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Schnellsuche: Prophet - Tiere - Gericht - Lobpreis - Anklage - Gaza
Kot - Tag - Herr - Mitte - Gott - Jerusalem - Bewohner - Niederwerfen
1 Ankuendigung der Eroberung Judas als Bild des Zorns Gottes am Tag des HERRN.
1.1 Das Wort des HERRN, das geschah zu Zephanja, dem Sohn des
Kuschi, des Sohnes Gedaljas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes
Hiskias, in den Tagen Josias, des Sohnes Amons, des Koenigs von
Juda.

1.2 Wegraffen, ja, wegraffen werde ich alles von der Flaeche
des Erdbodens, spricht der HERR; 1.3 wegraffen werde ich
Menschen und Vieh, wegraffen die Voegel des Himmels und die
Fische des Meeres und die Truemmerhaufen samt den Gottlosen;
ausrotten werde ich die Menschen von der Flaeche des Erdbodens,
spricht der HERR. 1.4 Und ich werde meine Hand ausstrecken
gegen Juda und gegen alle Bewohner von Jerusalem. Aus diesem Ort
werde ich den Rest des Baal[kultes], den Namen der
Goetzenpriester samt den Priestern ausrotten 1.5 und die, die
sich auf den Daechern vor dem Heer des Himmels niederwerfen, und
[neben denen,] die sich niederwerfen, [auch] die, die dem HERRN
schwoeren und [zugleich] bei ihrem Koenig schwoeren, 1.6 und die,
die vom HERRN abtruennig geworden sind und die den HERRN nicht
suchen und nicht nach ihm fragen.

1.7 [Seid] still vor dem Herrn HERRN! Denn nahe ist der Tag
des HERRN, denn der HERR hat ein Schlachtopfer zubereitet, er
hat seine Geladenen geheiligt. 1.8 Und es wird geschehen am
Tag des Schlachtopfers des HERRN, da werde ich die Obersten und
die Koenigssoehne und alle, die fremdlaendische Gewaender anziehen,
heimsuchen. 1.9 An jenem Tag werde ich jeden heimsuchen, der
ueber die Schwelle springt, [alle,] die das Haus ihres Herrn mit
Gewalttat und Betrug fuellen. 1.10 Und es wird geschehen an
jenem Tag, spricht der HERR: Horch! Ein Geschrei vom Fischtor
her und ein Geheul von der Neustadt und lautes Krachen von den
Huegeln her! 1.11 Heult, ihr Bewohner des Maktesch! Denn das
ganze Haendlervolk ist vernichtet; alle, die Silber abwiegen,
sind ausgerottet. 1.12 In jener Zeit wird es geschehen, dass
ich Jerusalem mit Leuchten durchsuche und die Maenner heimsuche,
die auf ihren Hefen festsitzen, die in ihrem Herzen sagen: Der
HERR wirkt nichts Gutes und wirkt nichts Boeses. 1.13 Ihr
Vermoegen wird der Pluenderung [verfallen] und ihre Haeuser der
Veroedung. Sie werden Haeuser bauen und sie nicht bewohnen,
Weinberge pflanzen und deren Wein nicht trinken.

1.14 Nahe ist der grosse Tag des HERRN; er ist nahe und eilt
sehr. Horch! Der Tag des HERRN ist bitter. Da schreit [selbst]
der Held. 1.15 Ein Tag des Grimms ist dieser Tag, ein Tag der
Not und der Bedraengnis, ein Tag des Verwuestens und der
Verwuestung, ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag
des Gewoelks und des Wolkendunkels, 1.16 ein Tag des Horns und
des Kampfgeschreis gegen die befestigten Staedte und gegen die
hohen Zinnen. 1.17 Und ich werde die Menschen aengstigen, so
dass sie einhergehen wie die Blinden, weil sie gegen den HERRN
gesuendigt haben. Ihr Blut wird verschuettet werden wie Staub und
ihre Eingeweide wie Kot. 1.18 Auch ihr Silber, auch ihr Gold
wird sie nicht erretten koennen am Tag des Grimms des HERRN; und
durch das Feuer seines Eifers wird das ganze Land verzehrt
werden. Denn Vernichtung, ja, Entsetzen wird er wirken bei allen
Bewohnern des Landes.
2 Androhung des Gerichts ueber Juda als Aufruf zur Busse - Gericht ueber verschiedene Voelker.
2.1 Rafft euch zusammen, rafft euch auf, du Nation, die nicht
[nach Gott] verlangt, 2.2 bevor der Ratschluss sich
verwirklicht - wie Spreu geht der Tag vorueber -, bevor die
Zornesglut des HERRN ueber euch kommt, bevor der Zornestag des
HERRN ueber euch kommt! 2.3 Sucht den HERRN, alle ihr Demuetigen
des Landes, die ihr sein Recht getan habt, sucht Gerechtigkeit,
sucht Demut! Vielleicht werdet ihr geborgen am Zornestag des
HERRN.

