|
| |
| | | Seite 6 von 7 1 2 3 4 5 6 7 | | 40 Vision vom zukuenftigen Tempel: Vorhoefe, Tore, Hallen. | 40.1 Im 25. Jahr unserer Wegfuehrung, im Anfang des Jahres, am
Zehnten des Monats, im 14. Jahr, nachdem die Stadt geschlagen
war, an ebendiesem Tag kam die Hand des HERRN ueber mich, und er
brachte mich dorthin; 40.2 in Gesichten Gottes brachte er mich
in das Land Israel, und er liess mich nieder auf einen sehr hohen
Berg; und auf ihm, im Sueden, war [etwas] wie der Bau einer
Stadt. 40.3 Und er brachte mich dorthin; und siehe, da war ein
Mann, dessen Aussehen wie das Aussehen von Bronze war; und in
seiner Hand war eine leinene Schnur und eine Messrute; und er
stand im Tor. 40.4 Und der Mann redete zu mir: Menschensohn,
sieh mit deinen Augen, und hoere mit deinen Ohren, und richte
dein Herz auf alles, was ich dir zeigen werde! Denn damit ich es
dir zeige, bist du hierher gebracht worden. Berichte dem Haus
Israel alles, was du siehst!
40.5 Und siehe, eine Mauer [umgab] von aussen den
Tempel[bezirk] ringsherum; und in der Hand des Mannes war eine
Messrute von sechs Ellen, [die Elle] als eine [gewoehnliche] Elle
und eine Handbreite [gerechnet]. Und er mass die Breite des
Baues: eine Rute, und die Hoehe: eine Rute.
40.6 Und er ging in das Tor hinein, dessen Vorderseite in
oestliche Richtung [weist], und stieg dessen Stufen hinauf. Und
er mass die Schwelle des Tores: eine Rute tief, und zwar die
erste Schwelle: eine Rute tief; 40.7 und das Dienstzimmer:
eine Rute lang und eine Rute tief; und den Raum zwischen den
Dienstzimmern: fuenf Ellen; und die Schwelle des Tores zur
Vorhalle des Tores auf der Innenseite: eine Rute. 40.8 Und er
mass die Vorhalle des Tores auf der Innenseite: eine Rute; 40.9
und er mass die Vorhalle des Tores: acht Ellen; und ihre Pfeiler:
zwei Ellen [dick]. Und die Vorhalle des Tores lag auf der
Innenseite. 40.10 Und die Dienstzimmer des Osttores: drei auf
dieser und drei auf jener Seite; ein Mass hatten alle drei und
ein Mass die Pfeiler auf dieser und auf jener Seite. 40.11 Und
er mass die lichte Weite der Toroeffnung: zehn Ellen; [und] die
[volle] Breite des Tores: dreizehn Ellen. 40.12 Und eine
Abgrenzung [befand sich] vor den Dienstzimmern, von einer Elle
[auf dieser Seite]; und eine Elle war die Abgrenzung auf jener
Seite. Und jedes Dienstzimmer [mass] sechs Ellen auf dieser und
sechs Ellen auf jener Seite. 40.13 Und er mass das Tor vom
Dach[-Ansatz] eines Dienstzimmers bis zum Dach[-Ansatz] des
anderen: 25 Ellen Breite, [wobei der eine] Eingang gegenueber dem
[anderen] Eingang lag. 40.14 Und er mass die Vorhalle: zwanzig
Ellen. Die Vorhalle stiess ringsherum an das Tor des Vorhofs.
40.15 Und von der Vorderseite des Eingangstores bis zur
Vorderseite der Vorhalle des Tores innen [waren es] fuenfzig
Ellen. 40.16 Und gerahmte Fenster waren an den Dienstzimmern,
und [zwar] an ihren Pfeilern, inwendig im Tor[haus], ringsherum,
und ebenso waren an seiner Vorhalle inwendig Fenster ringsherum;
und an den Pfeilern waren Palmen.
40.17 Und er brachte mich in den aeusseren Vorhof hinein. Und
siehe, da waren Zellen und ein Steinpflaster ringsum fuer den
Vorhof angelegt; dreissig Zellen waren auf dem Steinpflaster.
40.18 Und das Steinpflaster [schloss sich] seitlich an die Tore
[an], entsprechend der Tiefe der Tore. [Das ist] das untere
Steinpflaster. 40.19 Und er mass den Abstand von der
Vorderseite des unteren Tores [bis an die] Vorderseite des
inneren Tores, das nach aussen [wies]: hundert Ellen. [So war es]
an der Ostseite;
und [nun] zur Nordseite: 40.20 Und siehe, da war im aeusseren
Vorhof ein Tor, dessen Vorderseite in noerdliche Richtung [wies].
Er mass seine Laenge und seine Breite. 40.21 Und seine
Dienstzimmer - drei auf dieser und drei auf jener Seite - und
seine Pfeiler und seine Vorhalle entsprachen dem Mass des ersten
Tores: Fuenfzig Ellen seine Laenge und 25 Ellen die Breite.
40.22 Und seine Fenster und seine Vorhalle und seine Palmen
waren nach dem Mass des Tores, dessen Vorderseite in oestliche
Richtung [wies]; und auf sieben Stufen stieg man zu ihm hinauf,
und seine Vorhalle [lag] nach innen zu. 40.23 Und ein Tor zum
inneren Vorhof war dem Tor gegenueber im Norden wie im Osten; und
er mass von Tor zu Tor hundert Ellen.
40.24 Dann fuehrte er mich in suedliche Richtung. Und siehe, da
war ein Tor in suedlicher Richtung; und er mass seine Pfeiler und
seine Vorhalle - [sie waren] wie die vorigen Masse. 40.25 Und
Fenster hatte das Tor und seine Vorhalle ringsherum wie die
vorigen Fenster. Die Laenge [betrug] fuenfzig Ellen und die Breite
25 Ellen. 40.26 Und sieben Stufen [bildeten] seinen Aufgang,
und seine Vorhalle [lag] nach innen zu; und es hatte Palmen an
seinen Pfeilern, eine auf dieser und eine auf jener Seite.
40.27 Und ein Tor hatte der innere Vorhof in suedlicher
Richtung; und er mass vom [aeusseren] Tor zum [inneren] Tor in der
Suedrichtung: hundert Ellen.
