mag auch das Ganze nehmen, nachdem mein Herr, der Koenig, in Frieden in sein Haus gekommen ist! Davids Begegnung mit Barsillai. 19.32 Und Barsillai, der Gileaditer, kam von Roglim herab und ging mit dem Koenig ueber den Jordan, um ihn am Jordan entlang zu geleiten. 19.33 Barsillai war aber sehr alt, ein Mann von achtzig Jahren. Er war es, der den Koenig versorgt hatte, als der sich in Mahanajim aufgehalten hatte, denn er war ein sehr reicher Mann. 19.34 Und der Koenig sagte zu Barsillai: Du, geh mit mir hinueber, ich will dich bei mir in Jerusalem versorgen! 19.35 Doch Barsillai sagte zum Koenig: Wie [viel sind noch] die Tage meiner Lebensjahre, dass ich mit dem Koenig nach Jerusalem hinaufziehen sollte? 19.36 Achtzig Jahre bin ich heute alt. Kann ich [da noch] zwischen Gutem und Boesem unterscheiden? Oder kann dein Knecht schmecken, was ich esse und was ich trinke? Oder kann ich noch auf die Stimme der Saenge...

...t. Kann ich [da noch] zwischen Gutem und Boesem unterscheiden? Oder kann dein Knecht schmecken, was ich esse und was ich trinke? Oder kann ich noch auf die Stimme der Saenger und der Saengerinnen hoeren? Wozu sollte dein Knecht meinem Herrn, dem Koenig, noch zur Last fallen? 19.37 Kurz nur kann dein Knecht mit dem Koenig ueber den Jordan gehen. Und warum will der Koenig mir diese [grosse] Vergeltung erweisen? 19.38 Lass doch deinen Knecht zurueckkehren, dass ich in meiner Stadt sterbe, beim Grab meines Vaters und meiner Mutter. Aber siehe, hier ist dein Knecht Kimham! Der mag mit meinem Herrn, dem Koenig, hinuebergehen. Und tu ihm, was gut ist in deinen Augen! 19.39 Da sagte der Koenig: Kimham soll mit mir hinuebergehen, und ich will ihm tun, was gut ist in deinen Augen. Und alles, was du von mir begehrst, will ich fuer dich tun! 19.40 Und alles Volk ging ueber den Jordan, und [auch] der Koenig ging hinueber. Und der Koenig kuesste Barsillai und segnete ihn; und der kehrte an seinen [Heimat]ort zurueck. 19.41 Und der Koenig ging weiter nach Gilgal, und Kimham ging mit ihm hinueber. Und das ganze Volk von Juda und auch die Haelfte des Volkes von Israel fuehrte den Koenig hinueber. Eifersucht von Juda und Israel auf David. 19.42 Und siehe, alle Maenner von Israel kamen zum Koenig und sagten zum Koenig: Warum haben unsere Brueder, die Maenner von Juda, dich gestohlen und den Koenig und sein Haus und alle Maenner Davids mit ihm ueber den Jordan gefuehrt? 19.43 Da antworteten alle Maenner von Juda den Maennern von Israel: Weil der Koenig mir naehersteht! Warum bist du denn ueber diese Sache erzuernt? Haben wir vom Koenig etwa irgend etwas aufgegessen, oder hat er uns irgendein Geschenk gemacht? 19.44 Aber die Maenner von Israel antworteten den Maennern von Juda und sagten: Ich habe zehn Anteile am Koenig, und auch an David habe ich mehr [Anrecht] als du. Warum hast du mich verachtet? Ist nicht auch mein Wort das erste gewesen, meinen Koenig zurueckzuholen? Aber das Wort der Maenner von Juda war haerter als das Wort der Maenner von Israel.
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19. Davids Trauer um Absalom - Joabs Vorwuerfe gegen David
Ahabs und Joschafats Kriegsabsichten - Weissagung des Micha
2Chr 18,1-27 22.1 Und sie verhielten sich drei Jahre lang ruhig; es war kein Krieg zwischen Aaram und Israel. 22.2 Aber im dritten Jahr, da kam Joschafat, der Koenig von Juda, zum Koenig von Israel herab. 22.3 Und der Koenig von Israel sagte zu seinen Dienern: Habt ihr nicht erkannt, dass Ramot in Gilead uns gehoert? Und wir bleiben still, anstatt es der Hand des Koenigs von Aram zu entreissen. 22.4 Und er sagte zu Joschafat: Willst du mit mir nach Ramot in Gilead in den Kampf ziehen? Da sagte Joschafat zum Koenig von Isarel: Ich bin wie du, mein Volk ist wie dein Volk, meine Pferde sind wie deine Pferde. 22.5 Und Joschafat sagte zum Koenig von Israel: Befrage doch heute das Wort des HERRN! 22.6 Da versammelte der Koenig von Israel die Propheten, etwa vierhundert Mann, und er sagte zu ihnen: Soll ich gegen Ramot in Gilead in den Kampf ziehen, oder soll ich es lassen? Sie sagten: Zieh hinauf! Und der Herr wird es in die Hand des Koenigs geben. 22.7 Aber Joschafat sagte: Ist hier kein Prophet des Herrn mehr, dass wir durch ihn [den HERRN] befragen? 22.8 Da sagte der Koenig von Israel zu Joschafat: Einen Mann gibt es noch, durch den man den HERRN befragen koennte, aber ich hasse ihn, denn er weissagt nichts Gutes ueber mich, sondern [nur] Boeses: [es ist] Micha, der Sohn des Jimla. Joschafat aber sagte: Der Koenig spreche nicht so! 22.9 Da rief der Koenig von Israel einen Hofbeamten und sagte: Hole schnell Micha, den Sohn des Jimla! 22.10 Und der Koenig von Israel und Joschafat, der Koenig von Juda, sassen jeder auf seinem Thron, bekleidet mit koeniglichen Gewaendern, auf einem freien Platz am Toreingang von Samaria. Und alle Propheten weissagten vor ihnen. 22.11 Und Zedekia, der Sohn des Kenaana, machte sich eiserne Hoerner und sagte: So spricht der HERR: Mit denen wirst du die Aramaeer nie...

...spricht der HERR: Mit denen wirst du die Aramaeer niederstossen, bis du sie vernichtet hast. 22.12 Ebenso weissagten alle Propheten, indem sie sagten: Zieh hinauf nach Ramot in Gilead und fuehre [Israel] zum Sieg! Der HERR hat es in die Hand des Koenigs gegeben. 22.13 Der Bote aber, der hingegangen war, Micha zu rufen, redete zu ihm und sagte: Sieh doch, die Worte der Propheten sind einstimmig gut fuer den Koenig. Lass doch dein Wort sein wie das Wort eines von ihnen und rede Gutes! 22.14 Micha aber sagte: So wahr der HERR lebt - nur, was der HERR mir sagen wird, das werde ich reden! 22.15 Und als er zum Koenig kam, sagte der Koenig zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramot in Gilead in den Kampf ziehen, oder sollen wir es lassen? Da sagte er zu ihm: Zieh hinauf und fuehre [Israel] zum Sieg! Denn der HERR hat es in die Hand des Koenigs gegeben. 22.16 Der Koenig aber sagte zu ihm: Wievielmal muss ich dich beschwoeren, dass du im Namen des HERRN nichts zu mir redest als nur die Wahrheit? 22.17 Da sagte er: Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe , die keinen Hirten haben. Und der HERR spr...

...ls nur die Wahrheit? 22.17 Da sagte er: Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe , die keinen Hirten haben. Und der HERR sprach: Diese haben keinen Herrn, sie sollen in Frieden zurueckkehren, jeder in sein Haus. 22.18 Da sagte der Koenig von Israel zu Joschafat: Habe ich dir nicht gesagt, er weissagt nichts Gutes ueber mich, sondern [nur] Boeses? 22.19 Und Micha sprach: Darum hoere das Wort des HERRN! Ich sah den HERRN auf seinem Thron sitzen, und das ganze Heer des Himmels s...