V. 4-7: Jer 47; Hes 25,15-17; Am 1,6-8.

2.4 Denn Gaza wird verlassen und Aschkelon zum Oedland werden.
Aschdod wird man am [hellen] Mittag vertreiben, und Ekron wird
entwurzelt werden. 2.5 Wehe den Bewohnern des Landstrichs am
Meer, der Nation der Kreter! Das Wort des HERRN ueber euch
[lautet]: Kanaan, Land der Philister, ich werde dich vernichten,
[so dass] kein Bewohner mehr [bleibt]. 2.6 Und der Landstrich
am Meer wird zu Weideplaetzen, zu Zisternen der Hirten und zu
Schafhuerden werden, 2.7 und es wird ein Landstrich fuer den
Rest des Hauses Juda sein. Sie werden darauf weiden [und] sich
am Abend niederlegen in den Haeusern Aschkelons, denn der HERR,
ihr Gott, wird sich ihrer annehmen und ihr Geschick wenden.

V. 8-11: Jes 15; 16; Jer 48; 49,1-6; Hes 21,33-37; 25,1-11; Am
1,13-15; 2,1-3.

2.8 Ich habe die Schmaehung Moabs und die Hohnreden der Soehne
Ammon gehoert, mit denen sie mein Volk geschmaeht und gegen sein
Gebiet grossgetan haben. 2.9 Darum, so wahr ich lebe, spricht
der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Ja, Moab soll wie
Sodom werden und die Soehne Ammon wie Gomorra, ein [von] Unkraut
[ueberwucherter] Boden und eine Salzgrube und ein Oedland fuer
ewig. Der Rest meines Volkes wird sie auspluendern und der
Ueberrest meiner Nation sie als Erbteil besitzen. 2.10 Dies
[geschieht] ihnen fuer ihren Hochmut, weil sie das Volk des HERRN
der Heerscharen geschmaeht und gegen es grossgetan haben. 2.11
Furchtbar wird der HERR gegen sie sein, denn er wird alle Goetter
der Erde hinschwinden lassen; und alle Inseln der Nationen
werden sich vor ihm niederwerfen, jeder von seinem Ort aus.

2.12 Auch ihr, Kuschiter, ihr werdet von meinem Schwert
durchbohrt sein.

Jes 10,5-34; Nah 1-3.