40.28 Und er brachte mich durch das Suedtor in den inneren
Vorhof. Und er mass das Suedtor - wie die vorigen Masse [waren
seine Masse] - 40.29 und seine Dienstzimmer und seine Pfeiler
und seine Vorhalle: [sie waren] wie die vorigen Masse. Und
Fenster hatte das Tor und seine Vorhalle ringsherum. Die Laenge
[betrug] fuenfzig Ellen und die Breite 25 Ellen. 40.30 Und
Vorhallen waren ringsherum, die Laenge 25 Ellen und die Breite
fuenf Ellen. 40.31 Und seine Vorhalle [lag] zum aeusseren Vorhof
hin; und Palmen waren an seinen Pfeilern; und acht Stufen
[bildeten] seinen Aufgang. - 40.32 Und er brachte mich in den
inneren Vorhof auf die Ostseite. Und er mass das Tor - wie die
vorigen Masse [waren seine Masse] - 40.33 und seine Dienstzimmer
und seine Pfeiler und seine Vorhalle: [sie waren] wie die
vorigen Masse. Und Fenster hatte das Tor und seine Vorhalle
ringsherum. Die Laenge [betrug] fuenfzig Ellen und die Breite 25
Ellen. 40.34 Und seine Vorhalle [lag] zum aeusseren Vorhof hin;
und Palmen waren an seinen Pfeilern auf dieser und auf jener
Seite; und acht Stufen [bildeten] seinen Aufgang. - 40.35 Und
er brachte mich zum Nordtor. Und er mass - wie die vorigen Masse
[waren ihre Masse] - 40.36 seine Dienstzimmer, seine Pfeiler
und seine Vorhalle. Und Fenster hatte es ringsherum. Die Laenge
[betrug] fuenfzig Ellen und die Breite 25 Ellen. 40.37 Und
seine Vorhalle [lag] zum aeusseren Vorhof hin; und Palmen waren an
seinen Pfeilern auf dieser und auf jener Seite; und acht Stufen
[bildeten] seinen Aufgang.
40.38 Und da war eine Zelle, und ihre Tueroeffnung [fuehrte] in
die Vorhalle des Tores; dort spuelte man das Brandopfer ab.
40.39 Und in der Vorhalle des Tores waren zwei Tische auf
dieser und zwei Tische auf jener Seite, um auf ihnen das
Brandopfer und das Suendopfer und das Schuldopfer zu schlachten.
40.40 Und an der Seitenwand, ausserhalb der Vorhalle, am
Eingang des Nordtores, [standen] zwei Tische; und an der anderen
Seitenwand der Vorhalle des Tores [standen ebenfalls] zwei
Tische, 40.41 vier Tische auf dieser und vier Tische auf jener
Seite an der Seitenwand des Tores: acht Tische, auf denen man
schlachtet. 40.42 Und die vier Tische fuer das Brandopfer
[bestanden] aus Quadersteinen, anderthalb Ellen lang und
anderthalb Ellen breit und eine Elle hoch; auf sie legte man die
Geraete, mit denen man das Brandopfer und das Schlachtopfer
schlachtete. 40.43 Und [ihre] Gabelhaken, eine Handbreit lang,
waren im [Tor]haus ringsherum befestigt; und auf die Tische
[kam] das Opferfleisch.
40.44 Und aussen am inneren Tor [befanden sich] zwei Zellen im
inneren Vorhof: eine an der Seitenwand des Nordtores, dessen
Vorderseite in suedlicher Richtung [liegt, und] eine an der
Seitenwand des Suedtores, [dessen] Vorderseite in noerdlicher
Richtung [liegt]. 40.45 Und er redete zu mir: Diese Zelle,
deren Vorderseite in suedlicher Richtung [liegt], ist fuer die
Priester, die den Dienst am Tempelhaus versehen. 40.46 Und die
Zelle, deren Vorderseite in noerdlicher Richtung [liegt], ist fuer
die Priester, die den Dienst am Altar versehen. Das sind die
Soehne Zadoks, diejenigen von den Soehnen Levis, die dem HERRN
nahen, um ihm zu dienen.
40.47 Und er mass den Vorhof: ein Viereck von hundert Ellen
Laenge und hundert Ellen Breite. Und der Altar [stand] vor dem
Tempelhaus.
40.48 Und er brachte mich in die Vorhalle des Tempelhauses
hinein. Und er mass den Pfeiler der Vorhalle: fuenf Ellen auf
dieser und fuenf Ellen auf jener Seite; und die Breite des
Toreingangs: vierzehn Ellen; und die Seitenwaende des Tores
[massen] drei Ellen auf dieser und drei Ellen auf jener Seite.
40.49 Die Breite der Vorhalle [betrug] zwanzig Ellen und die
Tiefe zwoelf Ellen, und auf zehn Stufen stieg man zu ihr hinauf.
Und Saeulen waren an den Pfeilern, eine auf dieser und eine auf
jener Seite. | | |
| | 41 Vision vom zukuenftigen Tempel: Besonders die inneren Raeume. | 1Koe 6,1-20; Sach 6,12.13.
41.1 Und er brachte mich in den Tempelraum hinein. Und er mass
die Pfeiler: sechs Ellen Tiefe auf dieser und sechs Ellen Tiefe
auf jener Seite, die Tiefe der Pfeiler. 41.2 Und die Breite
des Eingangs [betrug] zehn Ellen, und die Seitenwaende des
Eingangs [massen] fuenf Ellen auf dieser und fuenf Ellen auf jener
Seite. Und er mass seine Tiefe: vierzig Ellen; und die Breite:
zwanzig Ellen. 41.3 Und er ging nach innen hinein. Und er mass
den Pfeiler des Eingangs: zwei Ellen; und den Eingang: sechs
Ellen; und die Seitenwaende des Eingangs: sieben Ellen. 41.4
Und er mass seine Tiefe: zwanzig Ellen; und die Breite: zwanzig
Ellen gegen den Tempelraum hin; und er sprach zu mir: Das ist
das Allerheiligste.
41.5 Und er mass die Wand des Tempelhauses: sechs Ellen; und
die Breite des Anbaues: vier Ellen, rings um das Tempelhaus
herum. 41.6 Und die Seitenkammern, Seitenkammer ueber
Seitenkammer, dreimal, [insgesamt] dreissig; und Absaetze
[befanden sich] an der Wand des Tempelhauses fuer die
[Deckenbalken der] Seitenkammern ringsherum, um als Auflager zu
dienen; doch waren keine Auflager in der Wand des Tempelhauses
[selber]. 41.7 Und [es gab] eine Erweiterung durch den Umgang
[,der] an den Seitenkammern nach oben hinauf[fuehrte]; denn das
Tempelhaus war nach oben umbaut, [ganz] bis nach oben hinauf,
rings um das Tempelhaus herum, wodurch das Tempelhaus bis nach
oben hin eine Verbreiterung hatte. So stieg man vom untersten
[Stockwerk] zum obersten hinauf ueber das mittlere. 41.8 Und
ich sah am Haus ein Hochpflaster ringsherum, die Unterbauten der
Seitenkammern, eine volle Rute von sechs Ellen [in]
Terrassenhoehe. 41.9 Die Staerke der Aussenwand des Anbaues
[betrug] fuenf Ellen; und der Raum, der freigelassen war zwischen
den Seitenkammern des Hauses 41.10 und den Zellen, war zwanzig
Ellen breit rings um das Tempelhaus, ringsherum. 41.11 Und die
Eingaenge des Anbaues [gingen] auf den freigelassenen Raum, ein
Eingang in noerdliche Richtung und ein Eingang in suedliche
Richtung. Und die Breite der Mauer des freigelassenen Raumes
[betrug] fuenf Ellen ringsherum.