... Backe und sprach: Auf welchem Weg ist [denn] der Geist des HERRN von mir gewichen, um mit dir zu reden? 22.25 Micha sagte: Siehe, du wirst es an jenem Tag sehen, wenn du von Zimmer zu Zimmer fluechtest, um dich zu verstecken. 22.26 Da sagte der Koenig von Israel: Nimm Micha und fuehre ihn zurueck zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joasch, dem Sohn des Koenigs, 22.27 und sage: So spricht der Koenig: Setzt diesen ins Gefaengnis und speist ihn mit Brot der Bedraengnis und mit Wasser der Bedraengnis, bis ich in Frieden zurueckkomme! 22.28 Micha aber sagte: Wenn du je in Frieden zurueckkehrst, [dann] hat der HERR nicht durch mich geredet! Und ...

...er sagte: Wenn du je in Frieden zurueckkehrst, [dann] hat der HERR nicht durch mich geredet! Und er sprach: Hoert es, ihr Voelker alle! Gemeinsamer Krieg Ahabs und Joschafats - Joschafats Rettung und Ahabs Tod 2Chr 18,28-34 22.29 Und der Koenig von Israel und Joschafat, der Koenig von Juda, zogen hinauf nach Ramot in Gilead. 22.30 Und der Koenig von Israel sagte zu Joschafat: Ich will mich verkleiden und in den Kampf ziehen. Du aber lege deine [koeniglichen] Kleider an! So verkleidete sich der Koenig von Israel und zog in den Kampf. 22.31 Der Koenig von Aram hatte aber seinen 32 Wagenfuehrern befohlen: Ihr sollt weder gegen einen Geringen noch gegen einen Grossen kaempfen, sondern gegen den Koenig von Israel allein! 22.32 Und es geschah, als die Wagenfuehrer Joschafat sahen, da sagten sie [sich]: Das ist gewiss der Koenig von Israel! Und sie lenkten [ihre Wagen] auf ihn zu, um ihn anzugreifen. Da schrie Joschafat um Hilfe. 22.33 Und es geschah, als die Wagenfuehrer sahen, dass nicht er der Koenig von Israel war, da wandten sie sich von ihm ab. 22.34 Und ein Mann spannte den Bogen aufs Geratewohl und traf den Koenig von Israel zwischen die Tragbaender [des Panzers] und den Panzer. Da sagte er zu seinem Wagenlenker: Wende um und bring mich aus der Schlacht hinaus! Denn ich bin schwer verwundet. 22.35 Und der Kampf wurde heftig an jenem Tag. Und der Koenig hielt sich angesichts der Aramaeer im Wagen [noch] aufrecht; und am Abend starb er, und das Blut der Wunde floss in das Innere des Wagens. 22.36 Beim Untergang der Sonne erging der laute Ruf durchs Lager: Jeder Mann in seine Stadt und jeder Mann...

...r im Wagen [noch] aufrecht; und am Abend starb er, und das Blut der Wunde floss in das Innere des Wagens. 22.36 Beim Untergang der Sonne erging der laute Ruf durchs Lager: Jeder Mann in seine Stadt und jeder Mann in sein Land! 22.37 So starb der Koenig und kam nach Samaria. Und man begrub den Koenig in Samaria. 22.381 Und als man den Wagen am Teich von Samaria, wo die Huren sich wuschen, abspuelte, da leckten die Hunde sein Blut, und die Huren badeten [darin] nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte. 22.39 Und die uebrige Geschichte ...

...rin] nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte. 22.39 Und die uebrige Geschichte Ahabs und alles, was er getan, und das Elfenbeinhaus, das er gebaut, und alle Staedte, die er gebaut hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Koenige von Israel? 22.40 Und Ahab legte sich zu seinen Vaetern. Und sein Sohn Ahasja wurde an seiner Stelle Koenig. Joschafat von Juda 2Chr 20,31-21,1 22.41 Und Joschafat, der Sohn Asas, wurde Koenig ueber Juda im vierten Jahr Ahabs, des Koenigs von Israel. 22.42 Joschafat war 35 Jahre alt, als er Koenig wurde, und er regierte 25 Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Asuba, die Tochter des Schilhi. 22.43 Und er ging den ganzen Weg seines Vaters Asa; er wich nicht davon ab, indem er tat, was recht war in den Augen des HERRN. 22.44 Nu...

...eg seines Vaters Asa; er wich nicht davon ab, indem er tat, was recht war in den Augen des HERRN. 22.44 Nur die Hoehen wichen nicht: das Volk brachte auf den Hoehen noch Schlachtopfer und Rauchopfer dar. 22.45 Und Joschafat hatte Frieden mit dem Koenig von Israel. 22.46 Und die uebrige Geschichte Joschafats und seine Machttaten, die er ausgeuebt, und wie er Krieg gefuehrt hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Koenige von Juda? 22.47 Auch rottete er aus dem Land den Rest der Tempelhurer aus, der in den Tagen seines Vaters Asa uebriggeblieben war. 22.48 Und es war kein Koenig in Edom; ein Vogt [regierte als] Koenig. 22.49 Joschafat baute Tarsisschiffe, die nach Ofir fahren sollten, um Gold [zu holen]; aber man fuhr nicht, denn die Schiffe wurden bei Ezjon-Geber zertruemmert. 22.50 Damals sagte Ahasja, der Sohn Ahabs, zu Joschafat: Lass meine Knechte mit de...

...Knechte mit deinen Knechten auf den Schiffen fahren! Aber Joschafat wollte nicht. 22.51 Und Joschafat legte sich zu seinen Vaetern und wurde bei seinen Vaetern begraben in der Stadt seines Vaters David. Und sein Sohn Joram wurde an seiner Stelle Koenig. Ahasja von Israel 22.52 Ahasja, der Sohn Ahabs, wurde Koenig ueber Israel in Samaria, im 17. Jahr Joschafats, des Koenigs von Juda; und er regierte zwei Jahre ueber Israel. 22.53 Und er tat, was boese war in den Augen des HERRN und ging auf dem Weg seines Vaters und auf dem Weg seiner Mutter und auf dem Weg Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Suende verfu...
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11. Das erste Buch der Koenige ->
22. Ahabs und Joschafats Kriegsabsichten - Weissagung des Micha
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2.1 Und im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Traeume, so dass sein Geist beunruhigt wurde und sein Schlaf fuer ihn dahin war. 2.2 Und der Koenig befahl, dass man die Wahrsagepriester, die Beschwoerer, die Zauberer und die Sterndeuter rufen sollte, dem Koenig seine Traeume mitzuteilen. Da kamen sie und traten vor den Koenig. 2.3 Und der Koenig sprach zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und mein Geist ist beunruhigt, den Traum zu verstehen. 2.4 Da sagten die Sterndeuter zum Koenig auf aramaeisch: O Koenig, lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum! Dann wollen wir die Deutung kundtun. 2.5 Der Koenig antwortete und sprach zu den Sterndeutern: Die Sache ist von mir fest beschlossen: Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht mitteilt, [dann] werdet ihr in Stuecke gehauen, und eure Haeuser werden zu einem Misthaufen gemacht. 2.6 Wenn ihr a...

...u einem Misthaufen gemacht. 2.6 Wenn ihr aber den Traum und seine Deutung kundtut, werdet ihr Geschenke, Gaben und grosse Ehre von mir empfangen. Darum tut mir den Traum und seine Deutung kund! 2.7 Sie antworteten zum zweiten Mal und sagten: Der Koenig sage seinen Knechten den Traum! Dann tun wir die Deutung kund. 2.8 Der Koenig antwortete und sprach: Ich weiss zuverlaessig, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass die Sache von mir fest beschlossen ist: 2.9 Wenn ihr mir den Traum nicht mitteilt, bleibt es bei eurer Verurteilung. Denn ihr habt euch verabredet, ...

