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Schnellsuche: Testament - Moses - Volk - Kaleb - Strafe - Aufruhr
Land - Herr - Wueste - Mose - Gemeinde - Israel - Sohn - Aegypten
Aufruhr und Strafe fuer das Volk.
Kap. 13; 14: 5Mo 1,19-46.


14.1 Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und schrie, und
das Volk weinte in jener Nacht. 14.2 Und alle Soehne Israel
murrten gegen Mose und gegen Aaron, und die ganze Gemeinde sagte
zu ihnen: Waeren wir doch im Land Aegypten gestorben, oder waeren
wir doch in dieser Wueste gestorben! 14.3 Wozu bringt uns der
HERR in dieses Land? Damit wir durchs Schwert fallen und unsere
Frauen und unsere kleinen Kinder zur Beute werden? Waere es nicht
besser fuer uns, nach Aegypten zurueckzukehren? 14.4 Und sie
sagten einer zum andern: Lasst uns ein Haupt [ueber uns] setzen
und nach Aegypten zurueckkehren! 14.5 Da fielen Mose und Aaron
auf ihr Angesicht vor der ganzen Versammlung der Gemeinde der
Soehne Israel. 14.6 Und Josua, der Sohn des Nun, und Kaleb, der
Sohn des Jefunne, von denen, die das Land ausgekundschaftet
hatten, zerrissen ihre Kleider 14.7 und sagten zu der ganzen
Gemeinde der Soehne Israel: Das Land, das wir durchzogen haben,
um es auszukundschaften, das Land ist sehr, sehr gut. 14.8
Wenn der HERR Gefallen an uns hat, so wird er uns in dieses Land
bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig
ueberfliesst. 14.9 Nur empoert euch nicht gegen den HERRN! Und
fuerchtet doch nicht das Volk des Landes, denn unser Brot werden
sie sein! Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, und der HERR ist
mit uns. Fuerchtet sie nicht! 14.10 Und die ganze Gemeinde
sagte, dass man sie steinigen solle.

Da erschien die Herrlichkeit des HERRN an dem Zelt der Begegnung
allen Soehnen Israel. 14.11 Und der HERR sprach zu Mose: Wie
lange will mich dieses Volk verachten, und wie lange wollen sie
mir nicht glauben bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte
getan habe? 14.12 Ich will es mit der Pest schlagen und es
austilgen; und ich will dich zu einer Nation machen, groesser und
staerker als sie.

14.13 Und Mose sagte zu dem HERRN: Dann werden es die Aegypter
hoeren. Denn durch deine Macht hast du dieses Volk aus ihrer
Mitte heraufgefuehrt; 14.14 und man wird es den Bewohnern
dieses Landes sagen. Sie haben gehoert, dass du, HERR, in der
Mitte dieses Volkes bist, dass du, HERR, Auge in Auge dich sehen
laesst und dass deine Wolke ueber ihnen steht und du in einer
Wolkensaeule vor ihnen hergehst bei Tag und in einer Feuersaeule
bei Nacht. 14.15 Und wenn du dieses Volk wie einen Mann
toetest, werden die Nationen, die die Kunde von dir gehoert haben,
sagen: 14.16 Weil der HERR dieses Volk nicht in das Land
bringen konnte, das er ihnen zugeschworen hatte, darum hat er
sie in der Wueste hingeschlachtet. 14.17 Und nun moege sich doch
die Macht des Herrn gross erweisen, so wie du geredet hast, als
du sprachst: 14.18 `Der HERR ist langsam zum Zorn und gross an
Gnade, der Schuld und [Treu]bruch vergibt, aber keineswegs
ungestraft laesst, der die Schuld der Vaeter heimsucht an den
Kindern, an der dritten und vierten [Generation].' 14.19
Vergib doch die Schuld dieses Volkes nach der Groesse deiner Gnade
und so, wie du diesem Volk vergeben hast von Aegypten an bis
hierher! 14.20 Und der HERR sprach: Ich habe vergeben nach
deinem Wort. 14.21 Jedoch, so wahr ich lebe und von der
Herrlichkeit des HERRN die ganze Erde erfuellt werden wird:
14.22 alle die Maenner, die meine Herrlichkeit und meine
Zeichen gesehen haben, die ich in Aegypten und in der Wueste getan
habe, und mich nun zehnmal geprueft und nicht gehoert haben auf
meine Stimme, 14.23 werden das Land nicht sehen, das ich ihren
Vaetern zugeschworen habe! Alle, die mich verachtet haben, sollen
es nicht sehen. 14.24 Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein
anderer Geist in ihm war und er mir voellig nachgefolgt ist -,
ihn werde ich in das Land bringen, in das er hineingegangen ist;
und seine Nachkommen sollen es besitzen. 14.25 Die Amalekiter
aber und die Kanaaniter wohnen in der Ebene. Morgen wendet euch
und brecht auf zur Wueste in der Richtung zum Schilfmeer!