41.12 Und das Bauwerk, das an der Vorderseite des
abgesonderten Platzes auf der nach Westen gerichteten Seite
[liegt], war siebzig Ellen tief und die Mauer des Bauwerks fuenf
Ellen breit ringsherum, und seine Laenge [betrug] neunzig Ellen.
41.13 Und er mass das Tempelhaus: hundert Ellen lang; und den
abgesonderten Platz und das Bauwerk und seine Mauern: hundert
Ellen lang; 41.14 auch die Breite der Vorderseite des
Tempelhauses und des abgesonderten Platzes nach Osten: hundert
Ellen. 41.15 Und er mass die Breite des Bauwerks an der
Vorderseite des abgesonderten Platzes, das [sich bis] auf seine
Rueckseite [erstreckte]; und seine Galerien auf dieser und auf
jener Seite: hundert Ellen.
Und der innere Tempelraum und seine aeussere Vorhalle 41.16
waren getaefelt. Und die gerahmten Fenster und die Galerien
ringsum hatten in ihren drei [Teilen], der Schwelle gegenueber,
eine Holzverkleidung ringsherum, und zwar vom Boden bis an die
Fenster - die Fenster aber waren verdeckbar - 41.17 [und] bis
ueber den Eingang. Und im inneren Tempelhaus und draussen und an
der ganzen Wand ringsherum, der inneren und aeusseren, waren
abgemessene Felder, 41.18 und [in ihnen waren] Cherubim und
Palmen gestaltet, und zwar eine Palme zwischen Cherub und
Cherub. Und der Cherub hatte zwei Gesichter: 41.19 Das Gesicht
eines Menschen [war] zur Palme auf der einen Seite [gewandt] und
das Gesicht eines Loewen zur Palme auf der anderen Seite. [Diese]
Ausgestaltung [befand sich] im ganzen Tempelhaus ringsherum.
41.20 Vom Boden bis hinauf ueber den Eingang waren die Cherubim
und die Palmen angebracht, und zwar an der Wand des Tempelraums.
41.21 [In der Wand im] Tempelraum waren vierfach gestaffelte
Tuerrahmen. An der Vorderseite des Heiligtums aber war etwas zu
sehen, das aussah wie 41.22 ein Altar aus Holz, drei Ellen
hoch und seine Laenge [betrug] zwei Ellen und seine Breite zwei
Ellen; und er hatte seine Ecken; und sein Fussgestell und seine
Waende waren aus Holz. Und er redete zu mir: Das ist der Tisch,
der vor dem HERRN [steht]. 41.23 Und der Tempelraum hatte zwei
Tueren, und das Heiligtum hatte 41.24 zwei Tueren. Die Tueren
hatten zwei [bis an die Wand] drehbare Tuerfluegel, zwei hatte die
eine Tuer, und zwei Tuerfluegel hatte die andere. 41.25 Und an
ihnen, an den Fluegeltueren des Tempelraums, waren Cherubim und
Palmen gestaltet, wie sie an den Waenden gestaltet waren. Und ein
hoelzernes Dachgesims war an der Vorderseite der Vorhalle
draussen. 41.26 Und gerahmte Fenster und Palmen waren auf
dieser und auf jener Seite, an den Seitenwaenden der Vorhalle und
an den Seitenkammern des Tempelhauses und den Dachgesimsen. | | |
| | 42 Vision vom zukuenftigen Tempel: Nebengebaeude - Vermessung des heiligen Bezirks. | 42.1 Und er fuehrte mich hinaus in den aeusseren Vorhof, den Weg
in noerdlicher Richtung. Und er brachte mich zu dem Zellenbau,
der quer zu dem abgesonderten Platz und quer zu dem Bauwerk im
Norden [liegt]. 42.2 Die Laenge [betrug] hundert Ellen auf der
Nordseite und die Breite fuenfzig Ellen. 42.3 Quer zu den
zwanzig [Ellen] des inneren Vorhofs und quer zu dem
Steinpflaster des aeusseren Vorhofs war Galerie vor Galerie im
dritten [Stockwerk]. 42.4 Und vor den Zellen war ein Gang von
zehn Ellen Breite, zum inneren [Vorhof] hin ein Weg von hundert
Ellen. Und ihre Eingaenge waren nach Norden [gerichtet]. 42.5
Und die oberen Zellen waren, weil die Galerien ihnen [Raum]
wegnahmen, schmaler als die unteren und die mittleren des
Bauwerks. 42.6 Denn sie waren dreistoeckig, hatten aber keine
Saeulen wie die Saeulen der Vorhoefe. So war [das Bauwerk] vom
Boden her terrassenartig zurueckgesetzt, von den unteren und den
mittleren [Zellen]. 42.7 Und eine Mauer war da, die draussen
parallel zu den Zellen [verlief], in Richtung zum aeusseren Vorhof
hin, an der Vorderseite der Zellen; ihre Laenge [betrug] fuenfzig
Ellen. 42.8 Denn die Laenge der Zellen, die zum aeusseren Vorhof
[gehoerten, betrug] fuenfzig Ellen; jene aber [lagen] ihnen
gegenueber. Im ganzen waren es hundert Ellen. 42.9 Und [fuer]
die Tueren dieser Zellen [gab es] einen Zugang von Osten her,
wenn man vom aeusseren Vorhof her zu ihnen hineinging, am Anfang.
42.10 In suedlicher Richtung der Mauer des Vorhofs, vor dem
abgesonderten Platz und vor dem Bauwerk waren Zellen 42.11 und
ein Weg vor ihnen; wie die Gestalt der Zellen, die in noerdlicher
Richtung [lagen, war ihre Gestalt], ihrer Laenge und ihrer Breite
entsprechend, allen ihren Ausgaengen und ihren Einrichtungen
entsprechend und entsprechend ihren Eingaengen. 42.12 Und zu
den Eingaengen der Zellen, die in suedlicher Richtung [lagen,
fuehrte] ein Eingang am Anfang des Weges, [naemlich] des Weges,
[der an] der Schutzmauer entlang [lief], nach Osten hin [offen],
wenn man hineinkam.
42.13 Und er sprach zu mir: Die Zellen im Norden [und] die
Zellen im Sueden, die entlang dem abgesonderten Platz [liegen],
das sind die heiligen Zellen, wo die Priester, die dem HERRN
nahen, die hochheiligen Gaben essen sollen. Dort sollen sie die
hochheiligen Gaben niederlegen, sowohl das Speisopfer als auch
das Suendopfer und das Schuldopfer; denn der Ort ist heilig.