... bei eurer Verurteilung. Denn ihr habt euch verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeit sich aendert. Darum sagt mir den Traum! Und ich werde wissen, dass ihr mir seine Deutung kundtun koennt. 2.10 Die Sterndeuter antworteten vor dem Koenig und sagten: Es gibt keinen Menschen auf der [ganzen] Erde, der die Sache des Koenigs kundtun koennte, weil kein grosser und maechtiger Koenig jemals eine Sache wie diese von irgendeinem Wahrsagepriester oder Beschwoerer oder Sterndeuter verlangt hat. 2.11 Denn die Sache, die der Koenig verlangt, ist [zu] schwer; und es gibt keinen anderen, der sie vor dem Koenig kundtun koennte, als nur die Goetter, deren Wohnung [aber] nicht bei den Sterblichen ist. 2.12 Darueber wurde der Koenig zornig und ergrimmte sehr, und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. 2.13 Und es erging der Befehl: `Die Weisen sollen getoetet werden! Und man suchte [auch] Daniel und seine Gefaehrten, um [sie] zu toeten. 2.14 Da machte Daniel dem Arjo...

... befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. 2.13 Und es erging der Befehl: `Die Weisen sollen getoetet werden! Und man suchte [auch] Daniel und seine Gefaehrten, um [sie] zu toeten. 2.14 Da machte Daniel dem Arjoch, dem obersten Leibwaechter des Koenigs, der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu toeten, einen klugen und verstaendigen Einwand, 2.15 indem er dem Arjoch, dem Bevollmaechtigten des Koenigs, antwortete und sagte: Warum der strenge Befehl vom Koenig? Da teilte Arjoch dem Daniel die Sache mit. 2.16 Und Daniel ging hinein und erbat sich vom Koenig, dass er ihm eine Frist gewaehre, dem Koenig die Deutung kundzutun. 2.17 Darauf ging Daniel in sein Haus; und er teilte seinen Gefaehrten Hananja, Mischael und Asarja die Sache mit, 2.18 damit sie den Gott des Himmels um Erbarmen bitten sollten wegen dieses Geheimnisses, damit Daniel und s...

...gesicht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels. 2.20 Daniel fing an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein. 2.21 Er aendert Zeiten und Fristen, er setzt Koenige ab und setzt Koenige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen; 2.22 er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiss, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. 2.23 Dich, Gott meiner Vaeter, lobe und preise ich, dass du mir ...

..., was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. 2.23 Dich, Gott meiner Vaeter, lobe und preise ich, dass du mir Weisheit und Kraft gegeben und mich jetzt hast wissen lassen, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Koenigs wissen lassen. 2.24 Deshalb ging Daniel zu Arjoch hinein, den der Koenig eingesetzt hatte, die Weisen von Babel umzubringen. Er ging hin und sprach zu ihm so: Was die Weisen von Babel betrifft, bringe [sie] nicht um! Fuehre mich [aber] vor den Koenig, damit ich dem Koenig die Deutung kundtue! 2.25 Da fuehrte Arjoch den Daniel schnell vor den Koenig und sprach zu ihm so: Ich habe einen Mann unter den Weggefuehrten von Juda gefunden, der dem Koenig die Deutung mitteilen will. 2.26 Der Koenig fing an und sprach zu Daniel, dessen Name Beltschazar war: Bist du imstande, mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung mitzuteilen? 2.27 Daniel antwortete vor dem Koenig und sprach: Das Geheimnis, das der Koenig verlangt, koennen Weise, Beschwoerer, Wahrsagepriester und Zeichendeuter dem Koenig nicht kundtun. 2.28 Aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart; und er laesst den Koenig Nebukadnezar wissen, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum und die Gesichte deines Hauptes auf deinem Lager waren diese: 2.29 Dir, o Koenig, stiegen auf deinem Lager Gedanken auf, was nach diesem geschehen werde. Und der die Geheimnisse offenbart, [er] hat dich wissen lassen, was geschehen wird. 2.30 Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden waere, die...

... werde. Und der die Geheimnisse offenbart, [er] hat dich wissen lassen, was geschehen wird. 2.30 Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden waere, dieses Geheimnis geoffenbart worden, sondern deshalb, damit man den Koenig die Deutung wissen lasse und du die Gedanken deines Herzens erfaehrst. V. 31-36: V. 37-45. 2.31 Du, o Koenig, schautest: Und siehe, ein grosses Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz aussergewoehnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar. 2.32 Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein ...

...t, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden. Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem grossen Berg und erfuellte die ganze Erde. V. 37-45: V. 31-36. 2.36 Das ist der Traum. Und seine Deutung wollen wir vor dem Koenig ansagen: 2.37 Du, o Koenig, du Koenig der Koenige, dem der Gott des Himmels die Koenigsherrschaft, die Macht und die Staerke und die Ehre gegeben hat 2.38 - und ueberall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Voegel des Himmels wohnen, hat er [sie] in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher ueber sie alle gesetzt -, du bist da...

...egeben hat 2.38 - und ueberall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Voegel des Himmels wohnen, hat er [sie] in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher ueber sie alle gesetzt -, du bist das Haupt aus Gold. 2.39 Und nach dir wird ein anderes Koenigreich erstehen, geringer als du, und ein anderes, drittes Koenigreich, aus Bronze, das ueber die ganze Erde herrschen wird. 2.40 Und ein viertes Koenigreich wird stark sein wie Eisen, deshalb weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das [alles] zertruemmert, wird es all jene zermalmen und zertruemmern. 2.41 Und dass du die Fuesse und die Zehen teils aus Toepferton und tei...

...sen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das [alles] zertruemmert, wird es all jene zermalmen und zertruemmern. 2.41 Und dass du die Fuesse und die Zehen teils aus Toepferton und teils aus Eisen gesehen hast: [das] wird ein geteiltes Koenigreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird [etwas] in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast. 2.42 Und die Zehen der Fuesse, teils aus Eisen und teils aus Ton: zum Teil wird das Koenigreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein. 2.43 Dass du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton ...

... sein. 2.43 Dass du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen laesst. 2.44 Und in den Tagen dieser Koenige wird der Gott des Himmels ein Koenigreich aufrichten, das ewig nicht zerstoert werden wird. Und das Koenigreich wird keinem anderen Volk ueberlassen werden; es wird all jene Koenigreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen: 2.45 wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach, [und zwar] nicht durch Haende, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Ein grosser ...

... und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen: 2.45 wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach, [und zwar] nicht durch Haende, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Ein grosser Gott laesst den Koenig wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist zuverlaessig und seine Deutung zutreffend. 2.46 Da fiel der Koenig Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich vor Daniel nieder. Und er befahl, ihm Opfer und Raeucherwerk darzubringen. 2.47 Der Koenig antwortete Daniel und sprach: In Wahrheit, euer Gott, er ist Gott der Goetter und Herr der Koenige und offenbart Geheimnisse, da du dieses Geheimnis offenbaren konntest. 2.48 Daraufhin machte der Koenig den Daniel gross und gab ihm viele grosse Geschenke, und er setzte ihn als Herrscher ueber die ganze Provinz Babel ein und zum Obervorsteher ueber alle Weisen von Babel. 2.49 Und Daniel erbat vom Koenig, dass er Schadrach, Meschach und Abed-Nego ueber die Verwaltung der Provinz Babel einsetze. Aber Daniel blieb am Hof des Koenigs.
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Der Prophet Daniel
Absaloms Rueckkehr und Begnadigung.
14.1 Als nun Joab, der Sohn der Zeruja, erkannte, dass das Herz des Koenigs auf Absalom [gerichtet] war, 14.2 da sandte Joab nach Tekoa und liess von dort eine kluge Frau holen und sagte zu ihr: Stell dich doch wie eine Trauernde und zieh Trauerkleider an und salbe dich nicht mit Oel und benimm dich wie eine Frau, die ...