14.26 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach:
14.27 Wie lange [soll es] mit dieser boesen Gemeinde
[weitergehen], dass sie gegen mich murrt? Das Murren der Soehne
Israel, womit sie gegen mich murren, habe ich gehoert. 14.28
Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR, wenn ich es
nicht so mit euch machen werde, wie ihr vor meinen Ohren geredet
habt! 14.29 In dieser Wueste sollen eure Leichen fallen, ja,
alle eure Gemusterten nach eurer ganzen Zahl, von zwanzig Jahren
an und darueber, die ihr gegen mich gemurrt habt. 14.30 Niemals
sollt ihr in das Land kommen, in dem euch wohnen zu lassen ich
meine Hand [zum Schwur] erhoben habe, ausser Kaleb, dem Sohn des
Jefunne, und Josua, dem Sohn des Nun! 14.31 Und eure kleinen
Kinder, von denen ihr gesagt habt, sie werden zur Beute werden,
sie will ich hineinbringen, und sie sollen das Land
kennenlernen, das ihr verworfen habt. 14.32 Ihr aber, eure
Leichen sollen in dieser Wueste fallen! 14.33 Und eure Kinder
sollen vierzig Jahre lang in der Wueste Hirten sein und eure
Hurereien tragen, bis eure Leiber in der Wueste umkommen. 14.34
Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land ausgekundschaftet habt,
vierzig Tage, je einen Tag fuer ein Jahr, sollt ihr vierzig Jahre
lang eure Suenden tragen, und ihr sollt erkennen, was es ist,
wenn ich mich abwende! 14.35 Ich, der HERR, habe es geredet.
Wenn ich das nicht tun werde an dieser ganzen boesen Gemeinde,
die sich gegen mich zusammengerottet hat! In dieser Wueste sollen
sie umkommen, und dort sollen sie sterben!

14.36 Und die Maenner, die Mose ausgesandt hatte, das Land
auszukundschaften, und die zurueckkehrten und die ganze Gemeinde
gegen ihn zum Murren verleitet hatten, indem sie ein boeses
Gerede ueber das Land aufbrachten, 14.37 diese Maenner, die ein
boeses Gerede ueber das Land aufgebracht hatten, starben durch
eine Plage vor dem HERRN. 14.38 Aber Josua, der Sohn des Nun,
und Kaleb, der Sohn des Jefunne, blieben am Leben von jenen
Maennern, die ausgezogen waren, um das Land auszukundschaften.

14.39 Und als Mose diese Worte zu allen Soehnen Israel redete,
trauerte das Volk sehr. 14.40 Und sie machten sich am
[naechsten] Morgen frueh auf, um auf die Hoehe des Gebirges
hinaufzuziehen, und sagten: Hier sind wir und wollen an den Ort
hinaufziehen, von dem der HERR geredet hat; denn wir haben
gesuendigt. 14.41 Aber Mose sagte: Warum denn uebertretet ihr
den Befehl des HERRN [schon wieder]? Es wird [euch] nicht
gelingen. 14.42 Zieht nicht hinauf - denn der HERR ist nicht
in eurer Mitte -, damit ihr nicht vor euren Feinden geschlagen
werdet! 14.43 Denn die Amalekiter und die Kanaaniter stehen
euch dort gegenueber, und ihr werdet durchs Schwert fallen. Weil
ihr euch von der Nachfolge des HERRN abgewandt habt, wird der
HERR nicht mit euch sein. 14.44 Doch sie waren so vermessen,
auf die Hoehe des Gebirges hinaufzuziehen; aber die Lade des
Bundes des HERRN und Mose wichen nicht aus der Mitte des Lagers.
14.45 Da kamen die Amalekiter und die Kanaaniter, die auf
jenem Gebirge wohnten, herab und schlugen und versprengten sie
bis nach Horma.
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