42.14 Wenn sie, die Priester, hineingegangen sind, dann sollen
sie aus dem Heiligtum nicht [unmittelbar] in den aeusseren Vorhof
hinausgehen, sondern sollen dort ihre Kleider niederlegen, in
denen sie den Dienst verrichten; denn sie sind heilig; sie
sollen [erst] andere Kleider anziehen und sich [dann] dem [Ort]
nahen, der dem Volk [zugaenglich] ist.
42.15 Und als er die Messung des inneren Tempelhauses
vollendet hatte, fuehrte er mich hinaus in Richtung auf das Tor,
dessen Vorderseite in oestliche Richtung [wies]; und er mass ihn
ringsherum. 42.16 Er mass die Ostseite mit der Messrute,
fuenfhundert Ruten, mit der Messrute [gemessen]. Und er wandte
sich 42.17 [und] mass die Nordseite, fuenfhundert Ruten, mit der
Messrute [gemessen]. Und er wandte sich; 42.18 die Suedseite mass
er, fuenfhundert Ruten mit der Messrute. 42.19 Er wandte sich
zur Westseite [und] mass fuenfhundert Ruten mit der Messrute.
42.20 Er mass ihn nach den vier Seiten. Er hatte eine Mauer
ringsherum - die Laenge [betrug] fuenfhundert und die Breite
fuenfhundert -, um zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen zu
scheiden. | | |
| | 43 Vision vom zukuenftigen Tempel: Einzug der Herrlichkeit des HERRN - Einweihung des Brandopferaltars. | 43.1 Und er fuehrte mich zum Tor, dem Tor, das in oestliche
Richtung weist. 43.2 Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes
Israels kam von Osten her; und ihr Rauschen war wie das Rauschen
grosser Wasser, und die Erde leuchtete von seiner Herrlichkeit.
43.3 Und die Erscheinung, die ich sah, war wie die
Erscheinung, die ich gesehen hatte, als er kam, um die Stadt zu
vernichten; und [es waren] Erscheinungen wie die Erscheinung,
die ich am Fluss Kebar gesehen hatte. Und ich fiel nieder auf
mein Gesicht. 43.4 Und die Herrlichkeit des HERRN ging in das
Haus hinein [auf dem] Weg [vom] Tor, dessen Vorderseite in
oestliche Richtung [weist]. 43.5 Und der Geist hob mich empor
und brachte mich in den inneren Vorhof; und siehe, die
Herrlichkeit des HERRN erfuellte das Haus.
43.6 Und ich hoerte einen, der aus dem Haus zu mir redete - der
Mann aber stand neben mir -, 43.7 und er sprach zu mir:
Menschensohn, [sieh] die Staette meines Thrones und die Staette
meiner Fusssohlen, wo ich mitten unter den Soehnen Israel wohnen
werde fuer ewig. Und das Haus Israel wird meinen heiligen Namen
nicht mehr unrein machen - weder sie noch ihre Koenige - durch
ihre Hurerei und durch die Leichen ihrer Koenige, wenn sie
sterben, 43.8 indem sie ihre Schwelle an meine Schwelle und
ihre Tuerpfosten neben meine Tuerpfosten setzten, dass [nur] die
Wand zwischen mir und ihnen war, und so meinen heiligen Namen
unrein machten durch ihre Greuel, die sie veruebten, so dass ich
sie in meinem Zorn vernichtet habe. 43.9 Jetzt [aber] werden
sie ihre Hurerei und die Leichen ihrer Koenige von mir
fernhalten, und ich werde in ihrer Mitte wohnen fuer ewig.
43.10 Du, Menschensohn, berichte dem Haus Israel [ueber] das
Tempelhaus, damit sie sich ihrer Suenden schaemen, und das Modell
messen! 43.11 Und wenn sie sich wegen all dessen schaemen, was
sie getan haben, dann lass sie die Zeichnung des Hauses wissen
und seine Einrichtung und seine Ausgaenge und seine Eingaenge und
alle Zeichnungen davon und all seine Ordnungen und alle
Weisungen dafuer und schreibe sie vor ihren Augen auf, damit sie
alle Weisungen dafuer und all seine Ordnungen bewahren und sie
tun!
43.12 Das ist die Weisung fuer das Tempelhaus: Auf der Kuppe
des Berges soll sein ganzes Gebiet ringsherum hochheilig sein;
siehe, das ist die Weisung fuer das Tempelhaus.
43.13 Und das sind die Masse des Altars nach Ellen, die Elle zu
einer Elle und einer Handbreite: die ihn [umgebende]
Ausbuchtung: eine Elle [tief] und eine Elle breit; und ihre
Begrenzung an ihrem Rand ringsum: eine Spanne. Und das ist der
Sockel des Altars: 43.14 von der Ausbuchtung am Boden bis zur
unteren Einfassung: zwei Ellen und eine Elle Breite; und von der
kleineren Einfassung bis zur groesseren Einfassung: vier Ellen und
eine Elle Breite. 43.15 Und der Opferherd: vier Ellen [Hoehe];
und vom Opferherd [ragen] die vier Hoerner aufwaerts. 43.16 Und
der Opferherd: zwoelf [Ellen] Laenge auf zwoelf [Ellen] Breite,
quadratisch zu seinen vier Seiten hin. 43.17 Und die [groessere]
Einfassung: vierzehn [Ellen] Laenge auf vierzehn [Ellen] Breite,
zu ihren vier Seiten hin; und die Abgrenzung rings um sie her:
eine halbe Elle; und ihre Ausbuchtung eine Elle ringsum. Und
seine Stufen wiesen nach Osten.