...und liess von dort eine kluge Frau holen und sagte zu ihr: Stell dich doch wie eine Trauernde und zieh Trauerkleider an und salbe dich nicht mit Oel und benimm dich wie eine Frau, die schon viele Tage ueber einen Toten trauert! 14.3 Geh dann zum Koenig hinein und rede zu ihm nach folgendem Wort! Und Joab legte ihr die Worte in den Mund. 14.4 Und die Frau aus Tekoa kam zum Koenig. Und sie fiel auf ihr Gesicht zur Erde und warf sich nieder und sagte: Hilf, o Koenig! 14.5 Und der Koenig sprach zu ihr: Was [fehlt] dir? Da sagte sie: Ach, ich bin eine Witwe, und mein Mann ist gestorben. 14.6 Und deine Magd hatte zwei Soehne, und sie rauften sich beide auf dem Feld, und da kein Retter zwischen ihnen war, schlug der eine den andern...

...Bruders, den er umgebracht hat, dass wir [so] auch den Erben ausrotten! Und so wollen sie meine Kohle ausloeschen, die mir uebriggeblieben ist, um meinem Mann weder Namen noch Nachkommen auf der Flaeche des Erdbodens zu lassen. 14.8 Da sagte der Koenig zu der Frau: Geh in dein Haus! Ich selbst werde deinetwegen Befehl geben. 14.9 Und die Frau aus Tekoa sagte zum Koenig: Auf mir, mein Herr und Koenig, und auf dem Haus meines Vaters [wird nun] die Schuld [liegen]; der Koenig aber und sein Thron werden schuldlos sein! 14.10 Da sagte der Koenig: Wer gegen dich redet, den bring zu mir! Er soll dich kuenftig nicht mehr antasten. 14.11 Sie aber sagte: Der Koenig gedenke doch des HERRN, deines Gottes, damit der Blutraecher nicht noch mehr Verderben anrichtet und man meinen Sohn nicht ausrottet! Und er sagte: So wahr der HERR lebt, wenn von den Haaren deines Sohnes [eines] auf die Erde faellt! 14.12 Und d...

...t noch mehr Verderben anrichtet und man meinen Sohn nicht ausrottet! Und er sagte: So wahr der HERR lebt, wenn von den Haaren deines Sohnes [eines] auf die Erde faellt! 14.12 Und die Frau sagte: Lass doch deine Magd ein Wort zu meinem Herrn, dem Koenig, reden! Er sagte: Rede! 14.13 Da sagte die Frau: Und warum beabsichtigst du so etwas gegen das Volk Gottes? Denn da der Koenig dieses Wort geredet hat, ist er einem Schuldbeladenen gleich, indem der Koenig den von ihm Verstossenen nicht zurueckkehren laesst. 14.14 Denn sterben muessen wir und sind wie Wasser, das auf die Erde geschuettet wird und das man nicht wieder sammeln kann. Aber Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er hat die Absich...

...ettet wird und das man nicht wieder sammeln kann. Aber Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er hat die Absicht, dass der Verstossene nicht [auch] von ihm weg verstossen bleibt. 14.15 Nun denn, dass ich gekommen bin, um dieses Wort zu dem Koenig, meinem Herrn, zu reden, [geschah], weil das Volk mich in Furcht versetzt hat. Da sagte [sich] deine Magd: Ich will doch zum Koenig reden, vielleicht wird der Koenig das Wort seiner Sklavin tun. 14.16 Denn der Koenig wird [darauf] hoeren, um seine Sklavin aus der Faust des Mannes zu erretten, der mich samt meinem Sohn aus dem Erbteil Gottes ausrotten will. 14.17 Und deine Magd sagte [sich]: Das Wort meines Herrn, des Koenigs, moege doch zur Beruhigung [fuer mich] sein. Denn wie der Engel Gottes, so ist mein Herr, der Koenig, um das Gute und das Boese anzuhoeren. Und der HERR, dein Gott, sei mit dir! 14.18 Da antwortete der Koenig und sagte zu der Frau: Verschweige mir doch ja nichts [von dem], wonach ich dich [jetzt] frage! Die Frau sagte: Mein Herr, der Koenig, moege doch reden! 14.19 Der Koenig sagte: Ist in alledem die Hand Joabs mit dir? Da antwortete die Frau und sagte: So wahr deine Seele lebt, mein Herr und Koenig, wenn jemand nach rechts oder nach links ausweichen kann vor allem, was mein Herr, der Koenig redet! Ja, dein Knecht Joab, er hat mir Befehl gegeben, und er hat deiner Magd all diese Worte in den Mund gelegt. 14.20 Um der Sache ein anderes Gesicht zu geben, hat dein Knecht Joab dieses Wort ausgemacht. Aber mein Herr ist weise, gleich der...

...in den Mund gelegt. 14.20 Um der Sache ein anderes Gesicht zu geben, hat dein Knecht Joab dieses Wort ausgemacht. Aber mein Herr ist weise, gleich der Weisheit des Engels Gottes, dass er alles erkennt, was auf Erden [geschieht]. 14.21 Und der Koenig sagte zu Joab: Siehe doch, ich tue diese [deine] Sache. So geh nun hin, lass den Jungen, den Absalom, zurueckkehren! 14.22 Da fiel Joab auf sein Angesicht zur Erde und warf sich nieder und segnete den Koenig. Und Joab sagte: Heute erkennt dein Knecht, dass ich Gunst gefunden habe in deinen Augen, mein Herr und Koenig, da der Koenig das Wort seines Knechtes getan hat. 14.23 Und Joab machte sich auf und ging nach Geschur und brachte Absalom nach Jerusalem zurueck. 14.24 Aber der Koenig sagte: Er soll sich zu seinem Haus wenden, mein Angesicht soll er nicht sehen. Da wandte sich Absalom zu seinem Haus, und das Angesicht des Koenigs sah er nicht. 14.25 In ganz Israel aber gab es keinen Mann so schoen wie Absalom [und] so sehr zu ruehmen. Von seiner Fusssohle bis zu seinem Scheitel war kein Makel an ihm. 14.26 Und wenn er sein Haupt scheren liess - es geschah naemlich am ...

...cheitel war kein Makel an ihm. 14.26 Und wenn er sein Haupt scheren liess - es geschah naemlich am Ende jedes Jahres, dass er es scheren liess, denn es war ihm zu schwer, so liess er es scheren -, dann wog sein Haupthaar zweihundert Schekel nach koeniglichem Gewicht. 14.27 Und dem Absalom wurden drei Soehne geboren und eine Tochter, ihr Name war Tamar. Sie war eine Frau von schoenem Aussehen. 14.28 Und Absalom wohnte in Jerusalem zwei volle Jahre und hatte das Angesicht des Koenigs [noch] nicht gesehen. 14.29 Da sandte Absalom zu Joab, um ihn zum Koenig zu schicken, aber er wollte nicht zu ihm kommen. Und er sandte noch ein zweites Mal, aber er wollte [wieder] nicht kommen. 14.30 Da sagte er zu seinen Knechten: Seht, das Feld Joabs ist an meiner Seite. Er hat dort Gerste. Geht hin und steckt es...

...sich auf und kam zu Absalom ins Haus und sagte zu ihm: Warum haben deine Knechte das Feld, das mir gehoert, in Brand gesteckt? 14.32 Und Absalom sagte zu Joab: Siehe, ich hatte zu dir geschickt und [dir] sagen lassen: Komm her, ich will dich zum Koenig schicken, um [ihm] zu sagen: Wozu bin ich von Geschur hergekommen? Besser waere es fuer mich, ich waere noch dort. Jetzt aber will ich das Angesicht des Koenigs sehen. Und wenn es an mir eine Schuld gibt, dann soll er mich toeten. 14.33 Da begab sich Joab zum Koenig und berichtete es ihm. Und er rief Absalom. Der kam zum Koenig und warf sich vor ihm nieder [und fiel] auf sein Angesicht zur Erde [nieder] vor dem Koenig, und der Koenig kuesste Absalom.
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10. Das zweite Buch Samuel ->
14. Absaloms Rueckkehr und Begnadigung
Liste der besiegten Koenige.
V. 1-6: 4Mo 21,21-35; 5Mo 2,32-37; 3,1-7; 4,46-49. 12.1 Dies sind die Koenige des Landes, die die Soehne Israel schlugen und deren Land sie in Besitz nahmen jenseits des Jordan, gegen Sonnenaufgang, vom Fluss Arnon bis zum Berg Hermon, und die ganze Steppe nach Osten zu: 12.2 Sihon, der Koenig der Amoriter, der in Heschbon wohnte, er herrschte [ueber das Gebiet] von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon [liegt], und zwar von der Mitte des Flusstales an, und ueber das halbe Gilead bis an den Fluss Jabbok, die Grenze der Soehne Ammon,...