2.13 Und er wird seine Hand gegen Norden ausstrecken und wird
Assur vernichten und Ninive zur Oede machen, duerr wie die Steppe.
2.14 Und in seiner Mitte werden sich Herden lagern, allerlei
Tiere; auch Wuestenkauz und Eule werden auf seinen
[Saeulen]knaeufen uebernachten. Eine Stimme singt im Fenster,
Verwuestung auf der Schwelle, denn er hat das Zederngetaefel
blossgelegt. 2.15 Das ist die ausgelassene Stadt, die in
Sicherheit wohnte, die in ihrem Herzen sagte: `Ich und sonst gar
nichts! Wie ist sie zur Wueste geworden, zum Lagerplatz der
wilden Tiere! Jeder, der an ihr voruebergeht, wird zischen, wird
[hoehnisch] seine Hand schwenken.
3 Anklage gegen Jerusalem.
3.1 Wehe der Widerspenstigen und Befleckten, der gewalttaetigen
Stadt! 3.2 Sie hat auf keine Stimme gehoert, keine
Zurechtweisung angenommen; auf den HERRN hat sie nicht vertraut,
ihrem Gott hat sie sich nicht genaht. 3.3 Ihre Obersten in
ihrer Mitte sind bruellende Loewen, ihre Richter sind Woelfe am
Abend, die nichts fuer den Morgen uebriglassen. 3.4 Ihre
Propheten sind leichtfertig, treulose Maenner; ihre Priester
entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetz Gewalt an. 3.5 Der
HERR ist gerecht in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht; Morgen fuer
Morgen stellt er sein Recht ans Licht, es bleibt nicht aus. Aber
der Ungerechte kennt keine Scham. 3.6 Ich habe Nationen
ausgerottet, ihre Zinnen sind veroedet; ich habe ihre Strassen
verwuestet, so dass niemand hindurchzieht; ihre Staedte sind
verheert, so dass niemand da ist, kein Bewohner mehr. 3.7 Ich
sprach: Gewiss wirst du mich fuerchten, wirst Zurechtweisung
annehmen! Und ihre Wohnung wuerde nicht ausgerottet werden -
alles, was ich ueber sie verhaengt habe. Jedoch, sie gingen [nur
noch] frueher daran, verschlimmerten alle ihre Taten.
Laeuterung durch Gericht - Wiederherstellung Israels.
3.8 Darum wartet auf mich, spricht der HERR, auf den Tag, an
dem ich mich aufmache zur Beute! Denn mein Rechtsspruch ist es,
die Nationen zu versammeln, die Koenigreiche zusammenzubringen,
um mein Strafgericht ueber sie auszugiessen, die ganze Glut meines
Zorns, denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde
verzehrt werden.

3.9 Dann aber werde ich den Voelkern andere, reine Lippen
geben, damit sie alle den Namen des HERRN anrufen und ihm
einmuetig dienen. 3.10 Von jenseits der Stroeme Kusch werden sie
mir meine Anbeter, meine zerstreute Schar, als Opfergabe
darbringen. 3.11 An jenem Tag brauchst du dich nicht mehr all
deiner Taten zu schaemen, durch die du den Bruch mit mir
vollzogen hast. Denn dann werde ich deine hochmuetigen Prahler
aus deiner Mitte wegnehmen, und du wirst kuenftig nicht mehr
ueberheblich sein auf meinem heiligen Berg. 3.12 Und ich werde
in deiner Mitte ein demuetiges und geringes Volk uebriglassen, und
sie werden beim Namen des HERRN Zuflucht suchen. 3.13 Der Rest
Israels wird kein Unrecht tun und keine Luege reden, und in ihrem
Mund wird keine truegerische Zunge gefunden werden, sondern sie
werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken.
3.14 Juble, Tochter Zion, jauchze, Israel! Freue dich und
frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! 3.15 Der HERR
hat deine [Straf]gerichte weggenommen, deinen Feind weggefegt.
Der Koenig Israels, der HERR, ist in deiner Mitte, du wirst kein
Unglueck mehr sehen. 3.16 An jenem Tag wird in Jerusalem gesagt
werden: Fuerchte dich nicht, Zion, lass deine Haende nicht
erschlaffen! 3.17 Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte,
ein Held, der rettet; er freut sich ueber dich in Froehlichkeit,
er schweigt in seiner Liebe, er jauchzt ueber dich mit Jubel.
3.18 Die fern von der Festversammlung Trauernden sammle ich -
sie sind ja von dir -, um meinetwillen tragen sie Schmach.
3.19 Siehe, zu jener Zeit werde ich an denen handeln, die dich
unterdruecken. Ich werde das Hinkende retten und das Vertriebene
werde ich zusammenbringen. Und ich werde sie zum Lobpreis und
zum Namen machen in jedem Land ihrer Schande. 3.20 In jener
Zeit werde ich euch herbeiholen und zu [jener] Zeit euch
sammeln. Denn ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen
unter allen Voelkern der Erde, wenn ich euer Geschick vor euren
Augen wenden werde, spricht der HERR.
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