43.18 Und er sprach zu mir: Menschensohn, so spricht der Herr,
HERR: Das sind die Ordnungen fuer den Altar an dem Tag, da er
gemacht wird, um Brandopfer darauf zu opfern und Blut darauf zu
sprengen. 43.19 Da sollst du den Priestern, den Leviten, die
von der Nachkommenschaft Zadoks sind, die mir nahen, spricht der
Herr, HERR, um mir zu dienen, einen Jungstier von den Rindern
zum Suendopfer geben. 43.20 Und du sollst von seinem Blut
nehmen und es an seine vier Hoerner tun und an die vier Ecken der
Einfassung und an die Abgrenzung ringsum; und so sollst du ihn
entsuendigen und Suehnung fuer ihn erwirken. 43.21 Und du sollst
den Jungstier des Suendopfers nehmen, und man soll ihn am
Musterungsplatz des Tempelhauses, ausserhalb des Heiligtums,
verbrennen. 43.22 Und am zweiten Tag sollst du einen
Ziegenbock ohne Fehler zum Suendopfer darbringen; und man soll
den Altar entsuendigen, ebenso wie man ihn mit dem Jungstier
entsuendigt hat. 43.23 Wenn du das Entsuendigen vollendet hast,
sollst du einen Jungstier ohne Fehler von den Rindern und einen
Widder ohne Fehler von den Schafen darbringen: 43.24 du sollst
sie vor dem HERRN darbringen, und die Priester sollen Salz auf
sie streuen und sie dem HERRN als Brandopfer opfern. 43.25
Sieben Tage lang sollst du taeglich einen Ziegenbock als
Suendopfer zubereiten; und einen Jungstier von den Rindern und
einen Widder von den Schafen, [Tiere] ohne Fehler, soll man
zubereiten. 43.26 Sieben Tage lang soll man fuer den Altar
Suehnung erwirken und ihn reinigen und ihn einweihen. 43.27 So
soll man die Tage vollenden. Und es soll am achten Tag und
fernerhin geschehen, dass die Priester eure Brandopfer und eure
Heilsopfer auf dem Altar zubereiten. Und ich werde euch
wohlgefaellig annehmen, spricht der Herr, HERR. | | |
| | 44 Vision vom zukuenftigen Tempel: Diener des Heiligtums. | 44.1 Und er fuehrte mich zurueck auf dem Weg zum aeusseren Tor des
Heiligtums, das nach Osten weist. Das aber war verschlossen.
44.2 Und der HERR sprach zu mir: Dieses Tor soll verschlossen
sein; es soll nicht geoeffnet werden, und niemand soll durch es
hineingehen! Denn der HERR, der Gott Israels, ist durch es
hineingegangen, so soll es verschlossen sein. 44.3 Was den
Fuersten betrifft, er, der Fuerst, soll darin sitzen, um Speise zu
essen vor dem HERRN; auf dem Weg der Vorhalle des Tores soll er
hineingehen, und auf demselben Weg soll er hinausgehen.
44.4 Und er brachte mich auf dem Weg zum Nordtor an die
Vorderseite des Tempelhauses; und ich sah: und siehe, die
Herrlichkeit des HERRN erfuellte das Haus des HERRN; und ich fiel
auf mein Gesicht nieder. 44.5 Und der HERR sprach zu mir:
Menschensohn, richte dein Herz darauf, und sieh mit deinen
Augen, und hoere mit deinen Ohren alles, was ich mit dir rede in
bezug auf alle Ordnungen des Hauses des HERRN und in bezug auf
alle Weisungen dafuer; und richte dein Herz auf den Zutritt zum
Tempelhaus [und] auf alle Ausgaenge des Heiligtums ! 44.6 Und
sage zu den Widerspenstigen, zum Haus Israel: So spricht der
Herr, HERR: Lass es genug sein mit all euren Greueln, Haus
Israel, 44.7 dass ihr Soehne der Fremde, unbeschnitten am Herzen
und unbeschnitten am Fleisch, habt hineinkommen lassen, in
meinem Heiligtum zu sein, um es, mein Haus, zu entweihen, wenn
ihr meine Speise, Fett und Blut, darbrachtet. So habt ihr meinen
Bund gebrochen um aller eurer Greuel willen. 44.8 Und ihr habt
den Dienst an meinen heiligen Dingen nicht versehen, sondern
habt sie zu solchen gemacht, die fuer euch meinen Dienst in
meinem Heiligtum versehen.
44.9 [Darum], so spricht der Herr, HERR: Kein Sohn der Fremde,
unbeschnitten am Herzen und unbeschnitten am Fleisch, soll in
mein Heiligtum hineinkommen, [keiner] von allen Soehnen der
Fremde, die mitten unter den Soehnen Israel [leben]; 44.10
sondern die Leviten, die sich von mir entfernt haben, als Israel
in die Irre ging, als sie von mir abirrten, ihren Goetzen nach,
sie sollen ihre Schuld tragen. 44.11 Sie sollen in meinem
Heiligtum den Dienst verrichten als Wachen an den Toren des
Hauses und den Dienst am Tempelhaus verrichten; sie sollen das
Brandopfer und das Schlachtopfer fuer das Volk schlachten, und
sie sollen vor ihnen stehen, um ihnen zu dienen. 44.12 Weil
sie ihnen vor ihren Goetzen gedient haben und dem Haus Israel ein
Anstoss zur Schuld geworden sind, darum habe ich meine Hand [zum
Schwur] gegen sie erhoben, spricht der Herr, HERR, dass sie ihre
Schuld tragen sollen. 44.13 Sie sollen mir nicht [mehr] nahen,
um mir den Priesterdienst auszuueben und um allen meinen heiligen
Dingen, den hochheiligen, zu nahen; sondern sie sollen ihre
Schmach und ihre Greuel tragen, die sie veruebt haben. 44.14
Und ich mache sie zu solchen, die den Dienst am Tempelhaus
versehen, fuer alle Arbeiten in ihm und fuer alles, was darin
getan werden muss.
44.15 Aber die Priester, die Leviten, die Soehne Zadoks, die
den Dienst an meinem Heiligtum versehen haben, als die Soehne
Israel von mir abirrten, sie sollen mir nahen, um mir zu dienen,
und sollen vor mir stehen, um mir das Fett und das Blut
darzubringen, spricht der Herr, HERR! 44.16 Sie sollen in mein
Heiligtum hineinkommen, und sie sollen meinem Tisch nahen, um
mir zu dienen, und sollen den Dienst fuer mich verrichten.
44.17 Und es soll geschehen, wenn sie durch die Tore des
inneren Vorhofs hineingehen, sollen sie leinene Kleider
anziehen; aber Wolle soll nicht auf sie kommen, wenn sie in den
Toren des inneren Vorhofs und drinnen dienen. 44.18 Leinene
Kopfbunde sollen auf ihrem Kopf sein und leinene Beinkleider an
ihren Hueften; sie sollen sich nicht mit schweissfoerdernder
Kleidung guerten. 44.19 Und wenn sie in den aeusseren Vorhof
hinausgehen, in den aeusseren Vorhof zum Volk, sollen sie ihre
Kleider, in denen sie Dienst getan haben, ausziehen und in die
heiligen Zellen legen und sollen andere Kleider anziehen, damit
sie das Volk nicht mit ihren Kleidern heilig machen.