...abbok, die Grenze der Soehne Ammon, 12.3 und ueber die Steppe bis an den See Kinneret im Osten, und bis ans Meer der Steppe, das Salzmeer, im Osten, nach Bet-Jeschimot hin und im Sueden an den Fuss der Abhaenge des Pisga. 12.4 Und das Gebiet des Koenigs Og von Basan, von dem Rest der Refaiter, der in Aschtarot und in Edrei wohnte. 12.5 Und er herrschte ueber das Hermongebirge, ueber Salcha und ueber ganz Basan bis an die Grenze der Geschuriter und der Maachatiter und [ueber] halb Gilead [bis a...

...st der Refaiter, der in Aschtarot und in Edrei wohnte. 12.5 Und er herrschte ueber das Hermongebirge, ueber Salcha und ueber ganz Basan bis an die Grenze der Geschuriter und der Maachatiter und [ueber] halb Gilead [bis an] die Grenze Sihons, des Koenigs von Heschbon. 12.6 Mose, der Knecht des HERRN, und die Soehne Israel schlugen sie. Und Mose, der Knecht des HERRN, gab es als Besitz den Rubenitern, den Gaditern und dem halben Stamm Manasse. 12.7 Dies sind die Koenige des Landes, die Josua und die Soehne Israel schlugen diesseits des Jordan, im Westen, von Baal-Gad an in der Talebene des Libanon bis an das kahle Gebirge, das nach Seir hin ansteigt. - Und Josua gab es den Staemmen Israels zum Besitz nach ihre...

...aemmen Israels zum Besitz nach ihren Abteilungen, 12.8 im Gebirge, in der Niederung, in der Steppe, an den Abhaengen, in der Wueste und im Sueden - die Hetiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hewiter und die Jebusiter: 12.9 der Koenig von Jericho: einer; der Koenig von Ai, das neben Bethel [liegt]: einer; 12.10 der Koenig von Jerusalem: einer; der Koenig von Hebron: einer; 12.11 der Koenig von Jarmut: einer; der Koenig von Lachisch: einer; 12.12 der Koenig von Eglon: einer; der Koenig von Geser: einer; 12.13 der Koenig von Debir: einer; der Koenig von Geder: einer; 12.14 der Koenig von Horma: einer; der Koenig von Arad: einer; 12.15 der Koenig von Libna: einer; der Koenig von Adullam: einer; 12.16 der Koenig von Makkeda: einer; der Koenig von Bethel: einer; 12.17 der Koenig von Tappuach: einer; der Koenig von Hefer: einer; 12.18 der Koenig von Afek: einer; der Koenig von Saron: einer; 12.19 der Koenig von Madon: einer; der Koenig von Hazor: einer; 12.20 der Koenig von Schimron-Meron: einer; der Koenig von Achschaf: einer; 12.21 der Koenig von Taanach: einer; der Koenig von Megiddo: einer; 12.22 der Koenig von Kedesch: einer; der Koenig von Jokneam am Karmel: einer; 12.23 der Koenig von Dor im Huegelland von Dor: einer; der Koenig von Gojim zu Gilgal: einer; 12.24 der Koenig von Tirza: einer. Alle Koenige [zusammen] waren 31.
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06. Das Buch Josua ->
12. Liste der besiegten Koenige
Abija von Juda.
2Chr 13. 15.1 Und im achtzehnten Jahr des Koenigs Jerobeam, des Sohnes Nebats, wurde Abija Koenig ueber Juda. 15.2 Er regierte drei Jahre in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Maacha, die Tochter Abischaloms. 15.3 Und er lebte in allen Suenden seines Vaters, die der vor ihm getan hatte; und sein Herz war nicht ungeteilt mit dem HERRN,...

...s, die der vor ihm getan hatte; und sein Herz war nicht ungeteilt mit dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. 15.4 Doch um Davids willen gab ihm der HERR, sein Gott, eine Leuchte in Jerusalem, indem er seinen Sohn nach ihm [als Koenig] aufstehen liess und indem er Jerusalem bestehen liess, 15.5 weil David getan hatte, was recht war in den Augen des HERRN, und von allem, was er ihm geboten hatte, nicht abgewichen war alle Tage seines Lebens, ausser in der Sache mit Uria, dem H...

...ser in der Sache mit Uria, dem Hetiter. 15.6 Und es war Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam alle Tage seines Lebens. 15.7 Und die uebrige Geschichte Abijas und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buch der Geschichte der Koenige von Juda? Und es war Krieg zwischen Abija und Jerobeam. 15.8 Und Abija legte sich zu seinen Vaetern, und man begrub ihn in der Stadt Davids. Und sein Sohn Asa wurde an seiner Stelle Koenig. Asa von Juda. V. 9-15: 2Chr 14,1-5; 15,8-19. 15.9 Und im zwanzigsten Jahr Jerobeams, des Koenigs von Israel, wurde Asa Koenig ueber Juda. 15.10 Und er regierte 41 Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Maacha, die Tochter Abischaloms. 15.11 Und Asa tat, was recht war in den Augen des HERRN, wie sein Vater David. 15.12 Und er schaffte die Tempelhurer aus dem...

...ERRN alle seine Tage. 15.15 Und er brachte die heiligen Gaben seines Vaters und seine [eigenen] heiligen Gaben ins Haus des HERRN: Silber und Gold und Geraete. V. 16-24: 2Chr 16,1-6.11-14. 15.16 Und es war Krieg zwischen Asa und Bascha, dem Koenig von Israel, all ihre Tage. 15.17 Bascha, der Koenig von Israel, zog gegen Juda herauf und baute Rama aus, um bei Asa, dem Koenig von Juda, niemanden aus- und eingehen zu lassen. 15.18 Da nahm Asa alles Silber und Gold, das in den Schaetzen des Hauses des HERRN [noch] uebriggeblieben war, und die Schaetze des Hauses des Koenigs und gab sie in die Hand seiner Knechte; und der Koenig Asa sandte sie zu Ben-Hadad, dem Sohn des Tabrimmon, des Sohnes Hesjons, dem Koenig von Aram, der in Damaskus wohnte, und liess [ihm] sagen: 15.19 Ein Bund [sei] zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater! Siehe, ich sende dir als Geschenk Silber und Gold. Auf, mache deinen Bund mit Bascha, dem Koenig von Israel, ungueltig, dass er von mir abzieht! 15.20 Und Ben-Hadad hoerte auf den Koenig Asa, und er sandte seine Heerobersten gegen die Staedte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Bet-Maacha und ganz Kinneret samt dem ganzen Land Naftali. 15.21 Und es geschah, als Bascha das hoerte, da liess er davon ab, Rama auszubauen, und b...