44.20 Und sie sollen weder ihr Haupt [kahl]scheren noch das
Haar frei wachsen lassen; sie sollen ihr Haupthaar [kurz]
schneiden. 44.21 Und kein Priester soll Wein trinken, wenn sie
in den inneren Vorhof hineingehen. 44.22 Und eine Witwe und
eine Verstossene sollen sie sich nicht zu Frauen nehmen, sondern
Jungfrauen von den Nachkommen des Hauses Israel. Und die Witwe,
die eine Priesterwitwe ist, duerfen sie nehmen. 44.23 Und sie
sollen mein Volk unterweisen, zwischen heilig und nicht heilig
[zu unterscheiden] und sollen sie [den Unterschied] zwischen
unrein und rein erkennen lassen. 44.24 Und ueber einen
Rechtsstreit sollen sie Gericht halten, nach meinen
Rechtsbestimmungen sollen sie richten; und sie sollen meine
Gesetze und meine Ordnungen bei all meinen Festzeiten beachten
und meine Sabbate heilig halten. 44.25 Und zu einem toten
Menschen sollen sie nicht hineingehen, sich unrein zu machen;
nur beim Vater und der Mutter und beim Sohn und der Tochter,
beim Bruder und bei der Schwester, die keinem Mann gehoert hat,
duerfen sie sich verunreinigen. 44.26 Und nach seiner Reinigung
soll man ihm sieben Tage zuzaehlen; 44.27 und an dem Tag, da er
ins Heiligtum, in den inneren Vorhof, hineingeht, um im
Heiligtum den Dienst zu verrichten, soll er sein Suendopfer
darbringen, spricht der Herr, HERR. - 44.28 Und darin soll ihr
Erbteil bestehen: Ich bin ihr Erbteil; und ihr sollt ihnen
keinen Grundbesitz in Israel geben: ich bin ihr Grundbesitz.
44.29 Das Speisopfer und das Suendopfer und das Schuldopfer,
das sollen sie essen; und alles Gebannte in Israel soll ihnen
gehoeren. 44.30 Und das Beste aller Erstlinge von allem und
alle Hebopfer von allem aus all euren Hebopfern sollen den
Priestern gehoeren. Und das Beste eures Schrotmehls sollt ihr dem
Priester geben, damit Segen auf deinem Haus ruht. 44.31
Keinerlei Aas noch Zerrissenes von Voegeln oder vom Vieh sollen
die Priester essen. | | |
| | 45 Vision vom zukuenftigen Tempel: Aufteilung des Landes um den Tempelbezirk - Pflichten und Opfer der Fuersten - Festtage. | V. 1-8: Kap. 48,8-22.
45.1 Und wenn ihr das Land als Erbteil verlost, sollt ihr fuer
den HERRN eine Weihegabe aussondern, als heiliges [Stueck] vom
Land, in der Laenge 25 000 [Ellen] lang und in einer Breite von
20 007 [Ellen]. Die soll heilig sein in ihrem ganzen Gebiet
ringsum. 45.2 Davon sollen zum Heiligtum gehoeren ein Viereck
von fuenfhundert auf fuenfhundert [Ellen] ringsum, und fuenfzig
Ellen Weideland hat es ringsum. 45.3 Und von diesem
abgemessenen Stueck sollst du eine Laenge von 25 000 [Ellen]
abmessen und eine Breite von 10 000 [Ellen]; da soll das
Heiligtum, das Allerheiligste, sein. 45.4 Der heilige [Teil]
vom Land ist es; den Priestern, die am Heiligtum Dienst tun,
soll es gehoeren, die nahen, um dem HERRN zu dienen. Und es soll
ihnen als Platz fuer Haeuser und als Weideland fuer das Vieh
dienen. 45.5 Und [ein Stueck von] 25 000 [Ellen] Laenge und 10
000 [Ellen] Breite soll den Leviten, die am Tempelhaus Dienst
tun, gehoeren, ihnen zum Besitz [fuer] Staedte zum Wohnen. 45.6
Und als Besitz der Stadt sollt ihr [ein Stueck von] 5 000 [Ellen]
Breite und 25 000 [Ellen] Laenge geben, entlang der heiligen
Weihgabe. Dem ganzen Haus Israel soll es gehoeren. 45.7 Und dem
Fuersten [sollt ihr Land geben] auf dieser und auf jener Seite
der heiligen Weihgabe und des Grundbesitzes der Stadt, laengs der
heiligen Weihgabe und laengs des Grundbesitzes der Stadt, an der
Westseite westwaerts und an der Ostseite ostwaerts und in der
Laenge entsprechend eines der [Stammes-]Anteile von der
Westgrenze bis zur Ostgrenze 45.8 als Land[besitz]. Es soll
ihm als Grundbesitz in Israel gehoeren; und meine Fuersten sollen
mein Volk nicht mehr unterdruecken, sondern das Land dem Haus
Israel nach seinen Staemmen ueberlassen.
45.9 So spricht der Herr, HERR: Lasst es euch genug sein, ihr
Fuersten Israels! Gewalttat und Misshandlung beseitigt, und uebt
Recht und Gerechtigkeit! Hoert auf, mein Volk aus seinem
Grundbesitz zu vertreiben! spricht der Herr, HERR.
45.10 Gerechte Waage und gerechtes Efa und gerechtes Bat sollt
ihr haben. 45.11 Das Efa und das Bat sollen gleiches Mass
haben, so dass das Bat den zehnten Teil des Homer enthaelt und das
Efa den zehnten [Teil] des Homer; nach dem Homer soll seine
Massbestimmung geschehen. 45.12 Und der Schekel soll zwanzig
Gera [betragen]; zwanzig Schekel, 25 Schekel und fuenfzehn
Schekel soll bei euch die Mine [betragen].
45.13 Das ist das Hebopfer, das ihr abheben sollt: ein
sechstel Efa vom Homer Weizen und ein sechstel Efa vom Homer
Gerste 45.14 und die Gebuehr an Oel: - das Bat ist das Oel[mass] -
ein zehntel Bat vom Kor; zehn Bat sind ein Homer, denn zehn Bat
sind [auch] ein Kor; 45.15 und ein Schaf von der Herde, von
zweihundert, von den Geschlechtern Israels zum Speisopfer und
zum Brandopfer und zu den Heilsopfern, um ihnen Suehnung zu
erwirken, spricht der Herr, HERR. 45.16 Das ganze Volk des
Landes soll [verpflichtet] sein zu diesem Hebopfer an den
Fuersten in Israel. 45.17 Dem Fuersten aber obliegen die
Brandopfer und das Speisopfer und das Trankopfer an den Festen
und an den Neumonden und an den Sabbaten, zu allen Festzeiten
des Hauses Israel. Er soll das Suendopfer und das Speisopfer und
das Brandopfer und die Heilsopfer zubereiten, um dem Haus Israel
Suehnung zu erwirken.
45.18 So spricht der Herr, HERR: Im ersten [Monat], am Ersten
des Monats, sollst du einen fehlerlosen Jungstier von den
Rindern nehmen und das Heiligtum entsuendigen. 45.19 Und der
Priester soll [etwas] von dem Blut des Suendopfers nehmen und es
an die Tuerpfosten des Hauses tun und an die vier Ecken der
Einfassung des Altars und an die Pfosten der Tore des inneren
Vorhofs. 45.20 Und ebenso sollst du tun am Siebten des Monats
wegen des Mannes, der [aus Versehen] suendigt, und wegen des
Einfaeltigen. Und so sollt ihr dem Haus Suehnung erwirken.