... Heerobersten gegen die Staedte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Bet-Maacha und ganz Kinneret samt dem ganzen Land Naftali. 15.21 Und es geschah, als Bascha das hoerte, da liess er davon ab, Rama auszubauen, und blieb in Tirza. 15.22 Der Koenig Asa aber bot ganz Juda auf, keiner war frei [vom Dienst]; und sie trugen die Steine und das Bauholz von Rama weg, mit denen Bascha gebaut hatte. Und der Koenig Asa baute damit Geba [in] Benjamin und Mizpa aus. 15.23 Und die uebrige ganze Geschichte Asas und alle seine Machttaten und alles, was er getan hat, und die Staedte, die er gebaut hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Koenige von Juda? Doch zur Zeit seines Alters war er an seinen Fuessen krank. 15.24 Und Asa legte sich zu seinen Vaetern und wurde bei seinen Vaetern in der Stadt seines Vaters David begraben. Und sein Sohn Joschafat wurde an seiner Stelle Koenig. Nadab von Israel. 15.25 Und Nadab, der Sohn Jerobeams, wurde Koenig ueber Israel im zweiten Jahr Asas, des Koenigs von Juda; und er regierte zwei Jahre ueber Israel. 15.26 Und er tat, was boese war in den Augen des HERRN, und ging auf dem Weg seines Vaters und [lebte] in dessen Suende, mit der er Israel zur Suende verfuehrt hatte. 15.27 Gegen ihn verschwor ...

...7 Gegen ihn verschwor sich Bascha, der Sohn Ahijas, vom Haus Issaschar. Und Bascha erschlug ihn bei Gibbeton, waehrend Nadab und ganz Israel Gibbeton belagerten, das den Philistern gehoerte. 15.28 Und Bascha toetete ihn im dritten Jahr Asas, des Koenigs von Juda, und wurde an seiner Stelle Koenig. 15.29 Und es geschah, sobald er Koenig geworden war, erschlug er das ganze Haus Jerobeam; er liess von Jerobeam nichts uebrig, was Odem hatte, bis er es ausgetilgt hatte nach dem Wort des HERRN, das er durch seinen Knecht Ahija, den Siloniter, geredet hatte 15.30 wegen der Suenden Je...

...denen er Israel zur Suende verfuehrt hatte, durch den Zorn, zu dem er den HERRN, den Gott Israels, zum Zorn gereizt hatte. 15.31 Und die uebrige Geschichte Nadabs und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Koenige von Israel? 15.32 Und es war Krieg zwischen Asa und Bascha, dem Koenig von Israel, alle ihre Tage.
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15. Abija von Juda
Esters Erwaehlung zur Koenigin
- Aufdeckung eines Anschlags auf den Koenig durch Mordechai. 2.1 Nach diesen Begebenheiten, als der Zorn des Koenigs Ahasveros sich gelegt hatte, dachte er zurueck an Wasti und an das, was sie getan hatte und was ueber sie beschlossen worden war. 2.2 Da sagten die Pagen des Koenigs, die ihn bedienten: Man suche dem Koenig unberuehrte Maedchen von schoenem Aussehen. 2.3 Und der Koenig bestimme Beamte in allen Provinzen seines Koenigreiches, dass sie alle unberuehrten Maedchen von schoenem Aussehen in die Burg Susa, ins Frauenhaus bringen sollten, unter die Obhut des koeniglichen Eunuchen Hegai, des Hueters der Frauen; und man lasse ihnen [dort die noetigen] Schoenheitsmittel zuteil werden. 2.4 Und das Maedchen, das dem Koenig gefaellt, mag an Wastis Stelle Koenigin werden. Und das Wort war recht in den Augen des Koenigs, und er machte es so. 2.5 Nun war da ein juedischer Mann in der Burg Susa, sein Name war Mordechai, der Sohn Jairs, des Sohnes Schimis, des Sohnes des Kisch, ein Benjaminiter, 2.6 der aus Jerusalem gefangen weggefuehrt worden war zusammen mit...

...in juedischer Mann in der Burg Susa, sein Name war Mordechai, der Sohn Jairs, des Sohnes Schimis, des Sohnes des Kisch, ein Benjaminiter, 2.6 der aus Jerusalem gefangen weggefuehrt worden war zusammen mit den Weggefuehrten, die mit Jechonja, dem Koenig von Juda, gefangen weggefuehrt wurden, den Nebukadnezar, der Koenig von Babel, gefangen weggefuehrt hatte. 2.7 Und er war Vormund von Hadassa, das ist Ester, der Tochter seines Onkels; denn sie hatte weder Vater noch Mutter. Und das Maedchen war von schoener Gestalt und von schoenem Aussehen. Und als ihr Vater u...

...n sie hatte weder Vater noch Mutter. Und das Maedchen war von schoener Gestalt und von schoenem Aussehen. Und als ihr Vater und ihre Mutter gestorben waren, hatte Mordechai sie als seine Tochter angenommen. 2.8 Und es geschah, als das Wort des Koenigs und sein Gesetz vernommen wurden und als viele Maedchen in die Burg Susa unter die Obhut Hegais zusammengebracht wurden, da wurde auch Ester in das Haus des Koenigs aufgenommen unter die Obhut Hegais, des Hueters der Frauen. 2.9 Und das Maedchen gefiel ihm und erlangte Gnade vor ihm. Und er beeilte sich, ihr die [noetigen] Schoenheitsmittel und die gebuehrende Verpflegung zuteil werden zu lassen und ihr di...

...der Frauen. 2.9 Und das Maedchen gefiel ihm und erlangte Gnade vor ihm. Und er beeilte sich, ihr die [noetigen] Schoenheitsmittel und die gebuehrende Verpflegung zuteil werden zu lassen und ihr die sieben auserlesensten Maedchen aus dem Haus des Koenigs zu geben. Dann liess er sie mit ihren Maedchen in den besten Fluegel des Frauenhauses umziehen. 2.10 Ester hatte [aber] ihr Volk und ihre Abstammung nicht angegeben, denn Mordechai hatte ihr befohlen, dass sie es nicht angeben sollte. 2.11 Mo...

...e es nicht angeben sollte. 2.11 Mordechai aber ging Tag fuer Tag vor dem Hof des Frauenhauses auf und ab, um [etwas ueber] das Wohlergehen Esters zu erfahren und was mit ihr geschaehe. 2.12 Wenn nun die Reihe an ein jedes der Maedchen kam, zum Koenig Ahasveros hineinzugehen, nachdem es gemaess der Vorschrift fuer Frauen zwoelf Monate lang behandelt worden war - denn so wurden die Tage ihrer Schoenheitspflege voll, [naemlich] sechs Monate mit Myrrhenoel und sechs Monate mit Balsamoelen und mi...

... war - denn so wurden die Tage ihrer Schoenheitspflege voll, [naemlich] sechs Monate mit Myrrhenoel und sechs Monate mit Balsamoelen und mit [anderen] Schoenheitsmitteln fuer Frauen -, 2.13 dann ging das Maedchen unter folgenden [Umstaenden] zum Koenig hinein: Alles, was es nannte, wurde ihm gegeben und durfte mit ihm aus dem Frauenhaus ins Haus des Koenigs mitkommen. 2.14 Am Abend ging es hinein und am Morgen kehrte es in das zweite Frauenhaus zurueck, unter die Obhut des koeniglichen Eunuchen Schaasgasch, des Hueters der Nebenfrauen. Es kam nicht wieder zum Koenig hinein, es sei denn, dass der Koenig Gefallen an ihm hatte, und es namentlich gerufen wurde. 2.15 Und als die Reihe an Ester kam, die Tochter Abihajils, des Onkels Mordechais, der [sie] als seine Tochter angenommen hatte, dass sie zum Koenig kommen sollte, verlangte sie nichts, ausser was der koenigliche Eunuch, Hegai, der Hueter der Frauen, [ihr] sagte. Und Ester erlangte Gunst in den Augen aller, die sie sahen. 2.16 So wurde Ester zum Koenig Ahasveros in sein koenigliches Haus geholt, [und zwar] im zehnten Monat - das ist der Monat Tebet - im siebten Jahr seiner Regierung. 2.17 Und der Koenig gewann Ester lieb, mehr als alle Frauen, und sie erlangte Gunst und Gnade vor ihm, mehr als all die [andern] Jungfrauen. Und er setzte das koenigliche Diadem auf ihr Haupt und machte sie an Wastis Stelle zur Koenigin. 2.18 Und der Koenig veranstaltete fuer all seine Fuersten und Knechte ein grosses Gastmahl, das Gastmahl Esters. Den Provinzen gewaehrte er einen Steuererlass und bewilligte eine [Korn]spende nach der Freigebigkeit des Koenigs. 2.19 Und als zum zweiten Mal Jungfrauen zusammengebracht wurden, sass Mordechai im Tor des Koenigs. 2.20 Ester [aber] hatte ihre Abstammung und ihr Volk nicht angegeben, ganz wie Mordechai ihr befohlen hatte. Und Ester befolgte Mordechais Befehl wie [frueher], als sie bei ihm unter [seiner] Vormundschaft lebte. 2.21 In jenen Tagen, als Morde...

...er] hatte ihre Abstammung und ihr Volk nicht angegeben, ganz wie Mordechai ihr befohlen hatte. Und Ester befolgte Mordechais Befehl wie [frueher], als sie bei ihm unter [seiner] Vormundschaft lebte. 2.21 In jenen Tagen, als Mordechai im Tor des Koenigs sass, gerieten Bigtan und Teresch, zwei koenigliche Eunuchen von denen, die an der Schwelle Wache hielten, in Zorn und trachteten danach, Hand an den Koenig Ahasveros zu legen. 2.22 Und die Sache wurde dem Mordechai bekannt, und er berichtete es der Koenigin Ester, und Ester sagte es dem Koenig im Namen Mordechais [weiter]. 2.23 Da wurde die Sache untersucht und [als richtig] befunden, und die beiden wurden an ein Holz gehaengt. Und es wurde vor dem Koenig ins Buch der Geschichte geschrieben.
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02. Esters Erwaehlung zur Koenigin
6 Daniels Errettung aus der Loewengrube.
6.1 Und Darius, der Meder, uebernahm die Koenigsherrschaft, als er 62 Jahre alt war. 6.2 Es gefiel Darius, ueber das Koenigreich 120 Satrapen einzusetzen, die im ganzen Koenigreich sein sollten, 6.3 und ueber sie drei Minister [zu setzen], von denen einer Daniel war, denen jene Satrapen Rechenschaft geben sollten, damit der Koenig keinen Schaden erlitte. 6.4 Da uebertraf dieser Daniel die Minister und die Satrapen, weil ein aussergewoehnlicher Geist in ihm war. Und der Koenig beabsichtigte, ihn ueber das ganze Koenigreich einzusetzen. 6.5 Da suchten die Minister und die Satrapen einen Anklagegrund gegen Daniel in bezug auf seine Amtsgeschaefte zu finden. Aber sie konnten keinerlei Anklagegrund und nichts Schlechtes finden, weil er treu war und keinerlei Na...

...hlechtes bei ihm zu finden waren. 6.6 Da sagten diese Maenner: Wir werden bei diesem Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn, dass wir im Gesetz seines Gottes etwas gegen ihn finden. 6.7 Daraufhin stuerzten diese Minister und Satrapen zum Koenig und sprachen zu ihm so: Koenig Darius, lebe ewig! 6.8 Alle Minister des Koenigreichs, die Statthalter und Satrapen, die Staatsraete und Verwalter haben sich beraten, dass der Koenig eine Verordnung erlassen und ein Verbot bestaetigen solle, dass jeder, der innerhalb von dreissig Tagen an irgendeinen Gott oder Menschen eine Bitte richtet ausser an dich, o Koenig, in die Loewengrube geworfen werden soll. 6.9 Nun, o Koenig, erlass das Verbot und lass ein Schriftstueck ausfertigen, das nicht geaendert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unaufhebbar ist! 6.10 Daraufhin liess der Koenig Darius das Schriftstueck und das Verbot ausfertigen. 6.11 Und als Daniel erfuhr, dass das Schriftstueck ausgefertigt war, ging er in sein Haus. Er hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin; und dreimal am Tag kniete er ...

...imal am Tag kniete er auf seine Knie nieder, betete und pries vor seinem Gott, wie er [es auch] vorher getan hatte. 6.12 Da stuerzten jene Maenner herbei und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gott. 6.13 Darauf naeherten sie sich dem Koenig und sprachen vor [ihm] bezueglich des koeniglichen Verbotes: Hast du nicht ein Verbot ausfertigen lassen, dass jedermann, der innerhalb von dreissig Tagen von irgendeinem Gott oder Menschen etwas erbittet ausser von dir, o Koenig, in die Loewengrube geworfen werden sollte? Der Koenig antwortete und sprach: Das Wort ist unumstoesslich nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unaufhebbar ist. 6.14 Darauf antworteten sie und sprachen vor dem Koenig: Daniel, einer der Weggefuehrten aus Juda, schenkt weder dir, o Koenig, noch dem Verbot, das du hast ausfertigen lassen, Beachtung; sondern er betet dreimal am Tag. 6.15 Da missfiel es dem Koenig, als er die Sache hoerte, sehr, und er sann darauf, Daniel zu retten; und bis zum Untergang der Sonne bemuehte er sich, ihn zu befreien. 6.16 Da stuerzten diese Maenner zum Koenig und sagten zum Koenig: Wisse, o Koenig, dass die Meder und Perser ein Gesetz haben, wonach kein Verbot und keine Verordnung, die der Koenig erlassen hat, abgeaendert werden darf! 6.17 Dann befahl der Koenig, und man brachte Daniel [herbei] und warf ihn in die Loewengrube. Der Koenig begann und sagte zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, er moege dich retten! 6.18 Und ein Stein wurde gebracht und auf die Oeffnung der Grube gelegt; und der Koenig versiegelte ihn mit seinem Siegelring und mit den Siegelringen seiner Gewaltigen, damit die Sache mit Daniel nicht veraendert wuerde. 6.19 Darauf ging der Koenig in seinen Palast, und er uebernachtete fastend und liess keine Speise zu sich hereinbringen; und sein Schlaf floh von ihm. 6.20 Dann stand der Koenig bei der Morgenroete, sobald es hell wurde, auf und ging schnell zur Loewengrube. 6.21 Und als er sich der Grube naeherte, rief er mit trauriger Stimme nach Daniel. Der Koenig begann und sagte zu Daniel: Daniel, Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, dich von den Loewen erretten koennen? 6.22 Da redete Daniel mit dem Koenig: O Koenig, lebe ewig! 6.23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt, und er hat den Rachen der Loewen verschlossen, so dass sie mich nicht verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde. Und auch vor dir, o Koenig, habe ich kein Verbrechen begangen. 6.24 Da freute sich der Koenig sehr, und er befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte. 6.25 Und der Koenig befahl, und man brachte jene Maenner, die Daniel verklagt hatten, und man warf sie in die Loewengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen. Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die Loewen ueber sie her, und sie zermalmten al...