45.21 Im ersten [Monat], am vierzehnten Tag des Monats, sollt
ihr das Passah halten, als Fest [sollt ihr es feiern]; sieben
Tage soll man ungesaeuerte Brote essen. 45.22 Und der Fuerst
soll an diesem Tag fuer sich und fuer das ganze Volk des Landes
einen Suendopferstier darbringen. 45.23 Und die sieben Tage des
Festes [hindurch] soll er dem HERRN ein Brandopfer darbringen:
sieben Jungstiere und sieben Widder, ohne Fehler, taeglich, die
sieben Tage lang und als Suendopfer taeglich einen Ziegenbock.
45.24 Und als Speisopfer soll er ein Efa fuer den Jungstier und
ein Efa fuer den Widder darbringen; und ein Hin Oel fuer das Efa.
45.25 Im siebten [Monat], am fuenfzehnten Tag des Monats, am
Fest, soll er die sieben Tage lang ebenso [Opfer] darbringen, so
das Suendopfer wie das Brandopfer und so das Speisopfer wie das
Oel. | | |
| | 46 Vision vom zukuenftigen Tempel: Vorschriften fuer Festtage, fuer Fuerst und Volk und fuer die Opferkuechen. | 46.1 So spricht der Herr, HERR: Das Tor des inneren Vorhofs,
das nach Osten weist, soll die sechs Werktage [hindurch]
geschlossen sein; aber am Sabbattag soll es geoeffnet werden, und
am Tag des Neumondes soll es geoeffnet werden. 46.2 Und der
Fuerst soll durch die Vorhalle des Tores von aussen her
hineingehen und an den Pfosten des Tores stehen bleiben; und die
Priester sollen sein Brandopfer und seine Heilsopfer darbringen,
und er soll auf der Schwelle des Tores anbeten und hinausgehen;
das Tor soll aber bis zum Abend nicht geschlossen werden. 46.3
Und das Volk des Landes soll vor dem HERRN anbeten am Eingang
dieses Tores, an den Sabbaten und an den Neumonden. - 46.4 Und
das Brandopfer, das der Fuerst dem HERRN darbringt, soll am
Sabbattag sechs fehlerlose Laemmer und einen fehlerlosen Widder
[betragen]. 46.5 Und das Speisopfer: ein Efa fuer den Widder;
fuer die Laemmer aber [betraegt] das Speisopfer eine Gabe seiner
Hand; und Oel: ein Hin fuer das Efa. 46.6 Und am Tag des
Neumondes [soll das Brandopfer] einen fehlerlosen jungen Stier
von den Rindern [betragen] und sechs Laemmer und einen Widder;
ohne Fehler sollen sie sein. 46.7 Und ein Efa fuer den
Jungstier und ein Efa fuer den Widder soll er als Speisopfer
opfern; und fuer die Laemmer: soviel seine Hand aufbringen kann;
und Oel: ein Hin fuer das Efa.
46.8 Und wenn der Fuerst hineingeht, soll er durch die Vorhalle
des Tores hineingehen; und auf demselben Weg soll er
hinausgehen. 46.9 Und wenn das Volk des Landes an den
Festtagen vor den HERRN kommt: wer durch das Nordtor hineingeht,
um anzubeten, soll durch das Suedtor hinausgehen; und wer durch
das Suedtor hineingeht, soll durch das Nordtor hinausgehen; er
soll nicht durch das Tor zurueckkehren, durch das er
hineingegangen ist, sondern geradeaus soll er hinausgehen.
46.10 Und der Fuerst soll mitten unter ihnen hineingehen, wenn
sie hineingehen; und wenn sie hinausgehen, soll [auch] er
hinausgehen. - 46.11 Und an den Festen und zu den Festzeiten
soll das Speisopfer ein Efa fuer den Jungstier betragen und ein
Efa fuer den Widder; und fuer die Laemmer: eine Gabe seiner Hand;
und Oel: ein Hin fuer das Efa. 46.12 Und wenn der Fuerst eine
freiwillige Gabe darbringen will, ein Brandopfer oder ein
Heilsopfer, als freiwillige Gabe fuer den HERRN, dann soll man
ihm das Tor oeffnen, das nach Osten weist, und er soll sein
Brandopfer und seine Heilsopfer darbringen, ebenso wie er [es]
am Sabbattag darbringt. Dann soll er hinausgehen, und man soll
das Tor schliessen, nachdem er hinausgegangen ist. - 46.13 Und
du sollst taeglich ein einjaehriges fehlerloses Lamm dem HERRN als
Brandopfer zubereiten, Morgen fuer Morgen sollst du es
zubereiten. 46.14 Und ein Speisopfer sollst du dazu
zubereiten, Morgen fuer Morgen: ein sechstel Efa und Oel, ein
drittel Hin, um den Weizengriess zu befeuchten, ein Speisopfer
fuer den HERRN - ewige Ordnungen [,die] bestaendig [gelten
sollen]. 46.15 Und man soll das Lamm und das Speisopfer und
das Oel, Morgen fuer Morgen, als ein regelmaessiges Brandopfer
darbringen.
46.16 So spricht der Herr, HERR: Wenn der Fuerst einem seiner
Soehne ein Geschenk aus seinem Erbbesitz gibt, so gehoert es
seinen Soehnen, es ist ihr Grundeigentum als Erbbesitz. 46.17
Wenn er aber einem seiner Knechte ein Geschenk von seinem
Erbbesitz gibt, dann soll es dem bis zum Jahr der Freilassung
gehoeren, soll dann aber wieder an den Fuersten kommen. Nur seinen
Soehnen, ihnen soll es als sein Erbbesitz [fuer immer] gehoeren.
46.18 Und der Fuerst soll nichts von dem Erbbesitz des Volkes
nehmen, so dass er sie gewaltsam aus ihrem Grundbesitz verdraengt;
von seinem [eigenen] Grundbesitz soll er an seine Soehne
vererben, damit sich mein Volk nicht zerstreut, jeder aus seinem
Grundbesitz.
46.19 Und er brachte mich durch den Eingang, der an der Seite
des Tores war, zu den heiligen Priesterzellen, die nach Norden
gerichtet sind, und siehe, dort war ein Ort am aeussersten Ende
nach Westen zu. 46.20 Und er sprach zu mir: Das ist der Ort,
wo die Priester das Schuldopfer und das Suendopfer kochen, wo sie
das Speisopfer backen sollen, damit man es nicht in den aeusseren
Vorhof hinaustragen muss [und dabei] das Volk heilig macht.