...e Daniel verklagt hatten, und man warf sie in die Loewengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen. Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die Loewen ueber sie her, und sie zermalmten alle ihre Knochen. 6.26 Dann schrieb der Koenig Darius an alle Voelker, Nationen und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnten: Euer Friede sei gross! 6.27 Von mir ergeht der Befehl, dass man in der ganzen Herrschaft meines Koenigreichs vor dem Gott Daniels zittere und sich fuerchte! Denn er ist der lebendige Gott und bleibt in Ewigkeit; und sein Koenigreich wird nicht zerstoert werden, und seine Herrschaft [waehrt] bis ans Ende. 6.28 [Er,] der rettet und befreit und Zeichen und Wunder im Himmel und auf der Erde tut, er hat Daniel aus der Gewalt der Loewen errettet. 6.29 Und dieser Daniel sta...
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Der Prophet Daniel
Eroberung des Suedteils von Kanaan.
10.1 Und es geschah, als Adoni-Zedek, der Koenig von Jerusalem, hoerte, dass Josua Ai eingenommen und an ihm den Bann vollstreckt habe, dass er es mit Ai und seinem Koenig ebenso gemacht habe, wie er es mit Jericho und seinem Koenig gemacht hatte, und dass die Bewohner von Gibeon Frieden mit Israel gemacht haetten und in ihrer Mitte seien: 10.2 da fuerchteten sie sich sehr. Denn Gibeon war eine grosse Stadt, wie eine der Koenigsstaedte, ja, es war groesser als Ai, und alle seine Maenner waren Krieger. 10.3 Und Adoni-Zedek, der Koenig von Jerusalem, sandte zu Hoham, dem Koenig von Hebron, und zu Piram, dem Koenig von Jarmut, und zu Jafia, dem Koenig von Lachisch, und zu Debir, dem Koenig von Eglon, und liess [ihnen] sagen: 10.4 Kommt zu mir herauf und helft mir, dass wir Gibeon schlagen! Denn es hat mit Josua und mit den Soehnen Israel Frieden gemacht. 10.5 Da sammelten sich die fuenf Koenige der Amoriter und zogen hinauf: der Koenig von Jerusalem, der Koenig von Hebron, der Koenig von Jarmut, der Koenig von Lachisch, der Koenig von Eglon, sie und alle ihre Heerlager; und sie belagerten Gibeon und kaempften gegen die Stadt. 10.6 Da sandten die Maenner von Gibeon zu Josua ins Lager nach Gilgal und liessen sagen: Zieh deine Haende nicht ab von deinen Knechten! Komm eilend...

... die Stadt. 10.6 Da sandten die Maenner von Gibeon zu Josua ins Lager nach Gilgal und liessen sagen: Zieh deine Haende nicht ab von deinen Knechten! Komm eilends zu uns herauf und rette uns und hilf uns! Denn gegen uns haben sich versammelt alle Koenige der Amoriter, die im Gebirge wohnen. 10.7 Da zog Josua von Gilgal hinauf, er und alles Kriegsvolk mit ihm und alle tuechtigen Krieger. 10.8 Und der HERR sprach zu Josua: Fuerchte dich nicht vor ihnen! Denn in deine Hand habe ich sie gegeben;...

...Tag wie dieser, weder vorher noch danach, dass der HERR [so] auf die Stimme eines Menschen gehoert haette; denn der HERR kaempfte fuer Israel. 10.15 Dann kehrte Josua, und ganz Israel mit ihm, ins Lager nach Gilgal zurueck. 10.16 Jene fuenf Koenige aber flohen und versteckten sich in der Hoehle zu Makkeda. 10.17 Da wurde dem Josua mitgeteilt: Die fuenf Koenige sind gefunden worden, versteckt in der Hoehle zu Makkeda. 10.18 Und Josua sagte: Waelzt grosse Steine an den Eingang der Hoehle und stellt Maenner an ihr auf, um sie zu bewachen! 10.19 Ihr aber, steht nicht still, [sondern] jagt euren Feinden n...

... die befestigten Staedte -, 10.21 da kehrte das ganze Volk im Frieden zu Josua zurueck, in das Lager nach Makkeda; niemand spitzte seine Zunge gegen die Soehne Israel. 10.22 Und Josua sprach: Oeffnet den Eingang der Hoehle und bringt diese fuenf Koenige aus der Hoehle zu mir heraus! 10.23 Sie taten es und brachten diese fuenf Koenige aus der Hoehle zu ihm heraus: den Koenig von Jerusalem, den Koenig von Hebron, den Koenig von Jarmut, den Koenig von Lachisch, den Koenig von Eglon. 10.24 Und es geschah, als sie diese Koenige zu Josua herausgebracht hatten, da rief Josua alle Maenner von Israel [zusammen] und sagte zu den Anfuehrern der Kriegsleute, die mit ihm zogen: Tretet heran, setzt eure Fuesse auf die Nacken dieser Koenige! Da traten sie heran und setzten ihre Fuesse auf ihre Nacken. 10.25 Und Josua sagte zu ihnen: Fuerchtet euch nicht und erschreckt nicht, seid stark und mutig! Denn genauso wird der HERR mit allen euren Feinden verfahren, gegen die ihr kaempft. ...

... sich versteckt [gehalten] hatten. Und man legte grosse Steine vor den Eingang der Hoehle, [die noch] bis zum heutigen Tag [da sind]. 10.28 Und Josua nahm an demselben Tag Makkeda ein und schlug es mit der Schaerfe des Schwertes. Und an seinem Koenig, an der Stadt und an allem Leben, das in ihr war, vollstreckte er den Bann: er liess keinen Entronnenen uebrig. Und er machte es mit dem Koenig von Makkeda, wie er es mit dem Koenig von Jericho gemacht hatte. - 10.29 Dann zog Josua und ganz Israel mit ihm von Makkeda nach Libna und kaempfte gegen Libna. 10.30 Und der HERR gab auch dies in die Hand Israels mitsamt seinem Koenig. Und er schlug es mit der Schaerfe des Schwertes und alles Leben, das darin war: er liess keinen Entronnenen darin uebrig. Und er tat seinem Koenig, wie er dem Koenig von Jericho getan hatte. - 10.31 Dann zog Josua und ganz Israel mit ihm von Libna nach Lachisch; und er belagerte es und kaempfte gegen es. 10.32 Und der HERR gab Lachisch in die Hand Israels. Und er nahm es am zweiten Tag ein und schlug es mit ...

...kaempfte gegen es. 10.32 Und der HERR gab Lachisch in die Hand Israels. Und er nahm es am zweiten Tag ein und schlug es mit der Schaerfe des Schwertes und alles Leben, das darin war, genauso, wie er Libna getan hatte. 10.33 Damals zog Horam, der Koenig von Geser, herauf, um Lachisch zu helfen. Aber Josua schlug ihn und sein Volk, so dass keiner entrinnen konnte. - 10.34 Dann zog Josua und ganz Israel mit ihm von Lachisch nach Eglon; und sie belagerten es und kaempften gegen es. 10.35 Und sie n...

...ag, genauso, wie er es mit Lachisch gemacht hatte. - 10.36 Dann zog Josua und ganz Israel mit ihm von Eglon nach Hebron hinauf, und sie kaempften gegen es. 10.37 Und sie nahmen es ein und schlugen es mit der Schaerfe des Schwertes mitsamt seinem Koenig und allen seinen Staedten und allem Leben, das darin war: er liess keinen Entronnenen uebrig, genauso, wie er es mit Eglon gemacht hatte: er vollstreckte den Bann an ihm und an allem Leben, das darin war. - 10.38 Dann wandte sich Josua und ganz ...

...brig, genauso, wie er es mit Eglon gemacht hatte: er vollstreckte den Bann an ihm und an allem Leben, das darin war. - 10.38 Dann wandte sich Josua und ganz Israel mit ihm nach Debir und kaempfte gegen es. 10.39 Und er nahm es ein mitsamt seinem Koenig und allen seinen Staedten. Und sie schlugen sie mit der Schaerfe des Schwertes und vollstreckten an allem Leben, das darin war, den Bann: er liess keinen Entronnenen uebrig. Wie er es mit Hebron gemacht und wie er es mit Libna und seinem Koenig gemacht hatte, ebenso machte er es [auch] mit Debir und seinem Koenig. 10.40 So schlug Josua das ganze Land, das Gebirge, das Suedland, die Niederung, die Berghaenge und all ihre Koenige: er liess keinen Entronnenen uebrig. An allem Lebenden vollstreckte er den Bann, wie der HERR, der Gott Israels, geboten hatte. 10.41 Und Josua schlug sie von Kadesch-Barnea bis Gaza und das ganze Land Goschen bis Gibeon. 10.42 Und alle diese Koenige sowie ihr Land nahm Josua auf einmal. Denn der HERR, der Gott Israels, kaempfte fuer Israel. 10.43 Dann kehrte Josua und ganz Israel mit ihm ins Lager nach Gilgal zurueck.
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06. Das Buch Josua ->
10. Eroberung des Suedteils von Kanaan

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