46.21 Und er fuehrte mich in den aeusseren Vorhof hinaus und liess
mich an den vier Ecken des Vorhofs voruebergehen; und siehe, in
jeder Ecke des Vorhofs war je ein Hof. 46.22 In den vier Ecken
des Vorhofs waren kleine Hoefe, vierzig [Ellen] lang und dreissig
breit. Ein [und dasselbe] Mass hatten alle vier. 46.23 Und in
ihnen war eine Steinlage ringsherum bei allen vieren; und
Kochstellen waren unten an den Steinlagen angebracht ringsum.
24 Und er sprach zu mir: Dies sind die Kuechen, wo die, die den
Dienst am Haus versehen, das Schlachtopfer des Volkes kochen
sollen. | | |
| | 47 Vision vom zukuenftigen Tempel: Das Wasser aus dem Tempel. | 47.1 Und er fuehrte mich zurueck zum Eingang des Hauses; und
siehe, Wasser floss unter der Schwelle des Hauses hervor nach
Osten, denn die Vorderseite des Hauses war nach Osten
[gerichtet]; und das Wasser floss unten herab an der rechten
Seite des Hauses, suedlich vom Altar. 47.2 Und er fuehrte mich
hinaus durch das Nordtor und liess mich den Weg aussen herumgehen
zum aeusseren Tor, auf dem Weg, der sich nach Osten wendet; und
siehe, Wasser rieselte auf der rechten Seite hervor. 47.3 Und
als der Mann gegen Osten hinausging, die Messschnur in seiner
Hand, da mass er tausend Ellen und liess mich durch das Wasser
gehen: Wasser bis an die Knoechel. 47.4 Und er mass tausend
[Ellen] und liess mich durch das Wasser gehen: Wasser bis an die
Knie. Und er mass tausend [Ellen] und liess mich hindurchgehen:
Wasser bis an die Hueften. 47.5 Und er mass tausend [Ellen]: ein
Fluss, den ich nicht durchschreiten konnte, denn die Wasser waren
tief, Wasser zum Schwimmen, ein Fluss, der nicht [mehr]
durchschritten werden kann. 47.6 Und er sprach zu mir: Hast du
gesehen, Menschensohn? Und er fuehrte mich wieder zurueck am Ufer
des Flusses [entlang]. 47.7 Als ich zurueckkehrte, siehe, [da
standen] am Ufer des Flusses sehr viele Baeume auf dieser und auf
jener Seite. 47.8 Und er sprach zu mir: Dieses Wasser fliesst
hinaus in den oestlichen Bezirk und fliesst in die Ebene hinab und
gelangt ins Meer, in das salzige Wasser, und das Wasser wird
gesund werden. 47.9 Und es wird geschehen, jedes Lebewesen,
das da wimmelt - ueberall wohin der Fluss kommt -, wird leben. Und
es wird sehr viele Fische geben. Wenn dieses Wasser dorthin
kommt, dann wird das Salzwasser gesund werden, und alles wird
leben, wohin der Fluss kommt. 47.10 Und es wird geschehen, dass
Fischer an ihm stehen werden: von En-Gedi bis En-Eglajim werden
Trockenplaetze fuer Netze sein. Fische von jeder Art werden in ihm
sein, sehr zahlreich, wie die Fische des grossen Meeres. 47.11
Seine Suempfe und seine Lachen [aber] werden nicht gesund werden.
Zur Salzgewinnung sind sie bestimmt. 47.12 An dem Fluss aber,
an seinem Ufer, werden auf dieser und auf jener Seite allerlei
Baeume wachsen, von denen man isst, deren Blaetter nicht welken und
deren Fruechte nicht ausgehen werden. Monat fuer Monat werden sie
frische Fruechte tragen, denn sein Wasser fliesst aus dem
Heiligtum hervor; und ihre Fruechte werden als Speise dienen und
ihre Blaetter als Heilmittel. | | |
| | Die Grenzen des Landes. | vgl. 4Mo 34,1-12
47.13 So spricht der Herr, HERR: Das ist die Grenze, innerhalb
derer ihr euch das Land als Erbe zuweisen sollt nach den zwoelf
Staemmen Israels: fuer Joseph [zwei] Anteile. 47.14 Und ihr
sollt es zum Erbe erhalten, der eine wie der andere, da ich
meine Hand [im Schwur] erhoben habe, es euren Vaetern zu geben.
Dieses Land soll euch als Erbteil zufallen.
47.15 Und das ist die Grenze des Landes: Auf der Nordseite,
vom grossen Meer an, in der Richtung auf Hetlon, bis man nach
Hamat kommt, nach Zedad hin, 47.16 Berota, Sibrajim, das
zwischen dem Gebiet von Damaskus und dem Gebiet von Hamat liegt,
[und] Hazar-Enan, das an der Grenze von Hauran liegt. 47.17
Und die Grenze verlaeuft vom Meer [bis nach] Hazar-Enan. [Dabei
liegt] die Grenze von Damaskus - und zwar, was den Norden
betrifft - noerdlich und ebenso das Gebiet von Hamat. Das ist die
Nordseite. - 47.18 Und die Ostseite: [Von Hazar-Enan, das]
zwischen Hauran und Damaskus [liegt,] bildet zwischen Gilead und
dem Land Israel der Jordan die Grenze bis zum oestlichen Meer hin
bis Tamar. Das ist die Ostseite. - 47.19 Und die Mittagseite
suedwaerts: von Tamar bis zum Haderwasser von Kadesch [und] nach
dem Bach [Aegyptens] hin bis an das grosse Meer. Das ist die
Suedseite gegen Mittag. - 47.20 Und die Westseite: das grosse
Meer bildet die Grenze bis gegenueber [der Stelle], wo man nach
Hamat kommt. Das ist die Westseite. | | |
| | Die Aufteilung des Landes. | 47.21 Und dieses Land sollt ihr unter euch verteilen nach den
Staemmen Israels. 47.22 Und es soll geschehen: Ihr sollt es als
Erbteil verlosen unter euch und den Fremden, die sich in eurer
Mitte aufhalten, die in eurer Mitte Soehne gezeugt haben. Und sie
sollen euch gelten wie Einheimische unter den Soehnen Israel. Mit
euch sollen sie [es] als Erbteil durch das Los erhalten mitten
unter den Staemmen Israels. 47.23 Und es soll geschehen, in dem
Stamm, bei dem der Fremde sich aufhaelt, dort sollt ihr ihm sein
Erbteil geben, spricht der Herr, HERR. | | |
|
| Seite 6 von 7 1 2 3 4 5 6 7 |
| |
| | | | |
| | | | Häufige Suchbegriffe: | | bibel 43 1 (2) | | Ezechiel 45 9 (2) | | hesekiel 40 4 (2) | | jesaja 40 31 (1) | | ausbuchtung innenseite knie (1) | | tempelraum (1) | | Mienen des Gesichts altes testament bibel (1) |
|
|